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	<title>Trzciel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trzciel&amp;diff=590704&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-26T08:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Trzciel&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Trzciel COA.svg|111px|Wappen von Trzciel]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat             = Międzyrzecki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Międzyrzecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Trzciel&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Trzciel&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 22&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 53&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 2494&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 3.03&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 66-320&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 95&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = FMI&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Berlin]]–[[Posen]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Zbąszyń]]–[[Międzychód]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Poznań-Ławica|Poznań-Ławica]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trzcielzlotuptaka.jpg|mini|300px|Trzciel von oben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Christoph von Unruh 1620-1689.jpg|mini|150px|Grabstein Christoph von Unruh in der ehem. Ev. Kirche Birnbaum-Lindenstadt. Oberst, Starost. Gutsherr u. a. Birnbaum u. in Tirschtiegel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trzciel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Tirschtiegel&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Międzyrzecki]] der [[Woiwodschaft Lebus]] in [[Polen]]. Der Ort mit etwa 2500 Einwohnern ist Sitz der [[Gmina Trzciel|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit etwa 6550 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Obra]], etwa 25 Kilometer südöstlich der Stadt [[Międzyrzecz]] &amp;#039;&amp;#039;(Meseritz)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Stadtrechte ===&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1307. Er befand sich im Besitz der [[Herzogtum Glogau|Glogauer Herzöge]] und wurde im Jahr 1319 &amp;#039;&amp;#039;Torstetel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA458 S. 458–459.]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Heinrich IV. (Glogau)|Heinrich der Getreue]] trat ihn an den Brandenburger Markgrafen ab; da aber gleich darauf dessen Haus erlosch, blieb er nicht bei Brandenburg. Die Polen setzten sich in seinen Besitz, und der Ortsname wurde polonisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1394 erhielt Trzciel die [[Stadtrecht]]e. Zuerst entwickelte sich die Stadt am rechten Obra-Ufer &amp;#039;&amp;#039;(Stary Trzciel)&amp;#039;&amp;#039;, seit dem 18. Jahrhundert kam auf dem linken Ufer Nowy Trzciel (&amp;#039;&amp;#039;Neu-Tirschtiegel&amp;#039;&amp;#039;) dazu. Ursprünglich zum [[Polnisch-Litauische Union|polnisch-litauischen Staat]] gehörig, fiel die Stadt mit der [[Teilungen Polens|Zweiten Teilung Polens]] 1793 an Preußen. Die beiden Orte Alt-Tirschtiegel und Neu-Tirschtiegel wurden erst im Jahre 1888 miteinander vereinigt. Sie gehörten zum Kreis [[Międzyrzecz|Meseritz]], der in der [[Provinz Posen]], ab 1920 in der Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] lag. In der Neustadt hatten sich protestantische Glaubensflüchtlinge aus [[Schlesien]] angesiedelt. Bekannt war die Stadt für ihren [[Hopfen]]anbau und das Korbmacherhandwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutsbesitz und vormaliges Schloss ===&lt;br /&gt;
Des Weiteren war auf der Gemarkung des Ortes früher ein größerer Gutsbesitz, in der Hand verschiedener Besitzer. U. a. stellte die uradelige Familie [[Unruh (Adelsgeschlecht)|von Unruh]] mehrfach den Besitzer. Erworben wurde Gut Tischtiegel durch [[Christoph von Unruh|Christophorus von Unruh]]-Birnbaum. Ein jüngerer Sohn von ihm trat die hiesige Erbfolge an, Bogislaus von Unruh-Birnbaum (1661–1725). Mit Georg Boguslaus von Unruh-Birnbaum (1741–1778) kam eine Nachfahre in den weiteren Besitz, wobei Birnbaum immer der Hauptwohnsitz &amp;#039;&amp;#039;der von Unruh&amp;#039;&amp;#039; blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1912&amp;#039;&amp;#039;. Dreizehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1911, [https://archive.org/details/gothaischesgenea1912goth/page/826/mode/2up S. 826–829.] Siehe: Internet Archive.