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	<title>Trumau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;W. Edlmeier: wl</title>
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		<updated>2025-11-19T06:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Trumau COA.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/59/43/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/20/39/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 202&lt;br /&gt;
|Fläche             = 18.57&lt;br /&gt;
|PLZ                = 2521&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02253&lt;br /&gt;
|Kfz                = BN&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 30641&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT127&lt;br /&gt;
|Straße             = Kirchengasse 6&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.trumau.at/ www.trumau.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = [[Andreas Kollross]]&lt;br /&gt;
|Partei             = SPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 23&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|SPÖ|WIR|FPÖ|&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 20&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 1&lt;br /&gt;
| WIR  = 2&lt;br /&gt;
| WIR Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = &amp;lt;!--Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = &amp;lt;!--Bildbeschreibung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trumau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|30641}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|30641}}) in [[Niederösterreich]] im [[Bezirk Baden (Niederösterreich)|Bezirk Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4857-1a Ebreichsdorf, Trumau,Unterwaltersdorf.jpg|mini|Trumau (links oben) und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]])]]&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde fließt die [[Triesting]]. Die Marktgemeinde liegt zwischen dem südwestlichen und dem nordöstlichen Teil des [[Wiener Becken]]s mit einer Seehöhe von {{Höhe|202|AT|link=true}}&lt;br /&gt;
In Trumau leben auf einer Fläche von 18,57&amp;amp;nbsp;km² {{EWZ|AT|30641}} Einwohner (Stand {{EWD|AT|30641}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt nur die Katastralgemeinde Trumau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort [[Hürbenau]] ist abgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Traiskirchen]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Münchendorf|Münchendorf (Bez. Mödling)]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Himberg|Himberg (Bez. Bruck/Leitha)]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Oberwaltersdorf]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Ebreichsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im [[Hochmittelalter]] von dem Babenberger [[Leopold (Bayern)|Leopold IV.]] durch eine Schenkung an das [[Stift Heiligenkreuz]] ins Leben gerufen und ist 1139 urkundlich belegt. Abt [[Gottschalk von Heiligenkreuz|Gottschalk]] sah nach den ersten Jahren klösterlichen Lebens in Heiligenkreuz keine Aussicht auf finanziellen Bestand für die junge Klostergründung und erbat sich daher vom Landesherrn den Zusatz des Gutes von Trumau, einer klassischen klösterlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Grangie]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Siedlung in der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verwüstet wurde, erlitt die Grangie weitere schwerwiegende Schäden im Zuge der [[Türkenkriege]] 1529 und 1683. Eine Neubesiedlung durch [[Kroaten|kroatische]] Bauern erfolgte ca. 1550–1600. Im Zuge der Neubesiedlung wurde Trumau 1588 zur [[Pfarrei|Pfarre]] erhoben. Die Gründung kam im Zusammenhang mit der [[Gegenreformation]] in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zustande. Sowohl der Landesherr Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] als auch Bischof [[Urban von Trennbach]], der Vorsteher der [[Bistum Passau|Diözese Passau]], erteilten 1583 Abt [[Ulrich Molitor (Abt)|Ulrich Molitor]] die Genehmigung zu ihrer Errichtung. Das Gebiet war bis dahin ein Teil der [[Pfarrkirche Traiskirchen|Pfarre Traiskirchen]], die wiederum dem [[Stift Melk]] inkorporiert ist. 1588 wurde die Trumauer Kirche [[Konsekration|konsekriert]]. Seit dieser Zeit wurde die Pfarre meist von einem [[Ordenspriester]] des Heiligenkreuzer Konventes betreut. Seit 1613 sind sie namentlich belegt. Das Pfarrhaus fiel den Flammen von 1683 zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof von Trumau befindet sich ein aus einem Massengrab bestehender russischer Soldatenfriedhof. Über die Anzahl der im April 1945 hier beigesetzten Sowjetsoldaten gibt es keine Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortsname&lt;br /&gt;
