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	<title>Tuna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tuna&amp;diff=41701&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;EugenioNoel: /* Tunas in anderen Ländern */ auch Einhoven ist eine tuna femenina.</title>
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		<updated>2026-04-18T11:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tunas in anderen Ländern: &lt;/span&gt; auch Einhoven ist eine tuna femenina.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tuna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estudiantina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;span.&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estudantina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;port.&amp;#039;&amp;#039;), ist eine aus Mitgliedern einer Hochschule bestehende Musikgruppe in [[Spanien]], [[Portugal]] und verschiedenen Ländern [[Lateinamerika]]s. In Portugal existiert der Begriff auch als &amp;#039;&amp;#039;Tuna Estudantil&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tuna Académica&amp;#039;&amp;#039;, wobei die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tuna&amp;#039;&amp;#039; auch andere als Verein organisierte Musikgruppierungen bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als &amp;#039;&amp;#039;Tunos&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Mitglieder studentischer Tunas singen von [[Zupfinstrument|Zupf-]] und [[Perkussionsinstrument]]en begleitete Lieder und tragen die traditionelle, in Spanien zumeist historische Studententracht ihrer jeweiligen Hochschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Estudiantina Guanajuato.jpg|mini|Eine Estudiantina in [[Guanajuato (Stadt)|Guanajuato, Mexiko]]]]&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Tunas gibt es vorwiegend an spanischen und portugiesischen Universitäten, aber auch in Teilen [[Südamerika]]s. Die Tradition wird auch vereinzelt in anderen Ländern gepflegt, so entstanden beispielsweise seit den [[1960er]] in den [[Niederlande]]n Tunas nach [[Iberische Halbinsel|iberischem]] Vorbild. Tunas sind in der Regel an eine bestimmte [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der Universität gebunden, seltener auch an eine Universität als Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der Tunas besteht nur aus männlichen Mitgliedern, seit dem ausgehenden 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gibt es aber auch zunehmend rein weibliche Tunas, die &amp;#039;&amp;#039;Tunas femeninas.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Die Tunos begleiten ihren Gesang mit Gitarren und [[Bandurria]]s. In Portugal wird statt der Bandurria üblicherweise eine &amp;#039;&amp;#039;Bandolim&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Mandoline]] eingesetzt. Zur rhythmischen Begleitung wird die &amp;#039;&amp;#039;[[Tamburin|Pandereta]]&amp;#039;&amp;#039; benutzt. Neben diesen für die Tunas typischen Instrumenten können auch weitere Instrumente zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege|2=Dieser Abschnitt|1=Wenn historische Quellen und Ereignisse genannt werden, dann sind diese zu belegen!}}&lt;br /&gt;
Die Tunas blicken auf eine Geschichte zurück, die angeblich bis in das 8. Jahrhundert zurückreicht.&amp;lt;!--BELEG?--[[Alfons X.|Alfons X. von Kastilien]] erwähnte bereits Tunas und bezeichnete sie als „Gaukler“.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich erbaten sich die Studenten, die wegen ihrer Armut kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten, in den Gaststätten Essen und ein wenig Geld. Als Gegenleistung dafür sangen sie dann bekannte Lieder. Oftmals wurden ihnen nur die Reste gewährt, die vom Tagesmenu übrig blieben, häufig nur einfache Wassersuppe. Sie wurden deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;Sopistas&amp;#039;&amp;#039; (von span./port.&amp;#039;&amp;#039;sopa&amp;#039;&amp;#039; ‚Suppe‘).