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	<title>Tucheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tucheim&amp;diff=453954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil am 7. September 2025 um 15:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-07T15:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Genthin&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Tucheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/17/23 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/11/07 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 43 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 54.05&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1239&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-genthin.de/seite/70023/www.stadt-genthin.de/seite/70023/ortschaften-ortsteile.html |titel=Einheitsgemeinde Stadt Genthin |abruf=2022-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39307&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039346&lt;br /&gt;
| Bild                   = Tucheim Hauptstraße.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hauptstraße durch Tucheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tucheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] der Stadt [[Genthin]] im [[Landkreis Jerichower Land]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Durch Tucheim verläuft die [[Bundesstraße 107]], die den Ort mit den Städten Genthin (14&amp;amp;nbsp;km nördlich) und [[Ziesar]] (7&amp;amp;nbsp;km südöstlich) verbindet. Bei Ziesar besteht auch Anschluss an die [[Bundesautobahn 2]]. Tucheim liegt am nördlichen Ausläufer des [[Fläming]]s, direkt am südlichen Rand des Feuchtgebietes [[Fiener Bruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden grabenartigen Wasserläufe [[Tucheim-Parchener Bach]] und der [[Kietzer Bach]] mit seinem rechtsseiten Zufluss [[Hagenbach (Tucheim)|Hagenbach]] durchqueren den Ort von Süden nach Norden und münden bei Genthin in den [[Elbe-Havel-Kanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Tucheim gehören die Ortsteile [[Ringelsdorf (Genthin)|Ringelsdorf]], [[Wülpen]] und [[Holzhaus (Genthin)|Holzhaus]] und das Vorwerk [[Königsrode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf bronzezeitliche Spuren deutet das [[Depot von Tucheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucheim wurde als [[Slawen|altslawische]] Siedlung gegründet. In der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts war der Ort ein ottonischer [[Burgward]]. Die erste urkundliche Erwähnung findet Tucheim in einer Urkunde von 965, dort „civitas Tuchime“ genannt, mit der Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] den Ort dem [[Erzstift Magdeburg|Magdeburger Erzstift]] schenkte. Der Erzbischof ließ im Ort eine Burg errichten, von der 1222 berichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg, man sagte damals das [[Festes Haus|feste Haus]], Tucheim, das von &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Byern&amp;#039;&amp;#039; (Stammsitz in [[Biere (Bördeland)]]), der das Schloss innehatte, und &amp;#039;&amp;#039;Frentze von Werder&amp;#039;&amp;#039; mit Leuten des [[Liste der Bischöfe von Brandenburg|Brandenburger Bischofs]] besetzt war, wurde August/September [[1433]] durch die Städte Magdeburg und Zerbst von zwei Seiten 3 Tage lang mit [[Steinbüchse|Stein-]] und anderen [[Büchse]]n Tag und Nacht pausenlos beschossen. Heinrich von Byern brachte das Kunststück fertig, sich von der Mauer herabzulassen und durch den Ring der Belagerer zu entkommen. Die Besatzung gab danach auf und erhielt freien Abzug. Dafür wechselte der Bischof von Brandenburg die Seiten und erschien mit 70 Pferden (Berittenen) zur Belagerung von [[Calbe (Saale)|Calbe]] im Oktober 1433 an der Seite von Magdeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucheim wurde wenigstens bis 1435 von Magdeburg und [[Zerbst]] gemeinsam verwaltet. 1435 verstärkten sie noch ein Mal die Besatzung. Nach Beendigung der großen Fehde gegen den Erzbischof gaben Magdeburg und Halle, welche das gesamte Stift kontrollierten, alle Eroberungen zurück. Selbiges ist für Tucheim zu vermuten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Handschrift |Titel=Chronik des Peter Seydenschwanz |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1466 war Tucheim im Besitz der [[Byern|Familie von Byern]], die den Ort 1504 an die [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]] weiterveräußerte. Diese erbauten anstelle der alten Burg Mitte des 18. Jahrhunderts ein schlossähnliches Gutshaus im [[barock]]en Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv für die Entwicklung des Dorfes wirkte sich die [[Melioration]] des [[Fiener Bruch]]s aus, die 1774 vom preußischen König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] veranlasst wurde. Zur Bewirtschaftung der neu gewonnenen landwirtschaftlichen Flächen wurden 39 Kolonistenfamilien in Tucheim angesiedelt. Die [[Preußische Reformen|Agrarreform Preußens]] von 1807, mit der die Bauern von ihren Abgabenlasten gegenüber den Gutsherren befreit wurden, nutzten die Tucheimer Landwirte mit einer Ablösesumme von insgesamt 22.400 Talern, mit der sie bis 1817 alle Lasten ablösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der preußischen Verwaltungsreform von 1815 kam Tucheim in den [[Landkreis Jerichow I|Kreis Jerichow I]] im [[Regierungsbezirk Magdeburg]]. 