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	<title>Trittau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trittau&amp;diff=143793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Girwidz: /* Gemeindevertretung */fix</title>
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		<updated>2026-04-09T12:09:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindevertretung: &lt;/span&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Trittau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/37//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/24//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Trittau in OD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Stormarn&lt;br /&gt;
|Amt               = Trittau&lt;br /&gt;
|Höhe              = 36&lt;br /&gt;
|PLZ               = 22946&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04154&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01062082&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE TRU&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Europaplatz 5&amp;lt;br /&amp;gt;22946 Trittau&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.trittau.de/ www.trittau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Oliver Mesch&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Stormarn]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Trittau liegt etwa 30&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Hamburg]]. Im Osten Trittaus liegt die [[Hahnheide]]; im Süden bildet die [[Bille]] die Grenze zum [[Kreis Herzogtum Lauenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hälfte des Gemeindegebietes ist von Wald bedeckt, der Siedlungsbereich wird nach Osten durch die Mühlau begrenzt, die im südlichen Bereich der Gemeinde zum Mühlenteich aufgestaut ist und in die Bille mündet. Trittau liegt im Stormarner [[Endmoräne]]ngebiet und das Gelände weist eine entsprechend bewegte Topographie auf. Höchste Erhebung ist der Kleine Hahnheider Berg mit {{Höhe|101.1|DE-NHN|link=1}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Lütjensee]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Grönwohld]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Linau]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Großensee (Holstein)|Großensee]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Köthel (Stormarn)|Köthel/Stormarn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Köthel (Lauenburg)|Köthel/Lauenburg]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Rausdorf (Holstein)|Rausdorf]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Kuddewörde]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grande]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Hamfelde (Stormarn)|Hamfelde/Stormarn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hamfelde (Lauenburg)|Hamfelde/Lauenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Trittau wurde 1167 in einer Urkunde des Herzogs [[Heinrich der Löwe|Heinrich des Löwen]] zum ersten Mal urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000465/image_171 |titel=Monumenta Germaniae Historica 500–1500 Die Urkunden Heinrichs des Löwen Herzogs von Sachsen und Bayern |hrsg=Bayerische Staatsbibliothek digital |datum=1941 |seiten=111 |abruf=2021-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1239 anlässlich des Baus der Kirche, die zunächst zum [[Kloster Reinbek]] gehörte, ein zweites Mal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10363189_00508.html |titel=Urkundensammlung Schleswig-Holstein-Lauenburgische Ges. f. Vaterländische Geschichte |hrsg=Bayerische Staatsbibliothek digital |datum=1849 |seiten=468–469 |abruf=2021-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahre 1326 ließ Graf [[Johann III. (Holstein-Kiel)|Johann der Milde]] zum Schutz gegen die [[Raubritter]] [[Scarpenbergh]] aus [[Linau]] das [[Schloss Trittau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zangel, Frederic: unse slot Trittow, Hrsg. Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur, Verlag Ludwig 2013, ISBN 3-86935-215-9&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten. Zweck der befestigten Anlage, die zunächst eher einer Burg geähnelt haben dürfte, war der Schutz der wichtigen Handelsstraßen nach Lübeck und Hamburg wie zum Elbübergang bei [[Artlenburg]]. Das Schloss war der Sitz des Amtmannes, der das [[Amt Trittau]] verwaltete. 