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	<title>Trun GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-25T07:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Trun}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Trun&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte_Gemeinde_Trun 2018.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Trun COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Trun Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Trun&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Surselva&lt;br /&gt;
| BFS = 3987&lt;br /&gt;
| PLZ = 7166 Trun&amp;lt;br /&amp;gt;7168 [[Schlans]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.7426&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.987824&lt;br /&gt;
| HÖHE = 861&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 51.90&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Tomaschett Dumeni&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.trun.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Trun.ogg|[tʀʊnː]}}, deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Truns&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie gehört zur [[Region Surselva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der [[Cadi]] in der [[Surselva]] auf der linken Seite des [[Vorderrhein]]s. Mit Ausnahme des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;[[Zignau]] / Ringgenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|879|CH-m}}) mit den Fraktionen &amp;#039;&amp;#039;Vricla&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chilgieri&amp;#039;&amp;#039; und dem Weiler &amp;#039;&amp;#039;Lumneins&amp;#039;&amp;#039; auf der rechten Rheinseite liegen alle grösseren Siedlungen nördlich (links) des Flusses. Höchste Gipfel sind der &amp;#039;&amp;#039;Cavistrau&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe| 3251|CH-m}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/oDVRywldE7AOlxtvuJ20 Cavistrau] auf ETHorama&amp;lt;/ref&amp;gt; im nördlichen, der &amp;#039;&amp;#039;Piz Nadels&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2789|CH-m}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Piz Miezdi&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2741|CH-m}}) im südlichen Teil der Gemeinde. Nordwestlichster Punkt der Gemeinde ist der [[Piz Urlaun]], nordöstlichster Punkt der [[Bifertenstock]], im Romanischen &amp;#039;&amp;#039;Pèz Durschin&amp;#039;&amp;#039; genannt. Zwischen diesen beiden Eckpunkten liegt eine Gebirgskette, die gleichzeitig Kantonsgrenze zum [[Kanton Glarus]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grössten Siedlungen nördlich des Vorderrheins sind (von Ost nach West) &amp;#039;&amp;#039;Tiraun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Darvella&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Flutginas&amp;#039;&amp;#039;, wo die berühmten Gebrüder [[Zarli Carigiet|Zarli]] und [[Alois Carigiet]] wohnten, das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Trun&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pustget&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gravas&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Campliun&amp;#039;&amp;#039; im Talboden sowie [[Schlans]], &amp;#039;&amp;#039;Cartatscha&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Caltgadira&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bardigliun&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cumadé&amp;#039;&amp;#039; am Hang. Dazu kommen zahlreiche Gehöfte und Einzelsiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefstgelegener Punkt der Gemeinde ist der Rhein bei Flantuosch auf einer Höhe von 811 m, höchstgelegener Punkt der Bifertenstock (3417 m). Vom gesamten Gemeindegebiet von über 51&amp;amp;nbsp;km² sind 1744&amp;amp;nbsp;ha (=&amp;amp;nbsp;40 %) Gebirge und 1463&amp;amp;nbsp;ha (=&amp;amp;nbsp;34 %) bewaldet. Von den 1015&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlichen Bodens werden 625&amp;amp;nbsp;ha als Maiensässen bewirtschaftet. Die übrigen 81&amp;amp;nbsp;ha sind Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Sumvitg]], [[Glarus Süd]] im Kanton Glarus, [[Breil/Brigels]] und [[Obersaxen Mundaun]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trun 1818.JPG|mini|links|Trun im Jahr 1818. Gemälde von [[Johann Ludwig Bleuler]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Trun-LBS H1-019677.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1957)]]&lt;br /&gt;
