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	<title>Tu biSchevat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:56:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tu_biSchevat&amp;diff=548176&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Inhalt */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-03-07T16:03:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhalt: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PikiWiki Israel 7673 Environment of Israel.JPG|mini|Kinder in [[Pardes Chana-Karkur]] pflanzen einen Baum an Tu biSchevat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Judentum|jüdische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neujahrsfest der Bäume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{he|ראש השנה לאילנות&amp;amp;lrm;|Rosch haSchana laIllanot|de=Neujahr der Bäume}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Chag haIllanot&amp;#039;&amp;#039; ({{he|חַג הָאִילָנוֹת&amp;amp;lrm;|de=Fest der Bäume}}), im Februar ist ein &amp;#039;&amp;#039;kleiner&amp;#039;&amp;#039; [[Liste jüdischer Feste|jüdischer Feiertag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tu biSchevat&amp;#039;&amp;#039; ({{he|ט״ו בשבט&amp;amp;lrm;}}) bedeutet wörtlich „der 15. [[Schevat]]“. In moderner Zeit werden an diesem Tag Bäume angepflanzt. Es ist Brauch, an diesem Tag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr bisher noch nicht verzehrt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 5195 Seder Tu BShvat 2007.JPG|mini|Feierlich gedeckter Tisch am Abend von Tu biSchevat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest geht zurück auf die [[Mischna]]. Dort heißt es, das Haus [[Hillel]]s bestimmte bereits im ersten Jahrhundert [[v. Chr.]] den 15. des Monats &amp;#039;&amp;#039;Schevat&amp;#039;&amp;#039; zum Neujahrsfest der Bäume ([[Rosch ha-Schana (Mischna)|mRH 1,1]]). Dieser Termin markiert das Ende der Regenzeit und damit den Beginn der idealen Pflanzperiode in [[Israel]]. Das Datum ist wichtig für die Vorschriften für die &amp;#039;&amp;#039;Orla&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. die Altersbestimmung der Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest gründet auf dem Verbot, Früchte von neu gepflanzten Bäumen, die noch keine drei Jahre alt sind, zu genießen, und dem Gebot, sie im vierten Jahr im Tempel darzubieten und erst im fünften Jahr zu essen. &amp;#039;&amp;#039;Tu biSchevat&amp;#039;&amp;#039; zeigt das Ende des Winters an und symbolisiert das Blühen Israels, seine Besiedlung, die Schönheit der Natur und die guten Früchte, die seine Erde hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name des Festes bezieht sich auf das Datum im [[Jüdischer Kalender|jüdischen Kalender]]. Im [[Hebräisches Alphabet|hebräischen Alphabet]] hat jeder Buchstabe gleichzeitig einen Zahlenwert: Der Buchstabe &amp;#039;&amp;#039;[[Tet (Hebräisch)|Tet]]&amp;#039;&amp;#039; entspricht der Zahl 9 und der Buchstabe &amp;#039;&amp;#039;[[Waw (Hebräisch)|Waw]]&amp;#039;&amp;#039; der Zahl 6. Hintereinandergeschrieben stehen die beiden Buchstaben für die Summe 15. Ihre Kombination wird im Hebräischen als „tu“ ausgesprochen; „bi“ bedeutet „im“. Deshalb ist „Tu biSchevat“ der 15. Tag des Monats [[Schevat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/gesellschaft/2019/01/18/juden-pflanzen-baeume/ |titel=Juden pflanzen Bäume |werk=[[Israelnetz]].de |datum=2019-01-18 |abruf=2019-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Tora ==&lt;br /&gt;
Der Feiertag geht auf eine Anordnung aus der [[Tora]] zurück, wo im [[3. Buch Mose]] den Israeliten geboten wird:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!&amp;#039;&amp;#039; {{Bibel|3 Mos|19,23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DriedfruitS.jpg|mini|Teller mit verschiedenen Trockenfrüchten für Tu biSchevat]]&lt;br /&gt;
Es ist ein Tag, an dem Früchte/Fruchtsalat gegessen werden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Tradition, die im Buch &amp;#039;&amp;#039;Chemdat haJamin&amp;#039;&amp;#039; ihren Niederschlag fand, später noch in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Pri Etz Hadar&amp;#039;&amp;#039;, das die [[Aggada]] des 15. Schevat wurde. In der [[Jüdische Diaspora|Diaspora]] ist es Brauch, möglichst fünfzehn Früchte, die an das Land Israel erinnern, zusammenzustellen und zu verzehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Juden, die an diesem Tag bis zu fünfzig verschiedene Arten von Früchten essen. Auch heute deckt man am 15. Schevat den Tisch, indem man die schönsten Früchte aus dem Land Israel aufträgt, insbesondere jedoch die „[[sieben Arten]]“ mit denen das Land gesegnet war. Dabei versucht man, frische Früchte zu finden, die man in diesem Jahr noch nicht gegessen hat, damit man über sie den [[Bracha|Segensspruch]] {{he|שהחינו&amp;amp;lrm;|[[Schehechejanu]]|de=der uns am Leben erhalten hat}} sagen kann. An &amp;#039;&amp;#039;Tu biSchevat&amp;#039;&amp;#039; ist es auch verboten zu [[fasten]], und man hält auch keine [[Trauer]]reden. Vorausgesetzt, dass es kein [[Schmitajahr|Sabbatjahr]] ([[Brache|Brachjahr]]) ist, in dem jede Feldarbeit verboten ist, fährt man ins Grüne, und oft pflanzt man neue Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tu biSchevat-Termine ==&lt;br /&gt;
