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	<title>Tron (Hacker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tron_(Hacker)&amp;diff=341483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Weblink aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-02T06:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bildlink  = https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/6/66/Tron_%28hacker%29.jpg&lt;br /&gt;
| alt       = Foto von Boris Floricic, genannt Tron&lt;br /&gt;
| titel     = Tron (hacker)&lt;br /&gt;
| künstler  = &lt;br /&gt;
| jahr      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1972]]&amp;lt;!-- Wo? --&amp;gt;; † Oktober [[1998]] in [[Berlin]]; bürgerlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Floricic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Hacker (Computersicherheit)|Hacker]] und [[Phreaking|Phreaker]]. Er beschäftigte sich mit Angriffen auf [[Verschlüsselung]]s- und [[Authentifizierung]]ssysteme von [[Pay-TV]] und [[Telefonkarte]]n. 1997 entwickelte er ein Verfahren zur Verschlüsselung von [[Telefonie|Sprachtelefonie]] und demonstrierte es in seinem [[Cryptophon]], das er im Rahmen seiner [[Diplomarbeit]] entwickelte. Um die –&amp;amp;nbsp;offiziell geklärten&amp;amp;nbsp;– unnatürlichen Todesumstände ranken sich bis heute verschiedene Spekulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Tron wuchs bei seiner Mutter in der [[Berlin-Gropiusstadt|Gropiusstadt]] im Süden von Berlin auf. Bereits zu Schulzeiten interessierte er sich sehr für technische Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der 10. Klasse begann er eine [[Berufsausbildung]] zum [[Kommunikationselektroniker]], Fachrichtung Informationstechnik, an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]. Nach erfolgreichem, vorzeitigem Abschluss der Berufsausbildung erlangte er die Fachhochschulreife am Oberstufenzentrum Nachrichtentechnik in [[Berlin-Gesundbrunnen]]. Im Anschluss daran begann er ein Studium der [[Technische Informatik|Technischen Informatik]] mit dem Schwerpunkt Elektronik an der [[Berliner Hochschule für Technik|Technischen Fachhochschule Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen seines Studiums absolvierte Tron das praktische Studiensemester bei einer Firma für elektronische Sicherheitslösungen. Im Wintersemester 1997/1998 schloss er sein Studium mit seiner Diplomarbeit ab. Darin hatte er das [[Cryptophon]] entwickelt, ein [[Integrated Services Digital Network|ISDN]]-Telefon mit eingebauter Verschlüsselung. Da die von einem anderen Studenten zu erbringenden Vorleistungen aus gesundheitlichen Gründen fehlten,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mirror.us.oneandone.net/projects/media.ccc.de/documentation/cryptron/Diplom_original/diplom.doc |wayback=20141103235820 |format=DOC |text=Diplom}} , Seite 40&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte er das Telefon aber nicht endgültig fertigstellen. Dennoch ging er weit über die ursprüngliche Aufgabenstellung hinaus, die lediglich die Implementierung der Verschlüsselungskomponente vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit beschäftigte er sich unter anderem mit einer Weiterentwicklung seiner Abschlussarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessengebiete ==&lt;br /&gt;
Tron beschäftigte sich mit Elektronik und Sicherheitssystemen aller Art. Zu seinen Interessengebieten zählten unter anderem Angriffe auf die deutschen [[Telefonkarte]]n- und [[Pay-TV|Bezahlfernsehsysteme]]. Im Rahmen seiner Forschung und Entwicklung tauschte er sich mit anderen Hackern sowie mit Wissenschaftlern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Mailingliste &amp;#039;&amp;#039;tv-crypt&amp;#039;&amp;#039;, einer geschlossenen Gruppe von Bezahlfernsehhackern, schrieb Tron 1995 über sich selbst, dass seine Interessen unter anderem Mikroprozessoren, Programmiersprachen, Elektronik aller Art, digitale Funk- und Datenübertragung und insbesondere das Knacken von vermeintlich sicheren Systemen umfassten. Er behauptete, dass er unter anderem einen [[Emulator]] für [[Chipkarte]]n zur Freischaltung des britischen Bezahlfernseh-Systems erstellt habe und sich mit dem Verschlüsselungssystem &amp;#039;&amp;#039;Nagravision/Syster&amp;#039;&amp;#039; befassen würde, das zur damaligen Zeit unter anderem vom deutschen Bezahlfernsehanbieter [[Sky Deutschland|Premiere]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tron platine.jpg|mini|Der von Tron entwickelte [[SIM-Karte|SIM-Karten-Leser]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später beschäftigte sich Tron unter anderem mit der Verwirklichung eines Angriffs auf Chipkarten für den Mobiltelefonstandard [[Global System for Mobile Communications|GSM]], der von Wissenschaftlern aus den USA nur theoretisch skizziert worden war. Zusammen mit anderen Hackern aus dem [[Chaos Computer Club]] gelang ihm die erfolgreiche Simulation einer kopierten Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls erfolgreich war Tron beim Versuch, Simulatoren von Telefonkarten herzustellen. Diese wurden von Kartentelefonen wie eine richtige Telefonkarte akzeptiert, konnten also für kostenlose Gespräche missbraucht werden. Trons Motiv war allerdings einzig die Überwindung des Schutzes; er versuchte nicht, seine Erkenntnisse finanziell zu nutzen. Gleichzeitig wurden solche Simulatoren aber auch durch Kriminelle entwickelt und massiv missbraucht. Da die [[Deutsche Telekom]] das bemerkt und das [[Kommunikationsprotokoll|Protokoll]] abgeändert hatte, versuchte Tron mit einem Freund am 3. März 1995 ein Kartentelefon mit einem [[Vorschlaghammer]] zu demontieren, um seine Simulatoren anpassen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Buse: &amp;#039;&amp;#039;Tod eines Genies&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]] reporter&amp;#039;&amp;#039; 11/1999, {{ISSN|1612-6009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden sie von der Polizei aufgegriffen. In der Folge wurde Tron zu einer 15-monatigen, zur [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] ausgesetzten Haftstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cryptophon ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cryptophon}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cryptophon&amp;#039;&amp;#039; ist der von Tron gewählte Name für ein von ihm 1998 im Rahmen seiner Diplomarbeit als Prototyp entwickeltes ISDN-Telefon mit integrierter Verschlüsselung. Es sollte auch von [[Hobbyelektronik|Hobbybastlern]] zu einem günstigen Preis nachbaubar sein. Tron entwickelte die Betriebssoftware sowohl für den [[Mikroprozessor]] wie auch für den [[International Data Encryption Algorithm|IDEA-Verschlüsselungsalgorithmus]]. Ein funktionierender Prototyp wurde erstellt. Sein früher Tod verhinderte jedoch die endgültige Fertigstellung des Projektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Todesumstände ==&lt;br /&gt;
Tron wurde ab dem 17. Oktober 1998 im Alter von 26 Jahren vermisst und fünf Tage später auf einem Parkgelände im Ortsteil [[Berlin-Britz|Britz]] des Berliner Bezirks [[Bezirk Neukölln|Neukölln]] [[Hängen|erhängt]] aufgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8027997|Titel=Vermintes Terrain|Jahr=1998|Nr=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ermittlungen durch die Berliner [[Staatsanwaltschaft]] wurden im Sommer 2001 beendet. Das Ermittlungsergebnis lautet [[Suizid]]. Teile des [[Chaos Computer Club]]s (CCC) warfen den Ermittlungsbehörden Fehler vor, doch Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Falles scheiterten endgültig im Oktober 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ergebnis wird bis zum heutigen Tage von Freunden und Verwandten von Tron sowie von Vertretern des CCC angezweifelt. Besonders [[Andy Müller-Maguhn]], damaliger Sprecher des CCC, verbreitete in mehreren, auch im CCC umstrittenen Vorträgen und Pressekonferenzen die Theorie, Tron sei Opfer eines [[Mord]]es durch einen [[Nachrichtendienst|Geheimdienst]] oder Kreise der [[Organisierte Kriminalität|organisierten Kriminalität]] geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ABC News |url=http://abcnews.go.com/Technology/Story?id=4694808&amp;amp;page=3 |titel=ABC News: Media Mogul&amp;#039;s Secret Weapon: Hackers? |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080502173938/http://abcnews.go.com/Technology/Story?id=4694808&amp;amp;page=3 |archiv-datum=2008-05-02 |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als mögliches Motiv wurde von den Anwälten der Eltern Trons Forschungen auf den Gebieten des Bezahlfernseh-Hackings oder der Sprachverschlüsselung genannt und genauer beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tronland.net/dokumente/kaleck.html |titel=tronland.de |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andy Müller-Maguhn hatte besondere Kenntnisse von Trons Aktivitäten und initiierte die Ermittlungen des [[Landeskriminalamt Berlin|LKA]] (wegen Verdachts der Entführung), an denen er dann auch beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Das