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	<title>Tropenhaus Frutigen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tropenhaus_Frutigen&amp;diff=2085648&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-19973-2: website ist abgeschaltet</title>
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		<updated>2025-07-15T16:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;website ist abgeschaltet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
|Logo              = Logo des Tropenhauses Frutigen.png&lt;br /&gt;
|Unternehmensform  = Division der [[Coop (Schweiz)|Coop]]&lt;br /&gt;
|ISIN              = &lt;br /&gt;
|Gründungsdatum    = 2009&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
|Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
|Sitz              = Frutigen&lt;br /&gt;
|Leitung           = Nicolas Buchmann (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;
|Mitarbeiterzahl   = 75&amp;lt;ref name=&amp;quot;report&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://report.coop.ch/app/uploads/Factsheet_Tropenhaus_Frutigen_DE.pdf |titel=Factsheet Tropenhaus Frutigen |werk=report.coop.ch |format=PDF; 738&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Branche           = Fischzucht, Erlebnisausstellung, Restauration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropenhaus Frutigen Eingang.JPG|mini|Eingang des Tropenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesamtanlage Frutigen.JPG|mini|Die Gesamtanlage des Tropenhauses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tropenhaus Frutigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gewächshaus]] und eine [[Aquakultur|Zuchtanlage]] in der [[Schweiz]]er Gemeinde [[Frutigen]] ([[Kanton Bern]]). In der ausgedehnten, bis Mitte 2024 gegen eine Gebühr öffentlich zugänglichen Anlage des Tropenhauses werden exotische Fische in einem tropischen Klima gezüchtet. Die Wärme wird aus dem im [[Lötschberg-Basistunnel]] austretenden warmen Bergwasser gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tropenhaus Frutigen mit seinen 75 Angestellten&amp;lt;ref name=&amp;quot;report&amp;quot; /&amp;gt; befinden sich die erste [[Störe|Störzucht]] des alpinen Raums&amp;lt;ref name=&amp;quot;SF&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Schweizer Fernsehen: [[Einstein (Wissensmagazin)|Einstein]] |Titel=Die Tücken der Stör-Zucht |Datum=2009-11-19 |Online=https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/5d666908-a605-4319-ac38-1403fa47c90f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der einzige Schweizer Betrieb zur Gewinnung von [[Kaviar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzerin [[Coop (Schweiz)|Coop]] hat entschieden, sich mit dem Tropenhaus Frutigen ab dem 21. Mai 2024 ausschliesslich auf die [[Fischzucht]] zu fokussieren. Die Erlebniswelt inklusive der Gastronomie wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Tropenhaus liegt an der [[Engstlige]], einem linken Nebenfluss der [[Kander (Aare)|Kander]], ausserhalb des Dorfkerns von Frutigen nahe dem Flugplatz und rund zwei Kilometer nördlich der ersten Versuchsstation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Förderung von Innovationen KTI |Titel=KTI Success Story, Bio-Kaviar dank Lötschberg-Basistunnel |Ort=Bern |Datum=2007-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser- und Energieversorgung ==&lt;br /&gt;