Das [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsche]] Wort „drum“ bedeutet Endstück&amp;lt;ref&amp;gt;„drum: (stn.) endestück, ende, grenze. — vgl. engl. &amp;#039;&amp;#039;thrum&amp;#039;&amp;#039;; lat. &amp;#039;&amp;#039;terminus&amp;#039;&amp;#039;; griech. &amp;#039;&amp;#039;terma, tormos&amp;#039;&amp;#039;“ aus: Georg Benecke, Wilhelm Müller, F. Zarncke: &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Hildesheim, Zürich, New York, 3. Nachdruck der Auflage Leipzig 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;. In diesem Fall könnte der Name auf das Ende einer [[Flussaue|Aulandschaft]] deuten, welches durch die geographische Lage des trockeneren südwestlichen und des feuchteren nordöstlichen Teils im Wiener Becken schließen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischen Quellen erscheint der heutige Ortsname in verschiedenen Formen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zwischen 1137 und 1340 &amp;#039;&amp;#039;Trumowe&amp;#039;&amp;#039;, 1139 &amp;#039;&amp;#039;Drumau&amp;#039;&amp;#039;, 1178 &amp;#039;&amp;#039;Drumawe&amp;#039;&amp;#039;, zwischen 1233 und 1294 &amp;#039;&amp;#039;Drumowe&amp;#039;&amp;#039;, zwischen 1303 und 1306 &amp;#039;&amp;#039;Drumbuowe&amp;#039;&amp;#039;, 1340 &amp;#039;&amp;#039;Drumenaw&amp;#039;&amp;#039;, 1380 &amp;#039;&amp;#039;Drumpnaw&amp;#039;&amp;#039;, 1388 &amp;#039;&amp;#039;Drumpnow&amp;#039;&amp;#039;, 1463 &amp;#039;&amp;#039;Trumaw&amp;#039;&amp;#039;, 1548 &amp;#039;&amp;#039;Thrumbaw&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Volksmund hat oftmals von „drumðo“ gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Trumau|maxEinwohner=3800&lt;br /&gt;
|werte=(1869,1847)(1880,1871)(1890,2080)(1900,2119)(1910,2000)(1923,1872)(1934,1771)(1939,1849)(1951,1557)(1961,1662)(1971,1880)(1981,1933)(1991,2199)(2001,2507)(2011,3436)(2021,3741)(2025,3724)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trumau Schloss.jpg|mini|[[Schloss Trumau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parish church, Trumau.jpg|mini|[[Pfarrkirche Trumau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holy Trinity column, Trumau.jpg|mini|hochkant|[[Pestsäule Trumau]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Trumau]]: Einen Wassergraben, ein Stauwerk und eine Mühle mit einem Mühlbach hat es vermutlich im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Zusammenhang mit der Grangie gegeben. Gegen Ende des Ersten Österreichischen [[Türkenkriege]]s (zwischen 1548 und 1558) wurde die umfriedete Hofanlage wiederaufgebaut; zahlreiche Um- und Neubauten erfolgten. Unter [[Gábor Bethlen]] 1621 brannten ungarischen Rebellen das Gebäude nieder. Im Jahre 1650 wurde auf Veranlassung von Abt [[Michael Schnabel (Geistlicher)|Michael Schnabel]] der Wiederaufbau begonnen und 1667 beendet. Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] weilte mehrfach im Schloss Trumau, das zugleich als Verwaltungsbau, Schule und Pfarrhof diente. Im Zuge des [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Fünften Österreichischen Türkenkrieges]] wurde 1683 das Schloss stark beschädigt. Während der darauffolgenden Sanierungen wurden die Türme wesentlich verändert. Durch Brände wurde das Schloss mehrfach in Mitleidenschaft gezogen. Historisch gesicherte Brände gab es in den Jahren 1811 und 1880; andere kamen dazu. Das ursprünglich spitze Dach wurde bei der Wiederherstellung durch ein flacheres ersetzt. In den Jahren 1993 bis 1995 wurden umfangreiche Restaurierungen am Schloss vorgenommen, bei denen zwei Sonnenuhren im Innenhof frei gelegt werden konnten. Bei den Türmen wurde versucht, sie einem aus dem Jahre 1672 stammenden Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] anzupassen. Seit 2009 befindet sich auf dem Schlossareal das [[Katholische Hochschule ITI|Internationale Theologische Institut für Studien zu Ehe und