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	<title>Tschernihiw - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tschernihiw&amp;diff=173677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amga: Änderung 266387063 von ~2026-24580-69 rückgängig gemacht; &gt; 50 % der Einwohner sprechen auch(!) Russisch, also völlig OK; zudem aus historischen.Gründen; hier ist der falsche Platz, diesen &quot;Kamof&quot; zu führen</title>
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		<updated>2026-04-21T18:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266387063&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266387063&quot;&gt;266387063&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24580-69&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24580-69&quot;&gt;~2026-24580-69&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; &amp;gt; 50 % der Einwohner sprechen auch(!) Russisch, also völlig OK; zudem aus historischen.Gründen; hier ist der falsche Platz, diesen &amp;quot;Kamof&amp;quot; zu führen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die ukrainische Stadt Tschernihiw, für weitere Bedeutungen siehe [[Tschernigow]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Tschernihiw&lt;br /&gt;
|OrtK = Чернігів&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Chernihiv.svg&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Tschernihiw&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Tschernihiw&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 Stadt bestehend aus 2 [[Rajon|Stadtrajonen]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Wladyslaw Atroschenko&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Магістратська 7&amp;lt;br /&amp;gt;14000 м. Чернігів&lt;br /&gt;
|Website = https://www.chernigiv-rada.gov.ua/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tschernihiw&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ukS|Чернігів}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Uk-Чернігів.ogg}}; {{ruS|Чернигов|Tschernigow}}; {{plS|Czernihów|Audio=LL-Q809 (pol)-Poemat-Czernihów.wav}}) ist eine Großstadt am Ufer der [[Desna (Dnepr)|Desna]] in der [[Ukraine]] und Hauptstadt der [[Oblast Tschernihiw]] sowie des [[Rajon Tschernihiw|Rajons Tschernihiw]] mit etwa 294.500 Einwohnern ([[2024]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://population-hub.com/ua/ua/population-of-chernihiv-6162.html |titel=Чисельність населення Чернігів на 2024 рік {{!}} Населення Чернігів - статистика |sprache=uk |abruf=2024-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt ist durch das dort befindliche [[Operationskommando Nord]] ein bedeutender Standort der [[Ukrainische Armee|Ukrainischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Черниговский Спасо - Преображенский собор.JPG|mini|Christi-Verklärungs-Kathedrale, 1036]]&lt;br /&gt;
[[Datei:П&amp;#039;ятницька церква (Чернігів) біля фонтану.jpg|mini|Kirche der Paraskewa-Pjatniza (Freitagskirche) aus der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschernihiw (frühere Bezeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;Tschernigow&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tschernigau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte der [[Kiewer Rus]]. Sie war das Zentrum des ostslawischen Stammes der [[Sewerjanen]]. Bei der Ersterwähnung im Jahre [[907]] wurde die Stadt bei einer Aufzählung gleich nach [[Kiewer Rus|Kiew]] genannt. Tschernihiw war vom 11. bis zum 13. Jahrhundert Hauptstadt des [[Fürstentum Tschernigow|Fürstentums Tschernigow]], das 1239 von den [[Mongolische Invasion der Rus|Mongolen]] geplündert wurde. Spuren jener Zeit finden sich im [[Schwarzes Grab|Schwarzen Grab]]. Ab 1370 gehörte die Stadt zum [[Großfürstentum Litauen]], seit 1503 zum [[Großfürstentum Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im [[Polnisch-Russischer Krieg 1609–1618|polnisch-russischen Krieg]] wurde Tschernihiw 1611 von [[Königreich Polen|polnischen Truppen]] fast vollständig zerstört. Durch den [[Vertrag von Deulino]] wurde die Stadt 1618 vom [[Zarentum Russland]] an den [[Polen-Litauen|polnisch-litauischen Staatsverband]] abgetreten. 1623 erhielt Tschernihiw das Stadtrecht nach [[Magdeburger Recht]]. 