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	<title>Tschirnhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tschirnhaus&amp;diff=845162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: fix url genealogy.net</title>
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		<updated>2026-03-20T10:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix url genealogy.net&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschirnhaus-Wappen.png|mini|hochkant|Stammwappen derer von Tschirnhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tschirnhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Tschirnhauß&amp;#039;&amp;#039;, fälschlich &amp;#039;&amp;#039;Tschirnhausen&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines [[Oberlausitz|oberlausitzischen]]  [[Uradel]]sgeschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der schlesische Historiker [[Johann Sinapius]] berichtete von einer Legende nach dem sich der Name Tschernhaus von zwei Brüdern ableitet, welche im 7. Jahrhundert ein hohes Haus erbauten und sich danach Czernaus nannten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Heinrich Kneschke |Titel=Neues allgemeines Deutsches adels-lexicon: im vereine mit mehreren historikern |Verlag=F. Voight |Datum=1870 |Seiten=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Geschlecht hatte sein Stammhaus in [[Tschernhausen]] bei [[Seidenberg]]. Erster Vertreter des Geschlechts war &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Scerhusen&amp;#039;&amp;#039;, der 1385 urkundlich zuerst auftaucht. Die [[Stammreihe]] des Geschlechts beginnt 1442 mit &amp;#039;&amp;#039;Hans Czirnhause&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto von Tschirnhaus, möglicherweise Vasall der [[Liste der Burggrafen von Dohna|Burggrafen von Dohna]] erscheint 1387 in einer Verkaufsurkunde von Kleinschönau als Zeuge. 1388 verkaufte ein Albrecht von Czirnhuse das Dorf [[Deutsch Ossig]] bei Görlitz. 1447 diente Hans von Tschirnhaus als Hauptmann von [[Mieroszów|Friedland]] im [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Heinrich Kneschke |Titel=Neues allgemeines Deutsches adels-lexicon: im vereine mit mehreren historikern |Verlag=F. Voight |Datum=1870 |Seiten=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ab 1494 hatte den Tschirnhaus das Burglehen [[Bolków|Bolkenhain]] gehört. Katharina [[Lichtenburg (Adelsgeschlecht)|von Lichtenburg]], Gemahlin des Hans Tschirnhaus, verzichtete 1532 auf ihr Recht und [[Leibgedinge]] auf [[Bolkoburg|Schloss]] und Stadt Bolkenhain, und sämtliche Tschirnhaussche Erben quittierten am 7. Mai über den Empfang der Pfandsumme, sodass der Breslauer Bischof [[Jakob von Salza]] nun rechtmäßig Besitzer war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://wiki.genealogy.net/Bolkenhain/Geschichte_der_Bolkoburg/E-Book Geschichte der Bolkoburg bei Bolkenhain]&amp;#039;&amp;#039;. Nach archivalischen Quellen bearbeitet von Heinrich Schubert, 2. Auflage. Schweidnitz. Verlag von Georg Brieger. 1895. [https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei:Bolkoburg_1895.djvu&amp;amp;page=14 S. 14–16]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später teilte sich das Geschlecht in zwei Häuser: [[Międzylesie|Mittelwalde]] in der [[Grafschaft Glatz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dokumentyslaska.pl/adel%20glatzer/1462%20-%201623.html Mittelwalde]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Schloss Wederau|Wederau]] im [[Herzogtum Jauer]]. 1572 erscheint Christoph von Czernhaus als Besitzer des gleichnamigen böhmischen Stammhauses. Während die böhmische Linie darauf erlosch, breitete sich das Geschlecht in Schlesien weiter aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Heinrich Kneschke |Titel=Neues allgemeines Deutsches adels-lexicon: im vereine mit mehreren historikern |Verlag=F. Voight |Datum=1870 |Seiten=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus Mittelwalde wurde in Prag 1606 in den erbländisch-österreichischen [[Freiherr]]enstand erhoben, das Haus Wederau erhielt 1721 den [[Graf]]enstand. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand die Familie nur noch aus wenigen Gliedern. Der freiherrliche und gräfliche Zweig war bereits erloschen. In jener Zeit besaß Eduard von Tschirnhaus noch das Dorf Nieder-Baumgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zedlitz und Neukirch |Titel=Neues Preussisches Adels-Lexicon |Verlag=Reichenbach |Datum=1837 |Seiten=280}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bolków|Bolkenhain]]&lt;br /&gt;
* [[Bystrzyca Kłodzka|Habelschwerdt]]&lt;br /&gt;
* [[Sławnikowice (Zgorzelec)|Kieslingswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Międzylesie|Mittelwalde]]&lt;br /&gt;
