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	<title>Trutnowy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T22:12:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trutnowy&amp;diff=2656807&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: /* Geschichte */ lk westpreussen.de, Linkbeschriftung, https</title>
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		<updated>2023-04-07T19:15:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lk westpreussen.de, Linkbeschriftung, https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
|Ort                 = Trutnowy&lt;br /&gt;
|Wappen              = kein&lt;br /&gt;
|Woiwodschaft        = Pommern&lt;br /&gt;
|Powiat              = Danzig&lt;br /&gt;
|PowiatLink          = Gdański&lt;br /&gt;
|Gemeinde            = Cedry Wielkie&lt;br /&gt;
|GemeindeLink        = Gmina Cedry Wielkie&lt;br /&gt;
|OrtEinwohner        = 704&lt;br /&gt;
|OrtEinwDatum        = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 27. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Postleitzahl        = 83-020 Cedry Wielkie&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl      = 58&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen     = GDA&lt;br /&gt;
|Straße1             = [[Grabiny-Zameczek]]/[[Droga wojewódzka 227|DW 227]] ↔ [[Leszkowy]]&lt;br /&gt;
|Schienen1           = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
|Flughafen1          = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad         = 54&lt;br /&gt;
|Breitenminute       = 14&lt;br /&gt;
|Breitensekunde      = 32&lt;br /&gt;
|Längengrad          = 18&lt;br /&gt;
|Längenminute        = 48&lt;br /&gt;
|Längensekunde       = 51&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trutnowy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Trutenau&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Ort in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] und ein [[Sołectwo|Schulzenamt (Sołectwo)]] in der [[Gmina Cedry Wielkie|Landgemeinde Cedry Wielkie]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Zünder)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Gdański]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Trutnowy liegt im &amp;#039;&amp;#039;Danziger Werder&amp;#039;&amp;#039; (Żuławy Gdańskie), 17 Kilometer südwestlich der Stadt [[Danzig]] und 20 Kilometer nördlich von [[Tczew]] &amp;#039;&amp;#039;(Dirschau)&amp;#039;&amp;#039;. Durch das Dorf verläuft eine Nebenstraße, die bei [[Grabiny-Zameczek]] &amp;#039;&amp;#039;(Herren-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mönchgrebin)&amp;#039;&amp;#039; von der von [[Pruszcz Gdański]] &amp;#039;&amp;#039;(Praust)&amp;#039;&amp;#039; kommenden [[Droga wojewódzka 227|Woiwodschaftsstraße 227]] abzweigt und bis nach [[Leszkowy]] &amp;#039;&amp;#039;(Letzkau)&amp;#039;&amp;#039; an der [[Weichsel]]/Wisła führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bahnanschluss besteht seit den 1970er Jahren nicht mehr. Trutnowy lag bis dahin an der Bahnstrecke von  [[Odrzygość]] &amp;#039;&amp;#039;(Knüppeldorf)&amp;#039;&amp;#039; nach [[Koszwały]] &amp;#039;&amp;#039;(Gotteswalde)&amp;#039;&amp;#039;, die seit dem 17. August 1905 von der &amp;#039;&amp;#039;Westpreußischen Kleinbahnen A.G.&amp;#039;&amp;#039; gebaut und nach 1945 von der [[Polnische Staatsbahn|Polnischen Staatsbahn]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Gdańska Kolej Dojazdowa&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Żuławska Kolej Dojazdowa]] noch weiterbetrieben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Podcieniowy dom we wsi Trutnowy 2010.jpg|mini|links|[[Vorlaubenhaus]] in Trutnowy (2010)]]&lt;br /&gt;
