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	<title>Trutzburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kabelschmidt am 16. Oktober 2025 um 12:44 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Wehrburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Katz, St. Goarshausen, Southwest view 20141002 3.jpg|mini|rechts| Die Trutzburg [[Burg Katz]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trutzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Trotzburg&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem [[Mittelalter]]. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Trutz&amp;#039;&amp;#039; ist die [[mittelhochdeutsch]]e Form von [[Trotz]] und beschreibt somit einen Akt der Gegenwehr. Gemeint sind oft Belagerungsburgen, die nahe einer anderen Burg errichtet wurden, oder Gegenburgen, die territoriale Machtansprüche in Grenzregionen sichern sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thurant vom Bleidenberg.jpg|mini|rechts| Blick vom Bleidenberg auf die Burg Thurant an der Mosel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümlich wird die Bezeichnung gebraucht, um den wehrhaften Charakter einer [[Burg]] zu unterstreichen, die allen Angriffen „trotzt“. Als [[Metapher]] wird die Bezeichnung in diesem Sinne für Dinge benutzt, die sich als besonders widerstandsfähig und beständig erweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch bezeichnet Trutzburg jedoch entsprechend der mittelalterlichen Verwendung des Wortes einen bestimmten Burgentyp, der zur Sicherung von Machtansprüchen oder zur [[Belagerung]] und Eroberung von Besitztümern konkurrierender Machthaber errichtet wurde. In solchen Fällen spricht man auch von einer &amp;#039;&amp;#039;Gegen-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Okkupations&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;Belagerungsburg&amp;#039;&amp;#039;. Diese Begriffe werden heute von der modernen Burgenforschung bevorzugt verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings verwenden auch Fachautoren die Begriffe Trutz-, Gegen- und Belagerungsburg nicht in einheitlicher Bedeutung. Meist wird besonders zwischen der Belagerungs- und der Gegenburg unterschieden. Eine Belagerungsburg wurde nach dieser Definition nahe der feindlichen Burg in Reichweite von [[Blide]]n und [[Katapult]]en angelegt und diente den Angreifern als Stützpunkt, Wegsperre, Zuflucht bei Gegenangriffen, [[Kaserne]] und Stellung für Wurfgeschütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenburg wird oft eine Burganlage bezeichnet, die sich durchaus in weiterer Entfernung zu den gegnerischen Wehranlagen und Burgen befinden kann. Sie diente also nicht der unmittelbaren Belagerung einer Burganlage, sondern als Stützpunkt im Gebiet des Konkurrenten, um etwa dessen Expansionsbestrebungen zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeugt sind Trutzburgen erst seit dem [[Spätmittelalter]]. Sie wurden meist als provisorische, aus Holz und Erde bestehende Anlagen oberhalb der zu erobernden Burg in deren Sicht- und Geschützweite errichtet. Von dort wurde das Angriffsziel unter Beschuss genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wurde statt einer gemauerten oder hölzernen Belagerungsburg nur eine Blidenstellung eingerichtet. Ein in der Reichweite der belagerten Burg gelegener günstiger Geländepunkt wurde hierzu planiert und gegebenenfalls leicht befestigt. Von dieser Stellung aus konnte man die Burg relativ gefahrlos mit einer Blide (Schleuder) beschießen und den Gegner psychologisch zermürben. Ein solcher Bleidenberg (Blidenberg) liegt etwa 430&amp;amp;nbsp;Meter nordöstlich über der [[Burg Thurant]] an der [[Mosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bliden sind seit dem frühen 13. Jahrhundert bei Belagerungen nachweisbar. Große Schleudern hatten eine Reichweite von etwa 400 bis 500&amp;amp;nbsp;Metern. Allerdings konnten nur wohlhabende [[Feudalismus|Feudalherren]] den Einsatz einer solchen