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	<title>Truthühner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:26:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Truth%C3%BChner&amp;diff=93540&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12505-05: /* Fortpflanzung */ Link akt.</title>
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		<updated>2026-02-25T16:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fortpflanzung: &lt;/span&gt; Link akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Truthühner&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Meleagris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Truthühner&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Meleagridini&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[George Robert Gray|G. R. Gray]], 1840&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Phasianinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Fasanenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Phasianidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hühnervögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Galliformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Galloanserae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Wild turkey eastern us.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Truthuhn]], Männchen (&amp;#039;&amp;#039;Meleagris gallopavo&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meleagris gallopavo MHNT.ZOO.2010.11.9.30.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Meleagris gallopavo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Truthühner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Meleagris&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Fasanenartige]]n, deren beide Arten in der freien Natur auf Nord- und Mittelamerika beschränkt sind. Die deutlich bekanntere Art ist das eigentliche [[Truthuhn]], während das [[Pfauentruthuhn]] sehr viel seltener ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Männliche Truthühner erreichen im Stand eine Höhe von 1&amp;amp;nbsp;m und ein Gewicht von 10&amp;amp;nbsp;kg. Weibchen sind etwas kleiner und viel leichter (90&amp;amp;nbsp;cm, bis 5&amp;amp;nbsp;kg), aber immer noch sehr viel größer als alle anderen [[Hühnervögel]] Nordamerikas. Das eigentliche Truthuhn und das Pfauentruthuhn unterscheiden sich zwar in der Gefiederfarbe voneinander, sind aber im Skelettbau nahezu identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwerfällige Körper weist einen hauptsächlich bodenbewohnenden Vogel aus, der auch auf der Flucht eher läuft als fliegt. Die kräftigen Beine sind mit je einem bis 3,5&amp;amp;nbsp;cm langen Sporn am [[Tarsometatarsus]] ausgestattet. Die Flügel ermöglichen einen kräftigen Flug über kurze Strecken. Bei diesem wechseln sich schnelle Flügelschläge mit Gleitphasen ab. Fluggeschwindigkeiten von 100&amp;amp;nbsp;km/h können erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefieder ist in der Regel dunkelbraun und schwarz und hat vor allem beim Männchen einen metallischen Schimmer in Grün- und Rottönen. Kopf und Hals sind beim Männchen unbefiedert. Ein lappenartiger Fortsatz (Karunkel) entspringt über dem Schnabel; dieser wird 6 bis 8&amp;amp;nbsp;cm lang und hängt quer oder längs über den Schnabel. Die nackten Hautpartien werden zur Brutzeit besonders leuchtend, beim eigentlichen Truthuhn verändern sie auch ihre Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wild Turkey.png|mini|Verbreitungsgebiet von &amp;#039;&amp;#039;M. gallopavo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet reicht vom Südrand [[Kanada]]s über die [[USA]] und [[Mexiko]] bis nach [[Belize]] und [[Guatemala]]. Domestizierte Truthühner sind heute weltweit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ideale Lebensraum sind Wälder mit großzügigen Lichtungen oder Waldränder. Truthühner brauchen dichtes Unterholz, um sich darin verbergen und dort brüten zu können, Bäume als Schlafplätze und grasbewachsene Flächen für die Nahrungssuche. Das Wildtruthuhn ist inzwischen zum [[Kulturfolger]] geworden und ist auch in den Parks der Vorstädte heimisch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Aktivität ===&lt;br /&gt;