Das vormalige &amp;#039;&amp;#039;Trutenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://westpreussen.de/pages/forschungshilfen/ortsverzeichnis/details.php?ID=6577 Ortsverzeichnis Trutenau] in: westpreussen.de, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Trutenauerfeld&amp;#039;&amp;#039; (polnisch: Żuławka Trutnowska) gehörte bis 1887 zum [[Landkreis Danzig]] im [[Regierungsbezirk Danzig]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Westpreußen]]. Von 1887 bis 1939 gehörte es zum [[Kreis Danziger Niederung]], ab 1920 in der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]], und ab 1939 als im Landkreis Danzig des [[Reichsgau Danzig-Westpreußen|Reichsgaus Danzig-Westpreußen]]. 1920 war Trutenau Amtsdorf des nach ihm benannten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/fsda/danznied/zugdam.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Osterwick/Trutenau/Zugdam]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem fünf Landgemeinden und vier Gutsbezirke angegliedert waren: Grebinerfeld (polnisch: Grabowe Pole), Mönchengrebin (Grabiny-Zameczk), Rostau (Roszkowo), Trutenau und Wossitz (Osice), sowie Bodenbruch (Grabina-Duchowne), Herrengrebin (Grabiny-Zameczk), Mönchgrebin (Grabiny-Zameczk) und Trutenauerfeld (Żuławka Trutnowska). Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1936 wurde der Amtsbezirk Trutenau aufgelöst und der neue Amtsbezirk [[Suchy Dąb|Zugdam]] (polnisch: Suchy Dąb) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trutenau verzeichnete eine steigende Einwohnerentwicklung: 1905 lebten hier 322, 1910 noch 309, 1929 bereits 581 Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=dan_danzig.html|name=Stadt und Kreis Danzig}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Trutenau zu Polen und erhielt den polnischen Namen Trutnowy. Das Dorf ist heute ein Schulzenamt der [[Gmina|Gmina wiejska]] (Landgemeinde) Cedry Wielkie &amp;#039;&amp;#039;(Groß Zünder)&amp;#039;&amp;#039; im Powiat Gdański der Woiwodschaft Pommern (1975 bis 1998 [[Woiwodschaft Danzig (1975–1998)|Woiwodschaft Danzig]]). Hier leben jetzt mehr als 700 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trutnowy Kosciol tyl.jpg|mini|Die Kirche in Trutnowy im Jahre 2010]]&lt;br /&gt;
Die heutige &amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Apostołów Piotra i Pawła&amp;#039;&amp;#039; ([[Peter-und-Paul-Kirche]]) stammt in ihren ältesten Teilen ungefähr von 1340, während der heutige Bau im 15. Jahrhundert entstand. Der Turm wurde später angefügt. Umfassende Restaurierungen im 17. und 18. Jahrhundert sowie nach 1945 veränderten nichts an dem [[Gotik|gotischen]] Charakter des Gotteshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Innenausstattung sind der [[Altar|Hauptaltar]] (17. Jahrhundert), die [[Kanzel]] (17./18. Jahrhundert) und der Taufstein (18. Jahrhundert) bemerkenswert. Eine der Glocken stammt von 1517 und gehört zu den ältesten ihrer Art in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Reformation]] bis 1945 war die Kirche ein [[evangelisch]]es Gotteshaus, bevor sie dann Eigentum der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 war der überwiegende Teil der Bevölkerung Trutenaus evangelischer Konfession. Die Kirchengemeinde Trutenau, zu der auch die Kapelle in [[Miłocin (Cedry Wielkie)|Herzberg]] (heute polnisch: Miłocin) gehörte zum [[Kirchenkreis]] Danziger Niederung innerhalb der über die Zeit wechselnden regionalen Gliederungen&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kirchengemeinde gehörte von 1817 bis 1832 und 1886 bis 1923 zur [[Kirchenprovinz Westpreußen]] mit Sitz in Danzig, 1832 bis 1886 zur &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchenprovinz (Altpreußische Union)|Kirchenprovinz]] Preußen&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Königsberg in Preußen, 1923 bis 1940 zum [[Landessynodalverband der Freien Stadt Danzig]] und dann von 1940 bis 1945 zum [[Kirchengebiet Danzig-Westpreußen]], letztere beide mit Sitz in Danzig.