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	<title>Tsongkhapa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:55:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tsongkhapa&amp;diff=284609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Tsongkhapas Erbe */ Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-05T07:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tsongkhapas Erbe: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tsongkhapa.jpg|mini|Tsongkhapa in der Fünften Vision des Khedrub Je]]&lt;br /&gt;
Je &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tsongkhapa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Lobsang Dragpa ({{boS|རྗེ་ཙོང་ཁ་པ་བློ་བཟང་གྲགས་པ་|WYLIE=rje tsong kha pa blo bzang grags pa}}, geb. [[1357]] in [[Tsongkha]]; gest. [[1419]]) war ein bedeutender Reformator, aus dessen Lehrdarlegung später die [[Gelug]]-Schulrichtung des [[Buddhismus in Tibet|tibetischen Buddhismus]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gelug-Schule gehört zu den [[Tradition]]en der Neuen Übersetzungen ([[Sarma]]), die sich in [[Tibet]] ab dem 11. Jahrhundert verbreiteten. Zu diesen Schulen der neuen Übersetzungsperiode in Tibet zählen heute die [[Kagyü]]-, [[Sakya]]- und die Gelug-Schule, im Gegensatz zur Periode der alten Übersetzungen aus dem 8. und 9. Jahrhundert, aus denen sich die [[Nyingma]]-Tradition entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tsongkhapa wurde als vierter von sechs Söhnen einer Familie in der Nähe des [[Qinghai-See|Kokonor-Sees]] in Tibet geboren. Schon mit drei Jahren erhielt er vom [[Karmapa Rölpe Dorje|4. Karmapa]] die Laienordination und mit sieben Jahren wurde er zum Novizen-Mönch ordiniert und erhielt den Namen „Lobsang Dragpa“. Die volle Ordination (Gelong/[[Bhikkhu]]) erhielt er mit 21 Jahren. Er lernte bei mehr als 100 Meistern aller tibetisch-buddhistischen Traditionen und meisterte die Lehren verschiedener Schulen, wie der [[Drigung-Kagyü]]-Schule. Sein Hauptlehrer in der [[Madhyamaka]]-Philosophie war der [[Sakya]]-Meister Rendawa (1349–1412). Später erhielt er die drei Linien der Übertragung der [[Kadam]]-Schule –&amp;amp;nbsp;zwei davon vom Nyingma-Meister Lama Lhodrag Khenchen Namkha Gyeltshen (1326–1402)&amp;amp;nbsp;– und studierte die wichtigsten [[Tantra]]s bei Meistern unterschiedlicher Schulrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Übertragungen der Gelug liegt in den [[Mahayana]]-Lehren [[Atisha]]s und der vereinigten Praxis von [[Sutra]] und [[Vajrayana]]. Er fasste in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Lamrim]] Chenmo&amp;#039;&amp;#039; („Große Darlegung des Stufenwegs“) die Mahayana-Lehren der großen indischen Gelehrten [[Nagarjuna]] und [[Asanga]] zusammen. Im Vajrayana wird die Vereinigung der Tantras von [[Guhyasamaja]], [[Chakrasambhava]] und [[Yamantaka]] betont. Zudem spielte Tsongkhapa, wie Atisha auch, eine besondere Rolle bei der Erhaltung des [[Kalachakra]]-Tantras.&lt;br /&gt;
Tsongkhapa vertrat konsequent die Ideale der Kadam-Schule und strich die Bedeutung der [[Vinaya]]-[[Pratimoksha|Regeln]] heraus. Er reformierte auf diese Weise die klösterliche Tradition in Tibet. Aus diesem Grund legen die Gelug auf [[Buddhistisches Mönchtum|Mönchsdisziplin]] und [[Zölibat]] großen Wert und sind auch als „reformierte Schule“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, in tibetische Kommentare habe Tsongkhapa wenig Vertrauen gehabt. Er studierte vor allem die Kommentare der großen indischen [[Pandit]]as, die als fehlerfrei gelten. Es heißt auch, dass er direkte Visionen des [[Bodhisattva]] [[Manjushri]] hatte, mit dem er sein Verständnis und seine Erfahrungen direkt besprach. Der Text &amp;#039;&amp;#039;Die drei prinzipiellen Aspekte des Weges&amp;#039;&amp;#039; soll ihm direkt von Manjushri diktiert worden sein. Seine Visionen prüfte er wiederum mit Lama Umapa, von der [[Karma-Kagyü]]-Schule, der eine direkte visionäre Verbindung mit Manjushri hatte. Mit Umapa und anderen engen Schülern ging Tsongkhapa häufig in Meditationsklausuren. Von Tsongkhapa stammt der Ausspruch: „Wenn man von einem Lehrer bestimmte Erklärungen oder Anweisungen bekommt und sieht, dass diese nicht den Aussagen der Schriften der großen indischen Meister wie Nagarjuna oder Asanga entsprechen, sollte man lieber auf die Anweisungen dieses Lehrers verzichten als die Bedeutung der großen Schriften aufgeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Lehrer Tsongkhapas wurden auch seine Schüler und sie belehrten und ehrten sich gegenseitig. So waren z.&amp;amp;nbsp;B. [[Rendawa]], [[Lama Lhodrag]] und [[Umapa]] sowohl Lehrer als auch Schüler Tsongkhapas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tsongkhapas Erbe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tsongkapa, thangka from Tibet in the 15th-century, painting on cloth - Google Art Project.jpg|mini|Tsongkhapa auf einem [[Thangka]]]]&lt;br /&gt;