größeren, sehr kostspieligen Belagerungsmaschine oder gar den Bau einer Gegenburg finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Eltz und Burg Trutzeltz.jpg|mini|Burg Eltz und Burg Trutzeltz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur vereinzelt hatten die Angreifer die Zeit und die finanziellen Mittel, ihre Trutzburg aus Stein zu errichten. Seltene Beispiele hierfür sind die [[Burg Ramstein (Elsass)|Burg Ramstein]], die Rauschenburg bei [[Mermuth]] im [[Hunsrück]] und die [[Burg Trutzeltz]]. Letztere wurde während der [[Eltzer Fehde]] zur Belagerung der [[Burg Eltz]] errichtet. Auch die [[Rauschenburg]] entstand in Zusammenhang mit der Eltzer Fehde als Gegenburg zu den Burgen [[Ehrenburg (Brodenbach)|Ehrenburg]], [[Burg Waldeck (Hunsrück)|Waldeck]] und [[Schloss Schöneck|Schöneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mehrheit der bekannten Fälle wurden die Trutzburgen nach Ende der Kämpfe aufgegeben und verfielen, so zum Beispiel bei den belagerten Burgen [[Burg Hohenfels (Pfalz)|Hohenfels]] und [[Burg Thurant|Thurant]] in Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhme79&amp;quot; /&amp;gt; Manchmal erhielt der Burgherr der ehemals belagerten Burg die Gegenburg nach einem Friedensschluss sogar als [[Lehnswesen|Lehen]] übertragen, wie zum Beispiel im Fall der Burg Trutzeltz. In Ausnahmefällen wurden solche Bauten – wenn die Eroberung Erfolg hatte – selbst zu eigenständigen Burganlagen ausgebaut. Ein Beispiel dafür ist die [[Burg Schadeck]] bei [[Runkel]] an der [[Lahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen erhaltenen gemauerten Gegen- oder Belagerungsburgen zeigen meist eine wenig sorgfältige Bauausführung. Um die Befestigung rasch aufmauern zu können, mischte man dem Kalkmörtel Lehm bei. Diese Wehranlagen sind deshalb heute stark in ihrem Bestand gefährdet und können nur durch aufwändige Sanierungen gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die akademische Forschung beschäftigt sich erst seit dem Ende des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang mit Trutz-, Gegen- und Belagerungsburgen. Nachdem in den letzten beiden Jahrzehnten dieses Jahrhunderts mehr der Symbolgehalt mittelalterlicher Wehrbauten beachtet wurde ([[Joachim Zeune]]), beginnt die Forschung gegenwärtig damit, die damals etablierten Thesen kritisch zu hinterfragen. Im Zuge der neuen Konzentration auf die funktionellen und militärischen Aspekte der Wehrarchitektur rückte auch die Trutzburg wieder mehr in den Blickpunkt wissenschaftlichen Interesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe normannische Okkupationsburgen Englands ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayeux préparatifs.jpg|mini|Der Bau der Burg von Hastings (links, Teppich von Bayeux)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Normannische Eroberung Englands|normannische Invasion Englands]] wurde lange vorbereitet und gilt allgemein als eine der bemerkenswertesten militärstrategischen Leistungen des frühen [[Hochmittelalter]]s. Die [[Normannen]] griffen die Insel genau zu dem Zeitpunkt an, als die Engländer gerade mit der Abwehr eines norwegischen Angriffs beschäftigt waren. Das englische Heer unter König [[Harald II. (England)|Harold]] hatte die [[Wikinger]] zwar zurückschlagen können, musste sich nun aber völlig entkräftet den etwa 7000, gut ausgerüsteten normannischen Kriegern stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Invasion entstanden zahlreiche einfache Okkupationsburgen. Neben zahlreichen [[Motte (Burg)|Motten]] (Turmhügelburgen) wurden auch [[Ringwall|Ringwälle]] mit [[Palisade]]nbewehrung angelegt und ältere [[Kelten|keltische]] oder [[Angelsachsen|sächsische]] Befestigungen reaktiviert. Die hölzernen Bauteile dieser Holz-Erde-Burgen waren teilweise bereits auf dem Festland vorgefertigt worden und mussten nur noch an Ort und Stelle zusammengebaut werden. So entstand rasch ein dichtes Netz militärischer Stützpunkte, die später manchmal zu