Familie]] (heute: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Hochschule ITI&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Trumau]] hl. Johannes der Täufer: Der Abt von Heiligenkreuz veranlasste den Bau der Kirche im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und engagierte dafür den [[Baumeister]] „Maister Andre Stuber zu Paden“. Die Steinmetzarbeiten führten [[Magistri Comacini|italienische Meister]], die Brüder [[Elias Payos|Elias]] und [[Alexius Payos]] vom [[Kaisersteinbruch|stiftseigenen Steinbruch]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftsarchiv Heiligenkreuz: .. &amp;#039;&amp;#039;Steinwerk in die Kirchen zu Drommau&amp;#039;&amp;#039;, 51/IV/14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Abt [[Johannes Rueff]] wurde sie fertiggestellt. Bischof Hektor von Passau weihte am 22. Februar 1588 die [[Gotik|nachgotische]] Trumauer Pfarrkirche unter dem Patrozinium von [[Johannes der Täufer]]. Der Kirchenbau wurde 1845 vergrößert.&lt;br /&gt;
* [[Pestsäule Trumau]]: Die Pest-/Dreifaltigkeitssäule, errichtet zwischen 1720 und 1730, stand ursprünglich an der Hauptkreuzung der Gemeinde neben dem Glockenturm. Im Zuge einer Renovierung wurde sie 2007 rund 200&amp;amp;nbsp;m entfernt beim Pfarramt aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldmüller - Familie von Dr Josef August Eltz.jpeg|mini|[[Josef August Eltz]] mit seiner Gattin Caroline, geb. Schaumburg und Familie, in [[Bad Ischl]] 1835&amp;lt;br /&amp;gt;(von [[Ferdinand Georg Waldmüller]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederösterreich-Trumau-Baumwollspinnerei-Werkskanal-(291214).jpg|mini|Werkskanal, im Zufluss zur ehemaligen Spinnfabrik (Anschnitt rechts: &amp;#039;&amp;#039;Sozialzentrum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederösterreich-Trumau-Nelkengasse-8-Baumwollspinnerei-Fabriksamt-(291214).jpg|mini|Genossenschaftlicher Wohnhof, 1838/1840 als (einstöckiges) &amp;#039;&amp;#039;Fabriksamt&amp;#039;&amp;#039; erbaut.]]&lt;br /&gt;
Unter Mitarbeit des Wiener Juristen [[Josef August Eltz]] (1788–1860)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wrz|12|09|1860|10&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|wrz|12|09|1860|10|AUTOR=|Vermischte Nachrichten. (…) † Am 9. d. M. starb in Mauer Herr Dr. Joseph August Eltz (…)|ZUSATZ=Nr. 214/1860|ALTSEITE=3582, Mitte unten.}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wrz|22|09|1860|21|NAME=Amtsblatt zur Wiener Zeitung|Kundmachungen. (…) Veränderungen bei den Firmen|ZUSATZ=Nr. 223/1860|ALTSEITE=461, Mitte unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde mit Statuten vom 17. Juli 1838 eine &amp;#039;&amp;#039;Actiengesellschaft der Baumwollspinnfabrik zu Trumau&amp;#039;&amp;#039; gegründet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|08|10|1863|17|NAME=Amtsblatt zur Wiener Zeitung|Firma-Protokollirungen. (…)|ZUSATZ=Nr. 231/1863|ALTSEITE=563, Spalte 4 oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die an einem von der Triesting abgezweigten 4246&amp;amp;nbsp;m langen Werkskanal eine über das [[Viertel unter dem Wienerwald]] weit hinaus bedeutende [[Spinnen (Garn)|Spinnfabrik]] erbaute. Diese bestand in den ersten Jahren aus drei Hauptgebäuden: der 101&amp;amp;nbsp;m langen Spinnerei, quer auf Achse des Kanals (bei Liliengasse 8), und zwei, je 40&amp;amp;nbsp;m auf 25&amp;amp;nbsp;m großen Wohngebäuden, symmetrisch auf beiden Seiten des (mit einem Steg versehenen) Kanals gelegen: östlich der (später zweihöfige und bis in die frühen 1990er Jahre bestehende) Arbeiterwohnbau &amp;#039;&amp;#039;Matschakahof&amp;#039;&amp;#039;; westlich das noch heute als Wohnhof genutzte ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Fabriksamt&amp;#039;&amp;#039; (Nelkengasse 8). Mit 20. November 1863 wurde für den Betrieb handelsrechtlich der Name &amp;#039;&amp;#039;Actiengesellschaft der k.&amp;amp;nbsp;k. priv. Baumwoll-Fein-Spinn-Fabrik in Trumau&amp;#039;&amp;#039; eingetragen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|28|11|1863|21|NAME=Amtsblatt zur Wiener Zeitung|Firma-Protokollirungen. (…)|ZUSATZ=Nr. 275/1863|ALTSEITE=839, Spalte 4 unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit 22. Jänner 1864 &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft der k.