1534&amp;amp;nbsp;wurde Trittau von dem aus Hamburg stammenden Söldnerführer und Lübecker Stadthauptmann [[Marx Meyer]] im Zuge der [[Grafenfehde]] eingenommen. Im [[Frieden von Stockelsdorf]] ging es im Tausch gegen das kurzzeitig dänisch besetzte [[Travemünde]] an die [[Schleswig-Holstein-Gottorf|Gottorfer]] zurück. Im Jahre 1775 wurde das Schloss wegen Baufälligkeit abgerissen. Der Amtmann residierte fortan im [[Schloss Reinbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trittau gehörte zu den 17 sogenannten [[Holzdörfer]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trittau und die [[Hahnheide]] waren zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als [[Luftkurort]] ein beliebtes Ausflugsziel für die Hamburger Bürger. Lange Zeit bestand mit der [[Südstormarnsche Kreisbahn|Südstormarnschen Kreisbahn]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Perrey: &amp;#039;&amp;#039;Stormarns preußische Jahre&amp;#039;&amp;#039;, S. 130&amp;amp;nbsp;ff., Bad Oldesloe 1993, ISBN 3-529-02732-4&amp;lt;/ref&amp;gt; (bis 1952) eine direkte Bahnanbindung nach Hamburg-[[Tiefstack]] sowie mit der [[Bahnstrecke Schwarzenbek–Bad Oldesloe]] der Bundesbahn nach [[Schwarzenbek]] und [[Bad Oldesloe]] (bis 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Deutschland schrittweise besetzt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 trafen britische Panzer in Trittau ein und besetzten den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article205288543/Vor-siebzig-Jahren-kapitulierte-die-Stadt-Ahrensburg.html &amp;#039;&amp;#039;Kriegsende. Vor siebzig Jahren kapitulierte die Stadt Ahrensburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Mai 2015, abgerufen am 31. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;Mai unterschrieb [[Hans-Georg von Friedeburg]] im Auftrag des letzten [[Reichspräsident]]en [[Karl Dönitz]], der sich zuvor mit der [[Regierung Dönitz|letzten Reichsregierung]] in den [[Sonderbereich Mürwik]] abgesetzt hatte, die [[Teilkapitulation der Wehrmacht für Nordwestdeutschland, Dänemark und die Niederlande]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.volksbund.de/fileadmin/redaktion/BereichInfo/Textsammlungen/Ausstellungen/0400_ausstellung_timeloberg/Timeloberg.pdf |text=Die Kapitulation auf dem&lt;br /&gt;
Timeloberg |wayback=20210226005827}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Krieg endete schließlich mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Bedingungslosen Kapitulation am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1945]]. Zum Ende des Krieges waren zahlreiche [[Flüchtling]]e und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebenen]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] nach Schleswig-Holstein geflüchtet (vgl. [[Flüchtlinge in Schleswig-Holstein nach dem Zweiten Weltkrieg]]). Auch nach Trittau flüchteten Menschen, beispielsweise ein Zug von Eisenbahnern der [[Bahnstrecke Freienwalde–Zehden|Kleinbahn Freienwalde–Zehden]] mit ihren Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20191206011821/https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/zeitreise/Zeitreise-Flucht-in-den-Westen-per-Fluechtlingszug,zeitreise2138.html NDR-Zeitreise: Flucht in den Westen per Flüchtlingszug], vom 5. Mai 2019; Anmerkung: Im Filmbeitrag des NDR wird klar vermittelt, dass sich die Episode in den letzten Kriegstagen abspielte. Die Datumsangabe „8.&amp;amp;nbsp;Juni 1945“ im NDR-Begleittext ist offensichtlich fehlerhaft.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Folge verdoppelte sich die Bevölkerung Trittaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stormarnlexikon.de/fluechtlinge/ Stormann Lexikon. Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg in Stormarn], abgerufen am 6. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TrittauerMuehle.jpg|mini|Trittauer Wassermühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Trittau Plan Merian.jpg|mini|Plan des Schlosses Trittau von 1650]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Trittau gehörte ursprünglich zum [[Kirchspiel]] [[Kirchsteinbek|Steinbek]], bis es im Jahr 1248 zu einer eigenständigen Kirchengemeinde wurde.&lt;br /&gt;
In Trittau gibt es heute folgende Kirchengemeinden:&lt;br /&gt;
* evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Trittau&lt;br /&gt;
* katholische Pfarrei Seliger Niels Stensen: Die katholische Kirche in Trittau, die das [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;Maria – Braut des Heiligen Geistes&amp;#039;&amp;#039; trug, wurde ab 1971 erbaut. Sie ersetzte einen zu klein gewordenen Vorgängerbau von 1954. Die Kirche wurde am 20. Januar 1973 [[Kirchweihe|geweiht]] und bis zum 9. Juni 2025 genutzt. Seitdem finden die katholischen Gottesdienste in der evangelischen Kirche statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sankt-ansverus.de/trittau/ &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Maria – Braut des Heiligen Geistes Trittau.&amp;#039;&amp;#039;] Gottesdienstplan 2. Quartal 2025, Pfarrei Sankt Ansverus, abgerufen am 9. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* freie evangelische Gemeinde Trittau&lt;br /&gt;
