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	<title>Tromm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tromm&amp;diff=736382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Literatur erst Vorname, dann Nachname</title>
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		<updated>2026-04-28T12:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur erst Vorname, dann Nachname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= TROMM 548.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Tromm-Gebirgszug vom Weschnitztal aus&lt;br /&gt;
|HÖHE= 576.8&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Landkreis Bergstraße]], [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Odenwald]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 7.7&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 154&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Hardberg (Odenwald)|Hardberg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE= [[Kreidacher Höhe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49/36/16/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/48/10/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3485872/gkh/5496419/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=313&amp;amp;y=326}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[Trommturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tromm, Granit-Pluton, Bergsträßer Odenwald.jpg|mini|Blick vom Hirschkopfturm zum Granit-Pluton der Tromm, Bergsträßer Odenwald]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tromm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein markanter Bergrücken im [[Odenwald]] im Südosten des [[Landkreis Bergstraße|Kreises Bergstraße]] in [[Südhessen]], der sich östlich des [[Weschnitz]]tales (mit den Dörfern [[Mörlenbach]] und [[Rimbach (Odenwald)|Rimbach]]) rund 400 m über das Tal erhebt und an seinem höchsten Punkt eine Höhe von {{Höhe|576.8|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Tromm liegt im mittleren Odenwald zwischen dem [[Weschnitz]]tal mit der Gemeinde [[Rimbach (Odenwald)|Rimbach]] im Westnordwesten und dem [[Ulfenbach]]tal mit der Gemeinde [[Grasellenbach]] und dem [[Wald-Michelbach]]er Ortsteil [[Affolterbach]] im Osten. Der Gipfel der Tromm liegt auf der [[Gemarkung]] von Rimbach. Am Osthang des Tromm-[[Höhenzug]]es liegt der [[Tromm (Ortsteil)|Ortsteil Tromm]] der Gemeinde Grasellenbach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lindenfels Tromm.jpg|Blick über [[Lindenfels]] zur Tromm&lt;br /&gt;
BirkenauSchnorrenbachWeschnitztalTromm.JPG|Nach Norden über [[Schnorrenbach]] zur Tromm und ins [[Weschnitz]]tal&lt;br /&gt;
Trusday Tromm.JPG|Blick von Westen von Bannelshöhe in der Nähe von [[Zotzenbach]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
Der bewaldete, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Tromm-Höhenzug besitzt auf seiner Westseite, zum Weschnitztal hin, einen steilen Anstieg, während sich nach Osten, im Bereich des Überwalds, das Gelände im Übergang zum Buntsandstein-Odenwald sanfter abdacht und eher als ein Plateau erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Nickel: Odenwald. Vorderer Odenwald zwischen Darmstadt und Heidelberg. Sammlung geologischer Führer, Band 65. Berlin und Stuttgart: Gebrüder Bornträger, 2. Auflage 1985, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Den Untergrund des Tromm-Höhenzugs bildet der [[Trommgranit|Tromm-Granit]], ein ausgedehnter [[Pluton (Geologie)|Pluton]] aus Biotitgranit, der in der späten Phase der [[Variskische Gebirgsbildung|Variskischen Gebirgsbildung]] vor ca. 339 Millionen Jahren (U-Pb-Alter) intrudierte. An Biotit wurde ein K-Ar-Abkühlungsalter von ca. 324 Millionen Jahren gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckardt Stein, Wolfgang Dörr, Jan Helm, Janina Schastok, Felicitás Velledits |Titel=Coeval subduction and collision at the end of the Variscan Orogeny (Odenwald, Mid-German Crystalline Zone, Germany) |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften |Datum=2022-04-22 |Seiten=211–236 |Online=https://www.schweizerbart.de//papers/zdgg/detail/173/100804/Coeval_subduction_and_collision_at_the_end_of_the_?af=crossref |Abruf=2025-12-19 |DOI=10.1127/zdgg/2022/0287}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Biotitgranit zeigt ein durch Kalifeldspatgroßkristalle hervorgerufenes porphyrisches Gefüge. Neben Kalifeldspat, saurem Plagioklas und Quarz zu etwa gleichen Teilen führt er Biotit und akzessorisch [[Titanit]], [[Apatit]] und [[Zirkon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hess, Gerhard Schmidt. Zur Altersstellung der Kataklasite im Bereich der Otzberg-Zone, Odenwald. &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Jahrbuch Hessen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;117&amp;#039;&amp;#039;, Hessisches Landesamt für Bodenforschung, Wiesbaden 1989, 69–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tromm weist zahlreiche markante Felsengruppen auf, die den durch [[Wollsackverwitterung]] veränderten Granit zeigen (siehe auch: [[Odenwald#Geologie|Geologie des Odenwaldes]]). Der Tromm-Granit als auch der angrenzende Weschnitz-Granodiorit im Westen ist durch zahlreiche Scher- und Verwerfungszonen gekennzeichnet. Die östliche Grenze des Tromm-Granit bildet eine 1–2 km breite, nach Westen entlang der Otzberg-Verwerfung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/figure/Modified-schematic-representation-of-the-most-important-tectonic-structures-of-the_fig267_312543175 Fig 237 - uploaded by Gerhard Schmidt], auf researchgate.net&amp;lt;/ref&amp;gt; abfallende Zone intensiver Kataklase und Mylonitisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Schälike |Hrsg=G.C. Amstutz, S. Meisl, E. Nickel |Titel=Die Otzberg-Zone |Sammelwerk=Mineralien und Gesteine im Odenwald |Band=Aufschluß Sonderband 27 |Ort=Heidelberg |Datum=1975 |Seiten=47–57}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hydraulisch aktive Verwerfungen sind eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung erneuerbarer geothermischer Energie, z.&amp;amp;nbsp;B. im Oberrheingraben. Scherzonen sind wichtige Diskontinuitäten, die als bevorzugte Flüssigkeitswege durch die Erdkruste fungieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Schmidt, Sami Al Najem, Margot Isenbeck-Schröter, Florian Freundt, Michael Kraml, René Eichstädter, Werner Aeschbach |Titel=Ascending Deep Fluids into Shallow Aquifer at Hydraulically Active Segments of the Western Boundary Fault of the Rhine Graben, Germany: Constraints from 87Sr/86Sr ratios |Sammelwerk=Procedia Earth and Planetary Science |Reihe=15th Water-Rock Interaction International Symposium, WRI-15 |Band=17 |Datum=2017-01-01 |ISSN=1878-5220 |Seiten=81–84 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1878522016300339 |Abruf=2025-12-10 |DOI=10.1016/j.proeps.2016.12.001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Margot Isenbeck-Schröter, Werner Aeschbach, Sami Al Najem, Florian Freundt, Gerhard Schmidt |Hrsg=Leibnitz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften Universitätsbibliothek |Titel=TRACE - TiefenReservoir-Analyse und Charakterisierung von der Erdoberfläche: Geochemisch-isotopisches Multimethoden-Konzept zur Charakterisierung tiefer Aquifere. Abschlussbericht TRACE |Sammelwerk=Teil B |Ort=Heidelberg |Datum=2016 |Seiten=1-91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand von Schwerkraft- und Radonmessungen wurden Verwerfungszonen mit erhöhter Porosität und Permeabilität im Tromm-Granit kartiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthis Frey, Claire Bossennec, Lukas Seib, Kristian Bär, Eva Schill, Ingo Sass |Titel=Interdisciplinary fracture network characterization in the crystalline basement: a case study from the Southern Odenwald, SW Germany |Sammelwerk=Solid Earth |Band=13 |Nummer=6 |Datum=2022-06-02 |ISSN=1869-9510 |Seiten=935–955 |Online=https://se.copernicus.org/articles/13/935/2022/ |Abruf=2025-12-10 |DOI=10.5194/se-13-935-2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Ortschaften Brombach und Weschnitz an der B460 sind alle Übergänge von Tromm-Granit zu Myloniten und hornfelsartigen Ultramyloniten aufgeschlossen. Zwei ca. 500 m