Truthühner sind tagaktive Vögel, die – abgesehen von der Brutzeit – gesellig leben. Es gibt Verbände von Hennen und deren Nachkommen sowie reine Männchenverbände. Die Gruppen bestehen aus sechs bis zwanzig Tieren. Obwohl es eher lockere Verbände sind, deren Zusammensetzung häufig wechselt, gibt es eine feste [[Rangordnung (Biologie)|Hackordnung]], die durch [[Aggression]]sverhalten und gelegentliche Kämpfe aufrechterhalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag wird am Boden verbracht, als Schlafplätze dienen dagegen Bäume, heutzutage auch Hochspannungsmasten und Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Junge Truthühner fressen am Anfang ihres Lebens ausschließlich Insekten. Dabei vertilgen sie etwa 3000 bis 4000 Insekten am Tag. Ab der sechsten Lebenswoche nehmen sie erstmals auch pflanzliche Nahrung. Ausgewachsene Truthühner fressen dann fast ausschließlich Pflanzen und nehmen Insekten nur noch als Beikost. Gefressene Pflanzen sind im Sommer Samen, Beeren und Nüsse, im Winter werden Wurzeln ausgegraben oder Baumknospen gefressen. In harten Wintern können Truthühner bis zu zwei Wochen ohne Nahrung überstehen; sie verlieren dann bis zu 50 % ihres Körpergewichts, erholen sich davon aber wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung der Verdauung schlucken Truthühner [[Gastrolith]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Male wild turkey (Meleagris gallopavo) strutting.jpg|miniatur|[[Truthuhn|Truthahn]] mit aufgeplustertem Gefieder]]&lt;br /&gt;
Zur Balzzeit kollern die Hähne, um eine Henne anzulocken. Zur [[Balz]] [[Aufplustern|plustern]] sie ihre Federn auf, spreizen die Schwanzfedern und blasen ihren Halssack auf. Wilde Truthähne balzen synchron in Brudergemeinschaften, wobei immer nur der ranghöchste Bruder eine Henne begattet. Die Begattung dauert hier etwa vier Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Bodenbrüter]] nutzt die Henne eine Mulde am Boden als [[Nest]] zur Ablage für ihr Gelege. Die acht bis fünfzehn Eier sind cremefarben, mit braunen Flecken versehen, zirka 6 × 4,5&amp;amp;nbsp;cm groß und werden 28 Tage lang bebrütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truthühner haben eine maximale Lebensdauer von zehn Jahren, werden aber meistens nicht älter als fünf Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außergewöhnlich bei der Fortpflanzung ist, dass Truthühner [[Parthenogenese]] betreiben können, also auch [[Befruchtung|unbefruchtete]] Eier ausbrüten können. Die geschlüpften Truthühner sind dann jedoch nicht so überlebensfähig wie Küken aus befruchteten Eiern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=FOCUS Online |url=https://www.focus.de/wissen/natur/lieber-tot-als-niemals-sex-paarungsverhalten_id_1830676.html |titel=Sexleben der Tiere – Truthahn und Weißgepunkteter Bambushai |sprache=de |abruf=2021-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die durch Parthenogenese entstandenen Küken sind durchweg männlich und versterben oftmals vor dem Erreichen der Geschlechtsreife (siehe [[Truthuhn#Versuche zur Parthenogenese|Truthuhn]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oardc.ohio-state.edu/4hpoultry/t02_pageview/The_Tremendous_Turkey_10.htm |titel=4H Poultry |datum=2010-07-14 |abruf=2022-01-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100714150423/http://www.oardc.ohio-state.edu/4hpoultry/t02_pageview/The_Tremendous_Turkey_10.htm |archiv-datum=2010-07-14 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