&amp;amp;nbsp;k. priv. Baumwollfeinspinnfabrik in Trumau&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Wien und &amp;#039;&amp;#039;der Zweigniederlassung zu Trumau und [[Marienthal (Gemeinde Gramatneusiedl)|Marienthal]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|31|01|1864|21|NAME=Amtsblatt zur Wiener Zeitung|Firma-Protokollirungen. (…)|ZUSATZ=Nr. 25/1863|ALTSEITE=165, Spalte 2 unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der die (seit zumindest 1859 [[de facto]] gegebene)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kfz|28|07|1859|04|NAME=|Handel, Verkehr, Industrie u.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;w.&amp;amp;nbsp;(…) B. Vertreter der Industrie&amp;amp;nbsp;(…) Gustav Hagemacher, Direktor der Spinnfabriken in Trumau und Marienthal&amp;amp;nbsp;(…)|ZUSATZ=Nr. 169/1859|ALTSEITE=676, Spalte 2 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wrz|12|09|1860|10&amp;quot; /&amp;gt; Vereinigung des Trumauer Werks mit der [[Textilfabrik Marienthal]] [[Firmenbuch|verbüchert]] worden sein dürfte. Die Baumwollspinnerei bestand bis 1928.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Hösch: &amp;#039;&amp;#039;Lagetypologie der Industriebetriebe im Viertel unter dem Wienerwald bis 1850.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Technische Universität Wien, Baden bei Wien 1984, Textband, S. 393 f., [https://repositum.tuwien.at/retrieve/26918 online (PDF; 17&amp;amp;nbsp;MB)]; Bildband, Plan 127, [https://repositum.tuwien.at/retrieve/26920 online (PDF; 11&amp;amp;nbsp;MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Trumau befinden sich mehrere Firmen des Stahl- und Aluminiumbaus sowie das Maschinenlager einer sehr großen Baugesellschaft. Am Rande des Ortes liegen das Zentrallager der Handelskette Hofer und zwei Kfz-, Handels- und Servicebetriebe.&lt;br /&gt;
* [[Schlosserhalle Trumau]]&lt;br /&gt;
* [[Windpark Trumau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der ersten Gemeinden in Niederösterreich hat Trumau seit April 2013 eine öffentliche [[Stromtankstelle]] für [[Elektroauto]]s, bei der Autofahrer das Aufladen mit [[Ökostrom]] mit einer Tankkarte in berührungsloser [[RFID]]-Technik bezahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eröffnung der 1. Stromtankstelle in Trumau |Sammelwerk=Trumauer Gemeindenachrichten |Nummer=301 |Datum=2013-04 |Seiten=1 |Online=[https://www.trumau.at/uploads/pdf/gemeindezeitung/gnr301.pdf trumau.at] |Format=PDF |KBytes=1360 |Abruf=2019-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinanbau ===&lt;br /&gt;
In Trumau werden verschiedene [[Rebsorte]]n angebaut: [[Neuburger]], [[Grüner Veltliner]], [[Burgunder (Wein)|Burgunder]], [[Chardonnay]], [[Silvaner]], [[Muskat-Ottonel]], [[Zweigelt]], [[Blauer Portugieser]] und [[Blauburger]]. Abgesetzt werden die Weine überwiegend bei [[Heuriger|Heurigen]]. Eine [[Heuriger#Buschenschank|Buschenschank]] haben im Wechsel zu den gegebenen Terminen die Heurigen Artner, Heimhilcher, Mairinger Karl und Scheibenreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* zwei [[Kindergarten|Kindergärten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trumau.at/index.php?page=kindergaerten |titel=Kindergärten |werk=trumau.at |abruf=2020-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volksschule in Österreich|Volksschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trumau.at/index.php?page=volksschule |titel=Volksschule |werk=trumau.at |abruf=2020-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Katholische Hochschule ITI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 23 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 SPÖ, 3 ÖVP und 1 Alternative Liste Trumau (GRÜNE).&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 SPÖ, 3 ÖVP und 2 Alternative Liste Trumau (GRÜNE).{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=1995|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 5 ÖVP und 2 Alternative Liste Trumau (GRÜNE).{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2000|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 SPÖ, 5 ÖVP und 2 Alternative Liste Trumau (GRÜNE).{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2005|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 4 ÖVP und 3 GRÜNE.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2010|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 SPÖ, 3 FPÖ, 1 ÖVP und 1 GRÜNE.