Steinburgen ausgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem bekannten [[Teppich von Bayeux]] sind einige dieser Burgen zu erkennen. Gelegentlich wurden sogar die Fässer dargestellt, in denen die Invasoren Nägel für den Zusammenbau über den [[Ärmelkanal]] transportierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die walisischen Okkupationsburgen Eduards I. von England ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Caernarfon Castle 1994.jpg|miniatur|Okkupationsburg [[Caernarfon Castle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Harlech Castle with Snowdon.jpg|miniatur|Okkupationsburg [[Harlech Castle]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn der [[Eroberung von Wales durch König Eduard I.|Eroberung des keltischen Wales durch den englischen König Eduard&amp;amp;nbsp;I.]] befahl dieser 1277 die [[Burgen und Stadtmauern von König Eduard I. in Wales|Anlage einiger Burganlagen an strategisch wichtigen Plätzen]]. Zu diesen frühen englischen Okkupationsburgen zählen die Anlagen in [[Aberystwyth]], [[Builth Castle|Builth]], [[Flint Castle|Flint]] und [[Rhuddlan Castle|Rhuddlan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbruch neuer Unruhen im Jahr 1282 veranlasste den Herrscher zu einem gewaltigen Bauprogramm. Angeblich wurde das englische Heer von 355 Zimmerleuten, 70 Maurern, 1000 Steinbrechern und Erdarbeitern begleitet. Auch 1700 Holzfäller sollen aus ganz England zusammengezogen worden sein. Nach einem Jahr verstärkte man dieses Aufgebot nochmals um 25 Zimmerleute und 100 Maurer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kurzer Zeit entstand ein ganzes Netz modernster Wehranlagen, die noch heute zu den Höhepunkten mittelalterlicher [[Profanarchitektur]] gezählt werden. Durch die Versorgung von See aus konnte von diesen Stützpunkten aus das Land militärisch gesichert werden. Das walisische Burgenbauprogramm verschlang gewaltige Summen, die vom [[Parlament]] und auch der Kirche aufgebracht werden mussten. Die anschließend geplante Unterwerfung [[Schottland]]s scheiterte deshalb zwangsläufig an den Kosten einer ähnlichen Baukampagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten englischen Okkupationsburgen werden die von [[James of St. George]] konstruierten Burgen [[Caernarfon Castle|Caernarfon]], [[Conwy Castle|Conwy]] und [[Harlech Castle|Harlech]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerungs- und Gegenburgen im Heiligen Land ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jordanien Shobak.jpg|mini|Die Burg Montreal (Jordanien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Belagerung größerer befestigter Städte wurden manchmal Burgen zum Schutz vor Ausfällen und Entsatztruppen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während des [[Kreuzzug|Ersten Kreuzzuges]] errichteten die christlichen Kreuzfahrer die ersten Belagerungsburgen vor den Toren der muslimischen Städte im [[Heiliges Land|Heiligen Land]]. 1097 entstand etwa vor dem &amp;#039;&amp;#039;St.-Pauls-Tor&amp;#039;&amp;#039; von [[Antiochia am Orontes|Antiochia]] die &amp;#039;&amp;#039;Burg Malregard&amp;#039;&amp;#039;. Wenig später errichtete man noch die Burgen &amp;#039;&amp;#039;la Mahomerie&amp;#039;&amp;#039; und „&amp;#039;&amp;#039;Tankreds Burg&amp;#039;&amp;#039;“ vor weiteren Toranlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1103 befahl [[Raimund IV. (Toulouse)|Raimund IV. von Toulouse]] die Anlage der Belagerungsburg &amp;#039;&amp;#039;Mons Pelegrinus&amp;#039;&amp;#039; (Pilgerberg) bei [[Tripoli (Libanon)|Tripolis]]. Raimund war Graf von St. Gilles, weshalb die heute im Stadtzentrum gelegene Burg von den Einheimischen &amp;#039;&amp;#039;Qualat Sandjill&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Belagerungsburgen entstanden auch Gegenburgen in größerer Entfernung zur belagerten Stadtanlage. So ließ König [[Balduin I. (Jerusalem)|Balduin I.]] 1117 bei [[İskenderun]] eine Gegenburg „ad coercendum praedictam urbem“ (zur Bezwingung der – erwähnten – Stadt) [[Tyros]] anlegen. Das belagerte Tyros fiel erst 1124.