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	<title>Tumorzentrum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:10:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tumorzentrum&amp;diff=417625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Vorlagen Webarchiv &amp; Internetquelle überarbeitet</title>
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		<updated>2025-12-03T09:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen Webarchiv &amp;amp; Internetquelle überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tumorzentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat zum Ziel, die Betreuung von [[Krebs (Medizin)|Krebspatienten]] in einer Region zu koordinieren und dabei für eine dem Stand des medizinischen Wissens entsprechende [[Diagnostik]] und [[Therapie]] zu sorgen. Das bedeutet zum einen, dass die unterschiedlichen Fachrichtungen, die Tumorpatienten [[Interdisziplinarität|interdisziplinär]] betreuen, möglichst reibungslos zusammenarbeiten und sich zum Beispiel regelmäßig zu Fallbesprechungen ([[Konsil]]en) treffen. Die meisten Tumorzentren bieten auch Beratungsstellen für [[Patient]]en und Angehörige an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand November 2025 enthält eine aktuelle Übersicht der [[Deutsche Krebsgesellschaft|Deutschen Krebsgesellschaft]] (DKG) 176&amp;lt;ref name=&amp;quot;OnkoMap25&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oncomap.de/cnetworks/cnoncos?showMap=1 |titel=OncoMap der DKG - Onkologiezentren |hrsg=oncomap.de |datum=2025-11-20 |sprache=de |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Fachlichen Anforderungen zertifizierte Onkologiezentren in Deutschland. Die Deutsche Krebshilfe ist seit 2007 führend mit ihrem Programm zur Förderung und Initiierung von &amp;#039;Onkologischen Spitzenzentren&amp;#039; in Deutschland mit dem Ziel einer [[Krankenhausplanung#Flächendeckende Versorgung|flächendeckenden]] Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem [[Onkologie|onkologischen]] Wissensstand. Im Rahmen dieser Zentren wird u.&amp;amp;nbsp;a. über zeitnahe [[Fortbildung]]en für eine schnelle Verbreitung neuer Erkenntnisse bei den Mitarbeitern gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist der Begriff Tumorzentrum teilweise weiterhin in Deutschland nicht geschützt&amp;lt;ref name=&amp;quot;HZn1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aerzteblatt.de/archiv/begriffliche-klarstellung-wann-ein-zentrum-ein-zentrum-ist-b118abcc-9646-4f3c-a30a-9d5d9d4131d5 |titel=Begriffliche Klarstellung: Wann ein „Zentrum“ ein Zentrum ist |hrsg=aerzteblatt.de |datum=2012-11-20 |sprache=de |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was somit weiterhin eine Thematik u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Bundesärztekammer]] bleibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HZn2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/Der_Zentrumsbegriff_in_der_Medizin.pdf |titel=Der Zentrumsbegriff in der Medizin |hrsg=Bundesärztekammer |datum=2015-11-30 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den voll- und teilstationären Krankenhausbereich in Deutschland gibt es dabei seit dem Jahr 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBAZent1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-ba.de/richtlinien/117/ |titel=Regelungen zur Konkretisierung der besonderen Aufgaben von Zentren und Schwerpunkten gemäß § 136c Absatz 5 SGB V |hrsg=g-ba.de |datum=2024-07-05 |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem {{§|136c|sgb_5|juris}} (5) [[Fünftes Buch Sozialgesetzbuch |SGB V]] eine Gesetzesgrundlage, auf deren Basis mittlerweile seitens dem [[Gemeinsamer Bundesausschuss |G-BA]] Regelungen und Grundsätze getroffen sind zur Festlegung entsprechender besonderer Aufgaben für [[Krankenhausfinanzierung#Zentren und Schwerpunkte gemäß § 136c (5) SGB V |Krankenhaus -Zentren und -Schwerpunkte]] inklusive bestimmter Qualitätsanforderungen für die Erfüllung dieser Aufgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBAZent2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-ba.de/downloads/62-492-3498/Z-R_2024-04-18_iK-2024-07-05.pdf |titel=Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Konkretisierung der besonderen Aufgaben von Zentren und Schwerpunkten gemäß § 136c Absatz 5 SGB V (Zentrums-Regelungen) |hrsg=g-ba.de |datum=2024-07-05 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die enthaltene „Anlage 2“ nennt speziell die dortigen Anforderungen an Onkologische Krankenhauszentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krebsregister ==&lt;br /&gt;
