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	<title>Trunkelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:06:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trunkelsberg&amp;diff=308648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Einwohnerentwicklung */ EWZ Tausendertrennzeichen und EWZ für 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-30T18:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; EWZ Tausendertrennzeichen und EWZ für 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Trunkelsberg.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/0//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/13//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Trunkelsberg in MN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Unterallgäu&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Memmingerberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 625&lt;br /&gt;
|PLZ               = 87779&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08331&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09778202&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Benninger Str. 3 &amp;lt;br /&amp;gt;87766 Memmingerberg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.trunkelsberg.de trunkelsberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Roman Albrecht&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Grüne Bayern|Grüne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Geschichte der Herrschaft Eisenburg Ludwig Mayr b 091.jpg|mini|hochkant=1.35|Der Geishof in Trunkelsberg Anfang des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trunkelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Unterallgäu]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Trunkelsberg liegt direkt an der Stadtgrenze von [[Memmingen]] in der [[Region Donau-Iller]] in [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet besteht nur aus der [[Gemarkung]] Trunkelsberg. Es gibt zwei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Trunkelsberg |val=2086|zugriff=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=91996556742 |objekt=Gemeinde Trunkelsberg |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Geishof (Trunkelsberg)|Geishof]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* Trunkelsberg ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Trunkelsberg hat wahrscheinlich neben Amendingen und [[Ungerhausen]] zur Gründungsausstattung des [[Kloster Ottobeuren|Klosters Ottobeuren]] Ende des 8., Anfang des 9. Jahrhunderts gehört. Im Jahre 972 beanspruchte [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] diese drei Ortschaften wieder als königlichen Besitz. Im Laufe der Zeit ist Trunkelsberg in den Besitz der [[Herrschaft Eisenburg]] übergegangen. Im Jahre 1455 verkaufte Heinrich VI. von Eisenburg einen Teil der Herrschaft, darunter auch Trunkelsberg, an die Memminger Patrizierfamilie Sättelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort blieb bis 1645 im Besitz der Familie und muss dann wohl in den Besitz der Wachter, Salzhändler aus Memmingen, übergegangen sein, die 1647 das Schloss bauen ließen. Dann war Trunkelsberg lange im Besitz der Familie [[Neubronner (Geschlecht)|Neubronner von und zu Eisenburg auf Trunkelsberg]], bis 1718, wobei die hohe und niedere Gerichtsbarkeit bis 1729 bei der Familie verblieben war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Jakob Karrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Memminger Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Memmingen 1805, [https://books.google.de/books?id=HBJBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA346 S. 346 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1729 ging das Schloss Trunkelsberg mit zwei Bauernhöfen, zwei Sölden und der Gerichtsbarkeit in den Besitz von [[Elias Christoph Heiß|Elias Christoph Heuß]] über. Den Adelstitel erwarben die Heuß im Jahre 1738. Seit dieser Zeit ist das Schloss im Besitz der Herrschaft von Heuß-Blößt geblieben. Der Ort Trunkelsberg kam mit der [[Rheinbundakte]] 1806 zum [[Königreich Bayern]]. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
In Trunkelsberg gibt es die römisch-katholische [[St. Stanislaus Kostka (Trunkelsberg)|St.-Stanislaus-Kostka]]-Kirche, eine Filiale der römisch-katholischen Pfarrgemeinde [[St. Ulrich (Amendingen)|St. Ulrich]] in [[Amendingen]]. Das Dorf hat keinen eigenen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Einwohner der Gemeinde gehören zur [[St. Gordian und Epimachus (Memmingerberg)|Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Memmingerberg]]. Regelmäßig finden in der katholischen Dorfkirche auch evangelische Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=360 &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eee0e5&amp;quot; align=center&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1961 || 1970 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2024&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 753 || 911 || 1.400 || 1.562 || 1.671 || 1.792 || 1.784 || 1.760 || 1.683 || 1.739 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunkelsberg ist die am dichtesten besiedelte Gemeinde im Landkreis Unterallgäu. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1454 auf 1698 um 244 Einwohner bzw. um 16,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm	&lt;br /&gt;
|LAND         = 	DE&lt;br /&gt;
|GUV          = 	JA&lt;br /&gt;