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König versuchte zusätzlich, die wichtige [[Karawane]]nroute Derb el-Hadj von einigen Burgneubauten aus zu überwachen. Hier verlief auch der Pilgerweg nach [[Mekka]] und [[Medina]]. Um [[Petra (Stadt)|Petra]] wurden die Burgen [[Montreal (Kreuzfahrerburg)|Montreal]]/&amp;#039;&amp;#039;Shobaq&amp;#039;&amp;#039; (1115), &amp;#039;&amp;#039;Li Vaux Moisee&amp;#039;&amp;#039; und 1116 befestigte Stützpunkte bei [[Aqaba]] und auf der &amp;#039;&amp;#039;Isle de Graye/Jazirat Fara’un&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1142 begann zusätzlich der Bau der mächtigen Veste [[al-Karak (Jordanien)|Karak]] (&amp;#039;&amp;#039;Krak de Moab&amp;#039;&amp;#039;) im Norden Transjordaniens, zu der noch ein Hafen am [[Totes Meer|Toten Meer]] gehörte. Von hier aus unternahm [[Renaud de Châtillon]] zahlreiche räuberische Streifzüge ins Umland, so dass Sultan [[Saladin]] sich schließlich zum Angriff auf die fränkischen Kreuzfahrerstaaten gezwungen sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch rund um die – von ägyptischen Verbänden gehaltene – Stadt [[Aschkelon]] (&amp;#039;&amp;#039;Askalon&amp;#039;&amp;#039;) wurden zwischen 1136 und 1142 vier starke Burgen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Okkupationsburgen der Ritterorden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crac des chevaliers syria.jpeg|mini|Der Krak des Chevaliers des Johanniterordens im heutigen Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek w malborku 01.jpg|mini|Die klosterähnliche Deutschordensburg Marienburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur langfristigen Sicherung und Kontrolle der eroberten Gebiete im Nahen Osten wurden die eroberten oder neu errichteten Wehranlagen ab der Mitte des 12. Jahrhunderts ausgebaut und erweitert. Die im Zusammenhang mit den Kreuzzügen entstandenen geistlichen [[Ritterorden]] gewannen immer mehr an Einfluss und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders unter den [[Johanniterorden|Johannitern]] entstanden einige der gewaltigsten Burganlagen des abendländischen Kulturkreises. Großburgen wie der [[Krak des Chevaliers]] konnten bis zu 2000 Krieger aufnehmen. Derartige Bauvorhaben erforderten eine komplizierte Logistik, die bislang nur sehr unzureichend erforscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1250 zwangen die politischen Verhältnisse die geistlichen und weltlichen Herren der Kreuzritterburgen zu drastischen Reduzierungen der Burgmannschaften. 1281 wurde etwa die Burg [[Margat]] im heutigen Syrien nur noch von 25 Ordensrittern bewohnt. Bereits 1245 hatten die Muslime die [[Burg Belvoir]] (Israel) zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Kolonisation]] und [[Missionierung]] Osteuropas wurde durch den Bau großer Wehranlagen abgesichert. Die größte Okkupationsburg des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] ist die [[Marienburg (Ordensburg)|Marienburg]] (heute [[Malbork]], [[Woiwodschaft Pommern]]). Die Anlage wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend zerstört, in der Nachkriegszeit jedoch von der polnischen Denkmalpflege vollständig rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Stützpunkte des Deutschen Ordens bzw. der im Ordensstaat gegründeten vier Bistümer waren etwa die [[Burg Rehden]] ([[Radzyń Chełmiński]]) und die Burg Heilsberg ([[Lidzbark Warmiński]]). Auch dieser Ritterorden wurde ursprünglich im Heiligen Land gegründet (Burg Montfort). Nach dem Scheitern der Kreuzzugsidee im Heiligen Land konzentrierte der Orden seine Aktivitäten ab etwa 1230 auf die Missionierung der heidnischen [[Prußen]] und die Errichtung eines nahezu unabhängigen Ordensstaates in den eroberten Gebieten östlich des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Während der Deutsche Orden im Nahen Osten weitgehend bedeutungslos blieb, prägen