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	<title>Trockensavanne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:26:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trockensavanne&amp;diff=147212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 87.132.140.194 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
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		<updated>2025-06-22T15:46:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.132.140.194&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.132.140.194&quot;&gt;87.132.140.194&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:87.132.140.194&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:87.132.140.194 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tarangire-Natpark800600.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Tarangire-Nationalpark]] in [[Tansania]], Bild einer typischen Trockensavanne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trockensavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist je nach Betrachtungsweise eine [[Ökozone]], ein [[Zonobiom]] oder eine [[Vegetationszone]] der [[Tropen]]. Die Trockensavanne hat fünf bis sieben [[Arides Klima|aride Monate]]. Im Jahr fallen meist zwischen 500 und 1000&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag in einer ausgeprägten [[Regenzeit]] &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch: [[Tropen#Trockensavannenklimate|Klimate der tropischen Trockenwälder und Trockensavannen]])&amp;#039;&amp;#039;. In der Trockensavanne herrscht wie im tropischen Regenwald [[Tageszeitenklima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Trockensavanne gibt es die [[Savanne]]ntypen [[Feuchtsavanne]] und [[Dornstrauchsavanne]]. Nach Schultz bilden die Trocken- und Feuchtsavannen zusammen die Ökozone der [[Sommerfeuchte Tropen|sommerfeuchten Tropen]]. Die Trockensavannen bilden dabei den Übergangsbereich zu den [[Tropisch / subtropische Trockengebiete|tropisch/subtropischen Trockengebieten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schultz&amp;quot;&amp;gt;J. Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Die Ökozonen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-1514-9. S. 292, 311–315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Ouagadougou-Burkina Faso.png|mini|Klimadiagramm von [[Ouagadougou]], Hauptstadt von [[Burkina Faso]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropical savannah (Top End).jpg|mini|Savanne in Nord-Australien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trockensavanne liegt zwischen der Feuchtsavanne und der Dornbuschsavanne und ist Teil der [[Wechselfeuchte Tropen|wechselfeuchten Tropen]], da sie 5,5 bis 7 [[Arides Klima|aride]] beziehungsweise 4,5 bis 7 [[Humides Klima|humide Monate]] hat. Sie ist stark ausgeprägt in Afrika ([[Sahelzone]] und südöstliches Afrika), auf dem indischen Subkontinent und Nordaustralien. Weniger ausgeprägt ist die Trockensavanne in Südamerika. Alle Trockensavannen zusammen machen etwa 3 % der Landfläche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
Die Vegetation ist in der Trockensavanne an die Trockenzeit angepasst. So speichern beispielsweise afrikanische [[Affenbrotbäume]] Wasser im Stamm und die [[Schirmakazien]] bilden eine große Krone aus, mit der sie den Boden vor der Austrocknung schützen. Der Großteil der Vegetation besteht aus bis zu 80{{nnbsp}}cm hohen [[Gräser]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Die Ökozonen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 4., völlig neu bearbeitete Auflage, Ulmer UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-1514-9. S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einzeln stehenden Bäumen. An Flüssen sind Galeriewälder anzutreffen, da die Bäume dort ganzjährigen Zugang zu Wasser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böden ==&lt;br /&gt;
