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	<title>Tugai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-19T11:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Populus diversifolia, Ekhiin-Gol oazis, Shinejinst sum, Bayankhongor province, Mongolia, Gobi desert 2.JPG|mini|Bestand der Euphrat-Pappel am Edsin Gol in der [[Gobi]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tugai.jpg|miniatur|]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tugai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bisweilen auch Tokai, Togai, Tougai oder Turau, {{RuS|тугай}}, [[Chinesische Sprache|chinesisch]] &amp;#039;&amp;#039;huyanglin&amp;#039;&amp;#039;) wird die typische [[Vegetation]]sform [[Zentralasien|zentralasiatischer]] [[Flussaue]]n bezeichnet, die aus einem Mosaik aus [[Auwald|Auwäldern]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tugaiwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), Gebüschen und [[Röhricht]]en besteht. Die Auwälder sind vorwiegend geprägt von der [[Euphrat-Pappel]] (&amp;#039;&amp;#039;Populus euphratica&amp;#039;&amp;#039;). Tugais zählen innerhalb der Wüsten und Halbwüsten Zentralasiens zu den [[Biom|Lebensräumen]] mit der höchsten Artenvielfalt, zu den hier vorkommenden Tierarten gehören [[Fasan]], [[Bucharahirsch]] und [[Rohrkatze]]. Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Tugais großflächig abgeholzt und die Standorte in bewässerte Landwirtschaftsflächen umgenutzt. Nicht selten waren eine nachhaltige Störung des natürlichen Wasserhaushalts und demzufolge Austrocknung von Flussläufen und Wüstenbildung die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Tugaiwälder sind oft als [[Galeriewald]] ausgeprägt und zeigen einen scharf begrenzten Übergang zu den angrenzenden Wüsten- oder Halbwüstenlandschaften. Charakterart ist die Euphrat-Pappel (&amp;#039;&amp;#039;Populus euphratica&amp;#039;&amp;#039;), die besonders auf nährstoffreichen [[Alluvialboden|Schwemmböden]] dichte Bestände bildet und vor allem im Süden stark dominiert. Daneben kommen als Bäume oder Sträucher weitere Pappelarten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Populus pruinosa]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Ölweiden]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Elaeagnus oxycarpa]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Elaeagnus angustifolia]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Weiden (Botanik)|Weiden]], [[Tamarisken]] (hauptsächlich &amp;#039;&amp;#039;[[Tamarix ramosissima]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Kreuzdorn]] und der Salzstrauch (&amp;#039;&amp;#039;[[Halimodendron halodendron]]&amp;#039;&amp;#039;) vor. Häufig sind Schlingpflanzen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Clematis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Calystegia]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten. In der Krautschicht stehen oft [[Rohrkolben]], [[Schilfrohr]], &amp;#039;&amp;#039;[[Apocynum]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten und stellenweise [[Ravennagras]]. Besonders im südlichen [[Amudarja]]-Gebiet erreicht das Schilf oft Wuchshöhen von drei Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Versalzung|versalzten]] Standorten sind Tugais meist als Dickichte der Tamariskenarten &amp;#039;&amp;#039;Tamarix ramosissima&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tamarix hispida]]&amp;#039;&amp;#039; ausgeprägt. Zudem treten hier häufig salzliebende Pflanzen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Kalidium caspicum]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Salzkräuter]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Tugaivegetation kommt an Flussläufen und auf Flussinseln innerhalb der natürlichen Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Populus euphratica&amp;#039;&amp;#039; vor. Hauptsächlich ist sie aber in [[Aralsee]]- und [[Tarimbecken]] verbreitet, also an den Flusssystemen von [[Amudarja]], [[Syrdarja]] und [[Tarim (Fluss)|Tarim]]. Ein Verbreitungsschwerpunkt liegt im Flussdelta des Amudarja. Ostwärts reichen die Vorkommen bis in die [[Gobi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Tugais vorwiegend von [[Phreatophyt]]en gebildet werden – Pflanzen, die ihren Wasserbedarf aus dem Grundwasser beziehen – kommen sie nur in Bereichen vor, in denen der Grundwasserspiegel nicht tiefer als 10&amp;amp;nbsp;m liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niels Thevs: &amp;#039;&amp;#039;Ecology, Spatial Distribution, and Utilization of the Tugai Vegetation at the Middle Reaches of the Tarim, River Xinjiang, China&amp;#039;&amp;#039;, Cuvillier Verlag, Greifswald 2007, ISBN 3-86727-431-2&lt;br /&gt;
* {{GSE|112660}} ([https://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Tugai engl.])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.undp.uz/en/projects/project.php?id=46 Schutzprojekt der UN] im Amudarjadelta in [[Karakalpakistan]], abgerufen am 8. August 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.alumni.tu-berlin.de/fileadmin/Redaktion/ABZ/PDF/TUI/64/overdiek_TUI64.pdf Die Zerstörung der Tugai-Pappelwälder im Nordwesten Chinas] (PDF; 287&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 8. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auwald|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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