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2015|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 SPÖ, 3 FPÖ, 2 ÖVP und 1 GRÜNE.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2020|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 20 SPÖ, 2 WIR und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2025|zugriff=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965–1987 [[Johann Wedl]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1988–1998 Manfred Horvath (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1998–2013 [[Otto Pendl]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2013 [[Andreas Kollross]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In einem blauen [[Wappenschild|Schild]] eine zum Schwur bereite naturfarbene Hand, die über zwei gekreuzten silbernen Hämmern schwebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] der Marktgemeinde Trumau bestand ursprünglich aus einem blauen Schild auf dem eine breite, hautfarbene [[Schwurhand]] zu erkennen war, welche an den feierlichen Eid des Markgrafen Leopold&amp;amp;nbsp;IV. erinnern soll. Im Jahre 1971 erfolgte die Verleihung eines weiteren Elements. Zwei gekreuzte silberne Hammer und darüber die Schwurhand sind seither im Wappen zu erkennen. Die neuen Elemente symbolisieren Industrie und Gewerbe. Die Bedeutung für Trumau der positiven Entwicklung von Industrie und Gewerbe im 19.&amp;amp;nbsp;und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist dabei für die Verleihung dieser Symbole ausschlaggebend gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Effenberger]], [[ARBÖ]]-Generalsekretär&lt;br /&gt;
* [[Franz Großbauer]], Forstwirtschaftslehrer&lt;br /&gt;
* [[Erich Gruber]], Jurist, Politiker und SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Florian Grünberger]], Architekt&lt;br /&gt;
* [[Karl Hess (Physiker)|Karl Hess]], Physiker&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kollross]], SPÖ-Politiker, Nationalratsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Otto Pendl]], SPÖ-Politiker, Nationalratsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Johann Wedl]], SPÖ-Politiker, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Johann Wurth]], Lehrer, Dichter und volkskundlicher Sammler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Dieter Brosz]], Grünpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Dolna]], Theologie und Judaist, Lehrbeauftragter in Trumau&lt;br /&gt;
* [[Larry Hogan (Theologe)|Larry Hogan]], Theologe, Lehrbeauftragter in Trumau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=6 |seite=279|text=Trumau}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Norbert Watzl|Hermann Watzl]], Albert Urban (Fotograf): &amp;#039;&amp;#039;Schloß Trumau. Seine Baugeschichte&amp;#039;&amp;#039; (Heiligenkreuz/Wien 1964).&lt;br /&gt;
* Kurt Janetschek: &amp;#039;&amp;#039;Trumau im Wandel der Zeit. Eine Chronik, verfaßt anläßlich der Markterhebung am 4. Juni 1972&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische und topographische Darstellung von Baden und dem Stifte Heiligenkreuz und der Umgegend mit besonderer Rücksicht auf Pfarren, Stifte, Klöster, milde Stiftungen und Denkmähler&amp;#039;&amp;#039; (Topographie des Erzherzogthum Oesterreichs, oder Darstellung der Entstehung der Städte, Märkte, Dörfer und ihrer Schicksale 4, Wien 1829), S. 309–312.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003|Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau]]&amp;#039;&amp;#039; (Horn/Wien 2003), S. 2390–2394.&lt;br /&gt;
* Niederösterreichisches Urkundenbuch (St. Pölten 2013), Bd. 2, S. 721–723.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.noe.gv.at/noe/Trumau.html &amp;#039;&amp;#039;Trumau.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeindedaten, Statistikdaten und Mandatsverteilung auf der Website der NÖ Landesregierung.&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|3276}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|30641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4498758-4|VIAF=245400452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trumau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Heiligenkreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Baden (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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