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	<title>Trockene Wundbehandlung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:47:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trockene_Wundbehandlung&amp;diff=1224837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch</title>
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		<updated>2024-06-08T07:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;trockene Wundbehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch konventionelle oder traditionelle Wundbehandlung&amp;lt;ref&amp;gt;Vasel-Biergans, Probst: &amp;#039;&amp;#039;Wundversorgung für die Pflege – Ein Praxisbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2011 S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Pro&amp;gt;Protz: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Wundversorgung – Praxiswissen, Standards und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Urban und Fischer Verlag, München, 2014 S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Behandlung von Wunden mittels trockener, [[Sterilisation|steriler]] [[Verband (Medizin)|Verbände]]. Sie wird auch als &amp;#039;&amp;#039;traditionelle Wundbehandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=Pro/&amp;gt; bezeichnet und galt bis in die 1960er Jahre als Methode der Wahl in der Behandlung von akuten und [[Chronische Wunde|chronischen Wunden]]. Heute wird sie hauptsächlich in der Behandlung primär heilender, durch [[Nähen (Medizin)|Naht]] oder andere Wundverschlusstechniken verschlossener Verletzungen und Operationswunden eingesetzt. In Ausnahmefällen kommt sie auch in der Behandlung anderer Wunden (etwa trockene [[Gangrän]], oberflächliche Bagatellverletzungen) zur Anwendung.[[Datei:Mullbinden Hartmann.JPG|mini|Historisches Kistchen mit Mullbinden von [[Paul Hartmann AG|Hartmann]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele der trockenen Wundbehandlung ==&lt;br /&gt;
Der trockene Wundverband soll Blut und [[Wundsekret]] aufnehmen, die Wunde vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Krankheitserregern schützen, als Träger von Arzneimitteln und Schutz gegenüber mechanischer Belastungen dienen.&amp;lt;ref name=Pro/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vasel-Biergans, Probst: &amp;#039;&amp;#039;Wundversorgung für die Pflege – Ein Praxisbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2011, Seite 93&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei soll das Entstehen [[Anaerobie|anaerober]] Wundverhältnisse vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbandmaterialien und Wundauflagen ===&lt;br /&gt;
Der klassische [[Verband (Medizin)|Wundverband]] besteht aus einer sterilen Wundauflage aus trockenen Geweben, wie etwa Baumwoll-(Mull) oder den meist kostengünstigeren Vlies[[Kompresse|kompressen]]. Darüber wird bei druckempfindlichen Stellen eine zusätzliche Polsterung (etwa aus Watte) angebracht. Bei stark nässenden Wunden kommen kombinierte Saugkompressen zum Einsatz, die aus mehreren Materialschichten bestehen und über einen saugfähigen Kern aus Zellstoff verfügen. Kompressen werden mit Fixiermitteln, wie [[Mullbinde]]n oder selbstklebendem Material fixiert. Zwischen Kompresse und Wunde platzierte imprägnierte Wundgazen verhindern das Verkleben mit dem Wundgrund oder das Einwachsen von neuem Gewebe in die Kompresse (s.&amp;amp;nbsp;u. Abschnitt „Probleme“). Auch [[Wundschnellverband|Wundschnellverbände]], die haushaltsüblichen Pflaster, sind Produkte der trockenen Wundbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme und Anwenderfehler ===&lt;br /&gt;
Um ein Verkleben und Verwachsen des aufgebrachten Gewebes mit der Wunde zu meiden, müssen trockene Verbände häufig gewechselt werden. Beim Entfernen trockener Kompressen vom Wundgrund wird oft frisches [[Granulationsgewebe|neugebildetes Gewebe]], das in die Struktur der Wundauflage eingesprossen ist, abgetragen, was den Heilungsprozess verlangsamt. Diesem sogenannten Wundpeeling&amp;lt;ref&amp;gt;Protz: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Wundversorgung – Praxiswissen, Standards und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Urban und Fischer Verlag, München, 2014 S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zudem äußerst schmerzhaft für den Patienten ist, kann durch die Verwendung imprägnierter Wundgazen vorgebeugt werden. Auch diese können allerdings – insbesondere bei wenig nässenden, oberflächlichen Wunden – mit dem Wundgrund verkleben. Ihre wasserabweisende Oberfläche macht ein Befeuchten (um das Ablösen zu erleichtern) unmöglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vasel-Biergans, Probst: &amp;#039;&amp;#039;Wundversorgung für die Pflege – Ein Praxisbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2011 S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrfach gefaltete Wundgaze kann den Abfluss von Wundexsudat behindern, und durch die Bildung von keimfreundlichen, feuchten Kammern das Infektionsrisiko ebenso erhöhen, wie durchnässte Verbände, die Erregern eine Siedlungs- und Wachstumsgrundlage bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen ===&lt;br /&gt;
Früher existierte die Vermutung, dass eine nasse Wunde schlecht heilen würde. Außerdem fehlten entsprechende Materialien, welche die Wunde gleichzeitig feucht hielten aber auch ein anaerobes Milieu und das Eindringen von Keimen verhindern konnten. Seit den 1960er Jahren wurde nach Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten, unter anderem von G.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;Odland, die trockene Wundbehandlung in der Behandlung offener, infizierter und sekundär heilender Wunden zugunsten der [[Feuchte Wundbehandlung|feuchten Wundbehandlung]] weitgehend abgelöst. Es gilt seitdem der Grundsatz: &amp;#039;&amp;#039;Trockene Wunden werden trocken, feuchte Wunden feucht behandelt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anette Vasel-Biergans, Wiltrud Probst: &amp;#039;&amp;#039;Wundversorgung für die Pflege – Ein Praxisbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8047-2798-4.&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Protz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Wundversorgung – Praxiswissen, Standards und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Urban und Fischer Verlag, München, 2014, ISBN 978-3-437-27884-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Chirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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