<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Troistedt</id>
	<title>Troistedt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Troistedt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Troistedt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T16:57:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Troistedt&amp;diff=179456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tedon75: .. der Waidstein gehört nicht zu Troistedt und existiert hier nicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Troistedt&amp;diff=179456&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T18:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.. der Waidstein gehört nicht zu Troistedt und existiert hier nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Troistedt&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Grammetal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Troistedt.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/56/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/14/42/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 354&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.27&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165395 |titel=Gemarkung Troistedt, Landgemeinde Grammetal |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 188&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/TabAnzeige.asp?GGglied=1&amp;amp;GGTabelle=gem&amp;amp;tabelle=gg000102&amp;amp;startpage=71&amp;amp;datcsv=&amp;amp;richtung=&amp;amp;sortiere=&amp;amp;vorspalte=0&amp;amp;anzahlH=-25&amp;amp;fontgr=12&amp;amp;mkro=&amp;amp;AnzeigeAuswahl=&amp;amp;XLS=&amp;amp;auswahlNr=&amp;amp;felder=0&amp;amp;felder=1&amp;amp;felder=2&amp;amp;zeit=2018%7C%7Cs1&amp;amp;anzahlZellen=132 |titel=Einwohnerzahlen |werk= |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99438&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03643&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Troistedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈtʁoːʃtɛt}}], &amp;#039;&amp;#039;Trohstedt&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Grammetal]] im Westen des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Troistedt befindet sich südlich der [[Bundesautobahn 4]] und des Dorfes [[Nohra (Grammetal)|Nohra]] an der [[Abdachung|Nordabdachung]] der Anhöhen zwischen [[Eichelborn]] und dem Ort.&lt;br /&gt;
Umgebende Orte sind: Im Uhrzeigersinn von Norden beginnend: [[Nohra (Grammetal)|Nohra]], [[Obergrunstedt]], [[Holzdorf (Weimar)|Holzdorf]], [[Schoppendorf]], [[Gutendorf (Bad Berka)|Gutendorf]], [[Isseroda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde aus der [[Jungsteinzeit]] belegen eine frühe Besiedlung des Gebietes um Troistedt. Einen Kilometer vom Ort entfernt liegt im Gottesholz ein großes Hügelgräberfeld mit 34 Grabhügeln aus der [[Bronzezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet war bis zur Völkerwanderung [[Germanen|germanisch]] besiedelt, dann rückten aus dem Osten [[Slawen]] bis über die Saale nach. Es entstand eine Mischbevölkerung, die dann deutsch wurde. Die Ortsanlage von Troistedt lässt noch auf einen slawischen Rundling schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1241 erfolgte die urkundliche Ersterwähnung eines Heinrich von Drastete, 1250 wurde der Ort selber erstmals in einer Urkunde der [[Grafschaft Berka|Grafen von Berka]] für das Kloster [[Oberweimar (Thüringen)|Oberweimar]] als &amp;#039;&amp;#039;Dratsted&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Ab 1422 ist &amp;#039;&amp;#039;Drostet&amp;#039;&amp;#039; verbrieft, und seit 1790 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Troystedt&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Ortsname bedeutet „Siedlung des Draht“. Die Aussprache des jetzigen Namens  Troistedt ist Tr&amp;#039;&amp;#039;oh&amp;#039;&amp;#039;stedt, das &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; ist lediglich ein [[Dehnungszeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrheitlicher Grundbesitzer war das [[Kloster Oberweimar]], welches seinen Besitz immer weiter vermehrte. Gehörten 1253 drei [[Hufe]]n dem Kloster, so wurden 1272 schon zehn Hufen zum Klosterbesitz gezählt. 1290 gelangte auch der Troistedter Forst mit 393 Hektar in den Klosterbesitz. Im 16. Jahrhundert wurde in dem Bauerndorf Troistedt auch [[Färberwaid|Waid]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 gehörte Troistedt zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], dann zum [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]]. Aus dem Ersten Weltkrieg kehrten acht, aus dem Zweiten Weltkrieg 24 Troistedter Soldaten nicht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1945 fielen unter dem Feuer amerikanischer Panzerartillerie im &amp;#039;&amp;#039;Kiekholz/Nohrholz&amp;#039;&amp;#039; zwischen Troistedt und Nohra jenseits der Autobahn 19 deutsche Soldaten (im Alter von 17 bis 60 Jahren). Vorher war die Reichsautobahnbrücke über die Straße von Nohra nach Troistedt gesprengt worden, um den amerikanischen Vormarsch Richtung Weimar zu behindern. Die Leichname durften erst am 16. April beerdigt werden, in einem privaten Waldstück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressreader.com/germany/thuringische-landeszeitung-weimar/20191122/282067688776772/ Michael Grübner: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an 