Zum Status eines vom Dachverband „Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tumorzentren e.&amp;amp;nbsp;V.“ anerkannten Tumorzentrums gehört es, ein klinisches [[Krebsregister]] zu führen. Im klinischen Krebsregister werden Daten von Krebspatienten der entsprechenden Region gesammelt, ausgewertet und Ärzten und Institutionen, sowie in geeigneter Form auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Dadurch können zum Beispiel besondere Risikofaktoren oder Defizite in Diagnostik, Betreuung und Therapie aufgedeckt und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation eingeleitet werden. Diese Art der flächendeckenden Krebsregistrierung ist in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krebsprävention ==&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinn gehört auch die [[Vorbeugung]] zu den Aufgabengebieten. Wesentlicher Teil jeglicher [[Krankheitsprävention|Prävention]] ist die Forschung über die Krebsentstehung. Das internationale Netzwerk, organisiert in der [[International Agency for Research on Cancer]], baut in der Bundesrepublik auf das [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutsche Krebsforschungszentrum]] (DKFZ mit angeschlossenem regionalem Klinikverbund) in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onkologische Spitzenzentren ==&lt;br /&gt;
=== Comprehensive Cancer Center ===&lt;br /&gt;
Neben dem Begriff des Tumorzentrums ist seit etwa 2004 nach US-amerikanischem Vorbild der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;Comprehensive Cancer Centers&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland wieder neu eingeführt worden. Dieser war bereits historisch in den 1970er Jahren die Vorlage für die deutschen Tumorzentren. Insofern ist die Aufgabendefinition relativ ähnlich derjenigen der Tumorzentren. Der Schwerpunkt liegt hier zum einen bei einer stärker institutionalisierten Zusammenarbeit in gemeinsamen Einrichtungen unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen (z.&amp;amp;nbsp;B. von Ambulanzen). Zum anderen soll verstärkt [[klinische Forschung]] gefördert werden. Forschungsergebnisse aus früherer [[Grundlagenforschung]] und bereits anderswo etablierten Standards sollen den Krebspatienten in Deutschland schneller zugutekommen. Das Comprehensive Cancer Center (CCC)-Netzwerk verbindet die 14 Onkologischen Spitzenzentren, um Synergien zu erschließen und Standards abzustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ccc-netzwerk.de/patienteninformation/kontaktadressen.html Patienteninformation], auf ccc-netzwerk.de, abgerufen am 18. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Universitäre Tumorzentren ===&lt;br /&gt;
Bis 2013 hat die [[Deutsche Krebshilfe]] zwölf [[Universitätsklinikum#Krankenversorgung|universitäre]] Tumorzentren in der Bundesrepublik als &amp;#039;&amp;#039;Onkologische Spitzenzentren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krebshilfe.de/helfen/rat-hilfe/onkologische-spitzenzentren/ |titel=Onkologische Spitzenzentren |datum=2019-06-17 |sprache=de |abruf=2019-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet. Dies erfolgte nach dem Vorbild der amerikanischen Comprehensive Cancer Centers. Seit 2016 werden jährlich bis zu 14 Zentren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; unterstützt. Die für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren bereitgestellten Fördermittel aus Spendengeldern betragen je Spitzenzentrum insgesamt drei Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.krebshilfe.de/fileadmin/user_upload/Deutsche_Krebshilfe_-_Geschaeftsbericht-2016.pdf |wayback=20180814103337 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht 2016, S. 41/42&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF}}, auf krebshilfe.de, abgerufen am 18. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größtes onkologisches Spitzenzentrum in NRW ===&lt;br /&gt;