seine Aktivitäten die kulturellen und politischen Verhältnisse in weiten Teilen [[Polen]]s und der [[Baltische Staaten|Baltischen Staaten]] bis zum heutigen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Siebenbürgen]] scheiterte die Expansionspolitik des Ordens bereits im frühen 13. Jahrhundert. Ein Beispiel einer Ordensburg in diesem Gebiet ist die Ruine der Marienburg von [[Feldioara (Brașov)|Feldioara]] bei [[Brașov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osmanische Burgen um das byzantinische Konstantinopel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bosfor B17-12.jpg|mini|Die osmanischen Zwingburgen &amp;#039;&amp;#039;Anadolu Hisarı&amp;#039;&amp;#039;…]][[Datei:Istanbul img 4935.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Rumeli Hisarı&amp;#039;&amp;#039; am Bosporus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Osmanische Armee|osmanische]] Angriff auf das [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] [[Konstantinopel]] (heute [[Istanbul]]) wurde ab 1390 durch den Bau der Burg [[Anadolu Hisarı]] (&amp;#039;&amp;#039;Anatolische Burg&amp;#039;&amp;#039;) vorbereitet. Das Bollwerk lag wenige Kilometer nördlich der Stadt am [[Bosporus]]. Ein Hauptturm wurde von einer [[Ringmauer]] mit vier Rundtürmen umgeben. 1451 wurden die Befestigungsanlagen anlässlich des osmanischen Angriffs auf die Stadt durch Außenwerke verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich entstand damals in nur vier Monaten auf der europäischen Seite des Bosporus die große [[Zwingburg]] [[Rumeli Hisarı]] (&amp;#039;&amp;#039;Rumelische&amp;#039;&amp;#039;, also &amp;#039;&amp;#039;Europäische Burg&amp;#039;&amp;#039;). Der längliche Grundriss dieser Wehranlage wird durch zwei Ecktürme an der Landseite gesichert. In der Mitte der Ostseite (Wasserseite) springt ein polygonaler Wehrturm mit rundem Aufbau aus der Mauerflucht. Das massive Mauerwerk dieses Turms sollte dem Beschuss durch die byzantinische [[Artillerie]] widerstehen. Das Bauwerk war mit kleinen [[Kanone]]n bestückt, die den Seeweg durch den Bosporus sperren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konstantinopel 1453 in osmanische Hände gefallen war, befahl der siegreiche Sultan [[Mehmed II.]] die Anlage einer weiteren Zwingburg im Süden der Stadtbefestigung. Die Burg [[Yedikule]] wurde der byzantinischen [[Theodosianische Landmauer|Stadtmauer]] als vorspringendes Fünfeck mit zwei Rundtürmen und einem mittleren Polygonturm vorgelegt. Das überraschend moderne Befestigungskonzept könnte als Vorbild für die italienischen [[Festung]]sbaumeister des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts gedient haben, wirkt es doch wie eine Vorstufe der rondellierten Festungsmanieren der [[Renaissance]]. Die [[Kurtine]]n zwischen den Türmen werden zudem noch durch dreieckige, [[bastion]]sähnliche Vorsprünge verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für den osmanischen Burgenbau des 15. Jahrhunderts sind die sogenannten „Butterfass-Türme“ der Wehranlagen. Den meist runden oder vieleckigen Wehrtürmen wurden schlankere Aufbauten als Ausluge aufgesetzt. Dieser Bautypus war in Westeuropa bereits im 14. Jahrhundert verbreitet (Burg [[Marksburg]] über [[Braubach]]). Die eigentliche [[Wehrplatte]] lag also niedriger als der Kommandostand und Ausblick. Auf dem griechischen [[Peloponnes]] hat sich u. a. im osmanischen Turm der Burg [[Methoni (Messenien)]] ein weiteres anschauliches Beispiel einer solchen Okkupationsburg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerungsburgen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
* Ruine [[Burg Trutzeltz]] (auch Baldeneltz genannt) oberhalb [[Burg Eltz]], Rheinland-Pfalz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* mehrere mutmaßliche Belagerungsburgen der [[Allzunah-Burgen|Allzunah-Burgengruppe]], gegen [[Burg Schadewald]] gerichtet, Thüringen&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Rauschenburg]] gegen die Burgen [[Ehrenburg (Brodenbach)|Ehrenburg]], [[Burg Waldeck (Hunsrück)|Waldeck]] und [[Schloss Schöneck|Schöneck]] gerichtet, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* Ringwall der Belagerungsburg (fälschlich genannt „Ur-Stein“) oberhalb von [[Burg Stein (Sachsen)|Burg Stein]], Sachsen&lt;br /&gt;
