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	<title>Triptis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Triptis&amp;diff=61283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Triptis&amp;diff=61283&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-08T06:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Triptis.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/44/7/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/51/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Triptis in SOK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Orla-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Triptis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 358&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07819&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036482&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16075116&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE TPT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.triptis.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=176202 www.triptis.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jan Wißgott&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:07819 Triptis, Germany - panoramio (10).jpg|mini|Stadtteich, dahinter der Turm der [[Burg Triptis]] und der [[St. Marien (Triptis)|Stadtkirche St. Marien]] (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07819 Triptis, Germany - panoramio (27).jpg|mini|Markt mit Stadtbibliothek und St. Marien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triptis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Orla-Kreis]]. Sie gehört zur gleichnamigen [[Verwaltungsgemeinschaft Triptis]] und liegt an der [[Bundesautobahn 9]] und an der [[Eisenbahnstrecke]] von [[Gera]] nach [[Saalfeld/Saale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Triptis liegt unweit der [[Wasserscheide]] zwischen [[Saale]] und [[Weiße Elster|Weißer Elster]] in einem flachen, nach Westen offenen Talkessel. Im östlichen Teil dieses Gebietes liegt das Quellgebiet der [[Orla]], die südöstlich der Stadt zur [[Talsperre Triptis]] aufgestaut wird. Der Ortsteil Oberpöllnitz liegt am Ursprung des Pöllnitzbaches, die Ortsteile Schönborn, Ottmannsdorf und Hasla befinden sich nahe dem Quellgebiet der [[Roda (Fluss)|Roda]], der Ortsteil Döblitz liegt im Orlatal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Bremsnitz]], [[Karlsdorf (Thüringen)|Karlsdorf]], [[Renthendorf]] im [[Saale-Holzland-Kreis]], [[Schwarzbach (Landkreis Greiz)|Schwarzbach]] und die Stadt [[Auma-Weidatal]] im [[Landkreis Greiz]] sowie [[Geroda (Thüringen)|Geroda]], [[Mittelpöllnitz]], [[Tömmelsdorf]], [[Lemnitz]], [[Miesitz]], [[Dreitzsch]], [[Rosendorf (Thüringen)|Rosendorf]] und die Stadt [[Neustadt an der Orla]] im Saale-Orla-Kreis. Die Stadt Neustadt an der Orla grenzt mit den Ortsteilen [[Breitenhain-Strößwitz]] und [[Stanau]] nur mittelbar an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Triptis besteht laut [[Hauptsatzung]] aus den Ortsteilen Triptis, [[Oberpöllnitz]], [[Döblitz (Triptis)|Döblitz]], [[Hasla]], [[Schönborn (Triptis)|Schönborn]], [[Ottmannsdorf]] und [[Pillingsdorf]]/[[Burkersdorf (Triptis)|Burkersdorf]]. Dazu kommen die Weiler [[Mühlpöllnitz]], [[Buchpöllnitz]] und [[Steinpöllnitz]], die nicht den Status eines [[Ortsteil]]s besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Kreuzung von Verkehrswegen – von Saalfeld durch den Orlagau zur Weißen Elster bei Gera und von Leipzig nach Nürnberg – war wohl Grund für den Bau einer [[Wasserburg]] für die Herren [[Lobdeburg (Adelsgeschlecht)|von Lobdeburg]] in Triptis. Mit der Verlegung eines [[Benediktiner]]innenkloster nach [[Zwickau]] wurde Triptis erstmals am 14. Mai 1212 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute rätselhafte Ortsname bedeutete im slawischen Ursprung höchstwahrscheinlich „drei Vögelchen“ &amp;#039;&amp;#039;(Tri Ptiči)&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnete zuerst möglicherweise einen Zufluss zur Orla.