Truns Geschichte geht bis in die [[Bronzezeit]] zurück: In Caltgeras, nördlich der Strasse von Trun nach Darvella, ist bei der Bachverbauung eine Siedlung aus der Zeit um 1200 v. Chr. nachgewiesen. Auf der rechten Rheinseite bei [[Grepault]] entdeckte [[Walo Burkart]] 1931 bei [[Zignau]] eine Siedlung aus der [[Hallstattzeit]] und ein [[frühmittelalter]]liches Kirchenkastell. Einige Mauern sind noch heute sichtbar. Die Siedlungskontinuität bezeugen eine frühmittelalterliche Wehrmauer am selben Ort und eine [[Saalkirche]] aus dem 6. oder 7. Jahrhundert. Die Besiedlung der Region um Trun war spätestens im Frühmittelalter abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Trun erscheint im Testament von [[Tello (Bischof)|Tello]], der im Jahr 765 der [[Kloster Disentis|Abtei Disentis]] Güter vermacht. Vermutlich leitet sich der Ortsname vom Bachnamen &amp;#039;&amp;#039;Taurontum&amp;#039;&amp;#039; ab,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=-xEJAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA211&amp;amp;lpg=PA211&amp;amp;dq=taurontum&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=41Un16Cz7b&amp;amp;sig=mXT6neUvhgE17DUN-TQeUpf7b8A Taurontum]&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutlich dem heutigen Bach Ferrera, welcher durch das Dorf fliesst. Die Ferrera ihrerseits erhielt den Namen in der Zeit, als Eisen (italienisch &amp;#039;&amp;#039;ferro&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Gestein der Südostflanke des [[Piz Nair (Oberalp)|Pez Ner]] (deutsch «Schwarzer Gipfel») in der Val Punteglias gewonnen wurde. Die Ferrera entspringt auf etwa 2345 m Höhe vom Gletscher &amp;#039;&amp;#039;Glatscher da Punteglias&amp;#039;&amp;#039; und mündet südlich von Darvella etwa 300 Meter östlich der Ortstafel in den [[Vorderrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Mittelalter]] an bildete Trun als [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Cadi]] in dessen Gericht zusammen mit [[Sumvitg]] den vierten Hof. Die Klosterburgen [[Burg Cartatscha|Cartatscha]] ob Trun, [[Burg Friberg (Trun)|Friberg]] an der Strasse nach Schlans, [[Burg Ringgenberg (Graubünden)|Ringgenberg]] und Phiesel grenzten den Staat des Klosters Disentis östlich gegen die Herrschaft [[Waltensburg]] bzw. [[Burg Jörgenberg (Waltensburg)|Jörgenberg]] ab. Die Burgen sind zu Ruinen zerfallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
765 wird ein [[Presbyter]] Sylvanus in Trun erwähnt, 1272 das auf die [[Franken (Volk)|fränkische]] Zeit weisende Martins[[patrozinium]]. Die [[Kollatur]] lag bis 1631 bei der Abtei Disentis. Eine [[Filialkirche]] stand in Zignau. 1663/1664 wurde die heute noch bedeutende [[Wallfahrtskirche Maria Licht]] in Acladira gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Benefiziat]] steht in einem Weiler nordwestlich oberhalb Trun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trun_Cuort.jpg|mini|Cuort Ligia Grischa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trun_Ehrenhof.jpg|mini|Ehrenhof des grauen Bundes]]&lt;br /&gt;
Trun war 1424 Gründungsort des [[Grauer Bund|Grauen Bundes]], bis 1798 dessen Gerichts- und bis 1814 dessen Tagungsort (Jörgentag). Neben der erwähnten Kapelle [[Caplutta Sontga Onna]] liegt seit 1701 ein Ehrenhof des Grauen Bundes. Im ehemaligen Klosterhof [[Cuort Ligia Grischa|La Cuort]], in dem von 1428 an der Bundestag des Grauen Bundes abgehalten wurde, ist heute das [[Museum Sursilvan]] untergebracht. Unter anderem ist im damaligen Sitzungssaal des Grauen Bundes ein Teil des alten Stammes des [[Ahorn von Trun|Ahorns]] ausgestellt, unter dem der Graue Bund 1424 gegründet wurde, sowie einige Kunstwerke des Kunstmalers [[Alois Carigiet]]. Die 1500 erwähnte [[Caplutta Sontga Onna|Kapelle St. Anna]] wurde 1701 um eine Vorhalle mit historischen Gedenkbildern erweitert. Bei der St. Annakapelle befindet sich der Curtin d&amp;#039;honur (Ehrengarten) für herausragende Persönlichkeiten aus dem Gebiet des ehemaligen Grauen Bundes. 1739 kaufte Trun den Kloster[[zehnt]]en aus. Vom 16. bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Silber auf der Alp Nadels sowie Eisen- und Kupfererz auf der Alp Punteglias abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Helvetik]] war Trun Hauptort des Distrikts Rheinquellen und Sitz der [[Präfektur]] des [[Kanton Rätien|Kantons Rhätien]]. 