* [[Sady Dolne|Nieder Baumgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Sady Górne|Ober Baumgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wederau|Wederau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschirnhaus-Wappen (Freiherren).jpg|mini|hochkant|Wappen derer Freiherren von Tschirnhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschirnhaus 1 - Tyroff AT.jpg|mini|hochkant|Gräfliches Wappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stammwappen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gespalten, rechts rot ohne Bild, links von Schwarz, Silber, Rot und Schwarz geteilt. Auf dem [[Wappenhelm|Helm]] mit schwarz-rot-silbernen Decken zwei wie die Schildhälften bezeichneten Büffelhörner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherrliches Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Geviert, wobei im 1. und 4. Feld das Stammwappen steht, im 2. und 3. in Gold zwei geschrägt abgehauene schwarze Baumstämme (Wappen der [[Berka von Dubá]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, [https://books.google.de/books?id=wWPZDGNlQNgC&amp;amp;pg=PA298&amp;amp;lpg=PA298&amp;amp;dq=tschirnhaus+adel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tFPQDodQye&amp;amp;sig=U7DYjNIc0qAz0JWRJlx5oJ0pdPs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwio9P6ngYPKAhVBUhoKHRROB1cQ6AEIJjAB#v=onepage&amp;amp;q=tschirnhaus%20adel&amp;amp;f=false S. 297].&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. der stammverwandten [[Lichtenburg (Adelsgeschlecht)|von Lichtenburg]]). Es hat zwei Helme, rechts der des Stammwappens, links mit schwarz-goldenen Decken vor einem aus sechs Federn bestehenden natürlichen Pfauenschweif ein rotes Kissen mit gelben Quasten. Darauf ein silberner Karpfen (von Lichtenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gräfliches Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Entspricht dem freiherrlichen, hat aber drei Helme; rechts der Stammhelm, auf dem mittleren mit rechts rot-silbernen, links schwarz-golden Decken die geschrägten Baumstämme vor einer links hinwehenden wie der Schild des Stammwappens bezeichneten Fahne; links der Helm von Lichtenburg. Als Schildhalter stehen zwei widersehende goldene [[Greif]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenfried Walther von Tschirnhaus]] (1651–1708), Naturforscher der Aufklärung.&lt;br /&gt;
* Christoph von Tschirnhaus, um 1554 königlicher Appellationsrat in Prag.&lt;br /&gt;
* Conrad von Tschirnhaus auf Grunau, um 1716 Kanzler und Landesältester der [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Fürstentümer Schweidnitz und Jauer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht der evangelischen Frau Anna Magdalena von Reibnitz (1664–~1745) mit ihren von der Zwangskatholisierung bedrohten fünf Kindern aus Schlesien im Jahre 1703 – ein Stimmungsbild aus dem Zeitalter der Gegenreformation und des Pietismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 2015 (2016), S. 221–263, hier: S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Tschirnhaus]] († ~1615), Inhaber der Herrschaft [[Roztoki (Międzylesie)|Schönfeld]] in der Grafschaft Glatz&lt;br /&gt;
* Sigmund von Tschirnhaus, 1721 Majoratsherr auf Nieder Baumgarten, k. k. Kämmerer und Deputierter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Knothe |Titel=Geschichte des Oberlausitzer Adels und seiner Güter |Verlag=Breitkopf &amp;amp; Härtel |Datum=1879 |Seiten=517, 518}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann von Tschirnhaus]] († 1631), kaiserlicher Hofkriegsrat, Mundschenk und Oberst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kaiserhof.geschichte.lmu.de/17279 |titel=Tschirnhaus, Johann (1570–1631), Hofkriegsrat – Kaiserhof |abruf=2023-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Adelsgeschlechter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Curt Reinhardt, Zur Genealogie derer von Tschirnhaus, in &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; Nr. 61/1910.&lt;br /&gt;
* Derselbe, Die von Tschirnhaus u. Bolkenhain auf Mittelwalde, in &amp;#039;&amp;#039;Glatzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; Nr.l 16/1930.&lt;br /&gt;
* Hans Friedrich u. Carola v. Ehrenkrook, Stammfolgen Schlesischer Adelsgeschlechter I, Görlitz 1941.&lt;br /&gt;
* Gothaisches Genealogisches Taschenbuch (Uradel). 1933 (Stammreihe), und 1937 (Stammreihe und ältere Genealogie)&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenfried Walther von Tschirnhaus – Das bewunderte, bekämpfte und totgeschwiegene Genie&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2014, ISBN 978-3-941757-42-4.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]], &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, [https://books.google.de/books?id=wWPZDGNlQNgC&amp;amp;pg=PA298&amp;amp;lpg=PA298&amp;amp;dq=tschirnhaus+adel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tFPQDodQye&amp;amp;sig=U7DYjNIc0qAz0JWRJlx5oJ0pdPs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwio9P6ngYPKAhVBUhoKHRROB1cQ6AEIJjAB#v=onepage&amp;amp;q=tschirnhaus%20adel&amp;amp;f=false S. 297].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033437247|VIAF=297353444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlesisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht (Glatzer Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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