1635 wurde die [[Woiwodschaft Czernihów]] gebildet. Durch den [[Chmelnyzkyj-Aufstand]] von 1648 kam die Stadt unter die Kontrolle der [[Saporoger Kosaken]], welche sich 1654 im [[Vertrag von Perejaslaw]] dem [[Zarentum Russland|russischen Zaren]] unterstellten. 1667 wurde im [[Vertrag von Andrussowo]] die Zugehörigkeit zu [[Russisches Kaiserreich|Russland]] besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 wurden in der Stadt 705 Bürgerhäuser, 4 Ziegelbrennereien, 12 Kirchen und 4 Klöster gezählt. 1786 wurden 3 Klöster geschlossen. 1802 wurde die Stadt Hauptstadt des [[Gouvernement Tschernigow|Gouvernements Tschernigow]]. 1895 wurden in der Stadt, die noch größtenteils aus Holzhäusern bestand, auf den wichtigsten Straßen die Gasbeleuchtung durch elektrische Laternen ersetzt. Die [[Volkszählung im Russischen Reich 1897|erste gesamtrussische Volkszählung 1897]] ergab für die Stadt 17.716 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Tschernihiw u.&amp;amp;nbsp;a. mehrere Banken, 15 Hotels bzw. Gastwirtschaften, 2 Krankenhäuser, eine Post, ein Telegraphenamt und verschiedene Fach- und weiterbildende Schulen. Wurden 1900 noch 428 Geschäfte gezählt, waren es 1910 schon 734.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Februarrevolution 1917]] begann eine zunehmende [[Ukrainisierung]] in Medien und Verwaltung der Stadt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1918 übernahm die [[Oktoberrevolution|Sowjet-Macht]] die Kontrolle über Tschernihiw. Am 12.&amp;amp;nbsp;März 1918 standen bereits [[Operation Faustschlag|deutsche und österreichische Truppen]] in der Stadt. Am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 1919 wurde die Stadt wieder von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde das Gouvernement aufgelöst und durch eine Kreisverwaltung ersetzt. 1926 waren von den 35.200 Einwohnern 57 % Ukrainer, 20 % Russen und 10 % Juden. Seit 1932 ist Tschernihiw die Hauptstadt der [[Oblast Tschernihiw]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm die deutsche [[Wehrmacht]] die Stadt nach fast zweiwöchigen Kämpfen am 9.&amp;amp;nbsp;September 1941 ein. Die Rote Armee eroberte die Stadt am 21.&amp;amp;nbsp;September 1943 im Rahmen ihrer [[Schlacht am Dnepr#Tschernigow-Poltawa-Operation (26. August bis 30. September)|Tschernigow-Poltawa-Operation]] zurück. Später bestand in der Stadt das [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] &amp;#039;&amp;#039;177 (Tschernigow)&amp;#039;&amp;#039; für [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|deutsche Kriegsgefangene]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Maschke|Maschke, Erich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1976 verunglückte in Ortsnähe eine [[Antonow An-24]] der [[Aeroflot]] auf dem Binnenflug [[Aeroflot-Flug 1802|1802]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Invasion Russlands 2022 ===&lt;br /&gt;
Beim [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|russischen Überfall auf die Ukraine]] 2022 griffen die [[Streitkräfte Russlands]] am 25. Februar Tschernihiw an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[CNN]] |url=https://edition.cnn.com/europe/live-news/ukraine-russia-news-02-25-22/h_9daff1daaada78bbde6184df44579aaf |titel=Heavy fighting reported on main route south into Kyiv |datum=2022-02-25 |sprache=en |abruf=2022-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gelang ihnen nicht, die Stadt einzunehmen. Daraufhin begannen die Russen, sie zu [[Belagerung|belagern]]. Am 3. März kam es zu einer heftigen [[Bombardierung eines Wohnquartiers in Tschernihiw]], bei der 47 Zivilisten ihr Leben verloren. Weitere 50 Menschen starben am 16.