tiefe, vollständig gekernte Explorationsbohrlöcher (GeoLaB1 und GeoLaB2) wurden 2025 in den Tromm-Höhenzug gebohrt. Der bis zu 578 m ü. NN hohe Tromm-Höhenzug ist ein N-S-verlaufendes, morphologisch markantes Merkmal und das untersuchte potenzielle Ziel für das erste geothermische Forschungslabor unter Tage in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geolab.helmholtz.de/ |titel=GeoLaB |sprache=de-DE |abruf=2025-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Ergebnisse der Forschungsbohrung zeigen, dass sich in einer Tiefe von ca. 410 m unter der Oberfläche Deformationsform, petrophysikalische Eigenschaften und Bruchdichte des Gesteins ändern. Zudem treten subhorizontal geschichtete, teilweise mylonitische bis ultramylonitische granitische, granodioritische und metasedimentäre Gesteine auf. Dies deutet auf die Fortsetzung metamorpher Gesteine (Gneis) des [[Böllsteiner Odenwald]] (und/oder der „Zwischenzone“) unterhalb des Tromm-Granits hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. C. Grimmer, F. Deon, S. Lüth, N. Haaf, S. Pierdominici, G. Zimmermann, R. Giese, N. Neuwirth, B. Rudolph, I. Sass, T. Kohl |Hrsg=Geo4Göttingen 2025, Conference |Titel=The GeoLaB 1 exploration borehole in the Odenwald Crystalline Complex: constraints for the development of the geothermal research infrastructure GeoLaB |Ort=Georg August University of Göttingen |Datum=2025-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer Pressemitteilung des Karlsruher Instituts für Technologie deuten die Ergebnisse einer geologischen Untersuchung der Region Tromm darauf hin, dass die geologischen Voraussetzungen für ein Untertage-Forschungslabor zur Nutzung tiefer Geothermie erfüllt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Karlsruher Institut fuer Technologie |url=https://www.kit.edu/kit/pi_2026_037_felslabor-fuer-geothermie-im-odenwald-naechster-schritt-fuer-geolab.php |titel=KIT - Das KIT - Medien - Presseinformationen - PI 2026 - Felslabor für Geothermie im Odenwald: Nächster Schritt für GeoLaB |datum=2026-04-27 |sprache=de-DE |abruf=2026-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, ermöglicht ein Gesteinslabor vor Ort die Untersuchung von Fragen der Reservoirtechnologie in einer relevanten Umgebung unter kontrollierten Bedingungen. Es wird erwähnt, dass sich die gewonnenen Erkenntnisse auf geothermische Standorte in ganz Europa übertragen lassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trommgranit Felsengruppe - Tromm (Odw) 03.jpg|[[Trommgranit]] Felsengruppe am Sporn unterhalb des Turmes&lt;br /&gt;
Otzberg-Kataklasit-Zone NE Fürth im Odenwald, B460.jpg|Tromm-Granit, Otzberg-Zone mit intensiver Kataklase und Mylonitisierung NE Fürth im Odenwald, Bundesstraße B460&lt;br /&gt;
Albersbach 10082021 (17).jpg|Blick von Albersbach nach Osten zum N-S-verlaufenden Tromm-Höhenzug mit Steilabfall ins Weschnitztal nach Rimbach&lt;br /&gt;
Blick vom Kaiserturm im Bergsträßer Odenwald nach Südosten mit Verwerfungslinien in Rot.jpg|Blick vom Kaiserturm im Bergsträßer Odenwald nach Südosten mit Otzberg-Störungszone&lt;br /&gt;
Blick vom Kaiserturm im Bergsträßer Odenwald zum Böllsteiner Odenwald im Osten.jpg|Blick vom Kaiserturm im Bergsträßer Odenwald nach Osten mit Otzberg-Störungszone&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenwald am Trommabhang bei Zotzenbach - Qaywsx.jpg|mini|Buchenwald am Trommabhang bei Zotzenbach]]&lt;br /&gt;
Der Westhang der Tromm liegt im [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Tromm&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;6318-304; 3,2167&amp;amp;nbsp;km²), einem [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
Sein Schutzzweck ist definiert als: &amp;#039;&amp;#039;Abschnitt der waldreichen [[Mittelgebirge|Mittelgebirgslandschaft]] des Vorderen Odenwaldes mit dem in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Tromm-Höhenzug sowie einem fein verzweigten [[Gewässernetz]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei Schlucht- und Hangmischwälder sowie [[Hainsimsen-Buchenwald|Hainsimsen-Buchenwälder]] die markanten [[Lebensraumtyp]]en sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ireneturm ==&lt;br /&gt;
