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	<title>Trochtelfingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RonMeier: /* 20. und 21. Jahrhundert */ Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-12T19:34:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;20. und 21. Jahrhundert: &lt;/span&gt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Trochtelfingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/18/29/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/14/40/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Trochtelfingen in RT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Reutlingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 700&lt;br /&gt;
|PLZ               = 72818&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07124, 07388&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08415073&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Adresse           = Rathausplatz 9&amp;lt;br /&amp;gt;72818 Trochtelfingen&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.trochtelfingen.de/ trochtelfingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Katja Fischer&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen 1.jpg|mini|Innenstadt von Trochtelfingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen 1920.jpg|mini|Trochtelfingen auf einer Postkarte um 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen Ochsen.jpg|mini|Fachwerkhaus (Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Ochsen&amp;#039;&amp;#039;) am Rathausplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen Friedhofskapelle.jpg|mini|Fresken in St. Erhard]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen, Hoher Turm.jpg|mini|Der Hohe Turm war Teil der Stadtbefestigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trochtelfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] im [[Landkreis Reutlingen]] in [[Baden-Württemberg]] etwa 25&amp;amp;nbsp;km südlich der Kreisstadt [[Reutlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Trochtelfingen liegt im Tal des Flüsschens [[Seckach (Lauchert)|Seckach]]. Dieses mündet südlich der Stadt in die [[Lauchert]]. Die Gemarkung erstreckt sich über eine Höhenlage von {{Höhe|851.7|DE-NHN}} im äußersten Westen im Gewann Kohlwald bis {{Höhe|673.4|DE-NHN}} an der Lauchert beim Austritt aus dem Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] grenzen an die Stadt Trochtelfingen (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Norden): [[Engstingen]], [[Hohenstein (Landkreis Reutlingen)|Hohenstein]], [[Pfronstetten]], [[Gammertingen]], [[Burladingen]] und [[Sonnenbühl]]. Sie gehören bis auf Gammertingen ([[Landkreis Sigmaringen]]) und Burladingen ([[Zollernalbkreis]]) zum [[Landkreis Reutlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht aus fünf Stadtteilen: Hausen, Mägerkingen mit dem [[Burgstall]] [[Burg Hielock]], [[Steinhilben]], Trochtelfingen und Wilsingen. Die offizielle Benennung der Stadtteile erfolgt in der Form „Trochtelfingen-…“. Der Weiler Haid liegt innerhalb der Gemarkung der Stadt Trochtelfingen vor der [[Gemeindereform#Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg]] und grenzt im Norden an die Gemeinde Engstingen, der Stadtteil Trochtelfingen besteht aus der Gemarkung Trochtelfingens vor der Gemeindegebietsreform ohne den Weiler Haid, die restlichen Stadtteile sind räumlich identisch mit den bis zur Gemeindegebietsreform selbstständigen Gemeinden gleichen Namens. In Trochtelfingen wird der Gemeinderat nach dem System der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt, die Stadtteile bilden daher als &amp;#039;&amp;#039;Wohnbezirke&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Wahlkreise. In den vier Stadtteilen Hausen, Mägerkingen, Steinhilben und Wilsingen sind zudem [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit jeweils eigenem [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzendem eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trochtelfingen.de/?q=system/files/Hauptsatzung+in+der+aktuellen+Fassung.pdf Hauptsatzung der Stadt Trochtelfingen vom 14. September 2004] (PDF; 47&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 20. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Hausen gehören das Dorf Hausen und die Häuser Lauchertmühle, zu den anderen Stadtteilen gehören jeweils nur die gleichnamigen Weiler, Dörfer und die [[Kernstadt]] Trochtelfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet liegen mehrere abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ortschaften und Burgen; der Ort Wettishausen im Stadtteil Steinhilben westlich der Straße nach Meidelstetten in der heutigen [[Flur (Gelände)|Flur]] Wettlinghausen, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert entstanden, wurde 1379 und 1477 als &amp;#039;&amp;#039;Wetißhusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Norden der Stadt Trochtelfingen vor der Gemeindegebietsreform liegt die [[abgegangene Burg]] [[Burg Haideck|Haideck]], sie wurde 1311 zerstört. Wenig nördlich der Kernstadt liegt in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Eidlingen&amp;#039;&amp;#039; die [[Wüstung]] Nidlingen oder Ridlingen. Das 1369 als &amp;#039;&amp;#039;Ridlingen&amp;#039;&amp;#039; und 1421 als &amp;#039;&amp;#039;Nidlingen&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Dorf wurde wahrscheinlich nach Gründung der Stadt aufgegeben. In der Flur &amp;#039;&amp;#039;Aufhöfen&amp;#039;&amp;#039; im Westen liegt der abgegangene Ort Uffhofen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 76–79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Steinhilben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Trochtelfingen}}&lt;br /&gt;
Mit den Gebieten [[Trochtelfinger Heide und Seckachtal]], [[Laucherttal mit Nebentälern]], [[Öde am Mägerkinger Häule]], [[Sommerschafweide an Buchhalden]] und [[Sommerschafweide in den Spitzäckern]] sind auf der Stadtfläche Trochtelfingens insgesamt fünf [[Landschaftsschutzgebiet]]e ausgewiesen. Diese überschneiden sich teilweise mit den beiden [[FFH-Gebiet]]en [[Gebiete um Trochtelfingen]] und [[Gebiete um das Laucherttal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/7q9R Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Trochtelfingen war schon sehr lange besiedelt. Im Jahr 2007 wurden bei Aushubarbeiten [[Kelten|keltische]] Gräber gefunden. Der Name Trochtelfingen lässt auf eine [[Alamannen|frühalemannische]] Gründung der ältesten Siedlungsschicht des Ortes und einen damit verbundenen Personennamen schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.total-lokal.de/pdf/72814_50_10_10_5.pdf Informationsbroschüre Trochtelfingen] (PDF; 11,1&amp;amp;nbsp;MB), 10. Auflage/2010, mediaprint WeKA info verlag gmbh&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo-bw.de&amp;quot;&amp;gt;Landesarchiv Baden-Württemberg – Landeskunde entdecken online: [http://www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15996/Trochtelfingen+%5BTeilort%5D Trochtelfingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses erste Dorf ist wohl unterhalb der Kirche an der Seckach zu vermuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo-bw.de&amp;quot; /&amp;gt; Erstmals urkundlich erwähnt wurde Trochtelfingen im Jahre 1161 als &amp;#039;&amp;#039;Truhdolvingin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1182 bis 1219 war Pfalzgraf [[Rudolf I. (Tübingen)|Rudolf von Tübingen]] der Herr von Trochtelfingen. Der Besitz wechselte von den [[Pfalzgrafschaft Tübingen|Pfalzgrafen von Tübingen]] über die [[Grafen von Gammertingen]] zu den [[Grafschaft Hochberg|Grafen von Hohenberg]]. Schließlich kam die Stadt 1310 zur [[Grafschaft Württemberg]]. 1316 vermachte Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard I.]] Trochtelfingen seiner Tochter Agnes und seinem Schwiegersohn Graf Heinrich von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberg]]-Trochtelfingen-Sigmaringen. Im Jahre 1534 ging die Herrschaft von Anna von Werdenberg, der Mutter des Grafen [[Joachim (Fürstenberg-Heiligenberg)|Joachim]], auf die Grafen und späteren Fürsten von [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberg]] über. Mit der [[Mediatisierung]] 1806 wurde die Herrschaft Trochtelfingen Teil des Fürstentums [[Hohenzollern-Sigmaringen]]. 