1409 gründete Tsongkhapa das Kloster [[Ganden]] bei [[Lhasa]]. Er hinterließ der Welt achtzehn Bände gesammelter Lehren, die Hunderte Texte zu allen Aspekten des Buddhismus enthalten und einige der schwierigsten Punkte von Sutra und Tantra klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwerke unter diesen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lamrim chenmo|Die Große Darlegung der Stufen des Pfades]]“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;[[Lamrim|lam rim]] chen mo&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* „Die Große Darlegung der Tantras“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;sngags rim chen mo&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* „Die Essenz der Erläuterungen zu den Interpretierenden und Endgültigen Lehren“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;drang nges legs bshad snying po&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* „Lobpreis des [[Bedingtes Entstehen|Abhängigen Bestehens]]“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;rten &amp;#039;brel bstod pa&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* „Die Große Darlegung der fünf Stufen des Guhyasamaja“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;gsang &amp;#039;dus rim lnga gsal sgron&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
* „Ein goldener Kranz ausgezeichneter Erklärungen“ (tib.: &amp;#039;&amp;#039;legs bshad gser gyi phreng ba&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schriften sind die Hauptquelle für das Studium in der Gelug-Tradition und besitzen noch dieselbe Autorität wie zu der Zeit ihrer Entstehung. Sie gelten als Schutz gegen falsche Ansichten im [[Mahayana]]- und Vajrayana-Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je Tsongkhapa gilt zudem als Halter der mystischen „Zaubergleichen Schrift der Nahen Gadenlinie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tsongkhapa hatte viele Schüler. Die herausragendsten unter ihnen waren [[Ganden Tripa|Ganden Thri Rinpoche]] [[Dharma Rinchen]] (1364–1431), [[Khedrub Geleg Pelsang]] (1385–1438) und [[Liste tibetischer Namen und Titel#G–K|Gyelwa]] [[Gendün Drub]], der 1. Dalai Lama (1391–1474).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Tsongkhapas im Jahre 1419 war nach der Überlieferung von verschiedenen wundervollen Zeichen begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, es sei kaum zu fassen, was er zu Lebzeiten vollbrachte: Zum einen hinsichtlich dessen, was er studierte, auswändig konnte und lehrte, zum anderen hinsichtlich seiner zahl- und umfangreichen Werke, die er verfasste, und wie intensiv er praktizierte (Meditationsretreats mit Millionen von Verbeugungen, Manadaladarbringungen, Reinigungspraktiken und Vajrayana-Übungen zu den unterschiedlichsten Gottheiten und Techniken, wie [[Tummo]], einem der [[Sechs Yogas von Naropa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1409 jährlich noch immer praktizierte Gebetsfest [[Mönlam]] geht auf seine Initiative zurück und gilt als eine der „vier großen Taten“ Tsongkhapas. Die „vier großen Taten“ sind:&lt;br /&gt;
# Restaurierung der großen [[Maitreya]]-Statue in [[Lhasa]]&lt;br /&gt;
# Klarheit seiner Belehrungen bezüglich der Vinaya (tib.:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;dul ba&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
# Begründung des „Großen Mönlam Gebetsfestivals“ (tib. &amp;#039;&amp;#039;smon lam chen mo&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
# Tsongkhapa hat den Bau der „großen Versammlungshalle von Ganden“ in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
* Tsongkhapa, Cornelia Krause (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Der mittlere Stufenweg&amp;#039;&amp;#039;. Diamant-Verlag, 2006, ISBN 3-9810682-3-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Tsongkhapa-Schülern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tsong-Kha-Pa|Tsongkhapa}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118676733}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/tsongkhapa/|Tsongkhapa|Gareth Sparham}}&lt;br /&gt;
* [http://studybuddhism.com/web/de/archives/approaching_buddhism/teachers/lineage_masters/short_biography_lama_tsongkhapa.html Study Buddhism: Eine Kurzbiographie Tsongkhapas]&lt;br /&gt;
* [http://tbrc.org/#!rid=P64 blo bzang grags pa]&lt;br /&gt;
* Geshe Sonam Rinchen: [http://www.lamayeshe.com/otherteachers/khapa/ltk_bio.shtml Biographie des Lama Tsong Khapa] (englisch)&lt;br /&gt;
* Tsong Khapa Thangka: [http://www.thangka.de/Gallery-3/Misc/12-38/Tsongkhapa-0.htm Tibetisches Rollbild des Tsong Khapa]&lt;br /&gt;
* [http://www.easterntradition.org/article/Bibliographic%20Guide%20-%20The%20Works%20of%20Tsongkhapa.pdf The Works of Tsongkhapa: English Translations]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118676733|LCCN=n/80/17690|VIAF=65296968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Vajrayana-Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des tibetischen Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1357]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1419]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tsongkhapa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=tsong kha pa; Tsongkhapa Losang Drakpa; Tsongkapa; Zongkapa; Zongkhapa; Dzongkhapa; 宗喀巴; Zōngkābā; Je Tsongkhapa (chinesisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Begründer der Gelug-Schulrichtung des tibetischen Buddhismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1357&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tsongkha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1419&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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