1851 wurde es Sitz des [[Bezirk Vorderrhein|Bezirksgerichts Vorderrhein]]. Bis 1912 beherbergte es eine wichtige Pferdepoststation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Trun lag auch das älteste und grösste Industrieunternehmen der Surselva: Die 1863 errichtete Schafwollspinnerei und Weberei ging 1868 wieder ein. Auf sie folgte 1875 eine Papierfabrik und 1912 die [[Tuchfabrik Truns]] AG.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Die Marke «Truns» der &amp;#039;&amp;#039;Fabrica da ponn&amp;#039;&amp;#039; (Tuchfabrik) war ab 1912 in der ganzen Schweiz präsent, und die Trunser Hose war das Markenzeichen «jedes echten Bündners». Zu seiner Blütezeit erstellte das Unternehmen 1960/61 einen Fabrikneubau und beschäftigte 800 Mitarbeiter. 1993 ging der Firma das Geld aus. 100 Arbeitsplätze konnten durch einen Neuanfang mit einer [[Bürgschaft]] der Gemeinde erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/d511715d-c887-4ada-a808-a5dc672cdae5 Tuchfabrik Truns auf Erfolgskurs], SRF, 5. Mai 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1999 befand sich das Unternehmen wieder in der Krise und führte Kurzarbeit ein – «das vierte oder fünfte Mal in 30 Jahren». Ein Jahr zuvor war die unrentable Produktion von Uniformen aufgegeben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/825e794c-4809-4f20-8a8c-ffd656cb9cd6 Krise in der Tuchfabrik Truns], SRF, 16. Februar 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre darauf schloss die Fabrik endgültig ihre Tore.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/825e794c-4809-4f20-8a8c-ffd656cb9cd6 Die Tuchfabrik Truns war alles für mich], Südostschweiz/Ausstellung 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrie und der Anschluss an die [[Rhätische Bahn]] 1912 bewirkten einen grossen Innovations- und Bevölkerungsschub. Fabrikarbeit und Bauhandwerk wurden dominant, während die Anzahl der Bauernbetriebe stetig zurückging. Seit dem 19. Jahrhundert verzeichnet Trun einen bescheidenen Bildungstourismus und seit den 1960er Jahren profitiert es von den nahe gelegenen Wintersportzentren der Surselva. 1966 wurde das Armenhaus von 1889 durch ein Altersheim ersetzt, 1977 das Behindertenheim Casa Depuoz errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Wasser des Ferreras wird seit Juli 1999 durch das Kraftwerk Ferrera elektrische Energie gewonnen, mittlere Jahreserzeugung 18 Mio. kWh. Das Gefälle von der Fassung zum Kraftwerk beträgt 771 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2012 fusionierte die Gemeinde Trun mit der Nachbargemeinde [[Schlans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Trun COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (Weiss) ein bewurzelter [[Ahorn]] mit schwarzem Stamm und fünf grünen Blättern&lt;br /&gt;
| Zusatz = Bei der [[Caplutta Sontga Onna|St. Anna-Kapelle]] steht der [[Ahorn von Trun]], der im Wappen dargestellt wird. Er verweist auf die Entstehungsgeschichte des [[Grauer Bund|Oberen oder Grauen Bundes]] und den Bundesbrief von 1424.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;10&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2005|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1047|| 974|| 1598|| 1322|| 1267|| 1234|| 1221|| 1205|| 1161&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amts- und Schulsprache ist das [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Idiom [[Sursilvan]]. Bei der Volkszählung 2000 nannten als Hauptsprache: 79 % Romanisch, 15 % Deutsch. Von den Ende 2005 1267 Bewohnern waren 1211 (=&amp;amp;nbsp;95 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trun_Hotel_Tödi.jpg|mini|x230px|Hotel Tödi im Dorfzentrum]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Trun}}&lt;br /&gt;
* katholische Pfarrkirche Sankt Martin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_martin.31725 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Sankt Martin (Foto) |wayback=20151220021908}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Caplutta Sontga Onna]]&lt;br /&gt;
* [[Ahorn von Trun]]&lt;br /&gt;
