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	<title>Tryppehna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:10:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tryppehna&amp;diff=280462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2024-09-30T12:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Möckern&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Tryppehna.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/09/57 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/54/51 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 68 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.65&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moeckern-flaeming.de/seite/44216/ortschaften.html |titel=Die Ortschaften der Stadt Möckern |hrsg=Stadt Möckern |zugriff=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 213&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moeckern-flaeming.de/seite/44216/ortschaften-der-stadt-m |titel=Stadt Möckern |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39291 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039221 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                   = TryppehnaTor.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Bauernhof mit charakteristischem Torbogen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tryppehna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] und ein [[Ortsteil]] von [[Möckern]] im [[Landkreis Jerichower Land]] in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hauptsatzung der Stadt Möckern in der Fassung vom 25. September 2014 – einschließlich 1. und 2. Änderung |Datum=2018-06-01 |Online=[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/7/3/5/4/2014-09-25_Hauptsatzung_einschlie_lich_1._und_2._nderung.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=115 |Abruf=2018-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Tryppehna liegt am westlichen Ausläufer des Höhenzuges [[Fläming]] und ist im weiten Umkreis von landwirtschaftlichen Flächen umgeben. Erst in vier Kilometer Entfernung in nördlicher und östlicher Richtung beginnen die Wälder des Pabsdorfer und Möckeraner Forstes. Der Stegelitzer Berg, knapp zwei Kilometer in nordwestlicher Richtung gelegen, ist mit 86 Metern die höchste Erhebung in unmittelbarer Umgebung. Das Stadtzentrum von Möckern ist etwa sechs Kilometer entfernt und über die Kreisstraße 1232 und die Bundesstraße 246a zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Naturraum|Naturräumlich]] gehört der Ort zum [[Zerbster Land]], einer ackergeprägten offenen Kulturlandschaft und 536&amp;amp;nbsp;km² großen Haupteinheit der übergeordneten Haupteinheitengruppe des [[Fläming]] im [[Norddeutsches Tiefland|norddeutschen Tiefland]]. Das Zerbster Land bildet die Südwestabdachung des Flämings zur [[Elbe]] und gehört zum Einzugsgebiet dieses Flusses.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde als Tribeni 992 anlässlich einer Schenkung an das [[Pfalz und Kloster Memleben|Kloster Memleben]] erstmals urkundlich erwähnt. Spätere Namen sind Tropeni, Tropene (1301) und Treppene (1420). Erst 1843 wurde die Ortsbezeichnung Tryppehna amtlich festgelegt. Von 1395 bis 1538 stand die Pfarre unter dem [[Kirchenpatronat|Patronat]] des Zisterzienserinnenklosters [[Plötzky]]. Es lag an der alten [[Heerstraße Brandenburg–Magdeburg]]. Jahrhunderte gehörte der Ort zur kursächsischen Enklave [[Gommern]] auf magdeburgisch-brandenburgischen Terrain. Im 16. Jahrhundert kam Tryppehna als Teil des [[Amt Gommern|Amtes Gommern]] zum sächsischen Kreis Belzig. Nach [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Sieg über [[Preußen]] gehörte Tryppehna von 1808 bis 1813 zum [[Königreich Westphalen]] des Napoleon-Bruders [[Jérôme Bonaparte|Jerome]]. Nach der Niederlage Napoleons und der preußischen Verwaltungsneuordnung kam Tryppehna 1818 zum preußischen [[Landkreis Jerichow I]] mit der Kreisstadt [[Burg (bei Magdeburg)|Burg]]. Im Zuge der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Gebietsreform]] wurde der Ort 1952 dem [[Kreis Loburg|Landkreis Loburg]] und nach dessen Auflösung 1957 dem [[Kreis Burg|Landkreis Burg]] zugeordnet. 1910 hatte Tryppehna 308 Einwohner, 1939 280. Während der DDR-Zeit war die Einwohnerzahl 1964 wieder auf 371 angestiegen. Nach der Kreisreform des Bundeslandes Sachsen-Anhalt von 1994 lag Tryppehna im Landkreis Jerichower Land. Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Tryppehna in die Stadt Möckern eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-inklusive-umstellung-januar.html StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Tryppehna war Erika Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Karl-Heinz Stein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.moeckern-flaeming.de/politik/aemter.php?ebenentyp=6&amp;amp;titel=Ortsb%C3%BCrgermeister | titel=Ortsbürgermeister | hrsg=Stadt Möckern | zugriff=2019-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot drei steigende goldene Lindenblätter (2:1).“ &lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1996 vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gelb - rot (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Traditionen ===&lt;br /&gt;
