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	<title>Trzebiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:26:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trzebiel&amp;diff=435313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-10T08:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Trzebiel&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Trzebiel COA.svg|80px|Wappen der Gmina Trzebiel]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat             = Żarski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Żarski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Trzebiel&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Trzebiel&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.6348&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14.8175&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1342&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 28. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 68-212&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 68&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = FZA&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 12]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Straße3            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Schienen2          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Posen|Posen]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PL Trzebiel church 2.jpg|mini|Neue Kirche in Trzebiel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trzebiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈtʂɛbjɛl}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Triebel&amp;#039;&amp;#039;, {{wenS|Trjebule}}) ist ein Dorf und frühere [[Landstadt]] in der [[Gmina Trzebiel|Landgemeinde Trzebiel]] im [[Powiat Żarski]] der [[Woiwodschaft Lebus]] in Polen. Der größte Teil der Gemeinde gehört zum polnischen Teil der [[Niederlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der [[Euroregion Neiße]] am nordöstlichen Ende der geologisch bemerkenswerten Hügelkette [[Muskauer Faltenbogen]]. Die [[Europastraße 36]] ([[Berlin]]–[[Cottbus]]–[[Breslau]]) führt nördlich an Trzebiel vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Dorf führt das rote Hirschhorn der [[Bieberstein (Adelsgeschlecht)|Biebersteiner]] im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Gold eine fünfendige rote [[Hirschstange]] mit Grind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1301 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;opidum Trebule&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1336 die &amp;#039;&amp;#039;veste Trebule&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Burg Trebule&amp;#039;&amp;#039;). Er gehörte zum [[Markgrafschaft Niederlausitz|Markgrafentum Niederlausitz]]. In dieser Zeit lebte hier überwiegend slawische Bevölkerung. Der Ort war spätestens seit dem 14. Jahrhundert Mittelpunkt der [[Herrschaft Triebel]]. Er gehörte in dieser Zeit den Herren [[Hakeborn (Adelsgeschlecht)|von Hakeborn]], seit 1400 dann der Familie [[Bieberstein (Adelsgeschlecht)|von Bieberstein]]. 1457 wurde Triebel erstmals als &amp;#039;&amp;#039;[[Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine offizielle Stadtrechtsverleihung ist nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert wurden nach der Reformation in der Kirche von Triebel Gottesdienste in [[Niedersorbische Sprache|niedersorbischer Sprache]] abgehalten.&lt;br /&gt;
Die Stadtkirche wurde zur &amp;#039;&amp;#039;wendischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, für die deutsche Bevölkerung wurde eine eigene Kirche im Westteil der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triebel war eine [[Ackerbürgerstadt]], mit stark ländlichem Charakter. Neben dem Anbau von Getreide, Tabak und weiterer Landwirtschaft waren Leineweber, Tuchmacher und Töpfer in der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1635 gehörte Triebel wie der Großteil der Niederlausitz zum [[Kurfürstentum Sachsen]].&lt;br /&gt;
Mit der sächsischen Germanisierungspolitik des 18. Jahrhunderts wurde die niedersorbische Sprache immer mehr zurückgedrängt. Ab 1808 gab es keine sorbischen Predigten mehr in Triebel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lětopis53&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 kam die Stadt mit der Niederlausitz zum Königreich Preußen im [[Kreis Sorau (Lausitz)|Kreis Sorau]]. Die Grenze zur Oberlausitz verlief vier Kilometer südlich.&lt;br /&gt;
Triebel wurde 1879 Sitz eines [[Amtsgericht Triebel|Amtsgerichts]]. Am 15. Juni 1898 wurde Triebel mit Eröffnung der [[Bahnstrecke Lubsko–Bad Muskau|Strecke Muskau–Sommerfeld]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Im frühen 20. Jahrhundert gab es eine [[Glashütte]] in Triebel.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Constantin, Erwin Stein: &amp;#039;&amp;#039;Monographien deutscher Landschaften&amp;#039;&amp;#039; Band II. &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Sorau N.L.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1925, S. 43–45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kämpfen im Rahmen der [[Niederschlesische Operation|Niederschlesischen Operation]] im Februar 1945 blieb die Stadt größtenteils verschont. Nur die Kirche und wenige Häuser in deren Nähe wurden zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unvergessene Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Angela Hanscke: &amp;#039;&amp;#039;Unvergessene Geschichte in Film und Saal.