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	<title>Tunlichkeitsgrenze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:43:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tunlichkeitsgrenze&amp;diff=2541129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: -BKL-Link mit AWB</title>
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		<updated>2019-11-04T21:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-BKL-Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tunlichkeitsgrenze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Tun|lich|keit) bezeichnet im österreichischen und liechtensteinischen Recht die Grenze zwischen der Wiederherstellung des verursachten [[Schaden]]s ([[Naturalrestitution]]) und der Zuerkennung eines (in der Regel finanziellen) Ersatzes (Angemessenheitsgrenze, Verhältnismäßigkeitsgrenze, Zweckmäßigkeitsgrenze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist nach deutschem&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|249|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, österreichischem&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|1323|ABGB|RIS-B|DokNr=NOR12019067}} [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|ABGB]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und liechtensteinischem&amp;lt;ref&amp;gt;§ 1323 [[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (Liechtenstein)|liechtensteinisches ABGB]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Recht der vorherige Zustand wiederherzustellen (Naturalrestitution). Ist dies nicht möglich oder „tunlich“, ist in [[Österreich]] bzw. [[Liechtenstein]] angemessener Ersatz zu leisten. Der Ersatz orientiert sich dabei am Zeitwert des Gegenstandes zum Zeitpunkt des Schadenseintrittes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Naturalersatz ist jedenfalls untunlich, wenn das Interesse des Schädigers z.&amp;amp;nbsp;B. am Geldersatz größer ist als das Interesse des Geschädigten am Naturalersatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oberster Gerichtshof (Österreich)]]: EvBl 1973/247, EvBl 2000/104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Grenze ist fließend und kann z.&amp;amp;nbsp;B. auch vom [[Verschulden]] des Schädigers abhängig sein.&amp;lt;ref&amp;gt;EvBl 1989/103, ZVR 1971/254, ZVR 1983/143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls untunlich ist, wenn der Naturalersatz nur mit besonderen Schwierigkeiten möglich ist (z.&amp;amp;nbsp;B. Naturalersatz einer geschnittenen Hecke, Naturalersatz von gebrauchten Autoreifen oder von unvertretbaren Sachen).&amp;lt;ref&amp;gt;ZVR 1961/115, EvBl 1989/103, SZ 4/122&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tunlichkeitsgrenze liegt in der Regel nach österreichischer Rechtsprechung jedenfalls dann vor, wenn der tatsächliche Vermögensnachteil die [[Wiederbeschaffungskosten]] bei [[Kraftfahrzeug|KFZ]]-Reparaturen um ca. 10 % übersteigen würde&amp;lt;ref&amp;gt;JBl 1967,526; ZVR 1970/34; ZVR 1981/258 und viele andere Entscheidungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sofern nicht besonders berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Oldtimer]], [[Antiquität]]en, [[Unikat|Einzelstücken]] etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen ==&lt;br /&gt;
Keine Tunlichkeitsgrenze gibt es bei Sachen, die keinen [[Verkehrswert]] bzw. [[Marktwert]] haben. Auch hinsichtlich des menschlichen Körpers ([[Körperverletzungsdelikt|Körperverletzung]]) oder der [[Gesundheit]] kann keine Tunlichkeitsgrenze geltend gemacht werden. Hinsichtlich [[Tiere]]n bestehen zum Teil Sonderbestimmungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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