 [[Datei:Trusday Ireneturm.JPG|mini|hochkant|Alter Ireneturm auf der Tromm (vor dem Rückbau im Jahr 2020)]]&lt;br /&gt;
Der markante &amp;#039;&amp;#039;Ireneturm&amp;#039;&amp;#039; (manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Irene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;turm&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein [[Aussichtsturm]], der nach der Prinzessin [[Irene von Hessen-Darmstadt]] benannt wurde und bis zu seinem Rückbau im Jahr 2020 eines der Wahrzeichen der Region [[Überwald]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ireneturm wurde 1890 zunächst mit einer Höhe von 23&amp;amp;nbsp;m westlich der Gipfelhöhe errichtet, musste aber 1907 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Der 1910 an gleicher Stelle neu erbaute, 27&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsturm, stand in der Gemarkung von [[Zotzenbach]], einem Ortsteil von [[Rimbach (Odenwald)|Rimbach]], während die eigentliche Gipfelhöhe zur Gemarkung [[Kocherbach]], einem Ortsteil von [[Wald-Michelbach]], gehört. Zum 100-jährigen Jubiläum des zweiten Ireneturms im Jahr 2010 wurde das Eigentum an die Gemeinde Rimbach übertragen. Seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2013 war der Turm aus Sicherheitsgründen gesperrt. Er bestand über dem gemauerten Sockelbau im Wesentlichen aus [[Weichholz]]elementen, in die der [[Borkenkäfer]] und Fäulnis eingedrungen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem seit 2015 feststand, dass der Turm nicht mehr saniert werden konnte, wurde 2017 beschlossen, einen neuen, etwas höheren Turm zu errichten. Es war geplant, diesen zu 80 % mit Fördergeldern für das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Geozentrum Tromm&amp;#039;&amp;#039; zu finanzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Echo&amp;quot; /&amp;gt; Ende 2020 wurde der hölzerne Oberbau des Turms abgetragen und es steht nur noch der untere Mauerwerkssockel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Ireneturms&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.rimbach-odw.de/de/kultur-tourismus/trommturm Informationen auf den Internetseiten der Gemeinde Rimbach], abgerufen am 13. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trommturm ==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2022 wurde schließlich etwas südlich vom alten Turm der 34&amp;amp;nbsp;m hohe &amp;#039;&amp;#039;Trommturm&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund auch „Schiefer Holger“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNOZ&amp;quot; /&amp;gt; als neuer Aussichtsturm errichtet, nach einem Plan der Architekten Pahl + Weber-Pahl Planungsgesellschaft mbH &amp;amp; Co. KG, Darmstadt mit den Tragwerksplanern Ing.-Büro Bollinger + Grohmann GmbH, Frankfurt/Main. Er ist eine um 35,7° nach Westen geneigte [[Stahlkonstruktion]] mit seitlich angebrachten Holzverkleidungen und wird wegen seiner starken Schräglage auch &amp;#039;&amp;#039;Himmelsleiter&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://donges-steeltec.de/hochbau/ireneturm-rimbach/ Ireneturm Rimbach – Himmelsleiter aus Stahl auf der Tromm] auf der Webseite von Donges Steeltec, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; 16 Treppenläufe mit insgesamt 192 Stufen führen kaskadenförmig zur runden [[Aussichtsplattform]], die auf ca. 33,6&amp;amp;nbsp;m Höhe über dem Waldboden liegt und an deren Südseite ein [[Antenne]]nmast angebracht ist. Die [[Fundament]]e des insgesamt ca. 60&amp;amp;nbsp;t schweren Neubaus sind mit 10&amp;amp;nbsp;m langen Stahlankern im Granitgestein verankert. Nach Abschluss der Erdarbeiten und der Sanierung des vom alten Ireneturm verbliebenen Sockelbaus wurde der Trommturm Ende Juli 2022 eröffnet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rimbach-odw.de/de/kultur-tourismus/trommturm Trommturm Rimbach] auf der Webseite der Gemeinde Rimbach, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 3.