Da Truthühner am Boden brüten, sind die Eier und Jungen Feinden in besonderer Weise ausgesetzt. Vor allem [[Rotfuchs]], [[Graufuchs]], [[Skunks|Skunk]] und [[Waschbär]] werden den Bruten gefährlich. Ausgewachsene Vögel werden von [[Kojote]]n, [[Rotluchs]]en und [[Steinadler]]n geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichte und Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meleagris ocellata1.jpg|mini|Pfauentruthuhn]]&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Truthühner wird im [[Miozän]] in Mittelamerika vermutet. Aus dem [[Pliozän]] und [[Pleistozän]] sind zahlreiche fossile Truthühner bekannt. Die Funde zeigen, dass die Gattung bis ins Pleistozän auch im Norden Südamerikas verbreitet war, wo es heute keine Truthühner mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truthühner werden oft in einer eigenen Familie Meleagrididae geführt. Dies ist jedoch nicht haltbar, da die [[Fasanenartige]]n dann [[Paraphylie|paraphyletisch]] wären. Die richtige Stellung ist daher innerhalb der Fasanenartigen. Die beiden Arten werden heute meistens einer gemeinsamen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Meleagris&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Die Stellung des Pfauentruthuhns in eine eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Agriocharis&amp;#039;&amp;#039; ist nicht mehr üblich, da beide Truthuhn-Arten miteinander kreuzbar sind und auch fruchtbare Nachkommen hervorbringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden diese Arten unterschieden:&lt;br /&gt;
* [[Truthuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Meleagris gallopavo&amp;#039;&amp;#039;) mit der domestizierten Form, dem [[Haustruthuhn]]; Kanada, USA, Mexiko&lt;br /&gt;
* [[Pfauentruthuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Meleagris ocellata&amp;#039;&amp;#039;); Mexiko, Belize, Guatemala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschen und Truthühner ==&lt;br /&gt;
Das eigentliche Truthuhn spielte bereits für die [[Indianer|indianischen Völker]] eine überragende Rolle als Fleischlieferant. Sie domestizierten es auch, und die Spanier brachten es aus Mexiko nach Europa. Eine ausführliche Darstellung der Bedeutung des Truthuhns für den Menschen befindet sich im Artikel [[Truthuhn]]. Die Bedeutung des Pfauentruthuhns für den Menschen war stets viel geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Truthahnportrait IMG 5451-2.jpg|Truthähne in Mecklenburg|mini]]&lt;br /&gt;
Der Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Trut-&amp;#039;&amp;#039; wird [[Etymologie|etymologisch]] als [[Onomatopoesie|Lautmalerei]] auf den Ruf &amp;#039;&amp;#039;trut-trut&amp;#039;&amp;#039; des Tiers bzw. auf den entsprechenden Lockruf seines Halters oder auch auf [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;droten&amp;#039;&amp;#039; („drohen“, [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;þrutna&amp;#039;&amp;#039; „anschwellen“, [[Altenglische Sprache|altenglisch]] &amp;#039;&amp;#039;þrutian&amp;#039;&amp;#039; „vor Zorn oder Stolz schwellen“) und damit auf die typische Drohgebärde des Tiers zurückgeführt. Der älteste [[Standarddeutsch|hochdeutsche]] Nachweis für diesen Namen stammt von 1673 ([[Christian Weise]], &amp;#039;&amp;#039;Die drei ärgsten Erznarren&amp;#039;&amp;#039;: „einem Calecutischen Hahn, oder wie man das zahme Wildpret auf hoch Teutsch nennet, einem Truthahn“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;turkey&amp;#039;&amp;#039; („türkischer Hahn“) bezeichnete im [[Englische Sprache|Englischen]] ursprünglich das [[Perlhuhn]], weil dieses aus [[Numidien]] über die [[Türkei]] nach Europa kam, und wurde dann nach der Entdeckung der Neuen Welt irrtümlich auch auf Truthühner übertragen (so belegt seit 1555). Die gleiche Übertragung liegt vor bei dem von [[Carl von Linné]] gewählten wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Meleagris&amp;#039;&amp;#039;. Denn [[Griechische Sprache|griech]]. &amp;#039;&amp;#039;μελεαγρίς&amp;#039;&amp;#039;, [[Latein|lat]]. &amp;#039;&amp;#039;meleagros&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;gallina africana&amp;#039;&amp;#039;, „afrikanisches Huhn“), hieß in der griechisch-römischen Antike das Perlhuhn, mit einem wahrscheinlich aus Lautmalerei entstandenen Namen, der in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] in Verbindung gebracht wurde mit dem Namen des [[Meleagros (Mythologie)|Meleagros]]: danach wurden die Schwestern des