* Graben und Wallanlagen einer Belagerungsburg auf Berggipfel oberhalb von [[Burg Alt-Morungen]], Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
* abgegangene Burgen [[Metilstein]] (Mädelstein, Mittelstein) -unterhalb der [[Wartburg]]- sowie [[Frauenburg bei Eisenach|Frauenburg]] und [[Eisenacher Burg]], gegen die Wartburg gerichtet, [[Eisenach]] in Thüringen&lt;br /&gt;
* weiter ausgebaute ehemalige Belagerungsburg [[Burg Schadeck|Schadeck]] (in Hessen), gegen [[Burg Runkel]] gerichtet&lt;br /&gt;
* „Bleidenberg“ (Blidenberg) über [[Burg Thurant]], Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* wüste Burgstelle oberhalb der [[Lobdeburg|(mittleren) Lobdeburg]], mutmaßliche Belagerungsburg, Thüringen&lt;br /&gt;
* abgegangene [[Trutzburg Blideneck]], gegen [[Burg Rheinberg]] gerichtet, Hessen&lt;br /&gt;
* ehem. Trutzburg als Vorgängeranlage der [[Burg Balduinstein]], gegen die [[Schloss Schaumburg|Schaumburg]] gerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* Ruine [[Hardenburg]], errichtet als Trutzburg auf fremdem Grund&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* Ruine [[Burg Brunkenstein]], errichtet als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbefestigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für [[Schloss Dhaun|Burg Dhaun]] während einer Fehde&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 584&amp;lt;/ref&amp;gt;, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* [[Burg Liebenstein (Rheintal)|Liebenstein]] und [[Burg Sterrenberg (Rheinland)|Sterrenberg]], gegeneinander gerichtete Trutzburgen &amp;quot;feindliche Brüder&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 585&amp;lt;/ref&amp;gt;, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* hist. belegte hölzerne Belagerungsburg &amp;quot;Adolfsburg&amp;quot; gegen die [[Burg Creuzburg|Creuzburg]] gerichtet, Thüringen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 398&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* belegtes hölzernes Blockhaus bei Belagerung der [[Burg Normannstein]], Thüringen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 398&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mauerreste der Belagerungsburg [[Burg Fürstenstein (Zwingenberg)|Fürstenstein]], oberhalb der [[Burg Zwingenberg]], Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* ehem. Belagerungsburgen [[Burg Gräveneck|Gräveneck]] (auch: Grafeneck, 1395, Ruine) sowie [[Steuerburg (Gräveneck)|Steuerburg]] (1381, abgegangen), gegen [[Burg Neu-Elkerhausen|Höhenburg Neu-Elkershausen]] gerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 403&amp;lt;/ref&amp;gt;, Hessen&lt;br /&gt;
* ehem. Belagerungsburg der [[Harzburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 404&amp;lt;/ref&amp;gt;, Niedersachsen&lt;br /&gt;
* Burgstall der Belagerungsburg &amp;quot;Schanze&amp;quot; aus dem Vogtländischen Krieg, oberhalb der [[Burg Voigtsberg]], Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;750 Jahre Schloß Voigtsberg 1249-1999 und die Gemeinde Voigtsberg im Wandel der Zeit&amp;quot;, Voigtsberger Museumsreihe Band 2, Stadt Oelsnitz/Vogtl., 1999, S. 26, 27 u. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerungsburgen in Frankreich ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Ramstein (Elsass)]], Trutzburg gegen [[Burg Ortenberg (Elsass)|Burg Ortenberg]] (Ortenburg im Wasgau)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Haegen#Burgen Geroldseck|Burg Klein-Geroldseck]] bei [[Haegen]], gegen [[Haegen#Burgen Geroldseck|Burg Groß-Geroldseck]] gerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 584&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerungsburgen in Österreich ==&lt;br /&gt;
