<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tundersleben</id>
	<title>Tundersleben - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tundersleben"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tundersleben&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-25T18:46:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tundersleben&amp;diff=2078710&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tundersleben&amp;diff=2078710&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-10T08:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Hohe Börde&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/11/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/20/08/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 132&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 94&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2025-06-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025 |url=https://epaper.wittich.de/frontend/mvc/catalog/by-name/2713/2713_6_2025 |hrsg=Gemeinde Hohe Börde |seiten=9 |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Nordgermersleben]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 39343&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 039062&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tundersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Hohe Börde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich der Landeshauptstadt [[Magdeburg]] in der [[Magdeburger Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfang des 11. Jahrhunderts wurde &amp;#039;&amp;#039;Tundersleve&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Der Ortsname stammt von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Tunder&amp;#039;&amp;#039; und die Endung &amp;#039;&amp;#039;-leben&amp;#039;&amp;#039; bedeutet: „Hinterlassenschaft, Erbe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tundersleben war im Mittelalter ein Landgut der Grafen [[Grafschaft Walbeck|von Walbeck]], die es 1008 dem [[Bistum Merseburg|Hochstift Merseburg]] schenkten. Diese gaben das Gut 1234 an das [[Kloster Berge]] bei [[Magdeburg]]. Beide, Hochstift und Kloster gaben das Gut der adeligen Familie von Tundersleben zu [[Lehnswesen|Lehen]], wie im Jahre 1211 &amp;#039;&amp;#039;Lutwardus de Tundersleve&amp;#039;&amp;#039; ([[Ministeriale]] des [[Wilhelm von Lüneburg]]) oder 1316 &amp;#039;&amp;#039;Albertus de Tundersleve&amp;#039;&amp;#039; ([[Domherr]] zu [[Bistum Halberstadt|Halberstadt]]). Nach deren Ableben gehörte das nun zum Dorf gewachsene Tundersleben zur [[Veltheimsburg|Vogtei Alvensleben]] und wurde mit Familien aus der [[Ritter]]schaft belehnt. Im Jahre 1311 bekamen die [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] den [[Zehnt]] von 13 [[Hufe]]n als Lehen der [[Bistum Halberstadt|Bischöfe von Halberstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;538&amp;lt;/ref&amp;gt; 1345 wurden die [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|von Alvensleben]] mit einem Hof und dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] belehnt. Weitere Lehnsnehmer im Ort waren die [[Berwinkel (Adelsgeschlecht)|von Berwinkel]], von Eichenbarleben und von Groppendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1442 kamen Dorf und Kirche mit [[Kirchenpatronat|Patronat]] an das [[Kloster Mariental (Mariental)|Kloster Mariental]] bei [[Helmstedt]]. Im gleichen Jahr vermachten die Vettern Georg und Hildebrand von Berwinkel dem Kloster einen 500 Morgen großen Acker in der Tundersleber Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Samuel Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Singularia Magdeburgica, oder Merkwürdigkeiten aus der Magdeburgischen Historie&amp;#039;&amp;#039;, 1732, Band 8, S.&amp;amp;nbsp;220&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Georg von Berwinkel 1469 starb, soll er in der Kirche von Tundersleben begraben worden sein. Die Vogtei Alvensleben nahm 1479 das nun [[Wüstung|wüste]] Dorf in Besitz. Später wieder bewohnt wurden Dorf und Kirche aber im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört. Die Tundersleber Äcker waren 1705 an die Gemeinde [[Nordgermersleben]] verpachtet. Nach dem Wiederaufbau von Tundersleben gab es 1747 wieder ein Vorwerk, eine Schäferei mit Wohnungen, eine Windmühle und einen Dorfkrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Wilhelm Behrends]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuhaldenslebische Kreis-Chronik oder Geschichte aller Oerter des...&amp;#039;&amp;#039;, 1826, Band 2, S.&amp;amp;nbsp;304–312&amp;lt;/ref&amp;gt; 1818 gab es 13 Wohnhäuser und 128 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Seydlitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Magdeburg: Geographisches statistisches und topographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 1820, S.&amp;amp;nbsp;163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Tundersleben in eine Landgemeinde umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S.&amp;amp;nbsp;226&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut war eine preußische Staatsdomäne mit 455 ha, die verpachtet war. 1932 wurde auf der Domäne ein Herrenhaus gebaut. Das Gut befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Tundersleben in Nordgermersleben eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217|Seite=341}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte bis zum 1. September 2010 zur ehemaligen Gemeinde [[Nordgermersleben]]. Zum 1. September 2010 wurde die Einheitsgemeinde Hohe Börde, aus der ehemaligen [[Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde]], durch freiwilligen Zusammenschluss fast aller ehemaligen Mitgliedsgemeinden gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich eine Kartoffelaufbereitungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Durch Tundersleben verläuft die [[Bundesstraße 1]], rund 500 Meter südlich die [[Bundesautobahn 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Tundersleben geboren wurde [[Marie Becker (Unternehmerin)|Marie Becker]], geborene &amp;#039;&amp;#039;Eggeling&amp;#039;&amp;#039; (1872–1959) die als &amp;#039;&amp;#039;Berliner Droschkenkönigin&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde. Im Jahr 1911 schenkte sie Tundersleben eine neue Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/nordgermersleben Homepage Ortsteil Tundersleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohe Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohe Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>