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karlheinz Hengst |url=http://www.namenkundliche-informationen.de/baende/download/25364/id28219/ |titel=Triptis – ein rätselhafter Ortsname als Sprachdenkmal in Ostthüringen |werk=Namenkundliche Informationen. NI. |hrsg=Nr. 89/90 |datum=2006 |seiten=43–52 |format=pdf; 2,5&amp;amp;nbsp;MB |kommentar={{ISSN|0943-0849}} |archiv-url=http://web.archive.org/web/20200714171655/http://www.namenkundliche-informationen.de/baende/download/25364/id28219/ |archiv-datum=2020-07-14 |abruf=2022-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem Notgeldschein von 1921 steht: „Triptis (Trepta) ward Anno 756 von den Grafen von Arnshaug erbauet“. Inwieweit diese Information allerdings richtig ist, kann nicht gesagt werden. Als Stadt wurde Triptis erstmals am 13. Oktober 1328 urkundlich genannt, 1367 erhielt sie durch Landgraf [[Balthasar (Thüringen und Meißen)|Balthasar]] und dessen Bruder [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelm]] das [[Marktrecht]]. 1373 folgte die Verleihung des Meilen-, Malz- und Braurechtes durch die Landgrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1527 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Die Stadt, deren [[Stadtrat|Rat]] seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist, gehörte zum Amt [[Arnshaugk]], danach zum [[Neustädter Kreis]] und zwischen 1816 und 1920 zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]. 1871 wurde die Bahnlinie zwischen [[Gera]] und [[Saalfeld/Saale]] eröffnet, 1894 folgte die [[Bahnstrecke Triptis–Marxgrün|Oberlandbahn]] nach [[Ziegenrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1907 wurde in Triptis eine der ersten landwirtschaftlichen Weiterbildungsschulen Thüringens gegründet. Ab 1949 bildete sie als Fachschule [[Staatsexamen|staatlich geprüfte]] [[Landwirt]]e, später [[Agrarwissenschaften|Agraringenieure]] und auch Fernstudenten aus. 1962 wurde die Fachschule zur Spezialschule für Landtechnik und war später für die Aus- und Weiterbildung ausländischer Landtechniker zuständig. Mit der deutschen Wiedervereinigung endete 1990 nach 83 Jahren die Ausbildung von Landwirten in Triptis.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Zeymer, Edgar Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Von der landwirtschaftlichen Winterschule Triptis zur Fachschule für Landwirtschaft und der Spezialschule für Landtechnik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Geschichtsheft&amp;#039;&amp;#039; 8 (= Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Schriftenreihe; 13). 2002, {{ISSN|0944-0348}}, S. 109–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind die [[Porzellanfabrik Triptis]] (heute an der „Thüringer [[Porzellanstraße]]“ gelegen) und Deutschlands erste [[Autobahnraststätte]] [[Rodaborn]], die von 1934 bis 20. Dezember 1936 an der [[Bundesautobahn 9|A 9]] gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] mussten 128 [[Kriegsgefangene]] sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern in den Orten [[Pillingsdorf]], [[Rosendorf (Thüringen)|Rosendorf]], [[Schmieritz]] und [[Weltwitz]] in der Landwirtschaft [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vorausgehenden leichteren [[Luftangriff]]en wurden am 10. April 1945 von der [[United States Army Air Forces|US Air Force]] 163 Tonnen Bomben auf Triptis abgeworfen, es gab 3 Tote. Am 6. Februar 1945 stürzte ein abgeschossener [[Boeing B-17|B-17]]-Bomber („Fliegende Festung“) bei Triptis/[[Mittelpöllnitz]] ab, ein Besatzungsmitglied kam ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Sagan: &amp;#039;&amp;#039;Ostthüringen im Bombenkrieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof, Petersberg 2013, ISBN 978-3-86568-636-7, S. 180–181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Triptis bewarb sich gemeinsam mit den Städten Pößneck und Neustadt an der Orla erfolgreich als Ausrichter für die [[Liste der Landesgartenschauen in Thüringen|Thüringer Landesgartenschau]] 2028, die inzwischen auf 2030 verschoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thuering-2025-09-02&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wirtschaft.thueringen.de/ministerium/presseservice/detailseite-1/landesgartenschauen-in-saale-orla-region-und-altenburg-werden-verschoben |titel=Landesgartenschauen in Saale-Orla-Region und Altenburg werden verschoben |werk=wirtschaft.thueringen.de |hrsg=Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft, Ländlichen Raum |datum=2025-09-02 |abruf=2025-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden Oberpöllnitz und Döblitz eingemeindet, 1956 folgten Hasla und am 1. Mai 1965 Schönborn und Ottmannsdorf. Die bisher letzte Eingemeindung war die von Pillingsdorf (mit Burkersdorf) am 1. Januar 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahresdiagramm&lt;br /&gt;
|Höhe = 200&lt;br /&gt;
|Breite = 400&lt;br /&gt;
|Maßstab = 25&lt;br /&gt;
|Intervall = 500&lt;br /&gt;
|Säulenbreite = 10&lt;br /&gt;
|Einheit = Einwohner&lt;br /&gt;
|Start = 1994&lt;br /&gt;
| 1994 = 4636&lt;br /&gt;
| 1995 = 4619&lt;br /&gt;
| 1996 = 4548&lt;br /&gt;
| 1997 = 4542&lt;br /&gt;
| 1998 = 4441&lt;br /&gt;
| 1999 = 4396&lt;br /&gt;
| 2000 = 4340&lt;br /&gt;
| 2001 = 4285&lt;br /&gt;
| 2002 = 4231&lt;br /&gt;
| 2003 = 4164&lt;br /&gt;
| 2004 = 4117&lt;br /&gt;
| 2005 = 4040&lt;br /&gt;
| 2006 = 3954&lt;br /&gt;
| 2007 = 3878&lt;br /&gt;
| 2008 = 3814&lt;br /&gt;
| 2009 = 3756&lt;br /&gt;
| 2010 = 3729&lt;br /&gt;
| 2011 = 3744&lt;br /&gt;
| 2012 = 3843&lt;br /&gt;
| 2013 = 3808&lt;br /&gt;
| 2014 = 3758&lt;br /&gt;
| 2015 = 3762&lt;br /&gt;
| 2016 = 3721&lt;br /&gt;
| 2017 = 3711&lt;br /&gt;
| 2018 = 3663&lt;br /&gt;
| 2019 = 3658&lt;br /&gt;
| 2020 = 3597&lt;br /&gt;
| 2021 = 3629&lt;br /&gt;
| 2022 = 3695&lt;br /&gt;
| 2023 = 3690&lt;br /&gt;
| 2024 = 3606&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
1830 hatte Triptis 1224 Einwohner. 1925 wurden 2877, 1933 schon 3068 und 1939 immerhin 3275 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 4.636&lt;br /&gt;
* 1995: 4.619&lt;br /&gt;
* 1996: 4.548&lt;br /&gt;
* 1997: 4.542&lt;br /&gt;
* 1998: 4.441&lt;br /&gt;
* 1999: 4.396&lt;br /&gt;
* 2000: 4.340&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2001: 4.285&lt;br /&gt;
* 2002: 4.231&lt;br /&gt;
* 2003: 4.164&lt;br /&gt;
* 2004: 4.117&lt;br /&gt;
* 2005: 4.040&lt;br /&gt;
* 2006: 3.954&lt;br /&gt;
* 2007: 3.878&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2008: 3.814&lt;br /&gt;
* 2009: 3.756&lt;br /&gt;
* 2010: 3.729&lt;br /&gt;
* 2011: 3.744&lt;br /&gt;
* 2012: 3.843&lt;br /&gt;
* 2013: 3.808&lt;br /&gt;
* 2014: 3.758&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2015: 3.762&lt;br /&gt;
* 2016: 3.721&lt;br /&gt;
* 2017: 3.711&lt;br /&gt;
* 2018: 3.663&lt;br /&gt;
* 2019: 3.658&lt;br /&gt;
* 2020: 3.597&lt;br /&gt;