* [[Neuapostolische Kirche]] Gemeinde Trittau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die hauptamtlich verwaltete Gemeinde Trittau ist ein [[Unterzentrum]] im [[Amt Trittau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
| TITEL        = Wahl zur Gemeindevertretung Trittau 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010625270082.html |titel=Gemeindewahl, Gemeinde Trittau Amtliches Endergebnis |hrsg=Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein |datum=2023-05-14 |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2018&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 36.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 36.7&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = BGT&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 28.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 21.7&lt;br /&gt;
| FARBE2       = 0000FF&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG2   = Bürgergemeinschaft Trittau&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 17.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 25.4&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 17.4&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 16.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Überschrift = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzverteilung Gemeindevertretung Trittau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
|SPD|Grüne|BGT|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD = 3&lt;br /&gt;
| Grüne = 3&lt;br /&gt;
| BGT = 6&lt;br /&gt;
| BGT Farbe = 0000FF&lt;br /&gt;
| CDU = 7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung ist die kommunale [[Volksvertretung]] der Gemeinde Trittau. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] fand am 14. Mai 2023 statt. Diese führte bei einer Wahlbeteiligung von 47,0 % zu nebenstehender Zusammensetzung der Gemeindevertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bürgervorsteher]] ist Lars Ryll (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trittau.sitzung-online.de/public/to010?1--attachments-expandedPanel-content-body-rows-2-cells-2-cell-link&amp;amp;SILFDNR=2000001&amp;amp;refresh=false&amp;amp;TOLFDNR=2000013 |titel=Sitzung der Gemeindevertretung |hrsg=Gemeinde Trittau |datum=2023-06-08 |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* Bis 1945: Conrad Jessen&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Hergenhan: Dreissig Jahre kommunale Arbeit in Trittau 1945–1975, Hrsg. Gemeinde Trittau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mai–Juni 1945: Ferdinand Rüffert, von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] berufen&lt;br /&gt;
* Juni–Nov. 1945: Andreas Ruf, von der britischen Militärregierung berufen&lt;br /&gt;
* Dez. 1945–Nov. 1946: Theodor Boe, von der britischen Militärregierung berufen&lt;br /&gt;
* Nov. 1946–März 1947: Johannes Wilhelm Friedrich Reibnitz&lt;br /&gt;
* 1947–1951: Ferdinand Rüffert, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] (ehrenamtlich)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spd-trittau.de/fileadmin/user_upload/downloads/chronik.pdf |text=100 Jahre SPD-Trittau Chronik |wayback=20131203080332}} (PDF; 695&amp;amp;nbsp;kB) Website des SPD-Ortsvereins Trittau, abgerufen am 25. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951–1970: Walter Stursberg, [[Freie Demokratische Partei|FDP]] (ehrenamtlich)&lt;br /&gt;
* 1970–1978: Otto Hergenhan, [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] (ehrenamtlich)&lt;br /&gt;
* 1978–2002: Jochim Schop, [[Parteiloser|parteilos]] (hauptamtlich)&lt;br /&gt;
* 2002–2014: Walter Nussel, parteilos (hauptamtlich)&lt;br /&gt;
* seit 2014: Oliver Mesch, parteilos (hauptamtlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Wappen: [[Blasonierung]]: „Über grünem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Silber ein zweistöckiges, traufenständiges rotes barockes Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach, übergiebeltem Zwerchhaus in der Frontmitte und pilasterflankierter, übergiebelter Haustür.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|434|Gemeinde Trittau, Kreis Stormarn|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flagge: „Auf weißem, oben und unten von einem grünen Randstreifen begrenzten Flaggentuch das rote Haus des Gemeindewappens.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