&amp;amp;nbsp;März ebenfalls durch [[Luftkrieg|Luftschläge]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Allgäuer Zeitung]] |url=https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/memmingen/ukraine-krieg-47-tote-nach-luftangriff-auf-memmingens-partnerstadt-tschernihiw_arid-390112 |titel=47 Tote nach Luftangriff auf Memmingens Partnerstadt Tschernihiw |datum=2022-03-04 |abruf=2022-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[n-tv]] |url=https://www.n-tv.de/politik/Ukraine-Mehr-als-50-Tote-bei-Angriffen-auf-Tschernihiw-article23203138.html |titel=Mehr als 50 Tote bei Angriffen auf Tschernihiw |abruf=2022-03-17 |datum=2022-03-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Beschuss einer Warteschlange von Zivilisten für Brot. Nach diesen Angriffen wurde auch das Spital beschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rferl.org/a/chernihiv-breadline-civilians-killed-russian-shelling-ukraine/31921785.html Killed In A Breadline: Ukrainian Woman Recounts Deadly Russian Shelling], [[RFE/RL]], 30. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;März erlangte eine ukrainische Panzerbrigade die Herrschaft über die Fernstraße [[M 01]] von [[Kiew]] nach Tschernihiw und beendete damit faktisch die russische Blockade der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Forbes (Zeitschrift)|Forbes]] |url=https://www.forbes.com/sites/davidaxe/2022/03/31/ukraines-best-tank-brigade-has-won-the-battle-for-chernihiv/ |titel=Ukraine’s Best Tank Brigade Has Won The Battle For Chernihiv |datum=2022-03-31 |sprache=en |abruf=2022-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;April vermeldete der Gouverneur der [[Oblast Tschernihiw]] den vollendeten Abzug der Streitkräfte Russlands aus dem Umfeld der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reuters.com/world/europe/some-russian-troops-still-northern-ukrainian-region-chernihiv-governor-2022-04-04/ |titel=Some Russian troops still in northern Ukrainian region of Chernihiv, governor says |abruf=2022-04-04 |datum=2022-04-05 |sprache=en |autor=[[Reuters]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am 24.&amp;amp;nbsp;März hatte die Regierung der Oblast die Zahl der zivilen Opfer in Tschernihiw durch Angriffe der russischen Streitkräfte auf 200 Personen geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wjatscheslaw Chaus, [[Oblast Tschernihiw]]: {{Webarchiv |wayback=20220324204932 |url=https://twitter.com/nexta_tv/status/1507042184738099215 |text=&amp;#039;&amp;#039;Almost 200 civilians have died in #Chernihiv&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister Wladislaw Atraschenko hatte etwa zeitgleich berichtet, dass wegen der Belagerung und der Bombardierung der entsprechenden Werke weder Strom noch Heizung noch Trinkwasser vorhanden seien und dass die medizinische Versorgung zusammengebrochen sei,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nau.ch/news/europa/ukraine-krieg-lage-in-tschernihiw-laut-burgermeister-prekar-66135532 |titel=Lage in Tschernihiw laut Bürgermeister prekär |abruf=2022-02-20 |datum=2022-03-20 |autor=[[Nau (Nachrichtenportal)|Nau]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; dies seit etwa 10. März.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://meduza.io/feature/2022/03/31/mama-ya-ne-hochu-chtoby-eto-prodolzhalos-prekratite Mama, ich will nicht, dass das so weitergeht.], Meduza, 31. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerzahl soll sich bis Ende März mehr als halbiert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[CNN]] |url=https://edition.cnn.com/europe/live-news/ukraine-russia-news-02-25-22/h_9daff1daaada78bbde6184df44579aaf |titel=Chernihiv&amp;#039;s population has dropped by more than half since invasion began, mayor says |datum=2022-03-26 |sprache=en |abruf=2022-03-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rückblick auf die russische Belagerung meldeten ukrainische Behörden, dass etwa 700 Personen aus Tschernihiw ihr Leben verloren hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tiroler Tageszeitung]]: {{Webarchiv |wayback=20220418054133 |url=https://liveblog.tt.com/458/ukraine-krieg/126207/burgermeister-rund-700-tote-in-tschernihiw |text=&amp;#039;&amp;#039;Rund 700 Tote in Tschernihiw&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund 70 % der Infrastruktur der Stadt wurden zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Euronews]]: {{Webarchiv |url=https://de.euronews.com/2022/04/16/51-tage-krieg-in-der-ukraine-900-tote-in-kiew-viel-mehr-in-mariupol |wayback=20220418053159 |text=&amp;#039;&amp;#039;900 Tote in Kiew, viel mehr in Mariupol?