Auf der Nordseite des Lötschberg-Basistunnels treten pro Sekunde etwa 100 Liter ungefähr 19&amp;amp;nbsp;°C warmen Wassers aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Energieeffizienz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.willers.ch/dms/Fallstudien-und-Publikationen/willers_referenz_tropenhaus/Willers-Fallstudie%20Tropenhaus%20Frutigen.pdf |titel=Fallstudie Tropenhaus Frutigen |werk=Jobst Willers Engineering AG |format=PDF |abruf=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Täglich verlassen rund 9000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter Wasser mit einem Druck von 45 [[Bar (Einheit)|Bar]] den Tunnel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwasser stammt hauptsächlich aus den [[Kalkstein|Kalkschichten]] der [[Doldenhorn]]-Decke, die der Tunnel unterhalb des [[Kandertal (Schweiz)|Kander]]- und des [[Gasterntal]]s durchquert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Energieeffizienz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser wird im Berg mit einem [[Drainage (Geotechnik)|Drainagesystem]] gefasst und in geschlossenen Leitungen – getrennt nach [[Bergwasser|Berg]]- und [[Schmutzwasser]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bls-2007-05&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=BLS AG – Unternehmenskommunikation |Titel=NEAT Lötschberg. Bauwerk, Betrieb und Verkehrsangebot |Datum=2007-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – zu den beiden Portalen des Tunnels abgeleitet. Von dessen [[Scheitelpunkt]] auf gut {{Höhe|828|CH|link=1}} bis zum knapp 52&amp;amp;nbsp;Meter tiefer gelegenen Nordportal bei Frutigen wird eine Strecke von 14,8&amp;amp;nbsp;Kilometer entwässert. Auf der längeren Strecke südlich des Tunnelscheitels gelangt das Wasser bei [[Raron]] ([[Kanton Wallis]]) in die [[Rhone]]. Ein Überleitpumpwerk im Tunnel ermöglicht es, Bergwasser von der Nordseite über den Scheitelpunkt ins Wallis abzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt; Das verschmutzte Tunnelabwasser wird in Rückhalteanlagen gelenkt, auf Schadstoffe überprüft und gegebenenfalls zurückgehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bls-2007-05&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Tiefe des Basistunnels unter der Geländeoberfläche und den daraus resultierenden [[Geothermie|geothermischen]] Wärmestrom weist das Bergwasser eine relativ konstante Temperatur von rund 19&amp;amp;nbsp;°C auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer direkten Einleitung in die Kander könnte der Bergfluss vor allem bei Niedrigwasser im Winter übermässig erwärmt werden, was die Fischbestände beeinträchtigen würde, denn die Kander ist als Aufstiegs- und Laichgewässer vor allem für die stark gefährdete [[Seeforelle]], die hier im Winter ablaicht, wichtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Gestützt auf die [[Gewässerschutz]]gesetzgebung haben die kantonalen Behörden deshalb verfügt, dass sich die Wassertemperatur der Kander durch die Einleitung von Bergwasser aus dem Lötschberg-Basistunnel maximal um 0,5&amp;amp;nbsp;°C erhöhen darf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Anforderungen zu erfüllen, entziehen die [[BKW Energie|Bernischen Kraftwerke]] (BKW) dem Bergwasser mit einer [[Wärmepumpe]] die überschüssige Energie. Für die Hauptanlage geht man von einer energetisch nutzbaren Wassermenge aus dem Berg von durchschnittlich 85&amp;amp;nbsp;Liter pro Sekunde aus, was bei 19&amp;amp;nbsp;°C einer Leistung von 6,83 [[Watt (Einheit)|Megawatt]] entspricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt; Neben der Warmwasseraufbereitung für die Fischzuchtbecken sowie der Heizenergie für Gewächshaus und Besucherbereiche werden im Rahmen eines Nahwärmeverbunds auch benachbarte Unternehmen wie die [[BLS AG]] mit Heizwärme beliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Dach des Besuchergebäudes sind [[Solarmodul]]e montiert. Über das ganze Jahr liefert das [[Photovoltaikanlage|Sonnenkraftwerk]] rund 140 MWh.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Projektwochen Berner Oberland |Titel=Geothermie und erneuerbare Energien |Datum= |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Tropenhauses Frutigen wurde beim Nordportal Helke des [[Lötschberg-Basistunnel]]s im Rahmen eines Forschungsprojekts zunächst eine erste Pilotanlage betrieben, für die im Dienststollen Kandertal etwa 20&amp;amp;nbsp;Liter warmes Bergwasser pro Sekunde abgezweigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlotter&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Schlotter |Titel=Heizen mit warmem Bergwasser: Frutigen nutzt das Wasser aus dem Lötschberg-Basistunnel zur Wärmegewinnung |Datum=2008-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt zum jetzigen Tropenhaus begann im Jahr 2002 mit einer [[Machbarkeitsstudie]]. 