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weit später folgte Bernhard Graf zu Dohna-Kotzenau (1817–1893), von 1841 bis 1851 Eigentümer.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Lothar Graf zu Dohna: &amp;#039;&amp;#039;Die Dohnas und ihre Häuser. Profil einer europäischen Adelsfamilie&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Wallstein, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1237-1, S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war verheiratet mit Sophie Freiin Hiller von Gaertringen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1858&amp;#039;&amp;#039;. Achter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1857, [https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/qv1SAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hiller+von+Gaertringen+Gotha&amp;amp;pg=PA267&amp;amp;printsec=frontcover S. 267–269.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Tochter der Sophie von Motz und des einflussreichen Politikers [[Rudolf Hiller von Gaertringen (Politiker)|Rudolf Freiherr Hiller von Gaertringen]]. Ihnen folgten die Nachfahren des Johann Gottfried Fischer, Gutsbesitzer in Prieschka bei Liebenwerda, Provinz Sachsen, ursprünglich aus der Niederlausitz, aus Luckau stammend, und seiner Frau Johanna Christiane Richter. Dies war der Holzkaufmann Johann Gottheld Fischer-Prieschka (1806–1854), Gutsherr in Drochow bei Senftenberg und nun neuer Gutsbesitzer auf Schloss Tirschtiegel, mit Ehefrau J. S. Voigt. Ihr Sohn Ernst Gotthelf Fischer (1833–1915) stiftete für Tirschtiegel einen [[Familienfideikommiss]] und ließ als Bauherr in den Jahren von 1868 bis 1869 in Tirschtiegel-Neustadt ein stattliches Herrenhaus errichten. Aus seiner ersten Ehe kam der 1902 in Preußen in den Adelsstand versetzte Ernst Fischer von Mollard (1858–1931),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1908&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1907, [https://digital.ulb.hhu.de/periodical/pageview/1201373 S. 283–284.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit Gora im [[Kreis Jarotschin]] ein weiteres Großgut besaß, welches seine Ehefrau Marie Mollard (1868–1927) in die Ehe einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. Adelsmatrikel. 1931&amp;#039;&amp;#039;. Dreiundzwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1930, S. 183–184. Siehe: FamilySearch (Kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater und Sohn waren Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Graf von Schwerin]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft. 1914&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Beyer &amp;amp; Söhne (Beyer &amp;amp; Mann), Berlin/Langansalza 1914, [https://www.google.de/books/edition/Mitteilungen_der_Deutschen_Dendrologisch/48pMAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Fischer+Mollard+tirschtiegel&amp;amp;pg=RA2-PA348&amp;amp;printsec=frontcover S. 348.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft. Die adelige Namensführung &amp;#039;&amp;#039;von Fischer-Mollard&amp;#039;&amp;#039; ist auf die Vereinigung der Nachnamen zurückzuführen. Marie und Ernst von Fischer-Mollard hatten sieben Kinder. Hauptwohnsitz blieb Gut Gora. In Tirschtiegel lebte in den 1930er Jahren der Sohn Gerd von Fischer-Mollard (1898–1961),&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Bonn 2025. (Hrsg.): [https://kulturstiftung.org/biographien/fischer-von-mollard-gerd-2 &amp;#039;&amp;#039;Fischer von Mollard, Gerd. Beruf Dichter&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Leutnant a. D., mit seiner Frau Erika von Roëll.&amp;lt;ref&amp;gt;von Fischer-Mollard, In: [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Walter von Hueck]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1965&amp;#039;&amp;#039;. Band VII, Band 36 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;von Fischer-Mollard, In: Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz, [[Klaus von Andrian-Werburg|Klaus Freiherr von Andrian-Werburg]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 2002&amp;#039;&amp;#039;. Band XXIV, Band 129 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren waren Schloss und Gut mit einem Umfang von 1199 ha versehen. Als Verwalter agierte Oberförster Strgelczyk.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Köhler, Kurt Schleising: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch für Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen sowie Freistaat Danzig Ostpr. Reg.-Bezirk Marienwerder. [1922]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreß-Bücher&amp;#039;&amp;#039;. Band II, 3. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1922, S. 26–27. (Reprint erschienen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später hieß das der Besitz Waldgut Schloss Tirschtiegel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz]], I. HA Rep. 84a, Nr. 44407: [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/UQIGEPN6G7ZJT5EHEJBJNPV7GKHFY5SS &amp;#039;&amp;#039;Waldgut Schloß Tirschtiegel der Familie Fischer&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Deutsche Digitale Bibliothek]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schlossbau ist ld. abgängig, die Reste wurden &amp;#039;&amp;#039;entnommen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Przemyslaw Terlecki, Fotos: Fam. Fischer v. Mollard / Archiv HGr. [https://www.heimatkreis-meseritz.de/4_168.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Fischer von Mollard&amp;#039;&amp;#039;], Hrsg. Heimatkreis Meseritz e.V. Heimatkreisgemeinschaft Birnbaum. Wuppertal. 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Albrecht Fischer v. Mollard: [https://www.heimatkreis-meseritz.de/4_168.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht der Fischer von Mollards. Die Flucht unserer Familie im Winter 1945 von Schloß Tirschtiegel nach Gülzow in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;], Hrsg. Heimatkreis Meseritz e.V. Heimatkreisgemeinschaft Birnbaum. Wuppertal. 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Zugehörigkeiten ===&lt;br /&gt;
Infolge des [[Versailler Vertrag]]s wurde die am östlichen Ortsrand von Tirschtiegel verlaufende Bahnlinie [[Zbąszyń|Bentschen]]–[[Międzychód|Birnbaum]] 1920 zur neu entstandenen polnischen Republik geschlagen. Die Grenze verlief im Raum Tirschtiegel ca. drei Meter westlich neben dem Bahnkörper. Damit blieb der Ort Tirschtiegel zum größeren Teil bei Deutschland, jedoch der Bahnhof, einige [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] und ein Friedhof befanden sich in Polen. Die neue Grenze teilte auch ein Haus, dieses Motiv des „Hauses in zwei Ländern“ wurde in den 1920er Jahren auf Ansichtskarten gezeigt. Auf Grund dieser Grenzziehung wurde 1929 durch die [[Kleinbahn-AG Tirschtiegel – Dürrlettel]] eine Eisenbahnverbindung nach Westen hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Bufe: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen in Ostbrandenburg und Posen.&amp;#039;&amp;#039; Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1988, ISBN 3-922138-33-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St Adalbert church in Trzciel (1).jpg|Pfarrkirche St. Adalbert&lt;br /&gt;
 Trzciel city center.jpg|Straßenzug im Zentrum&lt;br /&gt;
 Trzciel train station building.jpg|Bahnhof Trzciel&lt;br /&gt;
 Trzciel train station water tower.jpg|Wasserturm am Bahnhof&lt;br /&gt;
 Szkolapodstawowatrzciel.jpg|Schulgebäude&lt;br /&gt;
 Nadlesnictwotrzciel.jpg|Forstamt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Krieg und Nachkrieg ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde in der Stadt ein [[Arbeitslager]] für Juden eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1944 begann die [[Hitlerjugend]] unter Leitung der Wehrmacht auch im Raum Tirschtiegel die Anlage eines sehr umfangreichen Systems von Schützen- und Laufgräben zur Abwehr der erwarteten nächsten großen [[Operation (Militär)|Offensive]] der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Insbesondere nördlich von Tirschtiegel im Bereich der [[Obra]]-Seenkette ist dieses Grabensystem heute noch erkennbar. Bei den Kämpfen im Januar 1945 fand dieses Grabensystem und die Obra zwar als sogenannter [[Tirschtiegel-Riegel]] im [[Wehrmachtbericht]] Erwähnung, jedoch hat es auf Grund von Schneeverwehungen und kaum vorhandenen [[Soldat]]en zu seiner Besetzung keinerlei militärische Bedeutung erlangt. Der Vorstoß der Roten Armee, die Tirschtiegel am Abend des 26. Januar 1945 mit einer Panzerbrigade erreichte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tony Le Tissier]]: &amp;#039;&amp;#039;The Siege of Küstrin. Gateway to Berlin. 1945&amp;#039;&amp;#039;. Stackpole Books, Mechanicsburg (PA) 2011, [https://books.google.de/books?id=V-nmMA-IeSAC&amp;amp;pg=PA18 S. 18. (Eingeschränkte Vorschau)]&amp;lt;/ref&amp;gt; ging über Tirschtiegel und den Tirschtiegel-Riegel in hoher Geschwindigkeit hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt worden war, wurde sie kurze Zeit später unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Die deutschen Bewohner wurden anschließend [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen vor 1945 ===&lt;br /&gt;