&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Kirche St. Theodosius der [[Ukrainisch-Orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats|Ukrainisch-Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats]] wurde zerstört, die St.-Katharina-Kathedrale der [[Eparchie]] Tschernihiw der [[Orthodoxe Kirche der Ukraine|Orthodoxen Kirche der Ukraine]] wurde beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sergej Bortnyk, [[Evelyn Finger]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jewstratij: „Mit Gottes Hilfe werden wir den Kampf gewinnen.“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 21. April 2022, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Starke Schäden erlitten außerdem das [[Tschernihiw-Museum für ukrainische Altertümer]] sowie das [[Tschernihiw-Stadion]]. Im August 2023 bombardierte die Russische Armee das Stadtzentrum, es kam zu mehreren Todesopfern sowie zu Schäden am Theater und am Gebäude der Polytechnischen Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[[ZDF|zdf.de]]: {{Webarchiv |wayback=20230819182634 |url=https://www.zdf.de/nachrichten/politik/raketenangriff-universitaet-theater-tote-verletzte-ukraine-krieg-russland-100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Uni und Theater bombardiert&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;155&amp;quot; heights=&amp;quot;125&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Russian bombardment in the center of Chernihiv.png&lt;br /&gt;
Russian warplane with bombs shot down over Chernihiv, Ukraine (5 March 2022).jpg&lt;br /&gt;
Chernihiv after Russian missile attack, 2023-08-19 (40).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Болдины горы.jpg|mini|hochkant=1.5|Gedenkstätte für die Gefallenen des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Zweiten Weltkrieges]] in Tschernihiw, im Hintergrund das [[Dreifaltigkeitskloster]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Verwaltungstechnisch gliedert sich die Stadtgemeinde in die beiden [[Stadtrajon]]e&lt;br /&gt;
* Desna mit den Stadtteilen &amp;#039;&amp;#039;Dytynez&amp;#039;&amp;#039; (Дитинець), &amp;#039;&amp;#039;Tretjak&amp;#039;&amp;#039; (Третяк), &amp;#039;&amp;#039;Peredhoroddja&amp;#039;&amp;#039; (Передгороддя), &amp;#039;&amp;#039;Okolnyj hrad&amp;#039;&amp;#039; (Окольний град), &amp;#039;&amp;#039;Bobrowyzja&amp;#039;&amp;#039; (Бобровиця), &amp;#039;&amp;#039;Pjat Kutiw ploschtscha&amp;#039;&amp;#039; (П&amp;#039;ять Кутів площа) und &amp;#039;&amp;#039;Jaliwschtschyna&amp;#039;&amp;#039; (Ялівщина)&lt;br /&gt;
* Nowosawod mit den Stadtteilen &amp;#039;&amp;#039;Tretjak&amp;#039;&amp;#039; (Третяк), &amp;#039;&amp;#039;Tschortoryjiwskyj Jary&amp;#039;&amp;#039; (Чорториївські Яри), &amp;#039;&amp;#039;Schawynka&amp;#039;&amp;#039; (Жавинка), &amp;#039;&amp;#039;Sabariwka&amp;#039;&amp;#039; (Забарівка), &amp;#039;&amp;#039;Sachidne&amp;#039;&amp;#039; (Західне), &amp;#039;&amp;#039;Koty&amp;#039;&amp;#039; (Коти), &amp;#039;&amp;#039;Liskowyzja&amp;#039;&amp;#039; (Лісковиця), &amp;#039;&amp;#039;Massany&amp;#039;&amp;#039; (Масани), &amp;#039;&amp;#039;Podussiwka Nowa&amp;#039;&amp;#039; (Подусівка Нова) und &amp;#039;&amp;#039;Podussiwka Stara&amp;#039;&amp;#039; (Подусівка Стара)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Tschernihiw&amp;#039;&amp;#039; (Чернігівська міська громада/&amp;#039;&amp;#039;Tschernihiwska miska hromada&amp;#039;&amp;#039;). Zu dieser zählen auch die 2 Stadtrajone Desna und Nowosawod&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/730-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 730-р &amp;quot;Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Чернігівської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis dahin bildete sie in den gleichen Grenzen die gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Tschernihiw&amp;#039;&amp;#039; (Чернігівська міська рада/&amp;#039;&amp;#039;Tschernihiwska miska rada&amp;#039;&amp;#039;) unter Oblastverwaltung im Osten des ihn umgebenden [[Rajon Tschernihiw|Rajons Tschernihiw]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den [[Rajon Tschernihiw]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX Про утворення та ліквідацію районів]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Троїцький монастир.jpg|mini|Dreifaltigkeitskloster]]&lt;br /&gt;