2003 wurde die Tropenhaus Frutigen AG mit Sitz in Frutigen gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uns&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tropenhaus-frutigen.ch/de/ueber-uns/unternehmen |titel=Unternehmen |werk=Tropenhaus Frutigen |abruf=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für den Bau der Anlage notwendige Änderung des [[Baulanderschließung|Zonenplans]] bewilligten die Stimmberechtigten von Frutigen im Jahr 2005. Auf Grund der Unterstützung durch die Förderagentur für Innovation KTI fanden sich weitere Investoren, die rund 16&amp;amp;nbsp;Millionen Franken Kapital zusicherten. Als wichtiger langfristiger Partner stieg Anfang 2007 das Detailhandelsunternehmen [[Coop (Schweiz)|Coop]] mit Risikokapital ein und verschaffte dem Unternehmen zugleich einen Absatzkanal. Die Planungsarbeiten begannen im Sommer 2007,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; im Mai 2008 wurde mit dem ersten [[Spatenstich]] der Beginn der baulichen Umsetzung gefeiert. Die Eröffnung fand am 21.&amp;amp;nbsp;November 2009 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uns&amp;quot; /&amp;gt; 2017 wurde die Tropenhaus Frutigen AG in die Coop Genossenschaft eingegliedert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tropenhaus-frutigen.ch/de/ |titel=Unternehmen |werk=Tropenhaus Frutigen |abruf=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Gesellschaft (Tropenhaus Frutigen AG) gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zefix.ch/de/search/entity/list/firm/724559 |titel=Tropenhaus Frutigen AG |werk=[[Zefix]] |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Struktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropenhaus Frutigen Plan.svg|mini|hochkant=1.5|Situationsplan]]&lt;br /&gt;
Das Tropenhaus ist in drei Teile gegliedert: Das gläserne Gewächshaus, in welchem die Pflanzen gezüchtet werden, der Aussenbereich mit den Fischbecken und das Hauptgebäude mit dem Besuchereingang und einer Dauerausstellung über Fischerei und Störe. Alle drei Bereiche sind miteinander durch einen Rundgang verbunden und rollstuhlgängig. Dem Gewächshaus angegliedert sind zwei Restaurants mit einer Veranstaltungszone. Alle Räume sind für Anlässe mit bis zu 250 Personen kombinierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Architektur und Gestaltung war die &amp;#039;&amp;#039;GIM Gauer Itten Messerli&amp;#039;&amp;#039; aus [[Bern]] zuständig unter der Gesamtplanung von [[Emch+Berger]] aus Bern und der Bauleitung durch &amp;#039;&amp;#039;Marti Architektur&amp;#039;&amp;#039; aus Frutigen. Die [[Fassade]] besteht aus 67 einzelnen Elementen mit felsähnlichen Strukturen. Das Hauptgebäude ist im [[Minergie]]standard gebaut. Das Innere der Anlage ist durch verschiedene Raumabfolgen und Übergänge geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zucht ==&lt;br /&gt;
=== Tropische Pflanzen ===&lt;br /&gt;
Bei Anbau und Unterhalt der Pflanzen konnte das Tropenhaus Frutigen von den Erfahrungen des Tropenhauses in [[Wolhusen]], welches seit 1999 tropische Früchte anbaut, profitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tropenhaus-frutigen.ch/de/ausstellung/tropengarten |titel=Papaya aus dem Berner Oberland |werk=Tropenhaus Frutigen |abruf=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Gewächshaus ist eine jährliche Produktion von 20 bis 40&amp;amp;nbsp;Tonnen [[Bananen]], [[Papaya]], [[Mango]]s, [[Musa acuminata|Zwergbananen]], [[Guaven]], [[Physalis]], [[Litchi]], [[Durian]], [[Mangostane]], [[Pampelmuse]], [[Granatapfel|Granatäpfeln]], [[Avocado]]s, [[Ananas]] und [[Kumquat]] vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzen&amp;quot; /&amp;gt; Zudem werden verschiedene Gewürze wie [[Ingwer]], [[Paprika|Chili]], [[Vanille (Gewürz)|Vanille]] und [[Pfeffer]] angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pflanzen&amp;quot; /&amp;gt; Die Früchte und Gewürze wurden auch in den angegliederten Restaurants direkt zu Getränken und Speisen verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Früchte Frutigen.JPG|Papayas&lt;br /&gt;