&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uma.es/facultad-de-ciencias-de-la-salud/info/137482/quieres-saber-mas-sobre-la-tuna/ |titel=FACULTAD DE CIENCIAS DE LA SALUD - ¿Quieres saber más sobre la Tuna? - Universidad de Málaga |sprache=es |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert besserte sich die materielle Versorgung der Studenten. Somit diente der Gesang weniger als Gegenleistung für Almosen, dafür vermehrt dazu, um die Gunst von jungen Damen zu werben. In den Archiven der [[Katalonien|katalanischen]] Universität [[Lleida]] (Spanien) ist ein Verbot vermerkt, in der Nacht Gesangsrunden zu drehen, unter Androhung, die Instrumente zu konfiszieren.&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft von [[Maria Christina von Neapel-Sizilien (1806–1878)|Maria Christina]] wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Vereinsbildung zugelassen, worauf sich die Tunas heutiger Prägung bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunas in Spanien ==&lt;br /&gt;
=== Traditionen und Bräuche ===&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten|2=Dieser Abschnitt|grund=Unenzyklopädischer Reiseführer-Sprachstil, unbelegte und weitgehend triviale Inhalte!}}&lt;br /&gt;
Die Tunas haben viele Traditionen beibehalten. Mit ihrer Kleidung, die sie für ihre Auftritte anlegen, sind sie weithin zu erkennen. Auch Eigenschaften wie Geselligkeit, Spontanität und Abenteuerlust sind für die Tunos seit jeher kennzeichnend. Heutzutage sieht es so aus, dass man in den Kneipen fröhliche wie traurige Lieder vorspielt, um die Wünsche des Publikums zu befriedigen. Ein guter Tuno verdient sich somit schnell sein Trinkgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rondas&amp;#039;&amp;#039; sind Kneipen- oder Haustouren, wo jeweils Auftritte der Tuna exklusiv für Frauen zu sehen sind. Diese Führungen durch die örtlichen Betriebe haben eine sehr lange Tradition in den spanischen Tunas. Früher traf man sich in einer Kneipe, trank sich genug Mut an, um später unter dem Fenster seiner Angebetete und in Begleitung einer Tuna der Geliebten eine schöne Ballade vorzusingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig werden Reisen in Verbindung mit Wettbewerben &amp;#039;&amp;#039;(certámenes)&amp;#039;&amp;#039; organisiert. In den ausgesuchten Plätzen kommt es oft zu Rondas, weil sich der Tuno sein Bett für die Nacht verdienen sollte. Meistens reagieren Zuschauer in fremden Städten sehr positiv auf die unbekannte Gruppe. Man kann sagen, dass Reisen einer der Höhepunkte des Tunalebens darstellen. Ein Tuno hat mindestens eine Reise zu machen, und zwar die Lehrlingsreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Certámenes&amp;#039;&amp;#039; für Tunas sind keine typischen Wettkämpfe. Im Vordergrund steht immer der Spaß an der Musik. Oft werden auch Preise wie „Fröhlichste Tuna“ oder „Bester Neuling“ vergeben. Ein Certámen bietet außerdem die Möglichkeit gute Kontakte mit anderen Tunas zu knüpfen, um zum Beispiel neue Lieder kennenzulernen oder einfach Reisetipps auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung der spanischen Tunas ===&lt;br /&gt;
Zur traditionellen Kleidung gehören die Mütze, der &amp;#039;&amp;#039;Jubón&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Beca&amp;#039;&amp;#039;, ein weißes Hemd, eine weite Hose, kniehohe Strümpfe und Schuhe:&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Jubón&amp;#039;&amp;#039; ist ein schwarzer Mantel. Sowohl der Kragen als auch die Ärmel sind sehr weit geschnitten. Diese Form des Mantels wird zum ersten Mal 1377 dokumentiert und wird seit dem 16. Jahrhundert allgemein getragen. Unter dem Jubón trägt man ein weißes Hemd.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Beca&amp;#039;&amp;#039; ist ein farbiges Tuch, das von beiden Schultern nach vorne über die Brust geschlagen wird. Sie ist in den Farben der Universität und der Fakultät gehalten (geläufige Farben sind beispielsweise Gelb für Medizin, Blau für Naturwissenschaften und Rot für Jura) und zeigt ein entsprechendes Wappen. Die Beca zeigte ursprünglich an, das ein Student an einer Universität eingeschrieben war und von dieser unterstützt wurde. Die Beca wird einem Tuno verliehen, sobald die Mitglieder der Tuna ein neues Mitglied für würdig befinden, die Tuna zu vertreten. Als Ausnahme von der Regel trägt die Tuna des Colegio San Xerome aus [[Santiago de Compostela]] keine Beca (im Gegensatz zu den Colegios Fonseca und San Clemente in Santiago), sondern ein Compostela-Kreuz auf der Brust, weil die Studenten dieser Hochschule kein Stipendium erhielten.&lt;br /&gt;