120 Männer auf verlorenem Posten&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung (Weimar), 22. November 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Troistedt eine besondere Bedeutung für die Geschichte der Stadt [[Weimar]] zu. Bei Troistedt waren am 11. April 1945 amerikanische Einheiten in Stellung gegangen und bedrohten die bereits schwer bombenbetroffene Stadt Weimar mit Artillerie-Beschuss. Am 12. April 1945 fuhr der Bürgermeister von Troistedt, Richard Weyde, mit einem Fahrrad nach Weimar. Im Auftrag des amerikanischen Oberst Costello überbrachte er das Ultimatum zur Übergabe der Stadt Weimar. Da alle anderen Entscheidungsträger nicht erreichbar waren, übergab der Weimarer Oberbürgermeister [[Otto Koch (Politiker, 1902)|Otto Koch]] in Troistedt die Stadt Weimar kampflos an die amerikanischen Truppen. Troistedt selber war auch von den US-Truppen besetzt worden. Viele Ortsbewohner hatten ihre Häuser als Quartiere zu räumen. Zum Teil wohnten sie dann in der Kirche und Schule. Nach ihrer Rückkehr fehlten viele Wertsachen in den Haushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang Juli 1945 gehörte Troistedt zur [[Sowjetisch besetzte Zone|SBZ]], mit deren Gründung 1949 zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. So machte der Ort alle entsprechenden gesellschaftlichen Veränderungen mit. Da es in Troistedt keinen Großgrundbesitz und keine zu enteignenden Kriegsverbrecher gab, war es von der [[Bodenreform#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] kaum betroffen. 1953 wurde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ 1 mit dem Namen „Florian Geyer“ gegründet, die 1954 zeitweise wieder auseinanderfiel. Bis 1960 war unter entsprechendem Druck die „Vollgenossenschaftlichkeit“ erreicht. Die LPG Troistedt galt als nicht besonders erfolgreich, wie der Ortschronist vermerkt. 1972 erfolgte die Verschmelzung mit der LPG Isseroda zur LPG „Ernst Thälmann“ mit Sitz in Troistedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Troistedt war in der [[Wende (DDR)|Wende]] das erste Dorf im Kreis Weimar, das mit Norbert Klein (CDU) im Oktober 1989 frei einen neuen Bürgermeister wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 beging Troistedt den 750. Jahrestag seiner urkundlichen Ersterwähnung. Dazu gehörte im Oktober 2000 der Besuch von Veteranen der 80. US-Infanterie-Division, die im April 1945 das Gebiet besetzt hatte. Nach einem Gottesdienst wurde eine Gedenktafel im Ort enthüllt, die an die Übergabe der Stadt Weimar durch deren Oberbürgermeister in Troistedt erinnert. Dann wurde die Grabstätte der am 11. April 1945 erschossenen 19 deutschen Soldaten im Kiekholz/Nohrholz besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2019 schloss sich Troistedt mit weiteren Gemeinden zur Landgemeinde Grammetal zusammen. Die [[Verwaltungsgemeinschaft Grammetal]], der alle Gemeinden zuvor angehörten, wurde gleichzeitig aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/72529/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_11_2019.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 11/2019 vom 18. Oktober 2019 S. 385 ff.], aufgerufen am 8. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Troistedt bestand aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]] in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Bürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.thueringen.de/wahlseite.asp?aktiv=KW01&amp;amp;startbei=kommunalwahlen/KW_wahlergebnisse.asp Der Landeswahlleiter Thüringen: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wahl ||  [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Wählerliste|WG Troistedt]] || [[Wählerliste|FF Troistedt]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2014 || 2 || 2 || 2 || 6 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister von Troistedt war Andreas Nickel, der am 8. März 2015 gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in grün eine goldene bewurzelte Linde, deren Stamm mit einem roten Schild und darin ein silberner Hirschkopf, belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1996 wurde der einstigen Gemeinde der Wappenentwurf und der Flaggenentwurf durch das Thüringer Landesverwaltungsamtes genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Objekte wurden in die Denkmalliste des Kreises [[Landkreis Weimarer Land|Weimarer Land]] aufgenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Jakobus der Ältere (Troistedt)|Kirche mit Kirchhof]]&lt;br /&gt;
: Bei der Sanierung der Orgel brannte die Kirche 1823 ab. Der rechteckige Saal sowie der eingezogene Chor mit dreiseitigem Abschluss wurden 1824 bis 1826 in romanisierenden Formen nach Plänen von [[Clemens Wenzeslaus Coudray]] verändert wiederaufgebaut. Im vom Vorgängerbau erhaltenen Turm gibt es einen Raum mit Kreuzgratgewölbe. Im Osten des Kirchenschiffs steht ein Emporenkanzelaltar nach Plänen von Coudray. Im Obergeschoss in eine Säulengalerie beidseits der Kanzel wurden spätgotische Apostelfiguren (um 1500) in Arkaden eingefügt. Nach einer Legende hat diese Figuren [[Johann Wolfgang Goethe]] zur Verfügung gestellt. Die mittelalterlichen Schnitzwerke der Kirche sind heute im [[Klassik Stiftung Weimar#Kunstsammlungen zu Weimar|Schlossmuseum Weimar]] zu sehen.&lt;br /&gt;
: Die Orgel wurde 1823 von [[Johann Christian Adam Gerhard]] gebaut (1035 Pfeifen, ein Glockenspiel).&lt;br /&gt;