Jeder Festtag beginnt am Vorabend, denn im jüdischen Kalender dauert der Tag vom Vorabend bis zum Abend des Tages – nicht von 0 bis 24 Uhr. Der abendliche Beginn wird mit dem Wort ({{heS|ערב&amp;amp;lrm;|Abend}}) ʿErev bezeichnet. Das Datum für den Feiertag variiert nach dem [[Gregorianischer Kalender|gregorianischen Kalender]] und wird an den folgenden Tagen gefeiert:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Jüdisches Jahr ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | Gregorianisches Datum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 5786 ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 2. Februar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 5787 ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 23. Januar 2027&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 5788 ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 12. Februar 2028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 5789 ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 13. Januar 2029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 5790 ||  align=&amp;#039;center&amp;#039; | 19. Januar 2030&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
An Tu biSchevat des Jahres 1949, begangen am 14. Februar, kam in Jerusalem das erste Mal die [[verfassunggebende Versammlung]] des Staates Israel zusammen. Zwei Tage später gab sie sich den Namen [[Knesset]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste jüdischer Feste]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdische Religion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Susanne Galley]]: &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Jahr: Feste, Gedenk- und Feiertage.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2003, ISBN 3-406-49442-0.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Petuchowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Feiertage des Herrn: die Welt der jüdischen Feste und Bräuche.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-451-20266-2.&lt;br /&gt;
* [[Marc S. I. Stern|Marc Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Gelebte jüdische Feste. Erinnern, Feiern, Erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1999, ISBN 3-579-02236-9.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Weinreb]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Zeit und Ewigkeit: der jüdische Kalender und seine Feste.&amp;#039;&amp;#039; Thauros, Weiler im Allgäu 1991, ISBN 3-88411-042-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tu Bishvat|Tu biSchevat}}&lt;br /&gt;
* Teresa Schomburg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/neujahrsfest-der-baeume-wie-tu-bi-schwat-in-deutschland.1079.de.html?dram:article_id=491662 Neujahrsfest der Bäume – Wie Tu bi-Schwat in Deutschland gefeiert wird].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk Kultur]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Januar 2021.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=&lt;br /&gt;
   |url=https://www.hagalil.com/judentum/feiertage/tubishwt.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Das jüdische Neujahrsfest der Bäume&lt;br /&gt;
   |werk=[[HaGalil|Hagalil online]]&lt;br /&gt;
   |datum=&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Chajm Guski&lt;br /&gt;
   |url=https://www.talmud.de/tlmd/tu-bi-schewat-das-neujahrsfest-der-baeume/&lt;br /&gt;
   |titel=Tu Bi Schewat&lt;br /&gt;
   |titelerg=Das Neujahrsfest der Bäume&lt;br /&gt;
   |werk=talmud.de&lt;br /&gt;
   |datum=2013-11-29&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=David Sears&lt;br /&gt;
   |url=https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/468235/jewish/kologie-und-Spiritualitt-in-der-jdischen-Tradition.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Ökologie und Spiritualität in der jüdischen Tradition&lt;br /&gt;
   |werk=de.chabad.org&lt;br /&gt;
   |datum=2007-01-18&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Jüdische Nachrichten&lt;br /&gt;
   |url=https://www.hagalil.com/judentum/kabbala/5768/gartenarbeit.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Kabalah und TU b&amp;#039;Schwat&lt;br /&gt;
   |titelerg=Gartenarbeit und Spiritualität&lt;br /&gt;
   |werk=hagalil.com&lt;br /&gt;
   |datum=2008-01-16&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.hagalil.com/judentum/kabbala/5768/pflanzen.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Den Baum des Lebens hegen und pflegen&lt;br /&gt;
   |titelerg=Der Spirituelle Gärtner&lt;br /&gt;
   |werk=hagalil.com&lt;br /&gt;
   |datum=2007-03-01&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-12-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Jüdische Feiertage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt und Natur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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