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	<title>Trunkierende Mutation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T11:24:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trunkierende_Mutation&amp;diff=1735330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Quellen */ ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-09-04T19:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;trunkierende Mutation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|truncating mutation}}) wird eine [[Genmutation]] in einem für ein [[Protein]] codierenden [[Genom]]abschnitt bezeichnet, in deren Folge ein verkürztes (trunkiertes) [[Genprodukt]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann bei einer sogenannten &amp;#039;&amp;#039;nonsense&amp;#039;&amp;#039;-Mutation der Fall sein, die als [[Punktmutation]] eines [[Nukleotide|Nukleotids]] ein &amp;#039;&amp;#039;sense&amp;#039;&amp;#039;-[[Codon]] in ein [[Stopcodon]] veränderte, weshalb die [[Translation (Biologie)|Translation]] der codierenden Sequenz vorzeitig beendet wird und ein gestutztes Protein entsteht. Auch durch eine [[Leserastermutation]], bei der wegen des verschobenen Leserasters die codierende Sequenz nun in anderen [[Basentriplett]]s abgelesen wird, kann in der Folge veränderter Codons vorzeitig ein Stopcodon dargestellt werden; das danach gebildete verstümmelte Protein ist zudem meist in Teilen seiner Aminosäurensequenz verändert. Mutationen, die beim [[Spleißen (Biologie)|Spleißen]] zum Auslassen eines [[Exon]]s in der [[mRNA]] führen, resultieren ebenfalls in verkürzten Proteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen einer trunkierenden Mutation für die Zelle können sehr unterschiedlich sein. Wenn das verstümmelte Protein funktionslos ist oder sehr instabil, ist die [[Mutation]] von einer [[Haploinsuffizienz]] nicht zu unterscheiden. Zu diesem [[Phänotyp]] kann auch der Abbau durch &amp;#039;&amp;#039;[[nonsense-mediated mRNA decay]]&amp;#039;&amp;#039; beitragen, der die Entstehung veränderter Proteine unterdrückt. Dieser Mechanismus schützt die Zelle vor schädlichen Auswirkungen trunkierter Proteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunkierte Proteine können (neomorph) aber auch neue  Wirkungen zeigen, und  dominant negative Auswirkungen haben, die Krankheiten auslösen. Dominant negative Effekte findet man bei Proteinen, die [[Dimerisierung|dimerisieren]] oder multimerisieren, wie z. B. dem [[Tumorsuppressoren|Tumorsuppressor]] [[P53]]. Im Falle von P53 kann ein mutiertes [[Allel]], das für ein trunkiertes Molekül codiert, [[Tumor]]en auslösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GohCoffill2011&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Goh|first1=Amanda M|last2=Coffill|first2=Cynthia R|last3=Lane|first3=David P|title=The role of mutant p53 in human cancer|journal=The Journal of Pathology|volume=223|issue=2|year=2011|pages=116–126|issn=00223417|doi=10.1002/path.2784}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderer pathogener Mechanismus geht von fehlgeleiteten trunkierten Proteinen aus, bei denen für die zelluläre Lokalisation erforderliche Signalsequenzen fehlen. Ein Beispiel hierfür ist ein trunkiertes Neuroligin 4, dem eine Rolle bei der Störung der neuronalen [[Ontogenese|Entwicklung]] zugesprochen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChihAfridi2004&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Chih|first1=Ben|last2=Afridi|first2=Shehla K|last3=Clark|first3=Lorraine|last4=Scheiffele|first4=Peter|title=Disorder-associated mutations lead to functional inactivation of neuroligins|journal=Human Molecular Genetics|volume=13|issue=14|year=2004|pages=1471–1477|issn=1460-2083|doi=10.1093/hmg/ddh158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Siegenthaler]], Hubert Blum: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Pathophysiologie&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-13-449609-7, S. 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mutation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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