<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Trixen</id>
	<title>Trixen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Trixen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trixen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T12:13:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trixen&amp;diff=1728740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trixen&amp;diff=1728740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-20T09:28:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Truchsen 1192 Siebmacher.jpg|mini|Siegel derer von Truchsen / Trixen (1192)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Truchsen 1248 Siebmacher.jpg|mini|Siegel derer von Truchsen / Trixen (1248)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trixen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{slS|&amp;#039;&amp;#039;Trušnje&amp;#039;&amp;#039;}}) ist der Name eines Tales im nordwestlichen Gebiet der Stadt- und Großgemeinde [[Völkermarkt]] in [[Kärnten]]/[[Österreich]] mit historischer Bedeutung. Aktuelle Ortsnamen sind Ober-, Mitter- und Niedertrixen ({{slS|&amp;#039;&amp;#039;Zgornje –, Srednje –, Spodnje Trušnje&amp;#039;&amp;#039;}}), entwässert wird das Tal vom Trixenbach ({{slS|&amp;#039;&amp;#039;Trušnenjski potok&amp;#039;&amp;#039;}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Pavel Zdovc: &amp;#039;&amp;#039;Slovenska krajevna imena na Avstrijskem Koroškem = Die slowenischen Ortsnamen in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterte Auflage. Ljubljana 2010. {{ISSN|0560-2920}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trixener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trixner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Truchsner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herren von Trixen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herren von Truchsen&amp;#039;&amp;#039;) waren ein adeliges [[Ministeriale]]ngeschlecht des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, das sich nach Burgen und Herrschaft Trixen benannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Nennung von Trixen als &amp;#039;&amp;#039;„Truhsna“&amp;#039;&amp;#039; datiert aus dem Jahre 822, als dortiger Besitz an das [[Kloster Innichen]] übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 60–61, Nr. 85 | ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Urkunde aus dem Jahr 895 schenkte König [[Arnulf von Kärnten]] das Trixental mit zwei Burgen und dem Wald auf dem [[Diex]]er Berg seinem Getreuen Waltuni.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0895-09-29_1_0_1_1_0_4180_1912 &amp;#039;&amp;#039;Regesta Imperii&amp;#039;&amp;#039; RI I n. 1912]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese beiden Burgen waren wahrscheinlich die Festen Ober- und [[Schloss Mittertrixen|Mittertrixen]] oder vielleicht eine der beiden und die [[Burgruine Waisenberg|Burg Waisenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schenkungen und Vermächtnisse der [[Friesach]]-[[Zeltschach (Gemeinde Friesach)|Zeltschacher]] Gräfin [[Hemma von Gurk]] aus den Jahren 1042 bis 1045 kam Trixen, das sogar als Grafschaft (&amp;#039;&amp;#039;comitatus Truhsinensis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;comitatus Truhnensis&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird, an das [[Stift Gurk]], ein Nonnenkloster.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=3pDNAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA322 Ankershofen: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Regesten&amp;#039;&amp;#039;, in: AÖG 1849]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trixener Schlösser werden zwar nicht explizit erwähnt, wohl aber eine &amp;#039;&amp;#039;suburbana curtis&amp;#039;&amp;#039; nächst der &amp;#039;&amp;#039;urbs Truhsen&amp;#039;&amp;#039;, also ein Herrenhof am Fuße der Burg, mit 40 Huben, sowie alle Trixener Weinberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1043 erwarb Hemma vom Salzburger Erzbischof [[Baldwin (Salzburg)|Baldwin]] das Tauf-, Begräbnis- und Zehentrecht für ihre