Das größte onkologische Spitzenzentrum in der Bundesrepublik entsteht seit Mai 2019 auf Initiative der [[Stiftung Deutsche Krebshilfe]] im bevölkerungsreichsten Bundesland [[NRW]] durch den Zusammenschluss der vier [[Universitätsklinikum#Deutschland|Universitätskliniken]] Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf zum [[Centrum für Integrierte Onkologie]] (CIO) und somit zu einem sogenannten Onkologischen Spitzenzentrum (Comprehensive Cancer Center), gab Krebshilfe-Vorstandsvorsitzender [[Gerd Nettekoven]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/meilenstein-fuer-die-versorgung-von-krebspatienten-in-nrw/ Meilenstein für die Versorgung von Krebspatienten in NRW {{!}} Die vier Universitäten Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf schließen Allianz für ein gemeinsames Krebszentrum], auf krebshilfe.de, abgerufen am 3. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verbund wird mit 6 Millionen Euro für vier Jahre von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Über 200 Fachkliniken und Institute arbeiten künftig als „Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf (ABCD)“ zusammen, um für Betroffene in der großen Region die bestmögliche Krebsversorgung zu gewährleisten, aber auch um aktuelle, innovative Erkenntnisse aus der Krebsforschung zügig in die klinische Praxis zu überführen, erklärte Nettekoven. Das beispielhaft Modell könnte in Zukunft auch in anderen Regionen Deutschlands die Versorgungs- und Forschungslandschaft in der Onkologie nachhaltig präge. „Dies führe zu einer erheblichen Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie einer Patientenversorgung auf höchstem Niveau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genomische Medizin bei Lungenkrebs ===&lt;br /&gt;
Seit April 2018 arbeiten alle von der Deutschen Krebshilfe in der Bundesrepublik geförderten onkologischen Spitzenzentren sowie zwei universitäre Krebszentren im „Nationalen Netzwerk Genomische Medizin“ (nNGM) in Köln mit dem Ziel zusammen, bundesweit allen Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs „Zugang zu molekularer Diagnostik und innovativen Therapien“ zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ngm-cancer.com/aerzte/projektstart-fuer-das-nationale-netzwerk-genomische-medizin-nngm-ab-dem-01-04-2018/ Start des Verbundsprojekts „nationales Netzwerk Genomische Medizin (nNGM)“ zum 01.04.2018 {{!}} Eine Förderung der Deutschen Krebshilfe], auf ngm-cancer.com, abgerufen am 3. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind insbesondere die [[Universitätsklinikum#Besonderheiten|universitären]] Tumorzentren sehr aktiv in der entsprechenden Forschung auf diesen Gebieten. Mit dem „Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung“ gibt es in diesem Bereich auch ein [[Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt#Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung|BMFTR-Gesundheitsforschungszentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Deutsche Krebshilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Brustzentrum]]&lt;br /&gt;
* [[Krankenhaus#Krankenhausverzeichnisse|Online-Krankenhausverzeichnisse]] zur Kliniksuche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tumorzentren.de/ Website der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT)]&lt;br /&gt;
* Die [http://www.iarc.fr Internationale Agentur für Krebsforschung] (&amp;#039;&amp;#039;International Agency for Research on Cancer&amp;#039;&amp;#039; (IARC)) ist Teil der [[Weltgesundheitsorganisation|World Health Organization]].&lt;br /&gt;
* Förderungsschwerpunktprogramm [https://www.krebshilfe.de/helfen/rat-hilfe/onkologische-spitzenzentren/ Onkologische Spitzenzentren] der [[Deutsche Krebshilfe|Deutschen Krebshilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hilke Stamatiadis-Smidt, [[Harald zur Hausen]], Otmar D. Wiestler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thema Krebs&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Springer, Berlin 2006, 263 Seiten, ISBN 3-540-25792-6 (wissensch. geprüfte Artikel aus dem [[DKFZ]] Heidelberg, Anschriften aller Zentren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Onkologie)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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