Meleagros, die Meleagriden, von der Göttin [[Artemis]] in Perlhühner verwandelt und weinen seither über den Tod des Bruders Tränen, aus denen der [[Bernstein]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Indisches&amp;#039;&amp;#039; oder (belegt seit 1531) &amp;#039;&amp;#039;Indianisches Huhn&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|frz]]. &amp;#039;&amp;#039;coq d’Inde&amp;#039;&amp;#039; (zuerst 1548, „Hahn Indiens“, vgl. frz. Bezeichnung „dinde“ für Truthuhn), wurde das Truthuhn in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] genannt, unter Verselbigung Indiens mit dem „Neuen Indien“ Amerika. Auch &amp;#039;&amp;#039;kalkutisches Huhn&amp;#039;&amp;#039; (1555), daraus dann &amp;#039;&amp;#039;Kalikuter&amp;#039;&amp;#039; (1750), &amp;#039;&amp;#039;Kalekuten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kutschhahn&amp;#039;&amp;#039;, wurde es gelegentlich genannt, nach dem Namen der Stadt [[Kozhikode|Kalikat]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;Calicut&amp;#039;&amp;#039;), von der aus die Portugiesen ihr ostindisches Reich gründeten, und die zum [[Synonymie|Synonym]] für exotische, weite Ferne wurde. Im niederländischen &amp;#039;&amp;#039;Kalkoen&amp;#039;&amp;#039; wurde diese Assoziation mit Kalikat bewahrt. Auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Indian&amp;#039;&amp;#039; wurde früher benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20001210467 &amp;#039;&amp;#039;Indian&amp;#039;&amp;#039;]. Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1, Leipzig 1911, S.&amp;amp;nbsp;854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mundartlich ist die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Indianisch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Indianer&amp;#039;&amp;#039; oder in der Steiermark als &amp;#039;&amp;#039;Janisch&amp;#039;&amp;#039; in einigen Regionen bis in die jüngere Zeit in Gebrauch geblieben. Die in der [[Steiermark]] gebräuchliche scherzhafte Bezeichnung des tafelfertig angerichteten Truthahns als &amp;#039;&amp;#039;windischer Spatz&amp;#039;&amp;#039; soll dagegen nicht von der (indi-)&amp;#039;&amp;#039;janischen&amp;#039;&amp;#039; Herkunft abgeleitet sein, sondern damit zusammenhängen, dass dort besonders die slowenische Bevölkerungsgruppe der „[[Windisch (Slowenisch)|Windischen]]“ als Züchter und Lieferanten des Vogels einen Namen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existiert eine Vielzahl mundartlicher Bezeichnungen, die teils auf die Reizbarkeit oder Zornlaute des Tiers zurückgeführt werden, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Kollerhahn&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsch|nd]]. Kullerhaon, [[Ostfriesische Sprache|ostfries]]. &amp;#039;&amp;#039;Kuler&amp;#039;&amp;#039;), teils auch als Entlehnungen gedeutet werden, wie das in Teilen Österreichs gebräuchliche &amp;#039;&amp;#039;Poger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pogger&amp;#039;&amp;#039;(&amp;#039;&amp;#039;lein&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Pockerl&amp;#039;&amp;#039; von [[Ungarische Sprache|ungarisch]] mundartlich &amp;#039;&amp;#039;poka&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt; &amp;#039;&amp;#039;pulyka&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;New World Vultures to Guinea Fowl.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 1994, ISBN 84-87334-15-6.&lt;br /&gt;
* Georg Weitzenböck: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Namen des Truthahns&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Mundartforschung 12 (1936), S. 83–89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Meleagris}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4121789-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4644834-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Truthuhner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fasanenartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-12505-05</name></author>
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