* 1800: 111, davon 253 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1837: 2272&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 2476&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: 2389, davon 1365 Evangelische, 911 Katholiken und 113 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meseritz.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 2080&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 2220&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* St.-Adalberts-Pfarrkirche (Kościół św. Wojciecha), erbaut 1824 im [[Neugotik|neugotischen]] Stil, Turm von 1901, 1928/1929 umgebaut&lt;br /&gt;
* Bürgerhäuser&lt;br /&gt;
* Im Zweiten Weltkrieg verwüsteter [[Jüdischer Friedhof (Trzciel)|jüdischer Friedhof]]; die ehemalige [[Synagoge (Trzciel)|Synagoge]] dient heute als [[Feuerwehrhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Trzciel gehören die Stadt selbst und eine Reihe von Dörfern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Trzciel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Asendorf (Nordheide)|Asendorf]], Deutschland seit 1993&lt;br /&gt;
* [[Falkenberg (Mark)|Falkenberg]], Deutschland seit 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Schriftstellerin [[Anna Louisa Karsch]] wuchs im Ort auf (1728–1732).&lt;br /&gt;
* [[Samuel Bacher Berend]] (1772–1828), jüdischer Kaufmann und Bankier&lt;br /&gt;
* [[Levin Bacher Berend]] (1773–1839), jüdischer Kaufmann und Bankier&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rau (Politiker, 1879)|Heinrich Rau]] (1879–1963), sozialistischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Herybert Menzel]] (gefallen 1945 in Tirschtiegel), NS-Dichter&lt;br /&gt;
* [[Lothar Müller-Nedebock]] (1929–1990), lutherischer Geistlicher, Präses der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Südlichen Afrika (Natal-Transvaal)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Zachert]] (1942–2011), Politiker (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA458 S. 458–459.]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/books/edition/Bd_K%C3%B6nigreich_Preussen/S0FEAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Fischer+Mollard+tirschtiegel&amp;amp;pg=PA164&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Schloß Tirschtiegel&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Heinrich Dade]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Landwirtschaft unter Kaiser Wilhelm II.  Mutterland und Kolonien. Zum 25jährigen Regierungsjubiläum Seiner Majestät des Kaisers&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Königreich Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, Halle a. S. 1913, S. 164–171.&lt;br /&gt;
* Norbert Diering: &amp;#039;&amp;#039;Tirschtiegel in alten Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Damals-Reihe&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1995, ISBN 90-288-6154-8.&lt;br /&gt;
* Małgorzata Czabańska-Rosada: &amp;#039;&amp;#039;Gerd Fischer von Mollard - ein unbekannter Dichter und Symbol der deutsch-polnischen Grenzregion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Polen und Deutsche in Europa -Polacy i Niemcy w Europie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Zentrums für Osteuropa-Studien (ZOS) der Universität Kiel&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Peter Lang, Frankfurt/Main 2014, ISBN 978-3-631-65435-4, S. 183–195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivgut (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Brandenburgisches Landeshauptarchiv ([[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|BLHA]]): [https://blha-recherche.brandenburg.de/resultatliste.aspx Suchfunktion: Eingabe Tirschtiegel. 60 Ergebnisse], u. a.:&lt;br /&gt;
** [https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=100872 Stadt Tirschtiegel; 1914-1924 (Bestand)], In: BLHA Rep. 8.&lt;br /&gt;
** [https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=109645 Gut Tirschtiegel, Kr. Meseritz; 1867-1926 (Bestand)], In: BLHA Tirschtiegel; Rep. 37 (Gutsarchiv).&lt;br /&gt;
** [https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=33022 Kleinbahn Tirschtiegel-Dürrlettel; 1930-1940 (Systematik)], In: BLHA 3B I V 2.2.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.trzciel.pl/ Stadtverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4460594-8|VIAF=135080164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Trzciel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1307]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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