Trittau ist eine Gemeindepartnerschaft mit der Stadt [[Gadebusch]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mlkt ganz.jpg|mini|Martin-Luther-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trittau burgkrug.jpg|mini|Burgkrug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trittau Amtsgericht.JPG|mini|Ehemaliges Amtsgericht]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die ältesten erhaltenen Gebäude Trittaus sind neben der [[Martin-Luther-Kirche (Trittau)|Martin-Luther-Kirche]] aus dem Jahr 1880, die 1701 erbaute [[Wassermühle]] und der 1695 erbaute Gasthof „Burgkrug“, der gegenüber der Wassermühle an der alten Landstraße zwischen Hamburg und [[Mecklenburg]] gelegen ist. In der [[Liste der Kulturdenkmale in Trittau]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte steht das ehemalige Pastorat, das vor dem Bau des neuen Rathauses auf dem Europaplatz als Verwaltungssitz diente und heute als Bürgerhaus genutzt wird. Gegenüber steht ein Bau des Architekten [[Fritz Höger]], der heute ein Modehaus beherbergt. In unmittelbarer Nachbarschaft der historischen Wassermühle hat die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn 2006 ein modernes Atelierhaus mit Ausstellungsraum erbauen lassen. An der Hauptstraße im Süden der Gemeinde am Ortsausgang Richtung Hamfelde liegt das ehemalige [[Amtsgericht Trittau]], das Geburtshaus Theodor Steltzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Teil der [[Hahnheide]] befindet sich ein 27&amp;amp;nbsp;Meter hoher hölzerner Aussichtsturm, der sogenannte Hahnheider Turm, von dem man bis nach Hamburg sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik, Theater und Museen ===&lt;br /&gt;
Wichtige Teile der Mühlenausstattung sind noch vorhanden und für den Besucher der seit 1992 als Kulturzentrum genutzten Wassermühle sichtbar. Das Mühlenprogramm bietet Musik, Lesungen, Vorträge und Kleinkunstveranstaltungen, in der Mühlengalerie finden ständig Ausstellungen bildender Künstler statt. Eine Wohnung im Mühlengebäude wird jahresweise an Stipendiaten der Sparkassen-Kulturstiftung vergeben. Im benachbarten Atelierhaus finden ebenfalls Kunstausstellungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bürgerhaus Trittau ist ein Saal mit Bühne, dort finden u.&amp;amp;nbsp;a. Aufführungen der Trittauer Laienspieler statt. In der Martin-Luther-Kirche finden Konzerte mit klassischer Musik statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum Trittaus an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Zur Mühlau&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein [[Findlingsgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
Trittau ist eingebettet in eine wald- und seenreiche Landschaft, die zu Wanderungen und Radtouren einlädt. Die Hahnheide, das [[Mühlenbachtal bei Trittau|Mühlenbachtal]] und die Bille-Niederung stehen mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Turn- und Sportverein Trittau von 1899 e.&amp;amp;nbsp;V. ist der mitgliederstärkste Sportverein in der Gemeinde. Besonders erfolgreich ist die [[Badminton]]-Sparte, die seit der Saison 2013/14 auch in der 1.&amp;amp;nbsp;Bundesliga spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arne Bachmann |url=https://www.abendblatt.de/region/stormarn/sport_141/article123524215/Das-beste-Jahr-in-der-Geschichte-des-TSV-Trittau.html |titel=Das beste Jahr in der Geschichte des TSV Trittau |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |hrsg=Zeitungsgruppe Hamburg |datum=2014-01-04 |sprache=de-DE |abruf=2020-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Vor Ostern, zum [[Deutscher Mühlentag|Deutschen Mühlentag]] und zum [[Erntedankfest]] finden Kunsthandwerkermärkte bei der Wassermühle statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Tag des Liedes Ende Mai findet auf dem Sängerberg das Sängerfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dritten Wochenende im August findet auf dem Schützenplatz das Trittauer Volks- und [[Schützenfest]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sommerferien veranstaltet die „KinderInitiative Trittau“ (K.&amp;amp;nbsp;I.