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Westpreußen|Kirchenprovinz Westpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Die [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]en Kirchenglieder gehörten seit 1928 zur Pfarrei [[Wocławy|Wotzlaff]] (heute polnisch: Wocławy), vorher zur Pfarrei [[Giemlice|Gemlitz]] (Giemlice).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 sind die Einwohner Trutnowys fast ausnahmslos katholischer Konfession. Die Ortskirche ist jetzt katholische Pfarrkirche innerhalb des [[Dekanat]]s Żuławy Steblewskie („Stüblauer Werder“) mit Sitz in Giemlice innerhalb des [[Erzbistum Danzig|Erzbistums Danzig]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder sind der Pfarrei [[Gdańsk]]–[[Gdynia]]–[[Sopot]] &amp;#039;&amp;#039;(Danzig–Gdingen–Zoppot)&amp;#039;&amp;#039; mit Pfarrsitz in Sopot und der Filialkirche in [[Tczew]] &amp;#039;&amp;#039;(Dirschau)&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Sie gehört zur [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer (bis 1945) ===&lt;br /&gt;
In Trutenau amtierten von der Reformation bis 1945 27 evangelische Geistliche&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller, &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, 1968, Seite 222&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50&amp;amp;&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Joachim Stutzki, 1573–1602&lt;br /&gt;
* Andreas Chytreus, 1602&lt;br /&gt;
* Valentin Kunau, 1602–1607&lt;br /&gt;
* David Lytzmann, 1605–1611&lt;br /&gt;
* Heinrich Möller, 1607–1640&lt;br /&gt;
* Johann Kopke, 1641–1674&lt;br /&gt;
* Johann Sartorius, 1674–1691&lt;br /&gt;
* Adam Winckler&lt;br /&gt;
* Gottfried Steinhauer, 1704–1735&lt;br /&gt;
* Samuel Schröder, 1735–1742&lt;br /&gt;
* Martin Reinhold Hein, 1742–1750&lt;br /&gt;
* Johann Theodor Grade, 1750–1754&lt;br /&gt;
* Johann Matthias Wagner, 1754–1788&lt;br /&gt;
* Jacob Friedrich Karsburg, 1788&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Johann Kalhofner, 1788–1791&lt;br /&gt;
* Samuel Gottlieb Weickhmann, 1791–1803&lt;br /&gt;
* Michael Baumann, 1803–1822&lt;br /&gt;
* Friedrich Deschner, 1822–1832&lt;br /&gt;
* Johann Schwaan, 1832–1860&lt;br /&gt;
* Gustav Viktor Siewert, 1860–1869&lt;br /&gt;
* Otto Friedrich Wilhelm Schweers, &amp;lt;br /&amp;gt;1869–1884&lt;br /&gt;
* Johann Wilhelm Rindfleisch, 1884–1899&lt;br /&gt;
* Paul Adolf Schultze, 1899–1901&lt;br /&gt;
* Albert Wilhelm Cölestin Grantz, 1902–1909&lt;br /&gt;
* [[Karl Christiani|Karl Wilhelm Christiani]], 1910–1927&lt;br /&gt;
* Franz Krüger, 1927–1937&lt;br /&gt;
* Bernhard Alester, 1937–1945&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenbücher ===&lt;br /&gt;
Neben anderen kirchenamtlichen und chronistischen Unterlagen haben als Kirchenbücher&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Stache, &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Kirchenbücher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die östlichen Kirchenprovinzen der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1992³, Seite 238&amp;lt;/ref&amp;gt; Trutenaus den Krieg überdauert:&lt;br /&gt;
* Taufen der Jahre 1661 bis 1876&lt;br /&gt;
* Trauungen der Jahre 1661 bis 1925&lt;br /&gt;
* Begräbnisse der Jahre 1675 bis 1880&lt;br /&gt;
* Konfirmationen der Jahre 1791 bis 1869.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden heute aufbewahrt im [[Evangelisches Zentralarchiv in Berlin|Evangelischen Zentralarchiv]] in [[Berlin-Kreuzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7594673-7|VIAF=240577034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Cedry Wielkie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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