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	<title>Triune Brain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:37:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Triune_Brain&amp;diff=1371866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Himbeerbläuling: /* Literatur */ Untertitel laut Foto der DNB: „Wie wir …“</title>
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		<updated>2025-07-24T12:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Untertitel laut Foto der DNB: „Wie wir …“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triune Brain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch; deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dreieiniges Gehirn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die Bezeichnung für ein in den 1950–60er Jahren von dem US-amerikanischen Hirnforscher [[Paul D. MacLean]] (1913–2007) entwickeltes und ab 1970 mehrfach unter diesem Namen veröffentlichtes Konzept.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul D. MacLean]]: &amp;#039;&amp;#039;The triune brain, emotion and scientific bias.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Francis Otto Schmitt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Neurosciences: Second study program.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Rockefeller University Press, New York 1970, ISBN 0-87470-014-0, S. 336–349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es konstruiert evolutionäre Abläufe, die sich scheinbar in den Funktionen und Strukturen des [[mensch]]lichen [[Gehirn]]s widerspiegeln. MacLean teilte in diesem Modell das Gehirn in drei Bereiche auf: das „protoreptilische“ Reptiliengehirn, das „paläomammalische“ Altsäugergehirn und das „neomammalische“ Neusäugergehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das dreieinige Gehirn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MacLeans evolutionsbiologisches ([[Phylogenese|phylogenetisches]]) Konzept ist ein Versuch, das menschliche Gehirn nach verschiedenen Entwicklungsstufen in [[Anatomie]] und Funktion schematisch aufzuteilen. MacLean griff dabei Ideen von [[James W. Papez]] auf und ergänzte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das protoreptilische Gehirn ===&lt;br /&gt;
Die Komponenten des protoreptilischen Gehirns sind der [[Hirnstamm]] und das [[Zwischenhirn]]. Die Bezeichnung ist abgeleitet von altgrch. protreptein = hinwenden, hin- oder hineintreiben, ermahnen. Gemeint ist die Weiterleitung der Gefühls-Reize zur [[Hirnrinde]], vgl. etwa → [[Cannon-Bard-Theorie]]. Das protoreptilische Gehirn ist die „niedrigste“ und stammesgeschichtlich älteste Form des Gehirns. Es steuert angeborene [[Instinkt]]e, besitzt nur bedingte Lernfähigkeit und ermöglicht noch kein Sozialverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das paläomammalische Gehirn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1511 The Limbic Lobe.jpg|mini|Einige der größeren Regionen des [[Limbisches System|limbischen Systems]] nach üblicher Zuordnung. Es entspricht dem paläomammalischen Gehirn im Konzept von MacLean. Dieser ordnete jedoch in seinem Triune-Modell die Regionen [[Thalamus]] und [[Hypothalamus]] dem protoreptilischen Gehirn zu.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten des paläomammalischen Gehirns sind eine Sammlung verschiedener Strukturen, für die MacLean 1952 den Begriff [[limbisches System]] prägte. Es enthalte vor allem Informationen aus dem Körperinneren. Deswegen wurde es von MacLean auch als „[[viszeral]]es“ Gehirn bezeichnet. Es sei der erste „Versuch“ der Natur, ein individuelles [[Bewusstsein]] zu entwickeln. Im paläomammalischen Gehirn würden Gedächtnisinhalte gebildet und [[affekt]]iv und [[emotion]]al gefärbt. Es steuere außerdem das Triebgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neomammalische Gehirn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten des neomammalischen Gehirns sind die Strukturen des [[Neocortex]]. Es arbeite weitgehend ungeachtet der inneren ([[endogen]]en) Signale des Körpers und der stammesgeschichtlich älteren Gehirnbereiche. Es bilde [[Kognition|kognitive]] und [[Logik|logische]] Konzepte und Strategien und modifiziere die [[Affekt]]e und [[Impuls]]e des paläomammalischen Gehirns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahme innerhalb der Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept wurde heftig kritisiert und überwiegend abgelehnt. Die Annahmen über die Evolution der Gehirnanatomie der verschiedenen [[Klasse (Biologie)|Klassen]] der [[Wirbeltiere]] seien fehlerhaft und in ihrem Ergebnis nicht haltbar. Die funktionelle Aufteilung der Gehirnanatomie sei unzulässig vereinfacht. Zum Beispiel zeige die Datenlage, dass auch die frühesten [[Säugetiere]] (Mammalia) bereits einen [[Neocortex]] entwickelt hätten und dass Vögel und Reptilien dem Neocortex ähnliche Gehirnregionen hätten. Dem entspreche, dass auch die kognitiven Leistungen mancher Vögel, etwa in Sprache oder Werkzeugherstellung, nicht geringer seien als bei [[Menschenaffen]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. F. Streidter: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Brain Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Sinauer Associates, Sunderland MA (USA) 2005, ISBN 0-87893-820-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Hirnforscher, wie etwa [[Jaak Panksepp]], die MacLeans Konzept gewürdigt haben, da es originell sei und interessante Fragen und Denkanstöße aufgeworfen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jaak Panksepp]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerald A. Cory, Russell Gardner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Evolutionary Neuroethology of Paul MacLean: Convergences and Frontiers.&amp;#039;&amp;#039; Praeger Publishers, 2002, ISBN 0-275-97219-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahme außerhalb der Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Konzept ein relativ einfaches Modell zum vieldiskutierten Gegensatz von Verstand und Gefühl bietet, wurde es von mehreren bekannten Schriftstellern aufgegriffen und populär gemacht. Beispiele sind [[Carl Sagan]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;The Dragons of Eden&amp;#039;&amp;#039; (1977; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Drachen von Eden&amp;#039;&amp;#039;, 1978) oder [[Arthur Koestler]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;The Ghost in the Machine&amp;#039;&amp;#039; (1967; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Gespenst in der Maschine&amp;#039;&amp;#039;, 1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vier-Quadranten-Modell des Gehirns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul D. MacLean]], V. A. Kral: &amp;#039;&amp;#039;A Triune Concept of the Brain and Behaviour.&amp;#039;&amp;#039; Ontario Mental Health Foundation 1973, ISBN 0-8020-3299-0.&lt;br /&gt;
* Paul D. MacLean: &amp;#039;&amp;#039;The Triune Brain in Evolution: Role in Paleocerebral Functions.&amp;#039;&amp;#039; Springer Science &amp;amp; Business Media, 1990, ISBN 0-306-43168-8.&lt;br /&gt;
* Gerald A. Cory, Russell Gardner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Evolutionary Neuroethology of Paul MacLean: Convergences and Frontiers.&amp;#039;&amp;#039; Praeger Publishers, 2002, ISBN 0-275-97219-4.&lt;br /&gt;
* Jürgen Stock: &amp;#039;&amp;#039;Das wäre doch gedacht! Wie wir uns aus der Falle eingefahrener Denkmuster befreien.&amp;#039;&amp;#039; Kösel-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-466-30910-8, S. 25–27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4899-6776-3_51 Triune Brain | SpringerLink] Info (Engl.) auf der [[Website]] von [[Springer Science+Business Media]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehirn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurobiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Himbeerbläuling</name></author>
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