1850 wurde Trochtelfingen als Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Hohenzollerische Lande|Hohenzollerischen Lande]]&amp;#039;&amp;#039; preußisch. Bis 1861 war es Sitz des [[Oberamt (Hohenzollern)|hohenzollerischen Obervogteiamtes]] [[Obervogteiamt Trochtelfingen|Trochtelfingen]]. Anschließend gehörte Trochtelfingen zum [[Oberamt Gammertingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Als das Oberamt Gammertingen im Jahr 1925 aufgelöst wurde, kam Trochtelfingen zum [[Landkreis Sigmaringen]]. Das Stadtrecht war 1883 aberkannt worden und wurde 1952 neu verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo-bw.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden zwischen Steinhilben und Wilsingen [[Sinti]] auf einen Pritschenwagen getrieben und in das [[Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau]] gebracht. Namentlich bekannt sind die ermordeten Sinti Hildegard Mai, Gertrud Nock, Irmgard Nock, Johannes Nock, Maria Nock, Maria Nock und Theresia Nock. Ein von dem Sinto John Reinhardt, Augenzeuge des damaligen Geschehens, finanzierter Gedenkstein aus Kalkstein mit Inschrifttafel aus Bronze erinnert dort seit dem 5. November 2000 an einem Parkplatz im Gewann Birkach an dieses Geschehen. Der städtische Bauhof setzte das Betonfundament hierfür.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ermordete Sinti Wilsingen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan M. Janker |url=http://www.zeichen-der-erinnerung.org/wp-content/uploads/2023/03/Deportierte-Sinti-Roma-aus-Bad.-Wuertt.-nach-Orten.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Deportierte Sinti und Roma aus Baden-Württemberg. Liste sortiert nach (sofern bekannt) dem letzten Wohnort &amp;amp; Name&amp;#039;&amp;#039; |werk=zeichen-der-erinnerung.org |hrsg=Zeichen der Erinnerung e.V., Stuttgart |datum=2025 |format=PDF |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ermordete Sinti Wilsingen 2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma |url=https://verortungen.de/gedenkorte/trochtelfingen-parkplatz-wilsingen/ |titel=Trochtelfingen, Parkplatz Wilsingen. Gedenktafel für Angehörige der Sinti-Familie Reinhardt |werk=verortungen.de |hrsg=Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e. V. |datum=2025 |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; John Reinhardt erinnerte sich: „Ich war 10 Jahre alt, als ich mitansehen musste, wie 13 Familienangehörige auf einen Pritschenwagen verladen wurden und wie man sie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gebracht hat. Ich habe gerade Reisig in einem gegenüberliegenden Waldstück gesammelt, wo wir auch unser Versteck vor den Nazis hatten; da musste ich mitansehen, wie meine Verwandten abgeholt wurden. Jetzt als erwachsener Mann habe ich für meine Verwandten einen Gedenkstein auf dem Parkplatz zwischen Steinhilben und Wilsingen errichten lassen, damit jeder sehen kann, was damals geschehen ist. In Erinnerung und Gedenken an die, die so viel Leid ertragen mussten, sah ich dies als meine Pflicht an.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ermordete Sinti Wilsingen 3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chana Dischereit, Robert Reinhardt |url=https://www.gedenkstaetten-bw.de/fileadmin/gedenkstaetten/pdf/publikationen/doku_75jahre_gedenk_sinti_roma.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Rede von Robert Reinhardt, Mitglied im Vorstand des VDSR BW&amp;#039;&amp;#039; |werk=gedenkstaetten-bw.de |hrsg=Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg |datum=2018 |format=PDF |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Trochtelfingen stand eines von fünf Lagern des weiblichen [[Reichsarbeitsdienst]]es (RAD) im damaligen Landkreis Sigmaringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin Ernst Weber: &amp;#039;&amp;#039;Sophie Scholl im Reichsarbeitsdienstlager Schloss Krauchenwies.&amp;#039;&amp;#039; In: Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dsk-nsdoku-oberschwaben.de/fileadmin/benutzerdaten/dsk-nsdoku-oberschwaben-de/pdf/sigmaringen-friedrichshafen/I111431-SIG-FN_ohne.pdf Denkorte an oberschwäbischen Erinnerungswegen in den Landkreisen Bodenseekreis und Sigmaringen]&amp;#039;&amp;#039;. 2012, S.