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	<title>Tultewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tultewitz&amp;diff=2769666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-14T07:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Naumburg (Saale)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/5/45.51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/42/19.25352/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 52&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naumburg.de/de/einwohner/einwohnerzahlen-und-ihre-entwicklung.html |titel=Einwohnerzahlen und ihre Entwicklung |sprache=de |abruf=2023-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1956-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Schieben]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06628&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034466&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = TultewitzMühle.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Windmühle in Tultewitz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TultewitzHof1772.JPG|miniatur|Hofanlage in Tultewitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TultewitzMargaretenbrunnen.JPG|miniatur|Margaretenbrunnen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tultewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] von [[Bad Kösen]], einem Stadtteil der Stadt [[Naumburg (Saale)]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Tultewitz ist ein Ort östlich der [[Saale]] und der Grenze zwischen [[Thüringen]] und Sachsen-Anhalt. Die [[Gemarkung]] zieht sich von der Saale bis auf die Höhe beim Wasserturm. Die [[Kreisstraße]] 2637 verbindet den Ort verkehrsmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit dieses Ortes dürfte zwischen dem 9. und 12. Jh. liegen, da der Ortsname slawischer Herkunft ist. Am 25. Februar 1274 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch von Stadt und Kloster Bürgel&amp;#039;&amp;#039;, bearb. von Paul Mitzschke, in: Thüringisch-sächsische Geschichtsbibliothek, Bd. 3, S. 124f&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für die Zeit um 1420 sind erstmals Hausbesitzer namentlich benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andrei Zahn]] |Titel=Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg : ein Beteregister aus der Zeit um 1421–1425 |Sammelwerk=Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft für Mitteldeutsche Familienforschung e. V. |Band=55 |Ort=Mannheim |Datum=1998 |Seiten= 67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bis dahin römisch-katholische Pfarrei wurde aufgelöst und als Filial nach Löbschütz gewiesen. Fortan wird in der Kirche evangelisch-lutherisch gepredigt. Durch die Strukturreform der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ist Tultewitz heute Filial Pfarrbereichs Camburg-Leislau. Tultewitz gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Amt Camburg]], welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener [[Albertiner|Albertinischer]] und [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] zum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur [[Kreisabteilung Camburg]], anschließend bis 1948 zum thüringischen [[Landkreis Stadtroda]], danach kurzzeitig zum [[Landkreis Jena]].&lt;br /&gt;
1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] zum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]&lt;br /&gt;
Durch den Ort führte über viele Jahrhunderte eine bedeutende Fernhandelsstraße, die sogenannte „Salzstraße“, welche hier die Saale an einer Furt überschritt. Erst 2019 wurden hier südlich des Ortes in Richtung Rödigen ein steinzeitlicher Siedlungs- und Kultort&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Direkt aus dem dpa-Newskanal | url=https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-halle-saale-rund-7200-jahre-alter-ritualort-bei-bad-koesen-entdeckt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200501-99-902847 | titel=Archäologie - Halle (Saale) - Rund 7200 Jahre alter Ritualort bei Bad Kösen entdeckt | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2020-05-01 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch die mittelalterliche Wüstung [[Neschwitz (Wüstung)|Neschwitz]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrei Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Neschwitz an der Salzstraße&amp;#039;&amp;#039;, in: Saale-Unstrut-Jahrbuch, Bd. 25 (2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1945 kamen acht deutsche [[Wehrmacht]]soldaten bei einem Angriff amerikanischer Panzer ums Leben. Sie „wurden am nächsten Tag tot um das Dorf herum aufgefunden, einige mit Kopfschüssen, andere verbrannt in einem Strohschober, den die Amerikaner in Brand geschossen hatten“ (Pfarrer Michael Greßler, 1999).&amp;lt;ref&amp;gt; Jürgen Möller: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsende an Saale und Unstrut. April 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013. ISBN 978-3-86777-456-7. S. 60–61&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Soldaten wurde auf dem Friedhof ein gemeinsames Grabdenkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kreisreformen in der DDR|Gebietsreform von 1952]] in der [[DDR]] kam der Ort an den [[Kreis Naumburg]] im [[Bezirk Halle]], wodurch seine Zugehörigkeit zu Thüringen endete. Am 1. Januar 1956 wurde der Weiler in Schieben eingemeindet und kam mit Schieben 1993 zu Bad Kösen sowie mit Bad Kösen im Januar 2010 zu Naumburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Turmwindmühle Tultewitz]], eine [[Holländerwindmühle]], seit 2000 komplett restauriert, befindet sich östlich des Ortes auf einer Anhöhe.&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Tultewitz (Deutsch-Französischer Krieg)|Kriegerdenkmal]] des im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] gefallenen Soldaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Gastwirt und Pionier des regionalen Fremdenverkehrs [[Gottlieb Wagner (Gastronom)|Gottlieb Wagner]] (1794–1878) wurde in Tultewitz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: {{Webarchiv | url=http://thueringenfotos.de/Tultewitz-1988-03-20.pdf | wayback=20220202092247 | text=thueringenfotos.de - Fotos aus dem Dorf von 1988}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naumburg.de/de/tultewitz.html Tultewitz auf der Website der Stadt Naumburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Naumburg (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052914233|VIAF=309609940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1274]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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