* bei der Stadt [[Friesach (Gemeinde Friesach)|Friesach]] die Burgen [[Burg Geiersberg|Geyersberg]] und [[Kirchenruine Virgilienberg|Virgilienberg]] (abgegangen), errichtet 1131 bei der Belagerung der Burgen [[Burg Petersberg|Petersberg]] und [[Burg Lavant|Lavant]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Piper (Burgenforscher)|Otto Piper]]: Burgenkunde. Bauwesen und Geschichte der Burgen… 3. Auflage 1912 München. Neuauflage Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1994, ISBN 3-89350-554-7, S. 584&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belagerungsburgen in Tschechien ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Kašperk#Pustý hrádek| Pustý hrádek]] (Ödschlössel) oberhalb der [[Burg Kašperk]] (Karlsberg), gegen diese gerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zwingburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schanze (Festungsbau)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Wolfgang Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;Belagerungsburgen.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst Wolfgang Böhme, Reinhard Friedrich, [[Barbara Schock-Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010547-1, S.&amp;amp;nbsp;79, [[doi:10.11588/arthistoricum.535]].&lt;br /&gt;
* Horst Wolfgang Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Trutzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst Wolfgang Böhme, Reinhard Friedrich, [[Barbara Schock-Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010547-1, S.&amp;amp;nbsp;247, [[doi:10.11588/arthistoricum.535]].&lt;br /&gt;
* [[Daniel Burger]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Kreuzfahrer im Heiligen Land.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Kotzur]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzzüge. Kein Krieg ist heilig.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz, 2004, ISBN 3-8053-3240-8.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[G. Ulrich Großmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner , Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1686-8.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Michael Losse]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Burgenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Regionalia, Euskirchen 2011, ISBN 978-3-939722-39-7, S.&amp;amp;nbsp;66–67.&lt;br /&gt;
* Olaf Wagener (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;… wurfen hin in steine - grôze und niht kleine … Belagerungen und Belagerungsanlagen im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Lang , Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-631-55467-2.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zeune]]: &amp;#039;&amp;#039;Okkupationsburgen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Deutsche Burgenvereinigung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgen in Mitteleuropa. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Burgenlandschaften&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1355-0, S.&amp;amp;nbsp;79–81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Counter-castles}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Trutzburg}}&lt;br /&gt;
* DBV-Seminar zur Burgenforschung 2003/II: [http://www.burginfo.de/downloads/BelaBu.pdf Überlegungen zu Belagerungen und Gegenburgen anhand von Beispielen des südwestdeutschen Sprachraums] (PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;böhme79&amp;quot;&amp;gt;Horst Wolfgang Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Belagerungsburgen.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst Wolfgang Böhme, Reinhard Friedrich, Barbara Schock-Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010547-1, S.&amp;amp;nbsp;79, [[doi:10.11588/arthistoricum.535]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgentyp]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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