Trixener Kirchen St. Lambert (auf dem Lamprechtskogel), St. Georgen ([[Sankt Georgen am Weinberg]]) und St. Margarethen (ob Töllerberg), die sie schon erbaut oder gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=3pDNAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA323 Ankershofen: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Regesten&amp;#039;&amp;#039;, in: AÖG 1849]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1072 wurde das Nonnenstift von Erzbischof [[Gebhard (Salzburg)|Gebhard]] aufgelöst und Trixen ins neu gegründete [[Bistum Gurk]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Gurker Bischof, [[Berthold von Zeltschach|Berthold]] aus der Familie der Grafen von Zeltschach (1090–1106), der während des Investiturstreites gegen den Willen der päpstlichen Partei eingesetzt und deshalb von ihr als &amp;#039;&amp;#039;intrusus&amp;#039;&amp;#039; (Eindringling) bezeichnet wurde, vergab die Trixener Schlösser mit allem Zugehör als Lehen an den Spanheimer Grafen [[Engelbert (Kärnten)|Engelbert II.]] († 1141), den späteren Kärntner Herzog, den sein Bruder [[Bernhard von Trixen|Bernhard]] beerbte, der wiederum oft auch als „Graf von Trixen“ bezeichnet wird. Das Lehensband geriet allmählich in Vergessenheit. Anderen Quellen zufolge verschleuderte Bischof Berthold das Gurker Eigentum verkaufsweise, um sich selbst als Bischof halten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Graf Bernhards 1147 fielen dessen untersteirische Güter und Rechte an den steirischen Markgrafen [[Ottokar III. (Steiermark)|Ottokar III.]], bezüglich der Herrschaft Trixen ist die Lage nicht so eindeutig. Vor allem die Nachkommen Reimberts I. von Trixen wurden Dienstmannen Ottokars, andere wiederum Gurker oder Kärntner [[Ministeriale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Trixener Mannen standen im Erbstreit gegen [[Grafen von Pfannberg|Poppo von Peggau]] († nach 1173) um [[Zeltschach (Gemeinde Friesach)|Zeltschach]] auf Seiten Gurks und werden im Dokument über den Vergleich 1160 ausdrücklich zu den Hochstiftsministerialen gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gurk blieb im Trixener Raum begütert und Bischof [[Heinrich I. (Gurk)|Heinrich I.]] (1167–1174) gelang es sogar, die Burg Waisenberg zurückzukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trixener ===&lt;br /&gt;
In der [[Spanheimer]] Zeit werden allmählich die Namen der Trixener [[Ministeriale]]n fassbar, die auf den Burgen saßen, sie verwalteten und jedenfalls bis 1147 im spanheimischen Gefolge standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:A: Gerolt und Reginhoh, Brüder, 1106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zweite Generation:&lt;br /&gt;
::B: Percrat, nach 1147 Ministeriale von [[Ottokar III. (Steiermark)|Ottokar III.]]&lt;br /&gt;
::B: Reimbert/Reginbert I. (1123–1147), manchmal als „Freier“ angesprochen&lt;br /&gt;
:::C: Cholo I. (1125/30–1181), 1155 „nobilis“, steirischer Ministeriale, zeitweise [[Vogt]] von [[Stift Eberndorf]], erbaute mit Bruder Heinrich vor 1161 Burg, Kirche und Markt Unterdrauburg/[[Dravograd]] widerrechtlich auf [[Stift St. Paul|St. Pauler]] Klostergrund, Vergleich mit Schadenersatz an St. Paul nach 1177 (gemeinsam mit Bruder)&lt;br /&gt;
:::C: Heinrich I. (1147–1194), 1155 „nobilis“, 1189 Zeuge unter den &amp;#039;&amp;#039;Styrenses&amp;#039;&amp;#039; in der Urkunde Graf Alberts von [[Bogen (Adelsgeschlecht)|Bogen]], in der Albert Gurkfeld/[[Krško]] an Salzburg verpfändet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=CbQSAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA338 Ankershofen: Kärntner Regesten AÖG 11/12 1853]&amp;lt;/ref&amp;gt; ⚭ Mathilde,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/valley_grafen_von/mathilde_von_valley_graefin_von_lebenau_+_1195.html GenMa: Mathilde]&amp;lt;/ref&amp;gt; Tochter des Grafen Konrad I. von Valley-[[Wittelsbach]], Witwe nach Graf [[Siegfried II. von Lebenau]] († 1164)&lt;br /&gt;
::::D: Cholo II. (um 1183–1227), steirischer Ministeriale, „nobilis miles“, „miles“&lt;br /&gt;