Früchte Frutigen4.JPG|Bananen&lt;br /&gt;
Früchte Frutigen3.JPG|Ananas&lt;br /&gt;
Chili Tropenhaus.JPG|Chili&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischzucht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Störanlage.JPG|mini|Die Störzuchtanlage]]&lt;br /&gt;
Im Tropenhaus befindet sich die erste alpine Störzucht und die einzige Anlage in der Schweiz, in der [[Kaviar]] hergestellt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtanlage ist für 60&amp;#039;000 [[Störe]] – hauptsächlich [[Sibirischer Stör|Sibirischen Stör]] (&amp;#039;&amp;#039;Acipenser baerii&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sterlet]] (&amp;#039;&amp;#039;Acipenser ruthenus&amp;#039;&amp;#039;) – ausgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SF&amp;quot; /&amp;gt; Später wurden sogar rund 80&amp;#039;000 Sibirische Störe gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tropenhaus-frutigen.ch/de/ |titel=Erste alpine Störzucht und Kaviarproduktion |werk=Tropenhaus Frutigen |abruf=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglich wären 60&amp;amp;nbsp;Kilogramm Fisch pro Kubikmeter Wasser. Da jedoch nach biologischen Grundsätzen produziert werden soll, ist eine derartige Auslastung nicht angestrebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Vielmehr lag sie nach ein paar Jahren Betrieb bei nicht mehr als 35&amp;amp;nbsp;Kilogramm pro Kubikmeter. Die Störe befinden sich in einem [[Freilandbecken]], dessen Wasser alle ein bis zwei Stunden erneuert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Stör9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Projektwochen Berner Oberland |Titel=Der Stör und seine wertvollen Eier |Datum= |Seiten=9 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unternehmerische Ziel ist es, jährlich zwei bis drei&amp;amp;nbsp;Tonnen Kaviar mit einem Verkaufswert von 2000&amp;amp;nbsp;Schweizer Franken pro Kilogramm zu produzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Vertrieben werden die Produkte an Gäste und die regionale Gastronomie, inzwischen auch nach Österreich und Deutschland exportiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/wirtschaft/exoten-produkte-swiss-made-darum-boomen-kaviar-und-shrimps-aus-der-schweiz |titel=Exoten-Produkte «Swiss made» — Darum boomen Kaviar und Shrimps aus der Schweiz |werk=srf.ch |datum=2022-04-16 |abruf=2022-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stör Frutigen-2.JPG|mini|Ein mittelgrosser Stör]]&lt;br /&gt;
Die Fische werden einmal im Jahr nach Gewicht sortiert, damit sie die richtige Menge an Futter erhalten, was wichtig für Ertrag und Qualität der Fleisch- und Kaviarproduktion ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SF&amp;quot; /&amp;gt; Unter anderem werden [[Futterinsekt]]en eingesetzt, da sie der natürlichen Nahrung der Störe im Hinblick auf [[Aminosäure|Amino]]- und [[Fettsäuren]] sehr nahekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Hauptsächlich wird jedoch importiertes [[Fischmehl]] verfüttert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf&amp;quot;/&amp;gt; Die Fütterung erfolgt automatisch, wobei die Futtermenge nach Anzahl und Alter der Störe computergestützt errechnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Stör9&amp;quot; /&amp;gt; Der Beckenboden ist glatt und selbstreinigend, damit der am Grund fressende Stör nicht durch Verunreinigungen in seinem Fressverhalten gestört wird und durch geringere