&amp;amp;nbsp;T.) ihr traditionelles [[Seifenkiste]]nrennen in der Poststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Wochenende im Advent findet rund um die evangelische Martin-Luther-Kirche der Nikolausmarkt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:hohenfelder damm.jpg|mini|Hohenfelder Damm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Trittau.JPG|mini|Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trittau-BM-Hergenhahnstr.JPG|mini|Bürgermeister-Hergenhan-Straße im Gewerbegebiet Nord]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trittau Bürgerhaus.JPG|mini|Bürgerhaus in Trittau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Die Fahrtstrecke vom Ortszentrum zur Anschlussstelle Stapelfeld der [[Bundesautobahn 1]] beträgt etwa 14&amp;amp;nbsp;km, die Anschlussstelle Schwarzenbek/Grande der [[Bundesautobahn 24]] ist nach ca. 7&amp;amp;nbsp;km zu erreichen. Unmittelbar westlich des Ortes verläuft die [[Bundesstraße 404]] in Nord-Süd-Richtung, die über die Anschlussstellen Trittau-Nord und Trittau-Süd zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Straßenverbindung von Trittau nach [[Hohenfelde (Stormarn)|Hohenfelde]], der Hohenfelder Damm, steht heute unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Schleswig-Holstein|OD}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
Innerhalb des [[Hamburger Verkehrsverbund]]es (HVV) werden durch die [[Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein]] (VHH), sowie durch die [[Autokraft]] und die Verkehrsgesellschaft Südholstein (VGS) bzw. [[Dahmetal (Verkehrsbetrieb)|Dahmetal]] mehrere Buslinien in Trittau und Umgebung betrieben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|XpressBus|X33}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Hamburg-Billstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Grande]] – [[Witzhave]] – &amp;#039;&amp;#039;über [[Bundesautobahn 24|A24]]/[[Bundesautobahn 1|A1]]&amp;#039;&amp;#039; – [[U-Bahnhof Billstedt|U Billstedt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|MetroBus|264}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Hamburg-Rahlstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Großensee (Holstein)|Großensee]] – [[Siek (Holstein)|Meilsdorf]] – [[Braak]] – [[Stapelfeld]] – [[Hamburg-Rahlstedt|Bf. Rahlstedt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{ÖPNV Hamburg|StadtBus|333}}&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Hamburg-Steinfurter-Allee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Trittau – [[Grande]] – [[Witzhave]] – [[Neuschönningstedt]] – [[Glinde]] – [[Oststeinbek]] – [[U-Bahnhof Steinfurther Allee|U&amp;amp;nbsp;Steinfurther Allee]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|364}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Hamburg-Rahlstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Grönwohld]] – [[Lütjensee]] – [[Großensee (Holstein)|Großensee]] – [[Siek (Holstein)|Meilsdorf]] – Braak – Stapelfeld – Bf.&amp;amp;nbsp;[[Hamburg-Rahlstedt|Rahlstedt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|369}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Ahrensburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Lütjensee]] – [[Hoisdorf]] – [[U-Bahnhof Großhansdorf|U Großhansdorf]] – [[U-Bahnhof Kiekut|U Kiekut]] – [[U-Bahnhof Schmalenbeck|U&amp;amp;nbsp;Schmalenbeck]] – Bf.&amp;amp;nbsp;[[Ahrensburg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|433}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Aumühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Kuddewörde]] – [[Friedrichsruh]] – [[Bahnhof Aumühle|Bf. Aumühle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|8120}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Bad Oldesloe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Lütjensee]] – [[Grönwohld]] – [[Lütjensee|Dwerkaten]] – [[Steinburg (Stormarn)|Sprenge]] – [[Steinburg (Stormarn)|Mollhagen]] – [[Lasbek]] – [[Pölitz]] – [[Bahnhof Bad Oldesloe|Bad&amp;amp;nbsp;Oldesloe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|8720}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Lübeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Lütjensee]] – [[Grönwohld]] – [[Linau]] – [[Sirksfelde]] – [[Wentorf (Amt Sandesneben)|Wentorf A/S]] – [[Sandesneben]] – [[Labenz]] – [[Kastorf]] – [[Bliestorf]] – [[Lübeck Hauptbahnhof|Lübeck&amp;amp;nbsp;Hbf]]/ZOB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Hamburg|StadtBus|8760}}&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trittau – Mölln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Trittau – [[Hamfelde (Lauenburg)]] – [[Mühlenrade]] – [[Köthel (Lauenburg)]] – [[Köthel (Stormarn)]] – [[Koberg]] – [[Nusse]] – [[Alt Mölln]] – [[Mölln]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Neben den oben genannten Buslinien werden in Trittau noch weitere Linien besonders zur Schülerbeförderung betrieben. Außerdem wird im Auftrag des Kreises Stormarn von der VHH seit Dezember 2020 – zunächst für ein Jahr – ein [[Ridepooling|On-Demand-Verkehr]] mit Elektrofahrzeugen im Raum Trittau/Lütjensee/Großensee/[[Brunsbek]] angeboten, die auch den Anschluss an die nächsten westlichen Busknotenpunkte [[Stapelfeld]], Rahlstedt-Großlohe, [[Willinghusen]] und [[Neuschönningstedt]] (Haidkrug) herstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vhhbus.de/ioki-hamburg/on-demand-shuttle-kreis-stormarn/ &amp;#039;&amp;#039;Das On-Demand-Angebot im Rahmen des Reallabor Hamburg&amp;#039;&amp;#039;], VHH-Website, abgerufen am 6. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sonstiges ====&lt;br /&gt;
