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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Trockenurinal</id>
	<title>Trockenurinal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:17:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trockenurinal&amp;diff=817560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Beistrich am Ende des Temporalsatzes</title>
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		<updated>2026-03-25T08:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beistrich am Ende des Temporalsatzes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Urinal wasserlos.jpg|mini|Wasserlose Urinale in einem Schnellrestaurant]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trockenurinal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;wasserloses Urinal&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Urinal]] mit Ablauf, aber ohne [[Toilettenspülung|Wasserspülung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herkömmliche Urinale benötigen pro Spülung mindestens drei Liter Wasser, wasserlose hingegen funktionieren ganz ohne Wasser und Spülvorrichtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoUrinal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wupperinst.org/fa/redaktion/downloads/publications/EcoInno_Urinals_de.pdf |titel=Oeko-Innovationen: Wasserlose Urinale. Kein Wasserverbrauch und mehr Hygiene |hrsg=[[Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie]] |format=PDF, 170&amp;amp;nbsp;kB |datum=2009-09 |abruf=2015-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Trockenurinal im heutigen Sinne wurde Ende des 19. Jahrhunderts von [[Wilhelm Beetz (Bauunternehmer)|Wilhelm Beetz]] nach Erfindung des von ihm so bezeichneten [[Geruchsverschluss|Ölsiphons]] entwickelt. Die ebenso von ihm entwickelte Sperrflüssigkeit nannte er [[Urinol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Trockenurinale können auf verschiedenen Art und Weisen betrieben werden. Die bekanntesten Funktionsweisen sind ein Siphon mit einer „Sperrflüssigkeit“ oder mit einem Membran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siphon mit „Sperrflüssigkeit“ ===&lt;br /&gt;
In den [[Siphon (Geruchsverschluss)|Siphon]] wird eine biologisch abbaubare „Sperrflüssigkeit“ eingefüllt. Diese Flüssigkeit ist leichter als Urin und [[hydrophob]]. Der schwerere Urin kann somit durch die Sperrflüssigkeit hindurch abfließen, ohne sich mit dieser zu vermischen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Urinal, bei dem der Geruchsverschluss durch das im Siphon verbleibende Spülwasser erfolgt, wird im Trockenurinal das Entweichen unangenehmer Gerüche durch die oben schwimmende Sperrflüssigkeit verhindert und somit kein Wasser verbraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kennstdueinen.de/magazin/ein-pissoir-ohne-wasserspuelung-so-funktioniert-das-trockenurinal/ |titel=Ein Pissoir ohne Wasserspülung? So funktioniert das Trockenurinal |datum=2016-07-25 |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Membran-Technologie ===&lt;br /&gt;
Die andere Form der Trockenurinale arbeitet mit einer flüssigkeitsdurchlässigen [[Membrantechnik|Membran]]. Diese nutzen häufig die Schlauchmembrantechnik. Das Schlauchmembran öffnet sich, sobald sich Flüssigkeit auf die Membran legt, und fließt dann durch den Schlauch hindurch. Danach sieht sich der Schlauch selbstständig wieder zusammen. Der Geruch bleibt unterhalb des Membrans.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.culu.eu/geruchsverschluss-fuer-urinale |titel=Geruchsverschluss für Urinale – Membran-System |hrsg=Culu |datum=2026-02-03 |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Formen müssen gewartet werden (Sperrschicht nachfüllen beziehungsweise Membran ersetzen). Außerdem ist bei der Ausführung mit einer Membran sicherzustellen, dass keine Fremdkörper in das Urinal geworfen werden können (zum Beispiel Zigarettenkippen). Dieses System wird auch in Kombination mit einer Spüldüse angeboten, die mit einem Liter Wasser pro Spülung auskommen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein drittes System arbeitet mit einem Schwimmer in einem flüssigkeitsgefüllten Behälter. Er wird durch auftreffende Flüssigkeit niedergedrückt, sodass diese abfließen kann, anschließend drückt er wieder nach oben gegen den Ablauf, sodass keine [[Kanalgas]]e austreten können. Wartungsaufwand kann hier durch Undichtigkeiten der Schwimmer-Ablaufverbindung auftreten (ggfs. Austausch oder Reinigung der Teile).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildpark-Hundshaupten.jpg|alternativtext=Auf dem Bild ist eine Toilettenanlage mit Trockentrenntoilette und einem wasserlosen Urinal in einem Wildpark zu erkennen|mini|Wasserlose Toilettenanlage mit Urinal im Wildpark Hundshaupten]]&lt;br /&gt;
Von den etwa sechs Millionen Urinalen in Deutschland waren 2006 etwa 5000 (davon 450 schon seit der [[Expo 2000]] in Hannover) und 2009 etwa 100.000 wasserlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EcoUrinal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in Off-Grid-Gebieten und in Kombination mit [[Trockentrenntoilette]]n werden wasserlose Urinale bereits recht standardmäßig verwendet. Ein Beispiel ist die Toilettenanlage im Wildpark, die auf dem Foto erkennbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://abereus.net/der-toiletten-blog |titel=Trockentrenntoilettenanlage |hrsg=ABEREUS |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderes Beispiel hierfür sind die Hütten des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] (DAV).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/alpinwelt/archiv/alpinwelt-4-2025-bergmagazin-alpenverein-muenchen-oberland/grenzen-des-machbaren-schwerpunkt-neue-wege |titel=Grenzen des Machbaren |hrsg=Deutscher Alpenverein |datum=2025 |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flushless urinals|Trockenurinal|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitärtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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