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	<title>Tunnel 29 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN</title>
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		<updated>2026-02-07T08:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Tunnel 29 in Berlin. Zum Tunnel mit der gleichen Bezeichnung in Mexiko-Stadt siehe [[Túnel&amp;amp;nbsp;29]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Schönholzer Str 7 (Mitte) Tunnel 29.JPG|mini|Gedenktafel am Haus Schönholzer Straße&amp;amp;nbsp;7, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tunnel 29&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Liste der Fluchttunnel in Berlin während der deutschen Teilung|Fluchttunnel in Berlin]], der von einem Fabrikgelände in der [[Bernauer Straße]] 78 unter der [[Berliner Mauer]] hindurch zu einem Keller in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Schönholzer Straße*|Schönholzer Straße]] 7 führte.&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche dazu auch [http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html histomapberlin.de]: Karte 4236 und 423B (Stichwort: Wolgaster Straße), insbesondere aus den Jahren 1956, 1962. Seit 1980 steht auf den beräumten Flächen westlich der Wolgaster Straße eine Kindereinrichtung. // Auch [http://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&amp;amp;mapId=gebschaden_1945@senstadt&amp;amp;bbox=390855,5821973,391827,5822473 Gebäudeschäden 1945: Bernauer/Wolgaster Straße]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nach unterschiedlichen Angaben zwischen 120 und 140 Meter lange Tunnel&amp;lt;ref&amp;gt;120 Meter: {{Webarchiv |url=http://www.berliner-mauer.de/biografische-notizen-zu-rainer-haack/fluchttunnel-29-2.html |text=Fluchthelfer Rainer Haack, Tunnel 29 |wayback=20140212025346 |archiv-bot=2019-05-19 15:10:50 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 14. August 2012; 126 Meter: {{Der Spiegel |ID=17540372 |Titel=»Tunnel 29« freigelegt |Jahr=2000 |Nr=41}} 135 Meter: Gedenktafel; 140 Meter: {{Internetquelle |url=http://www.berlin.de/mauer/gedenkstaetten/berliner_mauer/index.de.php#2 |titel=Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße |werk=Berlin.de |hrsg=Senatskanzlei Berlin |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120712072941/http://www.berlin.de/mauer/gedenkstaetten/berliner_mauer/index.de.php#2 |archiv-datum=2012-07-12 |abruf=2022-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde vom Frühsommer 1962 an von einer studentischen [[Fluchthelfer#Fluchthilfe an der innerdeutschen Grenze|Fluchthilfegruppe]] um die Italiener [[Domenico Sesta]] und [[Luigi Spina]] sowie [[Wolfhardt Schroedter]] und dem 1961 aus der DDR geflüchteten Studenten [[Hasso Herschel]] gebaut. Nach der Fertigstellung des Tunnels konnten am 14. und 15. September 1962 insgesamt 29 Personen –&amp;amp;nbsp;die Anzahl der Flüchtlinge war namensgebend&amp;amp;nbsp;– durch den Tunnel fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Italiener hatten einer Ost-Berliner Familie die Flucht versprochen. Hasso Herschel wollte seine Schwester und deren Familie in den Westen holen. Während der Bauarbeiten, an denen etwa 30 Helfer teilnahmen, kam es mehrfach zu Baustopps wegen Wassereinbruchs. Im Gegensatz zu vielen anderen Fluchttunneln kam es beim Tunnel 29 nicht zu tödlichen Unfällen, Verletzungen oder Verhaftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung des Tunnels hatten die Italiener und Wolfhardt Schroedter die Filmrechte an den amerikanischen Fernsehsender [[NBC]] verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tunnelfluchten.de/t29/t29.html |titel=Tunnel 29 - Bernauer Str. 78 |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der die Bauarbeiten mit zwei Kameramännern verfolgte. Spina und Sesta bekamen je 15.000 DM und die Fernsehrechte für Deutschland und Italien. Herschel wurde erst beteiligt, nachdem er mit Ausstieg gedroht hatte. Dieses Finanzierungsmodell war neu in der Fluchthilfe in Berlin und führte nach der erfolgten Flucht zu einem Bruch der Gruppe. 17 ehemalige Helfer distanzierten sich öffentlich von Herschel, Sesta und Spina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel ist Teil der [[Berliner Mauer#Geschichtsmeile Berliner Mauer|Geschichtsmeile Berliner Mauer]]. Seine Geschichte war Grundlage für den fiktionalen Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tunnel (2001)|Der Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039;, den [[Sat.1]] 2001 ausstrahlte, und ist auch  in der späteren (2011) Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Der Fluchthelfer – Wege in die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;  von [[Astrid Nora Moeller]], einer Nichte Herschels, dargestellt. Die Autorin ist die Tochter von Herschels Schwester, die zusammen mit diesem damaligen Kleinkind durch den Tunnel nach West-Berlin kam. Diese Flucht zu ermöglichen war der Grund für Herschel, sich am Bau des Tunnels zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 entstand der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Tunnel der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, der Aussagen der wichtigsten Zeitzeugen, die 1999 und 2020 aufgenommen wurden, mit Original-NBC-Filmmaterial von 1961/62 kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.prisma.de/tv-programm/Tunnel-der-Freiheit,30298235 Tunnel der Freiheit.] prisma.de; abgerufen am 22. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-548-60934-8|Seite=117 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88680-834-3|Seite=130 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ellen Sesta&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Tunnel in die Freiheit: Berlin, Bernauer Straße&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ullstein&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89834-033-3}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=45124048 |Titel=Drei kassierten |Jahr=1962 |Nr=43}}&lt;br /&gt;
* Helena Merriman: Tunnel 29: The True Story of an Extraordinary Escape Beneath the Berlin Wall. Hodder &amp;amp; Stoughton, London 2021, ISBN 978-1-529-33397-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nbcnews.com/video/nbc-news/33623268#33623268 &amp;#039;&amp;#039;East Germans escape through tunnel&amp;#039;&amp;#039;.] NBC-Dokumentation, 1962.&lt;br /&gt;
* [http://www.tunnelfluchten.de/t29/t29.html tunnelfluchten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|region=DE-BE|NS=52.538443|EW=13.397929|dim=200|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Berlin|#29]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa|#29]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluchthilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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