Zahlreiche Bauten aus der Zeit der [[Kiewer Rus]] und der Zeit der Eroberung dieser Teile der [[Ukraine]] durch russische [[Großfürst]]entümer seit dem hohen Mittelalter (in der Forschung oft als [[altrussisch]] bezeichnet) sind erhalten geblieben:&lt;br /&gt;
* [[Verklärungskathedrale (Tschernihiw)|Christi-Verklärungs-Kathedrale]] (&amp;#039;&amp;#039;Spasso-Preobraschenski sobor&amp;#039;&amp;#039;, um 1036), erste Kathedrale der [[Kiewer Rus]]&lt;br /&gt;
* [[Boris-und-Gleb-Kathedrale (Tschernihiw)|Boris-und-Gleb-Kathedrale]] (&amp;#039;&amp;#039;Borissoglebski sobor&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Tschernihiw)|Mariä-Entschlafens-Kathedrale]] (&amp;#039;&amp;#039;Uspenski sobor&amp;#039;&amp;#039;, Mitte des 12. Jahrhunderts) im Jelezki-Kloster&lt;br /&gt;
* [[Pjatniza-Kirche]] (&amp;#039;&amp;#039;Pjatnizkaja zerkow&amp;#039;&amp;#039;, zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* Eliaskirche (&amp;#039;&amp;#039;Illinskaja zerkow&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
Es sind auch mehrere Bauten aus dem 17. bis 18. Jahrhundert ([[ukrainisches Barock]]) und dem 19. Jahrhundert ([[Klassizismus]]) vorhanden, darunter:&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitskloster (Tschernihiw)|Dreifaltigkeitskloster]] (zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* Kollegium (1702)&lt;br /&gt;
* Katharinenkirche (1715)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befinden sich zahlreiche Denkmäler für historische Persönlichkeiten, darunter [[Iwan Masepa]], [[Bohdan Chmelnyzkyj]] und [[Taras Schewtschenko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Beschreibung: Im silbernen [[Feld (Heraldik)|Feld]] ein einköpfiger schwarzer, goldgekrönter, rotgezungter und so geäugter und goldbewehrter [[Adler (Wappentier)|Adler]], in der linken Klaue ein großes, schräg über ihm liegendes goldenes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]] haltend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Rein und Compagnie, &amp;#039;&amp;#039;Genealogisch-chronologische Geschichte des allerdurchlauchtigsten Hauses Romanow und seines vorelterlichen Stammhauses&amp;#039;&amp;#039;, Balthasar Campenhausen, Leipzig 1805.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom heiligen [[Großfürst]]en [[Michael von Tschernigow]] abstammenden Fürsten führten den Tschernigow’schen Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlen noch Einwohnerzahlen und Entwicklungen aus den vergangenen Jahrzehnten und entsprechende [[Quellennachweis|Quellennachweise]], die die Angaben bestätigen können.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;(jeweils zum 1. Januar)&amp;#039;&amp;#039; (für die neueren Daten!) --&amp;gt;Entwicklung der Einwohnerzahl: &lt;br /&gt;
Im Jahr 1897 zählte die Stadt über 27.000 Einwohner. 16 Jahre später wurden rund 36.000 Einwohner gezählt und 1926 sank die Zahl auf 35.200 Einwohner ab. Zwischen 1934 und 1939 zählte die Stadt rund 69.000 Einwohner. Über 302.000 Einwohner wurden 2004 gezählt und 2021 waren es über 285.000 Einwohner&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897|| {{0}}27.716&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1913|| {{0}}35.850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926|| {{0}}35.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934|| {{0}}68.600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939|| {{0}}69.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004|| 302.097&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021|| 285.234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde der Flughafen aus der Stadt heraus nach Schestowyzja verlegt. Mit dem Ende der Sowjetunion verlor der Flughafen seine Bedeutung als militärische Flugschule. Ein nennenswerter Flugverkehr findet heute nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Tschernihiw wurde als regionaler Knoten der [[Russische Südwestbahnen|russischen Südwestbahnen]] mit Verbindungen nach [[Nischyn]] (Anschluss an die Strecke Moskau-Kiew), [[Gomel]] und [[Owrutsch]] angelegt. Die erste Bahnanbindung erfolgte 1981 von Nischyn aus mit einer 81&amp;amp;nbsp;km (76 [[Werst]]) langen Schmalspurbahn. Nach Umspurung und Erweiterung der Strecke nach Gomel erhielt der Bahnhof 1928 seine aktuelle Lage. Das Bahnhofsgebäude wurde 1950 nach Plänen von I. Granatkin von deutschen und ungarischen Kriegsgefangenen errichtet. Bahnhof und Strecken gehören heute zur Regionalgesellschaft [[Piwdenno-Sachidna Salisnyzja]] der [[Ukrsalisnyzja|Ukrainischen Eisenbahn]]. Die Strecke nach Owrutsch wird seit dem Unglück in Tschernobyl nur noch bis Janow an der belarussischen Grenze betrieben. 