* Burgruinen [[Burg Cartatscha|Cartatscha]] oberhalb Trun und [[Burg Ringgenberg (Graubünden)|Ringgenberg]] in [[Zignau]]. Von der [[Burg Friberg (Trun)|Burg Friberg]] hat sich praktisch nichts mehr erhalten.&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Licht]] (&amp;#039;&amp;#039;Nossadunna della Glisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Cuort Ligia Grischa]] mit dem „Museum Sursilvan“&lt;br /&gt;
* [[Sogn Gieri (Schlans)|Katholische Pfarrkirche Sankt Georg]] in Schlans&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_georg.31597 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Sankt Georg  (Foto) |wayback=20220118170211}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kapelle Sankta Catharina in Campliun&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/kapelle_st_katharina.31724 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Kapelle Sankta Katharina (Foto) |wayback=20230925041207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Caplutta Sogn Giusep]] (Kapelle St. Josef) in Darvella, mit Wandmalereien aus dem 17. Jh.&lt;br /&gt;
* begehbare Skulptur [[Ogna (Skulptur)|OGNA]] des einheimischen Künstlers [[Matias Spescha]]&lt;br /&gt;
* Skulpturenweg «Senda d’art»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet von Trun liegen die Ruinen der Burgen [[Burg Cartatscha|Cartatscha]], [[Burg Friberg (Trun)|Burg Friberg]] und [[Burg Ringgenberg (Graubünden)|Ringgenberg]] (Zignau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Dorfes steht die «Casa Carigiet», die 1769 durch den [[Landammann]] Jakob Casanova erbaut worden war. Am 19. Februar 2019 zerstörte ein Brand grosse Teile des Dachgeschosses und darunterliegende Elemente. Nach einem Besitzerwechsel soll das Haus wiederinstandgesetzt und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2020/Seiten/2020111201.aspx Regierungsmitteilung vom 12. November 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trun arial2.JPG|Luftansicht&lt;br /&gt;
Campliun_Kapelle.jpg|Kapelle S. Catrina in Campliun&lt;br /&gt;
Trun Bahnhof 2020.jpeg|Bahnhof Trun&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Geschlechter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Alphabetische Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alois Carigiet]] (1902–1985), Maler, Gebrauchsgrafiker und Kinderbuchillustrator (in Trun geboren und gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Zarli Carigiet]] (1907–1981), Kabarettist und Schauspieler (in Trun geboren)&lt;br /&gt;
* [[Caspar Decurtins]] (1855–1916), Politiker (in Trun geboren und gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Vitus Huonder]] (1942–2024), römisch-katholischer Bischof von Chur (in Trun geboren)&lt;br /&gt;
* [[Toni Livers]] (* 1983), Skilangläufer (in Trun aufgewachsen)&lt;br /&gt;
* [[Anita Mazzetta]] (* 1963), Politikerin (Grüne)&lt;br /&gt;
* [[Giusep Nay]] (* 1942), Bundesrichter&lt;br /&gt;
* [[Manuel Reichenbach]] (* 1976), Koch und Geschäftsführer (in Trun geboren)&lt;br /&gt;
* [[Hendri Spescha]] (1928–1982), Autor und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Placidus a Spescha]] (1752–1833), Mönch, Bergsteiger, Schriftsteller und Naturforscher (in Trun geboren, aufgewachsen und gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Matias Spescha]] (1925–2008), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Carli Tomaschett]] (* 1958), Romanist und Chefredaktor des [[Dicziunari Rumantsch Grischun]]&lt;br /&gt;
Bedeutendes Geschlecht in Trun ist das der [[Demund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1619|Trun|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2014-01-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trun|Trun GR}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trun.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Trun]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|YnQEm6dmI2yn7WxJ0k0x}}&lt;br /&gt;
* [https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/trun/ Trun Tourismus] auf myswitzerland.com&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2277|Trun|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1519|Trin|Autor=Martin Bundi}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4294140-4|LCCN=n81095151|VIAF=312660415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trun GR| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Vorderrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
	</entry>
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