1834 verkaufte die Familie von der Schulenburg nach über dreihundertjähriger Herrschaft ihren Gutsbesitz an den Kammerherren Brandt von Lindau. Danach wechselten die Besitzverhältnisse in schneller Folge. Schon 1892 wurde der bürgerliche Struwe neuer Grundbesitzer, der aber 1901 zunächst das Schloss an den ehemaligen Generalleutnant [[Hobe (Adelsgeschlecht)|Hans von Hobe]] Pascha verkaufte, und danach den Landbesitz in 134 Einzelgrundstücke parzellierte und an Einzelbewirtschafter veräußerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 flackerte kurz industrielles Leben in Tucheim auf, als eine Stärkefabrik ihren Betrieb aufnahm. Sie stellte ihre Produktion jedoch schon 1890 wieder ein. Auch die Inbetriebnahme der [[Bahnstrecke Güsen–Ziesar]] und des Bahnhofs Tucheim im Jahre 1917 änderte nichts an der vorwiegend landwirtschaftlichen Struktur des Dorfes. Der Bahnverkehr zwischen Güsen und Ziesar wurde am 29. Mai 1999 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1907 wurde der [[Gutsbezirk]] Tucheim in die Landgemeinde Tucheim eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1907 |Seiten=234 |ZDB=3766-7}}: „Des Königs Majestät haben mittels Allerhöchsten Erlasses vom 18. April des Jahres zu genehmigen geruht, daß der Gutsbezirk Tucheim im Kreise Jerichow II der Landgemeinde Tucheim in demselben Kreise einverleibt wird. Als Zeitpunkt für das Inkrafttreten der Bezirksveränderung bestimme ich den 1. Juli 1907. Magdeburg, den 23. Mai 1907. Der Regierungs-Präsident.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Ringelsdorf mit der Landgemeinde Tucheim vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=224 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2009 wurde Tucheim zusammen mit [[Gladau]] und [[Paplitz (Genthin)|Paplitz]] in die Stadt Genthin eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 2. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Verwaltungsgemeinschaft Genthin]], der Tucheim bis dahin angehörte, wurde zeitgleich aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Tucheim 01.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurde Tucheim durch die [[Reformation]] protestantisch geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Tucheim|Kirche]] in Tucheim gehört zur Kirchengemeinde Tucheim im Pfarrbereich Tucheim des [[Kirchenkreis]]es Elbe-Fläming der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Zum Pfarrbereich Tucheim gehören neben der Kirchengemeinde Tucheim auch die Kirchengemeinden [[Dörnitz]], [[Drewitz (Möckern)|Drewitz]], [[Magdeburgerforth]], [[Paplitz (Genthin)|Paplitz]] und [[Ringelsdorf (Genthin)|Ringelsdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekmd.de/kirche/kirchenkreise/elbe-flaeming/tucheim/ &amp;#039;&amp;#039;Pfarrbereich Tucheim.&amp;#039;&amp;#039;] Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, abgerufen am 5. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] ließen sich im Raum Tucheim Katholiken in größerer Zahl nieder, so dass es am 1. November 1945 in [[Gladau]] zur Gründung einer [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Kirchengemeinde kam, die 1948 zur [[Kuratie]] erhoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moderne-regional.de/kirchen/437-Genthin/ &amp;#039;&amp;#039;Kapelle.&amp;#039;&amp;#039;] invisibilis – der Kirchenwiederfinder, abgerufen am 5. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Februar 1953 wurde der Sitz der Kuratie in das acht Kilometer entfernte Tucheim verlegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 386–389.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo an der Schulstraße ein Gebäude angemietet wurde, in dem 1953 eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eingerichtet wurde. Die Kuratie gehörte zur [[Pfarrei]] [[Maria Rosenkranzkönigin (Genthin)|Genthin]]. Am 1. März 2006 wurde der Gemeindeverbund &amp;#039;&amp;#039;Genthin – [[Kirchmöser]] – Tucheim – [[Ziesar]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet, dem die Kuratie Tucheim angehörte. Am 31. Dezember 2011 wurde die Kapelle wieder aufgegeben,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kath-kirche-genthin.de/wa_files/genthin_c.htm Katholische Kapelle auf Internetpräsenz der Pfarrei Genthin] Eingesehen am 11. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem sich die Zahl der Katholiken wieder verringert hatte. Heute ist die Burgkapelle &amp;#039;&amp;#039;St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039; der rund acht Kilometer entfernten [[Burg Ziesar]] das nächstgelegene katholische Gotteshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Am 9. Juni 2024 wurde der Ortschaftsrat wie folgt gewählt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/amtsblatt/amtsblatt_2109_31.05.2014.pdf Amtsblatt - Wahlergebnisse 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe#Freie Wähler|Ländliche Wählergemeinschaft Tucheim (LWG Tucheim)]], 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[CDU]], 5 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Tucheim.png|mini|Wappen von Tucheim]]&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 15. November 1999 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot eine silbern bordierte goldene Krücke, überhöht von einem silbernen Pflug.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker [[Frank Jung]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historisches Siegelbild ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Tucheim führte in ihrem Gemeindesiegel schon einmal ein wappenähnliches Siegelbild. Dieses wurde im Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg bis ca. der Einführung der Bezirke und Kreise in der DDR (1945–1952) benutzt.&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle ist das Kreisheimatmuseum in Genthin.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Siegel Tucheim.jpg|Altes Siegel der Gemeinde Tucheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Tucheim.jpg|mini|Evangelische Kirche Tucheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TuchheimGutshaus.jpg|mini|Schloss Tucheim]]&lt;br /&gt;