&amp;amp;nbsp;30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde Trochtelfingen dem [[Landkreis Reutlingen]] zugeordnet. Der heutige Stadtteil Wilsingen gehörte hingegen bis zur [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973]] zum [[Landkreis Münsingen]] und kam von dort zum Reutlinger Kreis. Hausen an der Lauchert und Mägerkingen hingegen gehörten schon zuvor zum Landkreis Reutlingen. Der Teilort Steinhilben, der wie Trochtelfingen vor der Kreisreform zum Landkreis Sigmaringen gehörte, erscheint am 1.&amp;amp;nbsp;November 1247 auf einer Urkunde des [[Eberhard von Wurmlingen|Ritters von Wurmlingen]]&amp;lt;!-- Ist das der richtige Ritter? --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er/1980er-Jahren fand in Trochtelfingen eine Stadtkernsanierung statt. Ein letzter Abschnitt findet 2015 mit der Sanierung der Marktstrasse ihren Abschluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanierung&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Häußler: &amp;#039;&amp;#039;Historisch: Altes Handwerk ist gefragt. Dachstuhl des Werdenbergschlosses in Trochtelfingen wird saniert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 7. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1972: Hausen an der Lauchert&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=531}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: Mägerkingen, Steinhilben und Wilsingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=538}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871¹ || 3.235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880¹ || 3.193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890¹ || 3.150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900¹ || 3.108&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910¹ || 2.886&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925¹ || 2.932&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933¹ || 3.054&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939¹ || 2.975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950¹ || 3.338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956¹ || 3.579&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961¹ || 3.818&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || 4.206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970¹ || 4.536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 5.007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 5.144&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 5.277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987¹ || 5.341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 5.870&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 6.375&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 6.581&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 6.624&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 6.446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 6.371&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6.330&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
¹ Volkszählungsergebnis, heutiger Gebietsstand, andere Zahlen am jeweiligen Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die ehedem hohenzollerischen Stadtteile Trochtelfingen, Steinhilben und Haid sowie das vormals zur [[Kloster Zwiefalten|Reichsabtei Zwiefalten]] gehörende und dann [[Neuwürttemberg|neuwürttembergische]] Wilsingen sind hauptsächlich [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Die ehemals hohenzollerischen Stadtteile gehören zum [[Dekanat Sigmaringen-Meßkirch]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]]. Wilsingen gehört zum [[Dekanat Reutlingen-Zwiefalten]] der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]]. Die ehemals [[Altwürttemberg|altwürttembergischen]] Stadtteile Mägerkingen und Hausen an der Lauchert  sind traditionell [[evangelisch]] geprägt und gehören zum [[Kirchenbezirk Reutlingen]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen Rathaus.jpg|mini|Trochtelfinger Rathaus]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Trochtelfingen besteht aus den 18 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzende. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08415073/praesentation/ Wahlinformationen auf komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;width:50%; background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;  |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Trochtelfingen]] (FW) || 79,96 % || 14 Sitze || 2019: 73,39 %, 13 Sitze&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;  |&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Sozial und bürgernah/SPD || 20,04 % || 4 Sitze || 2019: 26,61 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Bürgermeisterin ist seit dem 1. April 2023 Katja Fischer ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Sie wurde bei der Wahl am 5. Februar 2023 mit 65,1 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/regional/region-sigmaringen/trochtelfingen/trochtelfingen-bekommt-eine-buergermeisterin-1362499 |titel=Trochtelfingen bekommt eine Bürgermeisterin |werk=schwaebische.de |datum=2023-02-05 |abruf=2023-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Bürgermeister der Stadt Trochtelfingen:&lt;br /&gt;
* 1884–1906: Alois Eisele&lt;br /&gt;
* 1906–1924: Alois Rein&lt;br /&gt;
* 1924–1933: Hermann Kromer&lt;br /&gt;
* 1933–1934: H. Herter (kommissarisch eingesetzt)&lt;br /&gt;
* 1934–1942: Gerhard Fischer (ernannt)&lt;br /&gt;
* 1942–1945: Josef Freudemann (ernannt)&lt;br /&gt;
* 1945–1965: Jakob Sigg (von den Alliierten ernannt, dann 1946 auch gewählt)&lt;br /&gt;
* 1965–1991: Heinz Daubmann&lt;br /&gt;
* 1991–2015: Friedrich Bisinger&lt;br /&gt;
* 2015–2023: Christoph Niesler&lt;br /&gt;
* seit 2023: Katja Fischer (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Bürgermeister von Steinhilben:&lt;br /&gt;
* Anton Zeiler (CDU)&lt;br /&gt;
* Franz Roggenstein ([[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Trochtelfingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Trochtelfingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespaltenem]] [[Wappenschild|Schild]] vorne in [[Tingierung#Heraldische Farben|Rot]] eine aufgerichtete [[Tingierung#Metalle|goldene]] (gelbe) [[Hirschstange]], hinten in Silber (Weiß) ein schwarzes [[Lateinisches Kreuz|Hochkreuz]] mit rechtshin geschweifter Fußspitze.&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15990/Trochtelfingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&lt;br /&gt;
|Begründung     = Nach Eingliederung zweier Orte in die frühere Stadt Trochtelfingen wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 durch Vereinigung der letzteren mit Mägerkingen und Steinhilben die neue Stadt Trochtelfingen gebildet. Während die Orte Hausen an der Lauchert und Mägerkingen zur Zeit ihrer kommunalen Selbstständigkeit die schwarze [[Haus Württemberg|württembergische]] und Wilsingen die rote veringische Hirschstange im Wappen geführt hatten, nahm die neue Stadt Trochtelfingen eine goldene Hirschstange in ihr Wappen auf. Da die [[Heraldische Regeln|heraldischen Regeln]] den Anstoß des veringischen goldenen Schildfeldes an das silberne der Stadt Trochtelfingen ausschließen, sind die veringischen Wappenfarben gegeneinander vertauscht worden. Das „fliegende Kreuz“ war schon im Wappen der alten Stadt zu sehen. Die Farben Schwarz und Silber repräsentieren die einst [[Hohenzollern|hohenzollerischen]] Stadtteile Steinhilben und Trochtelfingen. Das Wappen wurde&amp;amp;nbsp;– zusammen mit der Flagge&amp;amp;nbsp;– am 28.&amp;amp;nbsp;April 1977 vom Landratsamt verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Wappen und Wappen der Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;80&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Trochtelfingen-alt.png|{{center|1=Trochtelfingen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(alt)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
 Wappen Hausen an der Lauchert.png|{{center|1=Hausen an der Lauchert}}&lt;br /&gt;
 Wappen Maegerkingen.png|{{center|1=Mägerkingen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Steinhilben.svg|{{center|1=Steinhilben}}&lt;br /&gt;
 Wappen Wilsingen.png|{{center|1=Wilsingen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Reutlingen|Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* Steinhilben: [[Liste der Gemeinden im Komitat Komárom-Esztergom|Máriahalom]] (Ungarn), seit 1997&lt;br /&gt;
* Trochtelfingen: [[Stadt Wehlen]] (Sachsen), seit 29. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Trochtelfingen liegt an der [[Hohenzollernstraße]], die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. 2014 wurde die Stadt Trochtelfingen aufgrund ihres denkmalgeschützten Stadtkerns und der Fachwerkkulisse entlang der Marktstraße in die [[Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum des Geschichts- und Heimatverein Trochtelfingen&lt;br /&gt;
