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	<title>Truppenarzt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Truppenarzt&amp;diff=961949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk docplayer (Archiv)</title>
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		<updated>2026-03-13T20:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk docplayer (Archiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Truppenarzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung der Bundeswehr: &amp;#039;&amp;#039;TrArzt&amp;#039;&amp;#039;) ist die militärische [[Dienstposten]]bezeichnung für den mit der medizinischen Behandlung und Betreuung eines Truppenteils beauftragten [[Sanitätsoffizier]] ([[Humanmedizin]]). Neben den Truppenärzten gibt es beim Militär auch Truppen[[Zahnarzt|zahnärzte]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://wehrmed.de/humanmedizin/interdisziplinaere-zusammenarbeit-von-truppenarzt-truppenzahnarzt.html Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Truppenarzt und -Truppenzahnarzt.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wehrmedizin und Wehrpharmazie]], 9. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie speziell qualifizierte [[Fliegerarzt|Fliegerärzte]] und [[Schiffsarzt|Schiffsärzte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuausrichtung der Bundeswehr&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Neuausrichtung der Bundeswehr |Verlag=Bundesministerium der Verteidigung |Ort=Berlin |Datum=2013-03 |Seiten=69, 71f |Online={{Webarchiv |url=https://docplayer.org/65588923-Die-neuausrichtung-der-bundeswehr.html |text=Transcript in &amp;#039;&amp;#039;Docplayer&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210503211807}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truppenärzte gab es zudem bei der [[Waffen-SS]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus-Peter Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Historische Kommission für Hessen und Waldeck und der Nationalsozialismus (Ende der 1920er bis Ende der 1960er Jahre).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 67 (2017), S. 1–67, hier: S.&amp;amp;nbsp;60; Stephan&amp;amp;nbsp;D. Yada-Mc&amp;amp;nbsp;Neal: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod kam in Weiß. Hitlers mörderische Ärzte.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2019, S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im [[Sanitätswesen (KZ)|Sanitätswesen der deutschen Konzentrationslager]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Rieger: &amp;#039;&amp;#039;[https://ns-reichsministerien.de/2018/09/17/sie-waren-eine-grosse-hilfe-das-sanitaetswesen-des-reichsluftfahrtministeriums-und-seine-kz-menschenversuche-fuer-die-luftwaffe/ Sie waren eine „große Hilfe“. Das Sanitätswesen des Reichsluftfahrtministeriums und seine KZ-Menschenversuche für die Luftwaffe.]&amp;#039;&amp;#039; Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“, Historisches Seminar der Universität Heidelberg. Abgerufen am 3. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ältere Bezeichnung für den Truppenarzt oder ärztlichen [[Sanitätsoffizier]] ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Militärarzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (älter auch &amp;#039;&amp;#039;Militairarzt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Truppenarztwesen der Bundeswehr ==&lt;br /&gt;
Im Sanitätsdienst der [[Bundeswehr]] sind seit der letzten [[Bundeswehrreform]] Truppenärzte überwiegend in [[Regionale Sanitätseinrichtung (Bundeswehr)|regionalen Sanitätseinrichtungen]] des [[Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr|Zentralen Sanitätsdienstes]] stationiert und dort im Rahmen der [[Unentgeltliche truppenärztliche Versorgung|unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung]] (utV) für die Betreuung und Behandlung der am [[Standort (Bundeswehr)|Standort]] ansässigen [[Militärische_Dienststelle|militärischen Dienststellen]] und deren [[Soldat (Deutschland)|Soldaten]] zuständig. Die Anzahl der zugehörigen Truppenärzte einer regionalen Sanitätseinrichtung richtet sich hierbei nach der zu betreuenden [[Truppenstärke]]. Die bei den [[Teilstreitkräfte]]n verbliebenen Truppenärzte sowie das unterstützende [[Sanitätspersonal]] sind einem [[Verband (Militär)|Verband]] der jeweiligen Teilstreitkraft zugeordnet. Die Truppenarztstellen bei der Bundeswehr sind in der Regel kombinierte [[Stabsarzt|Stabs-]]/[[Oberstabsarzt]]-Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstellt sind die Truppenärzte bei der Bundeswehr truppendienstlich nach §1 [[Vorgesetztenverordnung|VorgV]] dem Leiter der regionalen Sanitätseinrichtung, in den Sanitätsdiensten der Teilstreitkräfte dem jeweiligen [[Kommandeur]], fachdienstlich in regionalen Sanitätseinrichtungen dem Leiter der Dienststelle und im Sanitätsdienst der Teilstreitkräfte dem [[Leitender Sanitätsoffizier|Leitenden Sanitätsoffizier]] (LSO). Zur Erfüllung ihrer Aufgaben ist den Truppenärzten fachdienstlich (§2 VorgV)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuausrichtung der Bundeswehr&amp;quot; /&amp;gt; entsprechendes Sanitätspersonal unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Gründung der Bundeswehr wurde das Verhältnis des Truppenarztes gegenüber den zu behandelnden Soldaten diskutiert. Während die eine Seite es – insbesondere in Kriegssituationen – für zwingend notwendig hielt, Truppenärzten gegenüber den Patienten Vorgesetzteneigenschaften zu verleihen, betrachtete die Gegenseite das Arzt-Patient-Verhältnis einem Vorgesetzter-Untergebener-Verhältnis übergeordnet, und wollte nur den Ärzten in [[Lazarett]]en Vorgesetztenbefugnisse zuteilwerden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grad.