==== Kirche in Tucheim ====&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche in Tucheim ist ein spätbarocker Putzbau, der 1756 entstand. Dem Kirchenschiff sind kurze [[risalit]]artige Querflügel angefügt, die Außenwände sind mit einer zweireihigen Fensterfront versehen. Der dreigeschossige Turm trägt eine flache Schweifhaube, der eine achteckige Spitze aufgesetzt ist.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Tucheim}}&lt;br /&gt;
==== Schloss Tucheim ====&lt;br /&gt;
Das ehemalige Tucheimer Gutshaus, heute als „Schloss Tucheim“ bezeichnet, entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als barockes Gebäude. Nach Erweiterungen im 19. Jahrhundert besteht der Bau aus dem Haupttrakt mit neunteiliger Fensterfront, einem zur Hofseite weisenden Mittelrisalit mit vasenbekröntem Giebel und einem Turm mit kegelförmigem Dach.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gut Tucheim}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Ringelsdorf.png|mini|Dorfkirche Ringelsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirche in Ringelsdorf ====&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche in Ringelsdorf, deren Grundmauern aus Feldsteinen errichtet wurden, stammt aus der Zeit der [[Romanik]]. Dem Kirchenschiff ist im Osten ein rechteckiger schmalerer [[Chor (Architektur)|Chorraum]] mit rechteckigem Grundriss angefügt, an den sich wiederum eine halbkreisförmige [[Apsis]] anschließt. Schiff und Chor haben Giebel in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] erhalten, ebenso ist der Kirchturm über dem Westgiebel als Fachwerk gestaltet. Während Kirchenschiff und Chor mit Satteldächern versehen sind, trägt der Turm ein spitzes Zeltdach. Fenstergestaltung und Inneneinrichtung, zu der auch ein sehenswerter hölzerner Altaraufsatz mit Abendmahlsgemälde gehört, stammen aus einem Umbau im Jahre 1699. Die [[bronze]]ne Kirchenglocke wurde 1705 gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
==== Schutzgebiete ====&lt;br /&gt;
Da das Fiener Bruch eines von nur noch drei Brutgebieten der in Deutschland vom [[Aussterben]] bedrohten [[Großtrappe]]n, des schwersten flugfähigen Vogels ist, wurde im Gebiet der Gemeinden Tucheim, [[Karow (Jerichow)|Karow]] und Paplitz bereits 1979 das Großtrappenschongebiet Karow im damaligen [[Bezirk Magdeburg]] mit einer Größe von 5.780 Hektar eingerichtet. In den 1990er Jahren wurde die Niederung im Rahmen des [[Natura 2000|Natura-2000]]-Netzes als EU-[[Vogelschutzgebiet Fiener Bruch]] ausgewiesen. Innerhalb des sachsen-anhaltischen Teilgebietes erfolgte 1997 die Ausweisung des 143 Hektar großen [[Naturschutzgebiet Fiener Bruch|Naturschutzgebietes Fiener Bruch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Mammen, Ubbo Mammen, Gunthard Dornbusch, Stefan Fischer: &amp;#039;&amp;#039;EU SPA Vogelschutzgebiet Fiener Bruch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Europäischen Vogelschutzgebiete des Landes Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. Oktober 2013. {{ISSN|0941-7281}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitten im Fiener Bruch befindet sich beim zu Tucheim gehörenden Vorwerk Königsrode die [[Vogelwarte]], der Beobachtungsturm Königsroder Hof. Im Königsroder Hof betreibt der Förderverein Großtrappenschutz e. V. ein Informationszentrum, in dem regelmäßige Veranstaltungen rund um den Großtrappenschutz stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.koenigsroder-hof.de/index.php/museum &amp;#039;&amp;#039;Museum&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 13. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden verläuft das waldreiche Landschaftsschutzgebiet Möckern-Magdeburgerforth.&lt;br /&gt;
[[Datei:Genthin, JL - Königsrode sw Ri Tuchheim v N, Fiener Bruch 02.jpg|mini|Tucheim von Norden vom Fiener Bruch her]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Volleyball-Turnier in Tucheim, einmal im Jahr&lt;br /&gt;
* Straßenfußball-Turnier in Tucheim, einmal im Jahr&lt;br /&gt;
* Endurorundfahrt-Rund um den Fiener, einmal im Jahr&lt;br /&gt;
* Tischtennis Weihnachtsturnier, einmal im Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Höpfner]] (1918–?), Maler und Politiker (LDPD), MdV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten – Provinz Sachsen Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Kröner Verlag, 1993, ISBN 3-520-31402-9.&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, 2002, ISBN 3-422-03069-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, ISBN 3-9809011-0-6.&lt;br /&gt;
* CD &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt – Amtliche Topografische Karten.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Landesvermessung und Geoinformation, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Genthin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7618960-0|VIAF=247871458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Jerichower Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Genthin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Jerichower Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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