&amp;#039;&amp;#039; [[Lausitzer Rundschau]], 21. August 2017, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bezogen polnischen Neuansiedler die Anwesen, denen Land und Nebengebäude zur Verfügung standen. Unbewohnte Gebäude, darunter das Rathaus und fast alle Bürgerhäuser rund um den Marktplatz, wurden ab 1947 abgetragen. Die Steine waren für den Wiederaufbau der Stadt [[Warschau]] vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unvergessene Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme durch die polnische Verwaltung verlor Trzebiel die Stadtrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Stadtschloss, erbaut im 16. und 17. Jahrhundert im Renaissancestil, 1729 umgebaut im Barockstil&lt;br /&gt;
* Stadtmauer, Reste aus dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kirche, in den 1960er Jahren neu errichtet, davor mittelalterliche wendisch-deutsche Doppelkirche, um 1560 wurde in der Stadtkirche ein zweites querliegendes Schiff zwischen Turm und Hauptschiff eingebaut, die alte Kirche wurde von der wendischen Gemeinde genutzt, bis 18. Jahrhundert in wendischer/niedersorbischer Sprache, das querliegende Schiff nutzte die deutsche Stadtgemeinde, 1945 schwer beschädigt, dann abgerissen&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Roggan: &amp;#039;&amp;#039;Die Große den Wenden, die kleine den Deutschen... Wendisch-deutsche Doppelkirchen in der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alte Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; 2015 ({{Webarchiv | url=http://www.altekirchen.de/ok-artikel/2015_23-25.pdf | wayback=20171001030854 | text=pdf}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trzebiel 01.jpg|Häuser im Zentrum des Ortes&lt;br /&gt;
PL Trzebiel church 1.jpg|Kirche Matki Bozej Krolowej Polski&lt;br /&gt;
PL Trzebiel tower 1.jpg|Turmruine der Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
PL Trzebiel gallows 2.jpg|Ruine des Hochgalgens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina ==&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Landgemeinde]] Trzebiel besteht aus einer Reihe von Dörfern mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Trzebiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Solfa]] (1483–1564), niedersorbischer Arzt und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Thomas Mauer]] (1536–1575), Theologe und lateinischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Johann Tobias Richter]] (1714–1780), Ratsherr in Leipzig und Professor der Rechte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leipziger-biographie.de/04m Johann Tobias Richter] Leipziger Biographie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Siegfried Kähler]] (1743–1820), Mediziner und Stadtphysikus in Sommerfeld in der Niederlausitz&lt;br /&gt;
* [[Christian August Jannowitz]] (1772–1839), Erbauer der [[Jannowitzbrücke]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Julius Endemann]] (1836–1919), Pfarrer, Missionar und Sprachforscher&lt;br /&gt;
* [[Otto Fischer (Theologe)|Otto Fischer]] (1869–1946), Sohn des Pfarrers Adolf Fischer und dessen Ehefrau Emmy, geborene Boelicke&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wehowsky (Theologe)|Wolfgang Wehowsky]] (1912–1981), Theologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Stadt wirkende Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Balthasar Heinrich Heinze]] (1665–1744), Oberpfarrer 1706–1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlob Worbs]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Herrschaften Sorau und Triebel.&amp;#039;&amp;#039; Rauert, Sorau 1826 ([https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN505630869 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trzebiel.pl/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.powiatzary.pl/PL/645/Trzebiel/ Informationen zur Gemeinde] auf der Website des Landkreises Żary (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.neumark.agoff.de/Sorau/kabso28t.htm Verzeichnis der Einwohner von Triebel] 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* &amp;lt;ref name=&amp;quot;EWZ2008&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_rocznik_demograficzny_2009.pdf |titel=The Demographic Yearbook of Poland 2009 |hrsg=Central Statistical Office of Poland |seiten=102 |datum=2009-11-09 |zugriff=2010-04-17 |sprache=Polnisch/Englisch |format=PDF |kommentar=2,8 MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091122074303/http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_rocznik_demograficzny_2009.pdf |archiv-datum=2009-11-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Lětopis53&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;Sorbische Reminiszenzen aus Forst und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lětopis.&amp;#039;&amp;#039; 53, 1, 2006, {{ISSN|0943-2787}}, S. 35–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Trzebiel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4496164-9|VIAF=242728449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Trzebiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1301]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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