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Spiegel 16/1954, S. 3. ([https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/28955797 PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich fiel die Entscheidung im Sinne der Befürworter. Noch bis in die späten 2010er Jahre waren Truppenärzte der Bundeswehr gegenüber den als Patienten zu behandelnden Soldaten vorgesetzt nach §3 VorgV.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. [[Werner Scherer]], [[Richard Alff (Jurist, 1943)|Richard Alff]], [[Alexander Poretschkin]], Ulrich Lucks: &amp;#039;&amp;#039;Soldatengesetz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Franz Vahlen, München 2018 [10. Aufl.], S. 142. ISBN 978-3-8006-5677-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber den Patienten begründet sich nach heutiger Rechtsauffassung kein Vorgesetztenverhältnis mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Eichen, Philipp-Sebastian Metzger, Stefan Sohm: &amp;#039;&amp;#039;Soldatengesetz. Mit Vorgesetztenverordnung und Reservistengesetz.&amp;#039;&amp;#039; C.F. Müller, Heidelberg 2020, Bd. 2, S. 53 f. ISBN 3-8114-0734-1 ({{Google Buch|BuchID=EAANEAAAQBAJ|Band=2|Seite=53}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der militärischen Heilfürsorge in der Antike, Mittelalter und Frühen Neuzeit siehe [[Wundarzt]], [[Chirurgie]] und [[Militärischer Sanitätsdienst#Historisches| Militärischer Sanitätsdienst]]. Für Deutschland ab 1871 siehe [[Sanitätsoffizier]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den stehenden Heeren der Neuzeit waren im [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation | Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] sogenannte [[Feldscher | Regimentsfeldscherer]] (Wundärzte bzw. &amp;#039;&amp;#039;Chirurgus&amp;#039;&amp;#039;) und Kompaniefeldscherer sowie deren Gehilfen für die Kranken verantwortlich, seltener [[Universität | universitär]] gebildete Regiments&amp;#039;&amp;#039;medici&amp;#039;&amp;#039; (die eigentlichen [[Arzt | Ärzte]]). Die Regimentsfeldscherer und -medici bezogen häufig ein Gehalt ähnlich den [[Oberleutnant | Premierleutnanten]], waren aber bis weit ins 18. Jahrhundert hinein keine Offiziere. Die Entlohnung der Kompaniefeldscherer entsprach der von Sergeanten oder Feldwebeln. In der Etappe übernahmen Lazarette die Aufnahme kranker und verwundeter Soldaten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ralf Vollmuth]] |Titel=Die sanitätsdienstliche Versorgung in den Landsknechtheeren des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit |TitelErg=Probleme und Lösungsansätze (Medizinische Dissertation Würzburg 1990) |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=1991 |Auflage=1 |Band=51 |Seiten= |ISBN=3-88479-800-6 |Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des 18. Jahrhunderts verbesserte sich die fachliche Ausbildung der oberen Wundärzte merklich. Die akademische Ausbildung der Regimentsfeldscherer erfolgte in Preußen seit 1724 am [[Collegium medico-chirurgicum]], in Österreich seit 1784 am [[Josephinum (Wien) | Medicinisch-chirurgischen Josephsakademie (Josephinum)]]. In Württemberg war es seit 1770 die [[Hohe Karlsschule]], zu deren Absolventen der Dichter [[Friedrich Schiller]] zählt, der anschließend kurze Zeit als &amp;#039;&amp;#039;Regimentsmedicus&amp;#039;&amp;#039; diente. Das Josephinum zu Wien wurde 1874 geschlossen, seitdem verpflichtete die Armee ausschließlich [[Approbation (Heilberufe)|approbierte]] Mediziner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig erfuhr das gesamte militärische Heilpersonal eine Aufwertung, indem es seit Mitte des 18. Jahrhunderts schrittweise den Soldaten gleichgestellt wurde, was auch zu ethischen Fragestellungen&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Platzek: &amp;#039;&amp;#039;Todbringende Gewalt und lebensrettende Heilung. Überlegungen zur Tätigkeit des Arztes im Dienste des Militärs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen&amp;#039;&amp;#039; 8/9, 2012/2013, S. 455–466.&amp;lt;/ref&amp;gt; hinsichtlich der Vereinbarkeit der Berufe Arzt und Soldat führte. In Österreich erhielten die Regiments&amp;#039;&amp;#039;feld&amp;#039;&amp;#039;ärzte Offiziersrang, nachfolgend in Preußen ebenso die Regimentsärzte, zunächst den von Fähnrichen oder Leutnanten, später den von Hauptleuten. Mit der Anstellung von Stabsärzten (Preußen) und Stabs&amp;#039;&amp;#039;feld&amp;#039;&amp;#039;ärzten (Österreich) auf Armee-, Korps- und Divisionsebene entstand ab dem späten 18. Jahrhundert eine eigene militärische Sanitätslaufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sanitätswesen der Heere überwachten in Österreich und Preußen seit dem frühen 18. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Generalmedici&amp;#039;&amp;#039; bzw. Generalstabsärzte, zunächst noch im Obristenrang. In Preußen unterstand dem jeweiligen &amp;#039;&amp;#039;Generalmedicus&amp;#039;&amp;#039; einer Waffengattung (Infanterie, Kavallerie, Artillerie) jeweils ein &amp;#039;&amp;#039;Generalchirurgus&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit wurden die Begriffe Feldscher/Chirurgus und Medicus längst nicht mehr trennscharf verwendet, sondern oft [[synonym]]. Mit der Vereinheitlichung der medizinischen Ausbildung Mitte des 19. Jahrhunderts endete deren bisherige Zweiteilung. Der moderne, umfassend gebildete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Militärarzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zuerst oft nur oberer Militärbeamter, später dann vollwertiger [[Sanitätsoffizier]]) vereinigte die Aufgaben des althergebrachten Medicus und Feldschers und löste diese ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärärzte der Preußischen Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Sanitätswesen (KZ)#Truppenarzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionsbezeichnung (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätswesen (Bundeswehr)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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