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	<title>Trophäe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Troph%C3%A4e&amp;diff=69694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin): Der Verlag ist Matthes &amp; Seitz Berlin und nicht nur Matthes &amp; Seitz (nur M&amp;S ist ein anderer Verlag)</title>
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		<updated>2026-04-25T19:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Verlag ist Matthes &amp;amp; Seitz Berlin und nicht nur Matthes &amp;amp; Seitz (nur M&amp;amp;S ist ein anderer Verlag)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Trophäe als Zeichen des Triumphes. Der Artikel [[Trophäe (Ornament)]] behandelt Ornamente in der Kunst, die als Trophäen bezeichnet werden. Zur Skulptur siehe [[Trophäe (Weimarer Stadtschloss)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle of Jena.jpg|mini|Dragoner Napoleons mit erbeuteter preußischer Regimentsfahne in der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt#Schlacht bei Jena|Schlacht bei Jena]] am 14. Oktober 1806 (Gemälde „Le Trophee“ von [[Edouard Detaille]] aus dem Jahr 1898)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-01060, Berlin, Jagdausstellung.jpg|mini|Eröffnung der dritten deutschen Jagdausstellung im [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Museum für Naturkunde]], Berlin 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabih az-Zubayr, decapitated head.jpg|mini|hochkant|[[Rabih az-Zubayr]]s Kopf nach der Schlacht 1900]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trophäe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|griechisch]] τρόπαιον &amp;#039;&amp;#039;tropaion&amp;#039;&amp;#039; „Siegeszeichen“) ist ein Objekt, das als Zeichen des [[Erfolg|Triumphes]] dient, dieser kann über eine Person, ein Tier ([[Jagdtrophäe]]) oder eine Sache, aber auch bei der Abwendung eines Risikos oder einer Bedrohung erreicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trophäenarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ColumnarostrataGiardini.JPG|mini|hochkant|[[Columna rostrata]] der österreichischen Marine für Vizeadmiral Erzherzog Ferdinand Maximilian im Kriegshafen [[Pula|Pola]], nach 1918 als Trophäe transferiert nach Venedig]]&lt;br /&gt;
Entsprechend der Breite des Triumphierens können Trophäen der Art nach unterschiedlich sein. Beim Sieg über Gegner sind es erbeutete, feindliche Waffen, Schiffsteile, Flaggen oder Kulturgüter in den Händen des Siegers. Als [[Jagdtrophäe]] kann es das [[Geweih]] eines erlegten Hirsches über dem Kamin des [[Waidmann]]s sein. Meyers Konversationslexikon von 1905 schreibt, dass Trophäen im {{&amp;quot; |Text=[…] Kampf eroberte Fahnen, Standarten und Geschütze, auch Zusammenstellungen von Waffen als Schmuck von Zeughäusern […]}} sein können.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Trophäe?hl=trophae zeno.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Erbeuten feindlicher Besitztümer als Siegeszeichen stellt einen [[Archetyp (Psychologie)|Archetypus]] dar, der selbst in der Kopfjagd zu finden ist, die verschiedene Ethnien als [[Initiationsritual]] vorschreiben. Hierzu zählen der [[Keltischer Kopfkult|Keltische Kopfkult]] ebenso wie die Schrumpfköpfe ([[tsantsa]]) der südamerikanischen [[Shuar]]. Die Kopf-Trophäe repräsentiert insofern den besiegten Gegner. Die Trophäe erfuhr für bestimmte Zwecke eine symbolhafte Aufladung, z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Skalpieren|Skalp]] oder Schädel (siehe [[Tzompantli]]) bei den nord- oder [[mesoamerika]]nischen Indianern, oder als abgeschnittene Nase bei den Japanern (siehe [[Mimizuka]]). Im [[Altes Testament|Alten Testament]] werden feindliche erbeutete [[Penisvorhaut|Vorhäute]] als Trophäe erwähnt ({{B|1 Sam|18|24-27}}). Im Sport kann die Trophäe aus einem errungenen Titel, einer Siegerurkunde oder einem gewonnenen Pokal bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Trophäe liegt der altgriechische Begriff [[tropaion]] (pl. tropaia; lat. tropaeum) zugrunde, ein antikes Siegeszeichen, das die griechischen Feldherren nach Bezwingen der Feinde auf dem Schlachtfeld aufstellten. Es bestand aus einem Gerüst, an dem Waffen und Rüstzeug der Unterjochten so aufgehängt wurden, wie sie auch bei einem [[Hopliten]] (Fußsoldaten) zu sehen waren. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. wurde das ‚tropaion‘ in die Kunst übernommen und zierte Münzen, Reliefs und weitere Kunsterzeugnisse und gestaltet als [[Panoplie]]. Im [[Imperium Romanum]] wurde das Siegeszeichen zum wichtigen Symbol, doch mit dem Niedergang des Römischen Reiches ging das tropaion in seiner ursprünglichen Gestalt verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegestrophäen waren seither die gegnerischen [[Feldzeichen]], [[Wimpel]] und [[Fahne]]n. Nicht nur bei [[Barbaren|barbarischen]] Völkern wurden die abgeschlagenen Häupter der Feinde auf lange Stangen gespießt und als Trophäe betrachtet. Später eroberten in den [[Türkenkriege]]n österreichische Truppen die [[Schellenbaum|Schellenbäume]] der Janitschareneinheiten und trugen sie in [[Militärparade|Paraden]] voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert zählten außerdem die Kunstgegenstände der Besiegten zu den Kriegstrophäen. Für viele europäische Mächte gehörte es zur imperialen Machtdemonstration, erbeutete Kulturgüter zu sammeln und triumphal zu inszenieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felicity Bodenstein |Titel=Kunsthändler als Großwildjäger |Hrsg=Merten Lagatz, Bénédicte Savoy, Philippa Sissis |Sammelwerk=Beute. Ein Bildatlas zu Kunstraub und Kulturerbe |Verlag=Matthes &amp;amp; Seitz |Ort=Berlin |Datum=2021 |ISBN=978-3-7518-0311-3 |Seiten=116-119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Trophäen werden anderen immer voller [[Stolz]] präsentiert. Ob sie wie früher an Burgmauern oder Häusern befestigt wurden, um auch dem &amp;#039;&amp;#039;gemeinen Volke&amp;#039;&amp;#039; einen Eindruck von der Stärke seines Besitzers zu vermitteln oder auch nur zu suggerieren, oder ob sie in speziell dafür angefertigten [[Vitrine]]n in öffentlichen Einrichtungen, in Schulen und Kirchen ausgestellt werden, ihr Zweck ist die Darstellung von Macht und Stolz. In Schlössern und [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäusern]] gibt es &amp;#039;&amp;#039;[[Trophäenzimmer]]&amp;#039;&amp;#039;, welche die Jagdbeute in Form von Geweihen, Tierköpfen, [[Stoßzahn|Stoßzähnen]], Elefantenfüßen oder Fischgebissen zur Schau stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei sportlichen Veranstaltungen zielen seit geraumer Zeit [[Fan]]gruppen unterschiedlicher Vereine oder Länder darauf ab, von gegnerischen Anhängern Trophäen in Form von Schals und [[Kutte (Fußballfan)|Kutten]] oder Vereinsfahnen zu &amp;#039;&amp;#039;erobern&amp;#039;&amp;#039;. Dabei werden körperliche Auseinandersetzungen nicht gescheut. Die erbeuteten Gegenstände werden meist unter Gejohle verbrannt, um die Überlegenheit des eigenen Vereins zu symbolisieren. Im Gegensatz zum sportlichen Kämpfer mit seinem auf dem Spielfeld errungenen [[Preis (Gewinn)|Pokal]] muss sich der Fan auf der Nebenkampffläche versorgen. [[Souvenir]]s stehen im Gegensatz zu „erbeuteten“ Trophäen, da sie überall und stets käuflich erworben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Merten Lagatz, Bénédicte Savoy, Philippa Sissis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beute. Ein Bildatlas zu Kunstraub und Kulturerbe&amp;#039;&amp;#039;. Matthes &amp;amp; Seitz Berlin, Berlin 2021.&lt;br /&gt;
*Stefanie Leibetseder, Esther Wipfler: &amp;#039;&amp;#039;Trophäe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; (Stand 2017, [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=98180 rdklabor.de]).&lt;br /&gt;
* Martin Miersch: &amp;#039;&amp;#039;Die Trophäe.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Warnke, Thomas Gaethgens, Hendrik Ziegler u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhandbuch zur politischen Ikonographie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2011, S. 465–472.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trophies|Trophäe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Trophäe}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4744408-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4744408-3}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trophae}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdliches Brauchtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnungsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Brauchtum und Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin)</name></author>
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