und weitere Details wurden von ihm auf dem CC-Congress Ende 1998, im Beisein von Vertretern des LKA, Anwälten und Eltern, öffentlich vorgetragen&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch war er während der Ermittlungen der einzige Journalist mit Einblick in die Ermittlungsakte. So verfasste er auf Bitten der Eltern und ihrer Anwälte eine kritische Bewertung der Ermittlungsakte für die Staatsanwaltschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tronland.net/dokumente/andy.html |titel=tronland.de |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des Amtsstraftatbestandes des {{§|353d|stgb|juris}} StGB ([[Verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://groups.google.com/g/de.org.ccc/c/1Y0wfDviDo4 |titel=Loeschungen bei www.tronland.net |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte man aber erst nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens Ende 2001 wesentliche Dokumente des Falls veröffentlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Für das gesamte Verfahren bei tronland.org unter [http://www.tronland.net/dokumente.html &amp;#039;&amp;#039;Dokumente&amp;#039;&amp;#039;.] Für die Vorgänge am Anfang der Ermittlungen, siehe besonders Andys private Seite zu [http://berlin.ccc.de/~andy/CCC/TRON/ &amp;#039;&amp;#039;Tron&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalist [[Burkhard Schröder (Autor)|Burkhard Schröder]] veröffentlichte 1999 ein Sachbuch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tron – Tod eines Hackers&amp;#039;&amp;#039;. Der Autor wurde von Teilen des Chaos Computer Clubs sowie auch von Trons Eltern kritisiert, da Schröder die Auffassung vertritt, Tron habe sich wahrscheinlich selbst getötet. Darüber hinaus existieren verschiedene weitere Mythen und [[Verschwörungstheorie]]n. Inzwischen wurde der Tod Trons auch in mehreren fiktiven Werken verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenskontroversen ==&lt;br /&gt;
Auf Wunsch der Eltern wurde in deutschsprachigen Medien Trons Name meist mit &amp;#039;&amp;#039;Boris&amp;amp;nbsp;F.&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt. Einige in- und ausländische Berichte (etwa eine Meldung der &amp;#039;&amp;#039;[[Computerwoche]]&amp;#039;&amp;#039; von Dezember 1998&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel: Volle Namensnennung in einer {{Webarchiv|url=http://www.computerwoche.de/index.cfm?pid=254&amp;amp;pk=505678|text=Meldung der Computerwoche, 28. Dezember 1998|wayback=20121204135529}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Artikel des &amp;#039;&amp;#039;[[The Observer|Observers]]&amp;#039;&amp;#039; von 2002&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jamie Doward |Titel=Murdoch&amp;#039;s Mr Moneybags |Sammelwerk=The Guardian |Datum=2002-08-11 |ISSN=0261-3077 |Online=https://www.theguardian.com/business/2002/aug/11/broadcasting.media |Abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) nannten jedoch auch den vollen Nachnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember 2005 veranlassten seine Eltern eine [[Vorläufiger Rechtsschutz|einstweilige Verfügung]] durch ein Berliner Gericht, die der [[Wikimedia Foundation]] untersagte, auf deren Websites den bürgerlichen Nachnamen Trons zu nennen, worüber auch in der niederländischen und deutschen Presse berichtet wurde. Diese einstweilige Verfügung hatte keine konkreten Auswirkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.heise.de/tp/features/Hacker-leben-nicht-gefaehrlich-3404414.html|werk=Telepolis|titel=Hacker leben nicht gefährlich|datum=2006-01-10|zugriff=2015-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikipedia de 19 January 2006.png|mini|www.wikipedia.de am 19. Januar 2006]]&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 2006 verbot eine zweite einstweilige Verfügung dem [[Wikimedia Deutschland]] e.&amp;amp;nbsp;V., von www.wikipedia.de auf de.wikipedia.org weiterzuleiten, solange dort Trons bürgerlicher Nachname genannt würde. Am 20. Januar wurde die Zwangsvollstreckung des Beschlusses ausgesetzt; am 9. Februar hob das Gericht die einstweilige Verfügung auf, da Trons [[postmortales Persönlichkeitsrecht]] durch die Namensnennung nicht verletzt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20060209.26162.html Pressemitteilung 04/2006] des [[Kammergericht]]s zum Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg vom 9. Februar 2006 (Az. 218 C 1001/06). [http://www.jurpc.de/rechtspr/20070005.htm Volltext via JurPC].