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	<title>Trollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plembeere am 17. November 2024 um 23:11 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-17T23:11:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trollinger Lehrensteinsfeld 20080928.jpg|mini|hochkant=1.00|Trollinger-Traube]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trollinger - panoramio.jpg|mini|Trollinger Weinberg bei Weinstadt östlich von Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher [[Rotwein]] aus der gleichnamigen [[Trollinger (Rebsorte)|Rebsorte Trollinger]]. Der Name ist aus „Tirolinger“ entstanden, da die zugrundeliegende Rebsorte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß[[vernatsch]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem südlichen historischen [[Tirol]] stammt. Seit Jahrhunderten im [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Württemberg]] bekannt und dominant, gibt es kleinere Anbauflächen im angrenzenden [[Kraichgau]] ([[Baden (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Baden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ist ab dem Mittelalter im deutschsprachigen Raum nördlich der Alpen bis in die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] für Weine aus Tirol gebräuchlich, zum Beispiel in [[Württemberg]] in Zollordnungen von ca. 1560 und 1661. Aus verschiedenen Quellhinweisen wird eine Anpflanzung in größeren Mengen in Württemberg ab dem 16. oder spätestens 17. Jahrhundert angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Trollingerweine sind rubinrot und werden aufgrund vergleichsweise hoher [[Säure (Wein)|Säurewerte]] (die durchschnittlichen Werte liegen bei 7–10&amp;amp;nbsp;g/l) mit den Attributen „frisch“ und „saftig“ beschrieben. Sie benötigen keine langen Lagerzeiten und sind meist innerhalb eines Jahres trinkreif. Trollinger-Weine werden fast nie als [[Prädikatswein]]e ausgebaut. Bei Prädikatsweinen darf die Maische nicht zusätzlich [[Chaptalisierung|aufgezuckert]] werden. Der eigene Zucker des Trollingers liegt auch bei bester Qualität selten über 180 Gramm pro Liter. Sein [[Mostgewicht]] von 75 [[Grad Öchsle]] reicht für die Weinproduktion solcher Qualitäten nicht aus. Ein Großteil des Trollingers wird mit [[Blaufränkisch|Lemberger]]-Weinen verschnitten, entweder als [[Trollinger-Lemberger|Trollinger mit Lemberger]] oder seltener als Lemberger mit Trollinger, die jeweils erstgenannte Rebsorte macht den größeren Anteil des [[Cuvée|Verschnitts]] aus. Hell gekeltert ergeben sie einen lachsfarbenen [[Weißherbst]], einen aus roten Trauben durch direktes Abpressen erzeugten hellen Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trollinger ist der Inbegriff des schwäbischen [[Viertele]]-Weines – und damit Ausdruck einer bodenständigen Weinkultur im Württembergischen; der Wertschätzung, die er in seinem Hauptanbaugebiet erfährt, steht außerhalb davon weitgehende Ablehnung entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2001 findet in Heilbronn jährlich der [[Trollinger-Marathon]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wurden 2530 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stat04-05&amp;quot; /&amp;gt; erhoben. Im Jahr 2018 waren in Deutschland 2172 Hektar (2,1 % der deutschen Rebfläche) mit der Rebsorte Trollinger bestockt. Mit insgesamt 2139 Hektar steht beinahe der gesamte Bestand Deutschlands im [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Württemberg]]. In diesem Weinbaugebiet stellt die Rebsorte 18,7 % des lokalen Rebsortenspiegels.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutscheweine.de/fileadmin/user_upload/Statistik_2019-2020.pdf &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Wein, Statistik 2019/2020&amp;#039;&amp;#039;], auf deutscheweine.de, abgerufen am 5. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der früheren weiten Verbreitung vor allem als Tafeltraube ist der Trollinger unter mindestens 201 Namen bekannt: siehe Liste bei [[Trollinger (Rebsorte)#Synonyme|Trollinger (Rebsorte)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Ernst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Rebsorten. 300 Sorten und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig neu bearbeitete Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4.&lt;br /&gt;
* [[Horst Dippel]], Cornelius Lange, [[Fabian Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Taschenbücher.&amp;#039;&amp;#039; 15867). Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Ehrlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rebsorten-ABC. Reben und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, München 2005, ISBN 3-7742-6960-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
* Gudrun Mangold: &amp;#039;&amp;#039;Trollinger &amp;amp; Co. Württemberger Weinkultur.&amp;#039;&amp;#039; Edition Gudrun Mangold, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-00-023433-0.&lt;br /&gt;
* [[Otto Linsenmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Trollinger und seine Verwandten&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Geschichte des Weines Schriften zur Weingeschichte 92. Wiesbaden: Gesellschaft für Geschichte des Weines, 1989.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.falstaff.de/nd/trollinger-schwaebische-charakterfrage/ &amp;#039;&amp;#039;Trollinger: Schwäbische Charakterfrage.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Falstaff (Weinjournal)|Falstaff]] vom 30. August 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stat04-05&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/00f/00f51f4e-0098-401b-e592-6461d7937aae,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Statistik 2004/2005&lt;br /&gt;
 |hrsg=Deutsches Weininstitut&lt;br /&gt;
 |datum=2004&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090920130040/http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/00f/00f51f4e-0098-401b-e592-6461d7937aae,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2009-09-20&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-09-22&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 758 kB&lt;br /&gt;
 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotwein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plembeere</name></author>
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