Von 1887 bis 1976 war Trittau Bahnstation der [[Bahnstrecke Schwarzenbek–Bad Oldesloe]] und von 1907 bis 1952 startete hier die [[Südstormarnsche Kreisbahn]] Richtung Hamburg. Auf den ehemaligen Bahntrassen verlaufen heute [[Radwanderweg]]e nach [[Glinde]] und Bad Oldesloe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Trittau eine rein landwirtschaftliche Gemeinde. Die ortsansässige genossenschaftliche Mili-Milch war bis zum Verkauf an [[Hansa-Milch]] 2010 die letzte freie [[Molkerei|Meierei]] Schleswig-Holsteins. Am 31.&amp;amp;nbsp;März 2011 wurde sie durch den neuen Besitzer geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hamburger Randlage haben sich inzwischen weitere Unternehmen aus dem verarbeitenden [[Gewerbe]] angesiedelt, darunter Fenster- und Türen-Hersteller, eine Wachsraffinerie und Arzneimittelhersteller und -händler. Von überregionaler Bedeutung war dabei jedoch viele Jahre allein die [[Nico Pyrotechnik]], heute &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinmetall]] Waffe Munition GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Gelände der ehemaligen [[Ziegelei]] besteht eine Bauschuttdeponie und ist ein Technologiezentrum angesiedelt. Als Betrieb der modernen Abfallwirtschaft findet sich eine [[Kompostierung]]sanlage für Bioabfälle und Grünschnitt mit [[Biogasanlage|Bioabfallvergärungsanlage]], in der die Abfälle aus der Biomüllsammlung von Stormarn und Lauenburg behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Im Schulzentrum Trittau befinden sich eine Grundschule (Mühlau-Schule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://grundschule-trittau.lernnetz.de/ |text=Website der Mühlau-Schule |wayback=20131228130145}} Abgerufen am 1. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;), eine Gemeinschaftsschule (Hahnheide-Schule&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hahnheide-schule.de/ Website der Hahnheide-Schule.] Abgerufen am 25. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;), ab Schuljahr 2014/15 mit gymnasialer Oberstufe, ein [[Gymnasium Trittau|Gymnasium]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gymnasium-trittau.de/contao-3.5.28/ Website des Gymnasiums Trittau]&amp;lt;/ref&amp;gt;, das 2019 von der Ministerin [[Karin Prien]] als &amp;#039;&amp;#039;Jugend-forscht-Schule 2019&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cordula Poggensee |url=https://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/karin-prien-zeichnet-trittauer-gymnasium-aus-ein-besonderer-geist-id26179992.html |titel=Karin Prien zeichnet Trittauer Gymnasium aus: „Ein besonderer Geist“ |werk=Stormaner Tageblatt |hrsg=[[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag|sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]] |datum=2019-10-30 |abruf=2020-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie ein Förderzentrum. Das Förderzentrum ist eine Außenstelle der Amalie-Sieveking-Schule&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amalie-sieveking-schule.de/ Website der Amalie-Sieveking-Schule.] Abgerufen am 25. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nachdem die ehemalige Campeschule in Trittau zum Schuljahr 2011/12 wegen zu geringer Schülerzahlen aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine [[Volkshochschule]] sowie eine private Musikschule. Außerdem sind mehrere [[Kindertagesstätte]]n in Trägerschaft der Gemeinde, der evangelischen Kirchengemeinde und des [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeiteinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Im Bürgerhaus Trittau befinden sich ein Jugendzentrum und eine Altenbegegnungsstätte, außerdem werden die Räumlichkeiten von Vereinen und Initiativen genutzt. In der Gemeinde gibt es Sportplätze und -hallen sowie ein Freibad. Auf dem Gelände der ehemaligen [[Ziegelei]] befindet sich eine Groß-Disco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Johannes Wilhelm Friedrich Reibnitz (1880–1955), Ehrenbürger 1953, Arbeit im Dienste der Allgemeinheit&lt;br /&gt;
* Otto Hergenhan (????–1987), gleichzeitige Ernennung zum Ehrenbürgermeister und Ehrenbürger 1982, langjähriger ehrenamtlicher Bürgermeister und Gemeindevorsteher, engagierte sich besonders für den Bau eines Gymnasiums und erforschte die Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