::::D: Gottfried II. (um 1185–1218), steirischer Ministeriale, ab 1193 auch „von Grafenstein“ (heute [[Burg Altgrafenstein]]/Lerchenau), damit auch Kärntner Ministeriale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::E:&amp;lt;ref&amp;gt;Stammliste hier ab E auf Basis von [[Kurt Holter]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Schlierbach bis 1355.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 116a, Linz 1971, S. 4 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JOM_116a_0213-0248.pdf |KBytes=2800}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Elisabeth († vor 1273)&lt;br /&gt;
:::::E: Heinrich von Grafenstein (1240, auf [[Burg Altpernstein|Pernstein]])&lt;br /&gt;
::::::F: Ulrich von Trixen (1255–1306 auf Pernstein), ⚭ NNw von [[Kapeller|Kapellen]]&lt;br /&gt;
:::::::G: Gottfried (1306–1324)&lt;br /&gt;
:::::::G: Hadmar (1307)&lt;br /&gt;
::::::F: Cholo&lt;br /&gt;
::::::F: Gottfried (1255–1299), ⚭ NNw von Zelking(?)&lt;br /&gt;
:::::::G: Libaun (1306–1333), ⚭ Helka&lt;br /&gt;
::::::::H: Hartnid von Truchsen (1337)&lt;br /&gt;
:::::::G: Ludwig (1307)&lt;br /&gt;
::::::F: Margareta, ⚭ Philipp von Polheim († 1313)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::D: Otto I. (um 1183–1237), meist „von Drauburg“&lt;br /&gt;
:::::E: Heinrich III./IV. (1217–1253), „von Trixen“, „von Drauburg“, Kämmerer und Amtsträger Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrichs II.]] in Kärnten&lt;br /&gt;
::::D: Konrad (1187–1239), 1201 Salzburger Kapellan und Pfarrer von Mühldorf am Inn, 1222–1237 Abt von St. Paul&lt;br /&gt;
::::D: Albert (1187–1218), „von Trixen“, „von Mahrenberg“, ⚭ Gisela&lt;br /&gt;
:::::E: [[Seifried von Mahrenberg]] († 1272), stiftete 1251 mit seiner Mutter Gisela das Dominikanerinnenkloster Mahrenberg ([[Radlje ob Dravi]]), erstattete St. Paul die Burgen [[Burg Mahrenberg|Mahrenberg]] und Niedertrixen, die seine &amp;#039;&amp;#039;progenitores&amp;#039;&amp;#039; (Vorfahren) widerrechtlich auf St. Pauler Klostergrund erbaut hatten, und erhielt sie als Lehen auf Lebenszeit&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=kJEJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PR39&amp;amp;dq=1251+Seifried S. XXXIXIn] [[Joseph Chmel]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden zur Geschichte von Österreich, Steiermark, Kärnten, Krain, Görz, Triest, Istrien, Tirol, aus den Jahren 1246-1300&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1849&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:::C: Gottfried I. (1147, 1151)&lt;br /&gt;
:::C: Reginbert II. (1147, 1151)&lt;br /&gt;
::::D:? Reginbert III. (1193–1208), Besitzer von Drauburg (als Erbe an Otto I.)&lt;br /&gt;
:::C: Ortolf I. (1161/1162), auch „senior de Traberch“ (Unterdrauburg/Dravograd), steirischer Ministeriale&lt;br /&gt;
::B: Volbert I. (um 1123–1147/1173), vielleicht 1173 Dienstmann Herzog [[Hermann (Kärnten)|Hermanns]]&lt;br /&gt;
:::C: Volbert II. von Trixen-Liebenberg&lt;br /&gt;
::B: Wiker (um 1123–1152)&lt;br /&gt;
::B: Walchun (um 1123–1147)&lt;br /&gt;
::B: Gerloch (um 1123–1162/1171), 1154/1155 Ministeriale von [[Bistum Gurk|Gurk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hausmann (Historiker)|Friedrich Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die steirischen Otakare, Kärnten und Friaul&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Pferschy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Werden der Steiermark. Die Zeit der Traungauer&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift zur 800. Wiederkehr der Erhebung zum Herzogtum (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Steiermärkischen Landesarchives.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Verlag Styria, Graz u.&amp;amp;nbsp;a. 1980, ISBN 3-222-11281-9, S. 225–275.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/41/57/N |EW=14/35/09/E |type=landmark |region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kärntens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärntner Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkermarkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>