* Die Hosen der Tunas sind weit geschnitten. Während im 16. und 17. Jahrhundert noch lange Hosen üblich waren, werden heute nur noch gekürzte Hosen getragen, die am unteren Ende eng zusammenlaufen.&lt;br /&gt;
* Auf die Mütze werden Wappen der Städte oder Länder gestickt, die der Tuno besucht hat. Außerdem werden bunte Bänder angebracht, die der Tuno von Frauen als Zeichen der Zuneigung verliehen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunas in Portugal ==&lt;br /&gt;
Die Tunas sind Teil der studentischen Tradition in Portugal – anders als in Spanien verfügen sie aber über kein charakteristisches Musikrepertoire, dass mit einer eigenständigen &amp;#039;&amp;#039;música de tuna&amp;#039;&amp;#039; assoziiert werden könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tunaemundi.com/publicaciones/sabias/7-tunaemundi-cat/920-la-tuna-en-portugal Eduardo N. Cadilhe Veiga Coelho: &amp;#039;&amp;#039;La Tuna en Portugal.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 17.  April 2026 (spanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in ihrem Äußeren unterscheiden sie sich nicht von den anderen Studierenden, deren traditionelle Kleidung durch die Kombination von &amp;#039;&amp;#039;Capa e Batina&amp;#039;&amp;#039; ‚Umhang und Sutane‘ bestimmt ist. Im Wesentlichen besteht die studentische Kleidung aus einem weißen Hemd, einer schwarzen Krawatte, einer schwarzen Weste und einem schweren schwarzen Umhang, der bis zum Boden reicht und an dem verschiedene Aufnäher und Bänder von Fakultäten und Reisen angebracht werden können. Bedingt durch die kirchlichen Ursprünge des Bildungswesen, leiten sich die traditionellen Kleidungsstücke vom priesterlichen [[Talar]] her, der unter den stetigen bürgerlichen Einflüssen zur heutigen Form fand. Zum Ende des Studiums werden diese Kleidungsstücke rituell zerrissen, in neuerer Zeit jedoch oft nur noch symbolisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunas in anderen Ländern ==&lt;br /&gt;
Neben den zahlreichen Gruppierungen in [[Lateinamerika]] gibt es auch einige Tunas in europäischen Ländern, wie beispielsweise in den [[Niederlande]]n die &amp;#039;&amp;#039;Tuna Universitaria&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Tuna Femenina&amp;#039;&amp;#039; in [[Maastricht]] oder die von Studentinnen gegründete &amp;#039;&amp;#039;La Tuniña&amp;#039;&amp;#039; in [[Eindhoven]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Avatar Internet S.L.L |url=https://www.tunas.es/tunas/otros-paises-mundo/tuna-femenina-eindhoven-tunina.asp |titel=Tuna Femenina de Eindhoven - La Tuniña |sprache=es |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|tuna}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tunas (music)|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://tunaemundi.com Tunae mundi] – Informationen zu aktuellen Ereignissen aus der Welt der universitären Tunas und umfangreiche Materialsammlung (Artikel, Literatur, Ton- und Bilddokumente) zur wissenschaftlichen Erforschung und Verbreitung ihrer Geschichte (spanisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.tunaemundi.com/publicaciones/sabias/7-tunaemundi-cat/920-la-tuna-en-portugal Eduardo N. Cadilhe Veiga Coelho: &amp;#039;&amp;#039;La Tuna en Portugal.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.tunas.es/ Portal de Tunas y Estudiantinas del Mundo] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.portugaltunas.com/ Portal der Tunas Universitárias in Portugal] (portugiesisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Catalina Garay, Ralf-Roland Schmitt-Cotta: &amp;#039;&amp;#039;Tunas. Lebendige Träger europäischer Vagantenkultur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einst und Jetzt. Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 47 (2002), S. 11–31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Portugal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentisches Brauchtum und Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EugenioNoel</name></author>
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