|TITEL        = 	Bundestagswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de, abgerufen am 18. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 	2017&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 	2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = 	CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 	30.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 	38.2&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = 	SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 	17.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 	16.9&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = 	AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 	10.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 	15.5&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = 	FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 	13.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 	8.9&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = 	GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 	11.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 	7.2&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = 	LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 	2.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 	7.2&lt;br /&gt;
|PARTEI7      = 	FW(BY)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7    = 	6.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7 = 	1.8&lt;br /&gt;
|PARTEI8      = 	Sonst.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8    = 	7.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8 = 	4.3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Kommunalwahl am 16. März 2014]] führte zu folgender Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.bayern.de/kw2014/gderaete-schw-778.htm Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben], abgerufen am 18. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grüne Bayern|Grüne]]: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählervereinigung Einigkeit: 7 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl am 15. März 2020]] hat sich das Sitzverhältnis umgekehrt:&amp;lt;ref&amp;gt;https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/e60afc4530eff11469b8fb334d48809475416/gemeinderatswahl_2020_ergebnis.pdf Der Wahlleiter der Gemeinde Trunkelsberg: Bekanntmachung des abschließenden Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 15. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grüne Bayern|Grüne]]: 7 Sitze (Stimmenanteil 55,6 %)&lt;br /&gt;
* Wählervereinigung Einigkeit: 5 Sitze (Stimmenanteil 44,4 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit Mai 2014 Roman Albrecht (* 1958) ([[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]). Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er mit 80,1 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von Silber und Rot; [[Heraldisch vorn|vorne]] ein roter Sattel, hinten eine goldene Säule mit Kreuz und Fundament.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Bestimmend für die frühere Ortsgeschichte war die heute erloschene Memminger Patrizierfamilie Sättelin, die von der Mitte des 15. Jahrhunderts an bis 1645 im Besitz des Ortes war und das „redende“ Wappen eines Sattels führte. Darauf nimmt die vordere Hälfte des Gemeindewappens Bezug. Wegen ihrer rechts- und kunstgeschichtlichen Bedeutung wird die in der Flur westlich des Ortes stehende sogenannte Friedsaul, die einst die Hochgerichtsbarkeitsgrenze der Reichsstadt Memmingen markierte, im Wappen bildhaft wiedergegeben.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Der Entwurf stammt vom Stiftsarchivar und Kreisheimatpfleger P. Aegidius Kolb und die Gestaltung des Wappens übernahm der Kronacher Karl Haas. Das Wappen wurde am 3. April 1975 durch Bescheid der [[Regierung von Schwaben]] genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten sind in Trunkelsberg die katholische Kirche [[St. Stanislaus Kostka (Trunkelsberg)|St. Stanislaus Kostka]], das ehemalige [[Schloss Trunkelsberg]] und die ehemaligen Arbeiterhäuser der [[Künersberger Fayencen|Künersberger Manufactur]]. Für Veranstaltungen steht die Unterallgäuhalle am östlichen Ortseingang zur Verfügung.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Trunkelsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trunkelsberg-2008.JPG|mini|Trunkelsberg]]&lt;br /&gt;
Es gab 2017 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 11 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort keine Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 671. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 fünf landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 67 ha, davon waren 40 ha Ackerfläche und 28 ha Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Kindergarten mit 65 Kindergartenplätzen, den 61 Kinder besuchten (Stand 2018).&lt;br /&gt;
Außerdem besteht eine kleine Grundschule mit einer ersten und zweiten Klasse, die sich im Gemeindegebäude befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Dopfer]] (* 1965), Physiker, wuchs in Trunkelsberg auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trunkelsberg.de Offizielle Online-Präsentation der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9778202}} (PDF-Datei; 1 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile von Trunkelsberg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Unterallgäu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4221927-9|LCCN=n/89/146393|VIAF=138496890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trunkelsberg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antarktis 09011999</name></author>
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