* Gehöft (Pfarrhof)&lt;br /&gt;
* ehemaliges Forst- und Jagdhaus, Nr. 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt - Kirche 2.jpg|[[St. Jakobus der Ältere (Troistedt)|Kirche Troistedt]]&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt - Kirche 1.jpg|Kirche Troistedt&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt Pfarrhaus.JPG|Pfarrhaus Troistedt&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt Pfarrhaustür.JPG|Pfarrhaustür in Troistedt&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt Alte Schule.JPG|Alte Schule Troistedt&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt Tafel zur Übergabe Weimar 1945.JPG|Gedenktafel in Troistedt zur Übergabe von Weimar 1945&lt;br /&gt;
Datei:Troistedt - Forsthaus.jpg|Forsthaus Troistedt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind in der Ortslage die Gebäude Dorfstraße 7, 12–15, 31, 32, 37–39 und 42–50 als Denkmalensemble geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kriegsgräberstätte]]: In dem der Autobahnauffahrt [[Nohra (Grammetal)|Nohra]] benachbarten Waldstück Nohrholz/Kiekholz/Osterholz nördlich von Troistedt befindet sich ein unauffälliges &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsgrab&amp;#039;&amp;#039; mit 18 deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffensoldaten]], die am 11. April 1945 durch amerikanischen Panzerbeschuss getötet worden sind. Der Gedenkstein zwischen den Grabkreuzen trägt die Aufschrift: „ZUM GEDENKEN AN 19 HIER RUHENDE. GEFALLEN AM 11.4.1945. ERRICHTET VON DER JUGEND TROISTEDTS“. Ein Soldat wurde zur Beisetzung auf seinem Heimatfriedhof exhumiert. Es gibt keinen Weg zu der Grabstätte, und weder an der vorbeiführenden Straße, noch im Wald einen Hinweis auf sie. Die Anlage wurde in den 1950er Jahren aus Eigeninitiative auf Privatbesitz errichtet. Sie bestand bis zur Wende aus dem Gedenkstein und einer niedrigen Hecke. Etwa 1994 wurden nach Beratung und mit Unterstützung durch den [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] sechs Metall-Kreuze (mit jeweils mehreren Namen) für die Gefallenen gesetzt. Seit 1990 wird die Grabstätte, die jetzt von einer höheren Hecke umgeben ist, von der Gemeinde Troistedt gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sechs Kreuze für die Toten. Pflege der Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung, 27. Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Troistedt - Gemeinschaftsgrab 3.jpg|Gemeinschaftsgrab mit 19 deutschen Soldaten&lt;br /&gt;
Troistedt - Gemeinschaftsgrab 2.jpg|Reihe von Grabkreuzen für die Gefallenen&lt;br /&gt;
Troistedt - Gemeinschaftsgrab 4.jpg|Gedenkstein der „Jugend Troistedts“ für die Gefallenen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Troistedter Forst steht anstelle der nicht mehr existierenden &amp;#039;&amp;#039;Prinzenbuche&amp;#039;&amp;#039; eine neu angepflanzte Buche. Zusammen mit Großherzog Carl August hatte hier im 19. Jahrhundert der preußische Prinz Wilhelm (der spätere deutsche Kaiser Wilhelm I.) an einer Rotwildjagd teilgenommen und an der Buche seinen Namen eingeritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die protestantische Gemeinde in Troistedt gehört zum Kirchspiel [[Nohra (Grammetal)|Nohra]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Gottesdienste in der örtlichen Kirche finden etwa monatlich statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf katholischer Seite gehört Troistedt zum Gebiet der Pfarrei [[Bad Berka]] im [[Bistum Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Am Nordrand des Gemeindegebietes verläuft die [[Bundesautobahn 4]] [[Erfurt]]–[[Dresden]] mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Nohra.&amp;#039;&amp;#039; Der nächste Bahnhof, &amp;#039;&amp;#039;[[Holzdorf (Weimar)]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ilmtalbahn]] [[Weimar]]–[[Kranichfeld]], liegt zwei Kilometer östlich des Ortskerns von Troistedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Johann Gottlieb Heinrich Botz (1777–1846), Forstvorsteher&lt;br /&gt;
* Eduard Gottlieb Ludwig Sckell (1802–1873), Hofgärtner und Garteninspektor&lt;br /&gt;
* Carl Friedrich Christian Heinrich Botz (1804–1890), Oberforstmeister und Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Richard Weyde]] (1887–1961), Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Christian Sckell]] (1721–1778), Oberförster und Wildmeister&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Ernst Müller]] (1766–1826), Zeichner, Lithograph und Kupferstecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Wachter: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Troistedt.&amp;#039;&amp;#039; Manuskript 1970–1972.&lt;br /&gt;
* Holger Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Veteranen in Weimar und Troistedt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 9. Oktober 2000.&lt;br /&gt;
* Michael Grübner: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an 120 Männer auf verlorenem Posten&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung, 22. November 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Grammetal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7634766-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grammetal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tedon75</name></author>
	</entry>
</feed>