* Kurt Arnold (1926–2009), Ehrenbürger 1996, langjähriger Gemeindevertreter und Mitbegründer der Wählergemeinschaft BGT, setzte sich für das Wohl der Gemeinde ein&lt;br /&gt;
* Otto Bentien (1923–2006), Ehrenbürger 1997, langjähriger Gemeindevertreter, setzte sich für die Belange Trittaus ein und wartete als Uhrmacher ehrenamtlich die Kirchturmuhr&lt;br /&gt;
* Johanna Lange (1930–2013), Ehrenbürgerin 2010, langjährige Gemeindevertreterin und außerordentliches soziales Engagement im Ehrenamt&lt;br /&gt;
* Bernd Geisler, Ehrenbürger 2016, langjähriger Gemeindevertreter und Vorsitzender des Schulverbandes mit außerordentlichem sozialen Engagement&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.trittau.de/media/Oeffentliche_Sitzungsunterlagen/2016/Trittau/Gemeindevertretung/2016-07-21/2016-07-21%20GV%20Trittau%20Protokoll.pdf |text=Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 21.07.2016 |wayback=20161126004620}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Joachim Heinrich Campe]] (1746–1818), aufgeklärter Pädagoge, Publizist und Sprachforscher&lt;br /&gt;
* [[Caroline Rudolphi]] (1753–1811), Erzieherin, Dichterin, Schriftstellerin, gründete in Trittau ein Institut für Mädchenerziehung&lt;br /&gt;
* [[Arno Surminski]] (* 1934), Schriftsteller, verarbeitete seine Trittauer Zeit nach Kriegsende in dem Roman „Kudenow oder an fremden Wassern weinen“&lt;br /&gt;
* [[Bernd Heinrich (Biologe)|Bernd Heinrich]] (* 1940), Professor für Biologie, verbrachte seine Kindheit als [[Flüchtlingskind]] mit seiner Familie in einer Waldhütte in der Hahnheide&amp;lt;ref&amp;gt;Perrey, Hans.Jürgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Trittauer Sieben – Bedeutende Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ludwig, Kiel 2009, ISBN 978-3-86935-016-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Blin]] (1943–2022), Profiboxer, lebte während seiner Boxkarriere in Trittau&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Riessen]] (* 1944), Theater- und Fernsehschauspielerin, lebt in Trittau&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Sacher]] (* 1960), Opernsänger, lebt in Trittau&lt;br /&gt;
* Andy Anderson, Sänger der Band [[Soulful Dynamics]], lebte in Trittau und trat mit seiner Band häufig in Holländers Gasthof und im Pardon Club auf&lt;br /&gt;
* [[Karina Peisker]] (* 2000), 5-fache Weltmeisterin im Rhönradturnen, davon zwei Titel während der Mitgliedschaft im TSV Trittau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Geburtsdatum! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schorer]] (1836–1918), Apotheker und Politiker in Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Alfred Teves]] (1868–1953), Gründer der Firma Alfred Teves (später ATE)&lt;br /&gt;
* [[Theodor Steltzer]] (1885–1967), Politiker (CDU), 1946–1947 eingesetzter Ministerpräsident von Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* Anton August Johann Lange (1892–1963), SPD- und [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanner]]-Mitglied, 1927–1933 Stadtverordneter in Altona, 1933 aus politischen Gründen entlassen, 1938 vorübergehend im [[Konzentrationslager]] Fuhlsbüttel, nach dem Krieg wieder im Polizeidienst, schließlich Polizei-Vizepräsident in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Werner Staak]] (1933–2006), Bundestagsabgeordneter der [[SPD]], Innensenator in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Uwe Looft]] (1938–2019), Jurist, Bundestagsabgeordneter der [[CDU]] 1971–1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trittau.de/ Website der Gemeinde Trittau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Hergenhan: &amp;#039;&amp;#039;Trittau, Stormarner Hefte Nr. 5&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz-Verlag, 1978&lt;br /&gt;
* Alfred Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Kirchspiels und Amtes Trittau und seiner weiteren Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 1914&lt;br /&gt;
* Oliver Mesch: &amp;#039;&amp;#039;Vom Zarenthron zum Dannebrog – Das Kirchspiel Trittau im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Berkenthin, 2000, ISBN 3-9807105-1-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Stormarn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4060935-2|LCCN=n88080682|VIAF=128484357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trittau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Bille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Stormarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1167]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girwidz</name></author>
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