&amp;amp;nbsp;September 2022 offiziell eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNOZ&amp;quot; /&amp;gt; Der neue Trommturm wurde im Rahmen des interkommunalen Kooperationsprojekts Geozentrum Tromm der drei Gemeinden [[Rimbach (Odenwald)|Rimbach]], [[Grasellenbach]] und [[Wald-Michelbach]] errichtet, das dafür Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ einwerben konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geo-naturpark.net/erleben/geozentrum-tromm/ |titel=Geozentrum Tromm |abruf=2024-02-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nationale-staedtebauprojekte.de/NPS/SharedDocs/Projekte/DE/2016/Grasellenbach-HE-Geozentrum-und-Geopark.html |titel=Grasellenbach mit Rimbach und Wald-Michelbach, Geozentrum und Geopark |abruf=2024-02-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussichtsplattform des Turms bietet durch die zentrale Lage einen hindernislosen Rundblick über den Odenwald. Nach Westen reicht der Blick über das Weschnitztal und die Rheinebene hinweg bis zu [[Pfälzerwald]] und [[Donnersberg]] (63 km). Im Norden lässt sich der [[Taunus]] mit dem [[Großer Feldberg|Großen Feldberg]] (74 km) erkennen, im Osten der [[Spessart]] sowie im Südosten der [[Katzenbuckel]] (23 km). Im Süden ist bei klarer Sicht der [[Nordschwarzwald|Nördliche Schwarzwald]] zu  sehen und im Nordnordosten der [[Vogelsberg]] (106 km). Bei sehr guter Fernsicht reicht der Blick im Nordosten bis zur [[Rhön]] in 120&amp;amp;nbsp;km Entfernung und im Südwesten bis zu den [[Vogesen]] in einer Distanz von über 170&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.udeuschle.de/panoramas/panqueryfull.aspx?mode=newstandard&amp;amp;data=lon:8.80281$$$lat:49.60444$$$alt:auto$$$altcam:30$$$hialt:true$$$resolution:40$$$azimut:360$$$sweep:360$$$leftbound:180$$$rightbound:180$$$split:30$$$splitnr:12$$$tilt:0$$$tiltsplit:false$$$elexagg:1$$$range:400$$$colorcoding:true$$$colorcodinglimit:200$$$title:Trommturm$$$description:$$$email:$$$language:ge$$$screenwidth:1920$$$screenheight:1040 udeuschle.de], abgerufen am 2. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panorama vom Trommturm.jpg|360°-Panoramaaufnahme von der Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
Tromm-Rhön.jpg|Fernsicht zur Rhön&lt;br /&gt;
Tromm-Vogesen.jpg|Fernsicht zu den Vogesen&lt;br /&gt;
Trommturm.jpg|Neuer Trommturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreimärker-Stein ==&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = left&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile   = Dreimärkerstein&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Dreimärkerstein (Tromm - Odw) 01.jpg&lt;br /&gt;
 | Breite1     = 80&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Wappen Mainz und Kurpfalz&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Dreimärkerstein (Tromm - Odw) 02.jpg&lt;br /&gt;
 | Breite2     = 80&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Wappen Haus Erbach und Jahreszahl 1741&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Etwa 100&amp;amp;nbsp;m nordöstlich vom Ireneturm befindet sich als [[Grenzstein]] ein sogenannter [[Dreiländereck|Dreimärker]]-Stein, der die hier verwickelten Herrschaftsverhältnisse im Überland darstellt, die durch einen [[Flickenteppich]] von [[mittelalter]]lichen [[Grundherrschaft]]en vornehmlich der [[Kurpfalz]], von [[Kurmainz]] und dem [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Haus Erbach]] gekennzeichnet waren. Er ist einer der wenigen noch erhaltenen Dreiwappensteine im Odenwald. [[Mainzer Rad]], [[Wappen der Kurpfalz|Kurpfälzer Raute]] und Erbacher &amp;#039;&amp;#039;Drei Sterne Wappen&amp;#039;&amp;#039; mit der Jahreszahl 1741 sind noch gut auf dem ca. 50&amp;amp;nbsp;cm hohem Stein in Form eines [[Prisma (Geometrie)|Prismas]] mit [[Gleichseitiges Dreieck|gleichseitigem Dreieck]] als [[Grundfläche (Geometrie)|Grundfläche]] auf jeder [[Seitenfläche]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Pilgerweg Camino Incluso ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camino Incluso - Wegzeichen 02.jpg|mini|hochkant|Das Wegkennzeichen]]&lt;br /&gt;