* Bierkrug- und Bierdeckelmuseum in der Albquell-Brauerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Skilift Hennenstein ist ein Tellerlift in der Nähe von Trochtelfingen für Anfänger und Fortgeschrittene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann von Werdenberg-1465-105946.jpg|mini|Grabmal des Grafen Johann IV. von Werdenberg († 1465), in der Martinskirche Trochtelfingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen-Rathausplatz106039.jpg|mini|hochkant|Rathausplatz]]&lt;br /&gt;
Einige Häuser der Altstadt stammen aus dem 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Ein Großteil der alten Stadtbefestigung sowie ein Geschützturm ist erhalten.&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Trochtelfingen)|Pfarrkirche St. Martin]], erbaut um 1200; mit [[Tumba]]-Grab des Grafen Johann IV. [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|von Werdenberg-Sargans]] († 1465), Vater des Augsburger Bischofs [[Johann II. von Werdenberg]] († 1486)&lt;br /&gt;
* Hennensteinkapelle&amp;lt;ref&amp;gt;https://archivalia.hypotheses.org/204971&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schloss Werdenberg (Trochtelfingen)|Schloss der Grafen von Werdenberg]], erbaut um 1450: Da das viergeschossige Dach viele schadhafte Stellen und einen Granatendurchschuss an einem tragenden Pfosten aufwies und herausgesägte Stücke Lattung sowie in Kriegszeiten verheizte Streben fehlten, wurde es in den Jahren 2011 und 2012 saniert. Die bis zu 16 Meter langen Fichtenhölzer wurden im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe vermutlich in Schwerarbeit mit Ochsen- oder Pferdegespann über Züge emporgehievt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanierung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haidkapelle, im Stadtteil Haid, gebaut um 1470&lt;br /&gt;
* [[Burgkapelle (Trochtelfingen)|Burgkapelle]], Marienkapelle, gebaut um 1660 auf der Burgstelle [[Burg Trochtelfingen]]&lt;br /&gt;
* Christi-Ruh-Kapelle, gebaut um 1700&lt;br /&gt;
* zahlreiche Bürgerhäuser mit fränkischem Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Augstberg#Augstbergturm|Augstbergturm]], im Stadtteil Steinhilben wurde 1963 eingeweiht. Er ist 30&amp;amp;nbsp;m hoch und steht auf 848&amp;amp;nbsp;m Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tuerme-wanderheime.albverein.net/aussichtstuerme/augstbergturm-bei-trochtelfingen-steinhilben-kreis-reutlingen/ tuerme-wanderheime.albverein.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* St. Pankratiuskirche in Steinhilben, gebaut 1699&lt;br /&gt;
* St. Johanneskapelle in Steinhilben, erstmals 1363 erwähnt&lt;br /&gt;
* Kapelle der Heiligen vierzehn Nothelfer in Steinhilben, 1744 erbaut&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle St. Erhard, 1363 erstmals erwähnt und um 1430 vom ortsansässigen Heinrich Gretzinger großflächig mit [[Fresken]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der ehemaligen [[Eberhard-Finckh-Kaserne]] haben die Gemeinden Engstingen, Hohenstein und Trochtelfingen 1994 den Gewerbepark Haid gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochtelfingen Kräutergarten.jpg|mini|„Kräutergarten“ nördlich des Ortskerns von Trochtelfingen]]&lt;br /&gt;
Trochtelfingen ist der Hauptsitz von [[Alb-Gold Teigwaren]], einem der größten deutschen Nudelhersteller. Die Firma betreibt einen kostenlos zugänglichen, ca. 2 ha großen „Kräutergarten“ genannten Naturgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Bundesstraße 313]] ([[Plochingen]] – [[Stockach]]). Diese verbindet die Stadtteile Mägerkingen, Trochtelfingen und Haid im Norden mit [[Reutlingen]] und im Süden mit [[Sigmaringen]]. Die Kreisstraße K&amp;amp;nbsp;6736 führt zum Stadtteil Steinhilben und von dort die K 6739 weiter nach Wilsingen. Der Stadtteil Hausen ist über die Landesstraße 385 mit Mägerkingen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Kernstadt Trochtelfingen wird die B313 auf einer [[Umgehungsstraße]] am Stadtzentrum vorbeigeleitet. Diese Umgehungsstraße führt allerdings direkt durch besiedeltes Gebiet, und auch aufgrund des teilweisen Baus als [[Hochstraße]] und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100&amp;amp;nbsp;km/h verursacht die Umgehungsstraße hohe Lärmemissionen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/fuer+tempo+70+auf+trochtelfinger+ortsumgehung.4164713.htm Für Tempo 70 auf Trochtelfinger Ortsumgehung], [[Reutlinger General-Anzeiger]], Artikel vom 19. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Engstingen–Sigmaringen]] der [[Hohenzollerische Landesbahn|Hohenzollerischen Landesbahn]] führt durch die Stadtteile Mägerkingen und Trochtelfingen. Es existieren Pläne, die Strecke in die künftige [[Regional-Stadtbahn Neckar-Alb]] zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 226.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Werdenbergschule Trochtelfingen, Grundschule mit Hort am Schloss und Gemeinschaftsschule.&lt;br /&gt;
* Theodor-Heuss-Schule Mägerkingen, Grundschule&lt;br /&gt;
* Grundschule Steinhilben&lt;br /&gt;
* Kinderhaus St. Martin mit Hort Rappelkiste&lt;br /&gt;
* Kindergarten Mägerkingen&lt;br /&gt;
* Thomas-Geiselhart-Kindergarten Steinhilben&lt;br /&gt;
* Kindergarten Wilsingen&lt;br /&gt;
* Kindergarten Hausen a.d.L&lt;br /&gt;
* Öffentliche Stadtbücherei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Andreae]] (1699–1760), Mathematiker, Mechanikus, Sonnenuhr- und Kompassmacher sowie Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Carl von Langen]] (1753–1836), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Cajetan Koller]] (1798–1872), Arzt und Abgeordneter der Hechinger Landesdeputation&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Eisele]] (1801–1858/1859), Tierarzt&lt;br /&gt;
* [[Thomas Geiselhart]] (1811–1891), geboren in Steinhilben, katholischer Priester, Gründer des Waisenhauses Nazareth in Sigmaringen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Baur (Jurist)|Friedrich Baur]] (1829–1893), geboren in Hausen, Jurist, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Philipp Friedrich Mader]] (Mägerkingen) (1832–1917), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dorn]] (Haid) (1853–1925), Ökonom, Archäologe und Altertumsforscher&lt;br /&gt;
* [[Otto Keinath]] (Hausen) (1879–1948), Politiker (MdR)&lt;br /&gt;
* Johannes Schmid (1891–1968), Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Heimatforscher&lt;br /&gt;
* Gustav Schoser (1924–2012), Botaniker, ehem. Direktor des Palmengarten Frankfurt&lt;br /&gt;
* [[Franz Schoser]] (* 1933), Ökonom und Verbandsfunktionär, ehemaliges Mitglied im [[Nationaler Normenkontrollrat|Nationalen Normenkontrollrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die in der Stadt gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus Bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Ludwig Andreae]] (1667–1725), evangelischer Pfarrer, Kartograph, Globenbauer und Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Bommer]] (1705–1778), Flach- und Fassmaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2004: Johannes Martin Schoser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Trochtelfingen |Band=2 |Seite=184}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|45|Trochtelfingen|1028|1028}}&lt;br /&gt;
* Lothar Merkelbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Trochtelfingen als Gesamtanlage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jg. 1979, Heft 4, S. 129–135. ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/archiv/1975-1.pdf PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trochtelfingen.de/willkommen Offizielle Website der Stadt Trochtelfingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15996/Trochtelfingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Trochtelfingen bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Reutlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4322898-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trochtelfingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberamtsstadt in Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1161]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1952]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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