Wegen des Wassermangels ist die [[chemische Verwitterung]] langsam. Auf jungen Landoberflächen sind daher gering entwickelte Böden&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW&amp;quot;&amp;gt;W. Zech, P. Schad, G. Hintermaier-Erhard: &amp;#039;&amp;#039;Böden der Welt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer-Spektrum, Heidelberg 2014. ISBN 978-3-642-36574-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu finden. Nach dem internationalen Bodenklassifikationssystem [[World Reference Base for Soil Resources]] (WRB) sind dies: [[Leptosol]]e (Böden, bei denen in geringer Tiefe Fels auftritt oder die sehr [[Bodenskelett|skelettreich]] sind), [[Arenosol]]e (stark [[sand]]ige Böden) und [[Regosol (WRB)|Regosole]] (wenig entwickelte, skelettarme, [[Ton (Bodenart)|tonige]] oder [[schluff]]ige Böden). Auf alten Landoberflächen sind jedoch stärker verwitterte Böden anzutreffen. Dazu zählen [[Cambisol]]e, [[Luvisol]]e und [[Lixisol]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der langen Trockenzeit herrscht aufsteigende [[Bodenwasser|Wasserbewegung]] vor. Sollte in geringer Tiefe [[Grundwasser]] anzutreffen sein, so steigt es mit den darin gelösten Ionen in die Nähe der Bodenoberfläche, wobei Salzböden ([[Solonchak]]s) entstehen können. Meist steigt aber nur das Regenwasser wieder auf und verdunstet. Weil aber der [[Sickerwasser]]strom nur eine geringe Tiefe erreicht, können im Unterboden sekundäre [[Carbonat]]e ausfällen, was zur Ausbildung von [[Calcisol]]en führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringen Biomasseproduktion und des dadurch bedingten geringen [[Streu (Ökologie)|Streuanfalls]] sind die Böden [[humus]]arm und damit auch [[nährstoff]]arm. Günstig für die Landnutzung sind jedoch die geringe Nährstoffauswaschung und die relativ hohen [[pH-Wert]]e sowie die damit verbundenen relativ hohen Anteile an [[Calcium]], [[Magnesium]] und [[Kalium]]. An [[Phosphor]] besteht hingegen vielerorts schwerwiegender Mangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz kurzer Regenzeit ist aufgrund des Starkregens die Gefahr der [[Bodenerosion]] groß. Dies gilt besonders für Böden, die im Oberboden schluffig sind, also für viele Luvisole und Lixisole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewirtschaftung ==&lt;br /&gt;
Die Feucht- und Trockensavannen sind in der Regel die am dichtesten bevölkerten Regionen der Tropen. Vor dem Einsetzen der modernen [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] reichte der vorwiegend im Sommer fallende Regen zumeist aus, um in traditioneller [[Landwechselwirtschaft]] (zumeist als [[Hackbau]] ohne maschinelle oder tierische Hilfe) auf kleinen Feldern eine recht große Vielfalt verschiedener Nutzpflanzen anzubauen ([[Mais]], [[Sorghum]], [[Hirse]]arten, [[Bohnenkräuter|Bohnenarten]], [[Süßkartoffel]]n, [[Maniok]] in [[Subsistenzwirtschaft]]&amp;amp;nbsp;– und zum Teil für den Markt [[Baumwolle]] und [[Erdnuss|Erdnüsse]], zudem [[Reis]] in [[Bewässerungsfeldwirtschaft]] vor allem in Südostasien). Vor allem in Afrika herrscht [[Agropastoralismus]] vor, da neben dem [[Traditionelle Wirtschaftsform#Traditioneller Feldbau (Pflanzbau) und Gartenbau|Feldbau]] auch [[Nutztier]]e (vorwiegend [[Rinder]] und [[Ziegen]] in Afrika sowie [[Wasserbüffel]] in Süd- und Südostasien) gehalten werden. Je nach Nahrungsangebot ist die Lebensweise mehr oder weniger [[sesshaft]] bis [[halbnomadisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schultz&amp;quot; /&amp;gt; An den Rändern zu den Trockengebieten Afrikas herrscht zum Teil ein Austausch mit den dortigen [[Mobile Tierhaltung|mobilen Tierhaltern]] und den letzten [[Nomadismus|vollnomadisch]] lebenden Stämmen. Sie beliefern die Dörfer in der Trockensavanne etwa mit [[Speisesalz|Salz]], Fleisch und [[Kamelmilch]]. Die Dürregefährdung der &amp;#039;&amp;#039;Trockensavannen&amp;#039;&amp;#039; ist sehr hoch. In der Regenzeit reicht der Niederschlag nur für eine Ernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfried Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Trocken- und Dornsavanne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Mensch und Raum Entwicklungsländer.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-464-08018-8, S. 22 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4128583-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vegetationszonen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128583-9|LCCN=sh85117748|NDL=00576380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Savanne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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