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Sprecher des Chaos Computer Clubs, Andy Müller-Maguhn, unterstützte die Ansicht der Antragsteller, während der Chaos Computer Club selbst in dieser Problematik keine Partei ergriff; anderslautende Medienberichte wurden zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ccc.de/updates/2006/wikipedia-vs-tron?language=de |titel=CCC {{!}} Klarstellung zu Wikipedia vs. Tron |sprache=en |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut eines Berichts des ORF&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fuzo-archiv.at/artikel/?id=83747v2 |titel=Das Verfahren gegen Wikipedia.de {{!}} fuZo-Archiv |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Maguhn über die Hintergründe des Falles befragt. Darin gab er an, dass der eigentliche Auslöser für die einstweilige Verfügung der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Offenbarung&amp;amp;nbsp;23]]&amp;#039;&amp;#039; von Jan Gaspard (Autoren-Pseudonym) gewesen sei. In dem fiktionalen Werk, dessen Protagonist eine Person mit dem Pseudonym „Tron“ ist, wird der volle Name Boris Floricic genannt. Nach einer Bitte seiner Familie, Trons Nachnamen abzukürzen, habe sich der Schriftsteller auf die deutschsprachige Wikipedia berufen, da er dort auch genannt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufung der Eltern vor der Pressekammer des Landgerichts Berlin wurde nach Aktenlage und ohne weitere Anhörung verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss vom 2. Mai 2006 (Az. 27 S 2/06). Siehe auch: Golem.de, [http://www.golem.de/0605/45286.html &amp;#039;&amp;#039;Urteil: Wikipedia darf Tron weiter beim Namen nennen&amp;#039;&amp;#039;]; Heise online, [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Landgericht-Berlin-weist-Berufung-gegen-Wikipedia-Urteil-zurueck-124251.html &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Berlin weist Berufung gegen Wikipedia-Urteil zurück&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht sah weder Trons postmortales Persönlichkeitsrecht noch das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Eltern oder das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Beteiligten als verletzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Burkhard Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Tron. Tod eines Hackers.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 1999, ISBN 3-499-60857-X (&amp;#039;&amp;#039;Rororo&amp;#039;&amp;#039; 60857 &amp;#039;&amp;#039;rororo-Sachbuch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123131340|TYP=Publikationen über|NAME=Tron}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tronland.net/ Tronland – persönliche Erinnerungen und Dokumentation der Ermittlungen]&lt;br /&gt;
* [http://berlin.ccc.de/~andy/CCC/TRON/material/ccc/19991227-16C3-TRON.pdf Schilderung des Zeitraumes um das Verschwinden von Tron, Vortrag von Andy Müller-Maguhn] (PDF; 62 kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://podfiles.zdf.de/podcast/3sat_podcasts/100912_sendung_neues_p.mp4|text=3sat-Dokumentation|wayback=20120821103607}} ([[MP4]]; 94&amp;amp;nbsp;MB), die auch auf den Todesfall von Tron eingeht&lt;br /&gt;
* Erik Möller: [https://taz.de/Ein-unmoeglicher-Selbstmord/!1116063&amp;amp;s=Erik%2BM%C3%B6ller%2BEin%2Bunm%C3%B6glicher%2BSelbstmord/ Ein unmöglicher Selbstmord] in Tageszeitung (2002)&lt;br /&gt;
* [[Detlef Borchers]]: [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Trons-Tod-Eine-weitere-Spurensuche-nach-20-Jahren-4197674.html?seite=all &amp;#039;&amp;#039;Missing Link: Trons Tod – Eine weitere Spurensuche nach 20 Jahren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heise online]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21./22. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123131340|VIAF=3371775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tron}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hacker (Computersicherheit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chaos Computer Club)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hacker (Programmierersubkultur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hacker (Hardwareszene)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hacker (Phreaking)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tron&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Floricic, Boris (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hacker und Phreaker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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