2006 wurde ein Umschlag von 84.737 Güterwagen und 4,5 Mio. Passagieren erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafen ===&lt;br /&gt;
Tschernihiw besitzt einen Binnenhafen an der [[Desna (Dnepr)|Desna]]. 2006 wurden 356.200 Tonnen Fracht umgeschlagen und 22.100 Passagiere befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Die Hauptlast des Nahverkehrs trägt das 1964 eröffnete O-Busnetz mit 9 Linien sowie 46 Buslinien. Das O-Busnetz hat (2012) eine Länge von 53&amp;amp;nbsp;km (104,6&amp;amp;nbsp;km Fahrdraht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
Tschernihiw unterhält Partnerschaften zu folgenden Städten:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chernigiv-rada.gov.ua/citypartners-list/ Partnerstädte] auf chernigiv-rada.gov.ua (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Aachen]], [[Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aachen.de/de/stadt_buerger/aachen_profil/staedtepartnerschaften/11_Chernihiv-Ukraine/index.html www.aachen.de - Vertragsunterzeichnung]: Aachen und Chernihiv sind Städtepartner&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BUL|#}} [[Gabrowo]], [[Bulgarien]]&lt;br /&gt;
* {{BLR}} [[Homel]], [[Belarus]]&lt;br /&gt;
* {{CZE|#}} [[Hradec Králové]], [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Memmingen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* {{ISR|#}} [[Petach Tikwa]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
* {{MKD|#}} [[Prilep]], [[Nordmazedonien]]&lt;br /&gt;
* {{LVA|#}} [[Ogre (Stadt)|Ogre]], [[Lettland]]&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Tarnobrzeg]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Tschernihiw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Seit Juni 2004 trägt das Schiff [[Tschernihiw (Schiff)|Tschernihiw]] der [[Ukrainische Marine|ukrainischen Marine]] den Namen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;155&amp;quot; heights=&amp;quot;125&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Адміністративний будинок в місті Чернігів.jpg&lt;br /&gt;
Панорама Филармония 01.jpg&lt;br /&gt;
Дзвіниця, 5 ярусів,висота 58 метрів, Троїцький монастир.jpg&lt;br /&gt;
Chernigiv Desna hotel IMG 8722 74-101-0076.JPG&lt;br /&gt;
Чернигов, храм Михаила и Федора.JPG&lt;br /&gt;
Драматичний театр ім.Т.Г.Шевченка - Teatro Dramático Shevchenko.jpg&lt;br /&gt;
Введенська церква. Чернігів.jpg&lt;br /&gt;
BudArhiepiskop.JPG&lt;br /&gt;
Железнодорожный вокзал. Чернигов.jpg&lt;br /&gt;
Чернігівський колегіум (Чернігів).jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sergej Udowik: &amp;#039;&amp;#039;Die Ukraine. Historische Orte&amp;#039;&amp;#039;. Wakler-Verlag Kiew 2010, ISBN 978-966-543-102-2; S.&amp;amp;nbsp;6–12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste beschädigter und zerstörter Kulturstätten in der Ukraine infolge des russischen Angriffskrieges seit 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chernihiv|Tschernihiw}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|I|826|Czernihów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Tschernihiw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245594-7|LCCN=n80162948|VIAF=235578017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschernihiw| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Tschernihiw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt einer Oblast in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Desna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 907]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amga</name></author>
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