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	<title>Tucherpark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:59:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tucherpark&amp;diff=574586&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-02-06T19:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sederanger6 Muenchen-01.jpg|mini|Verwaltungsbau der HypoVereinsbank]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tucherpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtviertel]] von [[München]]. Es wurde Ende der 1960er Jahre auf Initiative der [[HypoVereinsbank|Bayerischen Vereinsbank]] von Architekt [[Sep Ruf]] und Landschaftsarchitekt [[Karl Kagerer]] errichtet. Die einheitlich geplante Bürosiedlung wurde als Ensemble (E-1-62-000-80) in die [[Bayerische Denkmalliste]] eingetragen. Das ehemalige Bürogebäude Am Tucherpark 12 (D-1-62-000-8508), welches als Technisches Zentrum der Bayerischen Vereinsbank errichtet wurde, sowie das Bürogebäude Sederanger 4–6 (D-1-62-000-8697) wurden als Baudenkmäler eingetragen. Seit dem Auszug der Hypovereinsbank wird der Tucherpark in einem kooperativen Verfahren zu einem Mixed-Use-Viertel mit u.&amp;amp;nbsp;a. Wohnungen, Büros, Hotel, Gastronomie, Gesundheits- und Freizeitangeboten weiterentwickelt und so für die Öffentlichkeit wiederbelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Tucherpark liegt in [[Schwabing-Freimann]] nördlich des [[Lehel (München)|Lehel]] und wird von der Tivolistraße im Süden und dem [[Isarring]] im Norden begrenzt. Die östliche Grenze ist die [[Isar]], im Westen wird der Tucherpark vom [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]] begrenzt. Zwischen dem Tucherpark und dem Lehel liegt noch das kleine Quartier [[Tivoli (München)|Tivoli]]. Der [[Eisbach (Isar)|Eisbach]] durchfließt den Tucherpark von Süden nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Tucherpark war ursprünglich das Gelände der [[Tivoli-Kunstmühle]], die 1969 stillgelegt und abgerissen wurde. Die [[Bayerische Vereinsbank]], die einen neuen Ort für ihre stark gewachsene Verwaltung suchte, startete das Projekt Tucherpark und begann noch 1969 mit dem Bau der Verwaltungsgebäude. Das Konzept der Bürostadt nach amerikanischem Vorbild sowie die Architektur der Gebäude beruhen auf Plänen von [[Sep Ruf]]. Das Gebäude Sederanger 4–6 wurde von [[Uwe Kiessler]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist der Park nach [[Hans Christoph Freiherr Tucher von Simmelsdorf|Hans Christoph Freiherr von Tucher]], der von 1958 bis 1968 [[Vorstandssprecher]] der Bank war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2019 verkaufte die [[Unicredit Bank]] als Rechtsnachfolger der Bayerischen Vereinsbank das Tucherpark-Areal an die Commerzbank-Tochtergesellschaft [[Commerz Real]] und den Projektentwickler [[Hines Interests Limited Partnership|Hines]]. Der Gebäudekomplex ist seither Bestandteil des Portfolios des offenen Immobilienfonds [[Hausinvest]]. Unter Wahrung des Denkmalschutzes wurden neben Umbauten und Modernisierungen auch Nachverdichtungsmaßnahmen geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tz.de/muenchen/stadt/schwabing-freimann-ort43408/muenchen-tucherpark-schwabing-freimann-verkauf-wohnquartier-englischer-garten-hypovereinsbank-13269628.html |titel=Tucherpark wird verkauft: Es sollen auch bezahlbare Wohnungen entstehen |werk=www.tz.de |datum=2019-12-04 |abruf=2020-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Februar 2025 wurde der Masterplans dem Stadtrat vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landeshauptstadt München Stadtverwaltung |url=https://stadt.muenchen.de/infos/tucherpark.html |titel=Tucherpark |sprache=de |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar 2026 betreibt  die [[Deutsche Telekom]] gemeinsam mit dem US-Chipkonzern [[Nvidia]] im Tucherpark ein KI-Rechenzentrum „Industrial AI Cloud“ mit 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/deutschlands-erste-ki-fabrik-fuer-die-industrie-1101664 Deutschlands erste KI-Fabrik für die Industrie geht in München offiziell in Betrieb]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stmd.bayern.de/gigantische-ki-fabrik-eroeffnet-in-muenchen-minister-mehring-meilenstein-fuer-digitalstandort-bayern/ Gigantische KI-Fabrik eröffnet in München]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eisbach wird zur [[Kühlung]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwillingsplastik Tucherpark 1.JPG|mini|[[Zwillingsplastik]] 1972 von [[Isamu Noguchi]]]]Einen Großteil des Tucherparks nehmen die ehemaligen Verwaltungsgebäude und eine Sportanlage mit Schwimmhalle der Bayerischen Vereinsbank (jetzt [[Unicredit Bank]]) ein. Zentral im Tucherpark liegt in einem Knick der Straße am Tucherpark das [[Hilton Hotels|Hilton Munich Park Hotel]] an der Stelle, wo ursprünglich die Mühle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Eisbach (Isar)|Eisbach]] durchfließt den Tucherpark auf seiner gesamten Länge. Zwischen Eisbach und [[Ifflandstraße]] gibt es im Norden noch einen schmalen öffentlichen Grünstreifen, der im Sommer gerne als Badestrand und Liegewiese genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem aus den Grünflächen zwischen den Bürogebäuden bestehenden [[Skulpturengarten Tucherpark]] sind [[Skulptur]]en und [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] zeitgenössischer Künstler aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Tucherpark liegt verkehrsgünstig am [[Bundesstraße 2 R|Mittleren Ring]]. Die vierspurige Zubringerstraße Ifflandstraße verfügt über eine eigene Ausfahrt für den Tucherpark. Im Süden führen die Hirschauer Straße und ihre Verlängerung, die Oettingenstraße, ins Lehel. Die Tivolistraße, die am Ende der Hirschauer Straße kreuzt, führt über die [[Max-Joseph-Brücke]] in den auf der anderen Seite der Isar gelegenen Stadtteil [[Bogenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Parkhotel Hilton befinden sich ein Taxistand und die Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Tucherpark&amp;#039;&amp;#039;. Die nächste [[Straßenbahn München|Tram]]-Haltestelle ist &amp;#039;&amp;#039;Tivolistraße&amp;#039;&amp;#039;. Die neuen Eigentümer arbeiten im Zuge der Revitalisierung an einem Mobilitätskonzept für den Tucherpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Modernisierung des Tucherparks hat das Ziel, den Standort aufzuwerten und dabei den Gebäudebestand behutsam weiterzuentwickeln, um so ein attraktives und zukunftsfähiges Wohn- und Arbeitsquartier zu schaffen. Geplant sind auf dem Areal neben rund 600 Wohnungen, zwei Kitas sowie diversen Sport- und Freizeitmöglichkeiten auch Büroflächen, Gastronomieangebote, Flächen für die medizinische Versorgung und kulturelle Angebote. Im Zentrum liegt das Hotel [[Hilton Munich Park Hotel|Hilton Munich Park]], welches ebenfalls modernisiert wird. Das Tucherpark-Gelände umfasst ca. 10 Hektar, der Großteil davon ist Natur: Rund 1.600 Bäume, Grünflächen, zwei Biotope und der Eisbach, der den Tucherpark durchfließt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kollektiv17 |url=https://www.eisbachviertel.de/ |titel=Eisbachviertel – Münchens erstes Innenstadtquartier im Grünen |sprache=de-DE |abruf=2026-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Mann: &amp;#039;&amp;#039;Der Tucherpark – „Investment“ oder „bedeutsames Denkmalensemble“?&amp;#039;&amp;#039;. In: Schönere Heimat, 113. Jahrgang, Heft 1, [[Bayerischer Landesverein für Heimatpflege|Bayerischer Heimatverein für Landespflege e. V.]], München 2024, ISSN 0177-4492. S. 49–51.&lt;br /&gt;
* Irene Meissner: &amp;#039;&amp;#039;Bauten der Bayerischen Vereinsbank im Tucherpark, München 1963-1985.&amp;#039;&amp;#039; In: Irene Meissner: &amp;#039;&amp;#039;Sep Ruf 1908-1982&amp;#039;&amp;#039;, München und Berlin 2018, ISBN 978-3-422-07494-1, S. 328–336.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Stahleder]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Allach bis Zamilapark. Namen und historische Grunddaten zur Geschichte Münchens und seiner Vororte&amp;#039;&amp;#039;. München: Buchendorfer, 2001, ISBN 3-934036-46-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kunstgeschichte.org/verband/rote-liste/ensemble-tucherpark/ &amp;#039;&amp;#039;Ensemble Tucherpark&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des [[Deutscher Verband für Kunstgeschichte|Deutschen Verbands für Kunstgeschichte]], Erstveröffentlichung am 26. Januar 2024, danach aktualisiert&lt;br /&gt;
* [https://www.eisbachviertel.de Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.152845|EW=11.598462|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwabing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Ensemble in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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