Über den Höhenrücken der Tromm entlang führt der 84 km lange [[Pilgerweg]] &amp;#039;&amp;#039;[[Camino Incluso]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bensheim]]-[[Auerbach (Bensheim)|Auerbach]] in den Odenwald und über dessen Höhenzüge bis nach [[Heidelberg]]. Er orientiert sich am [[Jakobsweg]] und ist als Zubringer zum pfälzischen und badischen Jakobsweg gedacht. Sein Wegkennzeichen ist ein &amp;#039;&amp;#039;Gelber [[Pilgerbeutel]]&amp;#039;&amp;#039;, geschaffen von den Schülern der SRH Stephen-Hawking-Schule (ein staatlich anerkanntes sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) in [[Neckargemünd]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stephenhawkingschule.de/news/schueler-der-srh-stephen-hawking-schule-gestalten-einen-pilgerweg/ &amp;#039;&amp;#039;Schüler der SRH Stephen-Hawking-Schule gestalten einen Pilgerweg&amp;#039;&amp;#039;] auf der Schulwebseite, 5. August 2019; abgerufen am 27. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee für den Weg ist es, einen Pilgerweg für Alle zu schaffen, nicht nur für unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, sondern auch unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich [[Religion]] oder [[Spiritualität]]. Im Vordergrund soll das &amp;#039;&amp;#039;Unterwegssein&amp;#039;&amp;#039; liegen und ein gemeinsames Bewältigen des Weges über körperliche oder geistige Schranken hinweg und der Möglichkeit spirituelle Erfahrungen zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tourismus-odenwald.de/de/touren/detail/5dfb3ae46e38671b2bbc42d4/ &amp;#039;&amp;#039;camino incluso - Pilgerweg für ALLE&amp;#039;&amp;#039;], auf &amp;#039;&amp;#039;www.tourismus-odenwald.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 27. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendemast ==&lt;br /&gt;
Auf dem nordöstlichen Ausläufer des Höhenrückens befindet sich ein [[Sendemast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tromm.JPG|mini|Winterblick auf den Höhenrücken der Tromm]]&lt;br /&gt;
Auf der Tromm befindet sich eine flache, 600 Meter lange Skipiste. Früher war auf den Tromm der längste [[Skilift]] des Odenwaldes mit etwa 500&amp;amp;nbsp;Metern Länge. Die Talstation auf der Tromm wurde jedoch durch einen Blitzeinschlag komplett zerstört. Die Liftanlage selbst ist inzwischen abgebaut. Früher waren auf der Tromm noch 15 weitere [[Rucksacklift]]e in Betrieb; sie wurden aber nach und nach wieder abgebaut und in anderen Skigebieten wieder errichtet. Heute befindet sich an der 900 Meter langen [[Hardberg (Odenwald)|&amp;#039;&amp;#039;Hardbergpiste&amp;#039;&amp;#039;]] der längste Skilift des Odenwaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tromm (Hessen)|Tromm|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.researchgate.net/figure/Modified-schematic-representation-of-the-most-important-tectonic-structures-of-the_fig267_312543175 Otzberg-Zone]&lt;br /&gt;
* [https://geo-naturpark.net/ Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/ba-freizeit/ireneturm-ab-sofort-geschlossen-1.1016511 Bergsträßer Anzeiger vom 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2013: Ireneturm ab sofort geschlossen], abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;September 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Echo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/grasellenbach/ireneturm-finanzierung-des-neubaus-auf-der-tromm-gesichert_17894874 Ireneturm: Finanzierung des Neubaus auf der Tromm gesichert] auf echo-online.de vom 17.&amp;amp;nbsp;Mai 2017, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNOZ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.wnoz.de/Ein-Projekt-waechst-in-den-Himmel-f5400aad-e76a-4804-8bc5-ec9bd25e1220-ds Ein Projekt wächst in den Himmel] in den Weinheimer Nachrichten vom 5.&amp;amp;nbsp;September 2022, abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste FFH-Gebiete im Kreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Odenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rimbach (Odenwald))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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