Alljährlich am ersten Sonntag im Juli lädt die evangelische Kirchengemeinde zum [[Gottesdienst|Erntebittgottesdienst]] unter freiem Himmel ein, um für eine gute Ernte zu bitten. Dieser Festgottesdienst ist in der Region einzigartig und wurde in Tryppehna nach 1945 vom damaligen Pfarrer eingeführt, der aus [[Ostpreußen]] stammte und diese Tradition von dort mitgebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TryppehnaKirche.jpg|upright=0.8|thumb|Marienkirche von Südost]]&lt;br /&gt;
Die evangelische St.-Marien-Kirche ist ein einheitlicher [[Romanik|romanischer]] Bau, dessen Ursprung im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts liegt. Er besteht aus dem rechteckigen Kirchenschiff mit 14 Metern Länge und neun Metern Breite, dem eingezogenen quadratischen [[Chor (Architektur)|Chor]] und er halbkreisförmigen [[Apsis]]. Die Außenmauern wurden mit gespaltenen Feldsteinen ausgeführt. Schiff und Chor sind mit einem Satteldach gedeckt. 1818 wurde auf dem Westgiebel ein Dachreiter in Fachwerkausführung errichtet, der ein mit Ziegeln gedecktes Pyramidendach trug. Er wurde 1898 erneuert, in den 1930er Jahren jedoch abgetragen und durch einen quadratischen Holzturm ersetzt, der ein hohes schiefergedecktes Pyramidendach trägt. Der gesamte Turm wurde in den 1990er Jahren erneuert. In der Nord- und Südwand sind jeweils ein kleines Rundbogen- und zwei größere Rechteckfenster eingelassen. Die Rechteckfenster sind mit Ziegelsteinen eingefasst. Während sich der Eingang in der Westwand befindet, wurden die in der Süd- und Nordwand befindlichen kleinen Rundbogenportale zugemauert. Durch die Südwand führt ein Durchgang in den Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche wird von einer bemalten Flachdecke abgeschlossen. Der Chor ist durch einen rundbogigen [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] abgetrennt, an der Westseite wurde eine Empore angebracht. Ältestes Ausstattungsstück ist der spätromanische aus Sandstein gefertigte [[Taufbecken|Taufstein]] aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sein Beckenrand ist mit einem Hufeisenbogenfries geschmückt. Der [[Gotik|gotische]] [[Altar|Schnitzaltar]] stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Im Schrein gruppieren sich um die Madonnenfigur vier Heiligenfiguren. Die [[Predella]] ist mit einer Rankenmalerei verziert. Die beiden Flügel gelten seit dem 19. Jahrhundert als verschollen. Der hölzerne [[Kanzel]]korb stammt aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Orgel auf der Westempore wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geografie:&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Landesvermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt, &amp;#039;&amp;#039;CD Sachsen-Anhalt Amtliche topographische Karten&amp;#039;&amp;#039;, 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte:&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv | url=http://www.jerichower-land-online.de/jerichowerland/ajlgeschichte.htm | wayback=20130515171150 | text=www.jerichower-land-online.de}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler - Sachsen-Anhalt I&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag 2002, ISBN 3-422-03069-7&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor=Jochen Roessle |Titel=Die Romanischen Dorfkirchen des Magdeburger Landes – Untersuchungen einer Bauform des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=Universitäts- und Landesbibliothek |Ort=Bonn |Datum=2006 |Kommentar=Dissertation |Kapitel=Tryppehna |Seiten=370ff |Online={{Webarchiv | url=http://hss.ulb.uni-bonn.de/2006/0778/0778-kat22.pdf | wayback=20140203122339 | text=hss.ulb.uni-bonn.de}} |Format=PDF |KBytes=3370 |Abruf=2018-01-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GOV |objekt=Tryppehna |val=object_1072336}}&lt;br /&gt;
* [https://www.moeckern-flaeming.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=19101 Ortschaft Tryppehna] auf den Seiten der Stadt Möckern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gliederung Möckern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Jerichower Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Möckern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Jerichower Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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