Nahrungsaufnahme langsamer wächst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Produktionsbeginn importierte das Unternehmen 1200 Jungtiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBT1&amp;quot; /&amp;gt; Neu zugekaufte Fische wurden zuerst in einer [[Quarantäne]]station gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Stör9&amp;quot; /&amp;gt; Besuchern werden auch andere Störarten wie &amp;#039;&amp;#039;Albino Sterlet&amp;#039;&amp;#039;, [[Löffelstör]] oder [[Europäischer Hausen|Beluga]] gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tropenhaus übergibt die abgesonderten Schlämme der Fische der [[Biogas]]anlage &amp;#039;&amp;#039;EcoGas-Frutigen&amp;#039;&amp;#039;, um sie [[Vergärung|gären]] zu lassen, so dass Strom produziert werden kann. Die Anlage ist am 26. Juni 2012 ans Netz gegangen. Weiterer organischer Abfall wie Schlamm aus den Kläranlagen Frutigen und [[Kandersteg]] und Gastroabfälle werden in einem [[Coenzym#Kosubstrate|Co-Substrat]]-Modul aufbereitet und mitvergoren. Die Anlage hat eine elektrische Leistung von 64&amp;amp;nbsp;kW und eine thermische Leistung von 92&amp;amp;nbsp;kW.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/Wie-aus-dem-KotelettKnochen-Strom-fuers-Kochen-wird/story/29688211?track Wie aus dem Kotelett-Knochen Strom fürs Kochen wird] vom 27. September 2013, abgerufen am 15. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ecogas.ch/ecogas-frutigen/ |titel=EcoGas Frutigen |werk=SwissEcoSystems GmbH |abruf=2018-01-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180129195539/http://ecogas.ch/ecogas-frutigen/ |archiv-datum=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennungspreise ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurde das Projekt Tropenhaus Frutigen mit dem [[Prix Evenir]] der [[Erdöl-Vereinigung]] ausgezeichnet. Am 27. November 2009 wurde das Tropenhaus als 17.&amp;amp;nbsp;Preisträger mit dem [[Schweizerischer Innovationspreis|Schweizerischen Innovationspreis]] 2009 der [[SRG SSR idée suisse]] ausgezeichnet. Am 26.&amp;amp;nbsp;August 2010 erhielt das Tropenhaus vom [[International Chef Days Davos]] den [[ICD Award]] als &amp;#039;&amp;#039;Innovativer Trendsetter&amp;#039;&amp;#039;. 2010 erhielt das Tropenhaus den Milestone in der Kategorie Nachhaltigkeit und 2011 den 3.&amp;amp;nbsp;Platz des [[Zürich Klimapreis]]. Auf dem 10 Rang in der Kategorie der schönsten Erlebnislocations der Schweiz hat das Tropenhaus Frutigen den Swiss Location Award 2017 entgegennehmen dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tropenhaus-frutigen.ch/de/ueber-uns/unternehmen/auszeichnungen |titel=Unsere Auszeichnungen |werk=Tropenhaus Frutigen |abruf=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Schlotter: &amp;#039;&amp;#039;Heizen mit warmem Bergwasser: Frutigen nutzt das Wasser aus dem Lötschberg-Basistunnel zur Wärmegewinnung&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.bern.emchberger.ch/content/download/3357/29674/version/3/file/Bergwasser_Lötschberg.pdf Online, PDF, 340&amp;amp;nbsp;kB]&lt;br /&gt;
* [[Bundesamt für Berufsbildung und Technologie]], Förderung von Innovationen KTI: &amp;#039;&amp;#039;KTI Success Story, Bio-Kaviar dank Lötschberg-Basistunnel&amp;#039;&amp;#039;, März 2007 {{webarchiv|url=http://www.bbt.admin.ch/kti/aktuell/00599/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDd355fGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- |wayback=20100508020316 |text=(Online, PDF, 96&amp;amp;nbsp;kB) }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|9. Dezember 2010|82406427}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/35/33/N|EW=7/39/20.5/E|region=CH-BE|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewächshaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frutigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoo in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
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