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	<title>Tsambouna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T23:22:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tsambouna&amp;diff=1812402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: lf</title>
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		<updated>2022-12-01T10:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tsambouna.jpg|thumb|Tsambouna von den [[Kykladen]] und dem [[Dodekanes]] (&amp;#039;&amp;#039;Museo Ellinikon Laikon Musikon Organon&amp;#039;&amp;#039;, [[Athen]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Askomandoura pipes.jpg|miniatur|Ausschnitt: Melodiepfeifen (von links nach rechts: [[Ikaria]], [[Kefalonia]], [[Kalymnos]], [[Karpathos]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tsambouna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Τσαμπούνα}}), auch &amp;#039;&amp;#039;tsampouna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;tsampounofylaka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;askomadoùra&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;touloum&amp;#039;&amp;#039; (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Tulum (Sackpfeife)|tulum]]&amp;#039;&amp;#039;), ist eine [[Sackpfeife]], die hauptsächlich auf den griechischen Inseln, bei Griechen mit Herkunft aus der Schwarzmeerregion ([[Pontosgriechen]]) und vereinzelt auf dem Festland verbreitet ist. Anders als die vor allem in [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] und [[Makedonien]] verbreitete &amp;#039;&amp;#039;[[Gajda (Sackpfeife)|gaida]]&amp;#039;&amp;#039; hat sie kein [[Bordun]]rohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; wird aus lokal verfügbaren Naturmaterialien vom Spieler selbst oder von einem darauf spezialisierten Dorfbewohner hergestellt. Als Luftreservoir dient ein Schaf- oder Ziegenfell, das umgewendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedoppelten Spielrohre von ca. 25&amp;amp;nbsp;cm Länge bestehen aus Olivenholz, Schilf oder [[Bein (Werkstoff)|Bein]]. Die Tonerzeugung erfolgt über zwei [[Rohrblatt#Formen und Art der Tonerzeugung|Einfachrohrblätter]], die mit einem Rohrblatthalter in die Spielpfeifen eingesetzt werden. Eines der beiden Spielrohre hat fünf, das andere, je nach Herkunft, ein bis fünf Grifflöcher (5 + 5 auf den [[Kykladen]] und auf [[Kreta]], 5 + 3 auf [[Kalymnos]] und [[Astypalea]], 5 + 1 auf [[Patmos]], [[Samos]], [[Chios]] und [[Ikaria]]). Alle drei Varianten haben einen Tonumfang von sechs [[Diatonik|diatonischen]] Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anblasrohr aus Holz oder Rohr ist zylindrisch oder konisch gebohrt und 12&amp;amp;nbsp;cm lang. Verzierungen können geschnitzt oder mit einem heißen Eisen eingebrannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise ==&lt;br /&gt;
Wegen ihres geringen Tonumfanges hat die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; ein eigenes begrenztes Repertoire. Der Luftstrom aus dem Balg kann – wie bei allen Sackpfeifen – kaum variiert werden und spielt bei der Akzentuierung der Melodie eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonleiter ist [[diatonisch]]. Da die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; nicht von professionellen Instrumentenbauern hergestellt wird, hat jedes Instrument seine eigene Stimmung. Das bereitet Schwierigkeiten beim Zusammenspiel mit anderen Instrumenten. Meist wird die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; nur von einer Trommel, der &amp;#039;&amp;#039;daoulaki&amp;#039;&amp;#039;, einer kleineren Variante der griechischen &amp;#039;&amp;#039;[[Tapan|daouli]]&amp;#039;&amp;#039; (in der Türkei &amp;#039;&amp;#039;[[davul]]&amp;#039;&amp;#039;), begleitet. Auf den Inseln des [[Dodekanes]], insbesondere auf [[Karpathos]] spielen &amp;#039;&amp;#039;[[Kretische Lyra|lyra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; die Melodie, begleitet von der Laute &amp;#039;&amp;#039;[[laouto]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Melodie rhythmisch zu gestalten, werden [[Verzierung (Musik)|Vorschläge]] und [[Triller (Musik)|Triller]] ausgeführt. Die Grifflöcher der parallelen Spielpfeifen werden jeweils von demselben Finger abgedeckt. Da die beiden Spielrohre nicht völlig identisch gestimmt sind, entstehen [[Schwebung#Akustische Schwebungen|Schwebungen]], die den Ton verstärken und die für die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; charakteristisch sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Schwebungsprinzip (auch Schwebungsdiafonie) ist eine besondere Form der [[Mehrstimmigkeit]] auf dem Balkan, wie sie zum Beispiel in Südalbanien als [[Iso-Polyphonie]] bekannt ist. Nur auf der Insel Karpathos gibt es einen zweistimmigen diafonen Gesang der Frauen, der sich aus der Nachahmung der &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039;-Doppelpfeifen entwickelt hat. Ähnliche schwebende Klänge produzieren die dalmatinische [[Doppelflöte]] &amp;#039;&amp;#039;dvojnice&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;[[diple]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) und das Balkan-Doppelrohrblattinstrument &amp;#039;&amp;#039;[[sopila]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Maria Brandl|Rudolf M. Brandl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Schwebungsdiafonie“ im Epiros und verwandte Stile im Lichte der Psychoakustik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rüdiger Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Vielfalt musikalischer Kultur. Festschrift für [[Josef Kuckertz]]. Zur Vollendung des 60. Lebensjahres.&amp;#039;&amp;#039; (Wort und Musik. Salzburger Akademische Beiträge) Ursula Müller-Speiser, Anif/Salzburg 1992, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039; wird zur Wiedergabe von traditioneller Musik der Hirtengemeinschaften verwendet. Aufgrund ihres durchdringenden Klangs eignet sie sich gut, um im Freien zum Tanz aufzuspielen. Das Fortbestehen des Instruments ist heute gefährdet, da sein Klang und Repertoire nicht den modernen Hörgewohnheiten entspricht und sein Tonumfang gering ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Instrumente ==&lt;br /&gt;
[[Tulum (Sackpfeife)|Tulum]], [[Diple]], [[Żaqq]], [[Mezwed]], [[Boha]], ohne Luftsack: [[Alboka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bagpipes of Greece.&amp;#039;&amp;#039; Aufnahmen und Kommentar Wolf Dietrich. Topic Records, London 2005 (TSCD930), Titel 15–22, 25–28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Haris Sarris: &amp;#039;&amp;#039;The Influence of the Tsaboúna Bagpipe on the Lira and Violin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Galpin Society Journal,&amp;#039;&amp;#039; Band 60, April 2007, S. 167–180, 116f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.instruments-museum.gr/pop_print.php?lang=1&amp;amp;wh=1&amp;amp;the1id=1&amp;amp;the2id=3&amp;amp;the3id=5&amp;amp;theid=7&amp;amp;open1=1&amp;amp;open2=3&amp;amp;open3=5&amp;amp;thepid=229&amp;amp;thepid=229 Tsambouna, Museum für griechische Volksmusikinstrumente], griechisch&lt;br /&gt;
* Astrid Scharlau, Nikos Mandilaras: [http://azalas.de/blog/?page_id=2206 &amp;#039;&amp;#039;Tsambouna – der griechische Dudelsack.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{YouTube|kr3TtCrcD_4|&amp;#039;&amp;#039;Daulute live, Jan 2014 - Improvisation on Aegean Melodies.&amp;#039;&amp;#039;}} (kretische Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Daulute&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;tsambouna&amp;#039;&amp;#039;, Laute &amp;#039;&amp;#039;[[laouto]]&amp;#039;&amp;#039; und Zylindertrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Tapan|daouli]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Sackpfeife)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Griechenland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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