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	<title>Trittauer Schloss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T00:44:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trittauer_Schloss&amp;diff=1564230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, ISBN-Format</title>
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		<updated>2026-01-05T11:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Trittau Plan Merian.jpg|mini|hochkant=1.7|Karte des Trittauer Schlossbereichs von 1650. Auf der nicht genordeten Karte befindet sich rechts der (nördlich gelegene) Mühlenteich, die linke Bildhälfte wird vom Lauf der (südlich fließenden) Bille durchschnitten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittauer Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Schloss am Rande der heutigen Gemeinde [[Trittau]] im südlichen [[Schleswig-Holstein]]. Das Schloss ging aus einer mittelalterlichen Burganlage hervor und geriet später in den Besitz der Herzöge von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]]. Es wurde wegen Baufälligkeit 1775 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
Das Trittauer Schloss wurde 1326 durch den Grafen [[Johann III. (Holstein-Kiel)|Johann III.]] von [[Holstein-Kiel]] als [[Wasserburg]] an der [[Bille]] gegründet. Die Burg diente der Sicherung des Grenzbereichs zwischen den [[Grafen von Schauenburg und Holstein|schauenburgischen]] Gebieten Holsteins und dem nahen [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg]], wo es in dieser Zeit wiederholt zu gewaltsamen Konflikten mit dem Geschlecht der [[Scharpenberg (Adelsgeschlecht, Lauenburg)|Scharpenbergs]] kam. Nach dem Aussterben der Schauenburger ging Trittau 1460 in den Besitz des dänischen Königshauses, das Holstein als [[Lehen]] verwaltete. Die Burg wurde während der [[Grafenfehde]] 1534 durch den Lübecker Feldherrn [[Marx Meyer]] erobert und nach dem [[Frieden von Stockelsdorf]] wieder an Dänemark zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Erbteilung wurde Trittau 1544 zu einer [[Exklave]] des neu gegründeten Herzogtums [[Schleswig-Holstein-Gottorf]]. Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf I.]] ließ wahrscheinlich um 1581 die alte Burg weitgehend abbrechen und ein neues Schloss in Stil der [[Niederländische Renaissance|niederländischen Renaissance]] errichten, ähnlich dem [[Schloss Reinbek|Schloss im benachbarten Reinbek]].&amp;lt;ref&amp;gt;C. H. Seebach: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Seite 27, 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das Trittauer Schloss 1627 durch [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tilly]] und [[Wallenstein]] eingenommen. Die Heerführer nahmen das Schloss zum vorübergehenden Hauptquartier für ihren Zug gegen Holstein, im umliegenden Gelände wurden über 30.000 Söldner einquartiert. Unter Herzog [[Friedrich III. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Friedrich III.]] beherbergte das Schloss 1657 König [[Karl X. Gustav]] von Schweden und 1659 den Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]].&amp;lt;ref&amp;gt;C. H. Seebach: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Seite 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend spielte es keine bedeutende Rolle mehr in der Landesgeschichte und diente, neben dem Schloss in Reinbek, als Sitz des [[Amtmann]]s. Im 18. Jahrhundert geriet Trittau – wie fast ganz Holstein – durch den [[Vertrag von Zarskoje Selo]] vollständig in dänische Hände. Für das mittlerweile baufällige Trittauer Schloss fand sich keine Verwendung mehr und es wurde 1775 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Schloss sind keine Reste mehr erhalten. Das einstige Schlossgebiet wird noch immer als &amp;#039;&amp;#039;Vorburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und die heutige Straße &amp;#039;&amp;#039;Zur Krim&amp;#039;&amp;#039; markiert den ungefähren Standort des Schlosses. Der Bereich der früheren Schlossinsel ist durch den umgebenden Baumbewuchs aus der Luft noch zu erkennen, wenngleich die Wassergräben heute nicht mehr existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. H. Seebach: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, 1988.&lt;br /&gt;
* Deert Lafrenz: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Studien zur schleswig-holsteinischen Kunstgeschichte, Bd. 18, hrsg. von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte. Zu Trittau S. 393–398. Petersberg, Michael Imhof Verlag 2022, ISBN 978-3-7319-1086-2&lt;br /&gt;
* Zangel, Frederic: unse slot Trittow, Hrsg. Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur, Verlag Ludwig 2013, ISBN 3-86935-215-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ahnenforschung-scharnberg.de/az_trittau.html Geschichtlicher Überblick Schloss und Stadt Trittau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.6033|EW=10.4207|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Stormarn|Trittau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trittau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1770er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Stormarn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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