* 2021: 3.629&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2022: 3.695&lt;br /&gt;
* 2023: 3.690&lt;br /&gt;
* 2024: 3.606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;text-align:center;&amp;quot;|Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der Stadtratswahl vom 26. Mai 2024 setzt sich der [[Stadtrat]] wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=075&amp;amp;gemnr=75116 Gemeinderatswahl 2024 in Triptis - vorläufiges Ergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft Triptis: 4 Sitze (24,6 %)&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein Triptis e. V.: 3 Sitze (21,2 %)&lt;br /&gt;
* [[Alternative für Deutschland|AfD]]: 3 Sitze (18,7 %)&lt;br /&gt;
* UM UNS/[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 2 Sitze (12,6 %)&lt;br /&gt;
* FC Chemie Triptis e.&amp;amp;nbsp;V.: 2 Sitze (10,9 %)&lt;br /&gt;
* [[Werteunion|WerteUnion]]: 1 Sitz (8 %)&lt;br /&gt;
* [[Die Linke]]: 1 Sitz (4 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl 1994 setzte sich Berthold Steffen (damals [[Deutsche Soziale Union|DSU]]) mit 74,7 % der gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 78,3 % gegen seine Mitbewerber durch. Bei der Wahl 2000 erhielt er 98,1 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 43,2 %. Nun für die Freie Wählergemeinschaft Triptis angetreten, wurde er auch am 7. Mai 2006 mit 98,3 % bei einer Wahlbeteiligung von 39,2 % und am 15. Januar 2012 mit 91,0 % bei einer Wahlbeteiligung von 34,7 % wiedergewählt. 2018 wurde er nach 24 Jahren von Peter Orosz (Feuerwehrverein Triptis e. V.) abgelöst, der mit 54,1 % der Stimmen gewählt wurde. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2024 wurde der vorherige Kulturamtsleiter der Stadt Triptis, Jan Wißgott, zum Bürgermeister von Triptis gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 63,8 % erzielte er mit 81,4 % der gültigen Stimmen den Sieg gegenüber einem weiteren Mitbewerber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=075&amp;amp;gemnr=75116 |titel=Bürgermeisterwahlen in Thüringen, Ergebnisse vom 26.05.2024 |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Orosz durfte aus Altersgründen nicht wieder kandidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen Triptis.png&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen von Triptis&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold auf grünem Rasen eine Eiche mit grünen Blättern und Früchten, unter dieser ein Edelmann, der einer Dame mit Schleier und Krone einen Pokal reicht.&lt;br /&gt;
 |Quelle = Hartmut Ulle: &amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl.&amp;#039;&amp;#039; 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 46.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das älteste, um 1360 datierte Stadtsiegel zeigt einen Baum und zwei Figuren in langen Gewändern, deren Geschlecht jedoch nicht zu bestimmen ist. Es könnte sich um eine Darstellung von [[Mariae Heimsuchung]] handeln. Erst später erfolgte die Wandlung der Figuren im Sinne nachstehender Episode: [[Dietrich der Bedrängte]] (1162–1221), später Markgraf von Meißen, stand während der Machtkämpfe um den deutschen Königsthron Anfang des 13. Jahrhunderts auf Seiten Philipps von Schwaben, während [[Ottokar I. Přemysl|Ottokar I. von Böhmen]], der Gemahl von Dietrichs Schwester [[Adelheid von Meißen|Adelheid]], 1198 zur welfischen Gegenpartei übertrat. Als nunmehriger Gegner seines Schwagers verstieß Ottokar im Jahre 1200 seine Gemahlin und schickte sie ihrem Bruder Dietrich zurück, der ihr unweit des Untertores von Triptis unter der alten Eiche des Eichenberges den Willkommenstrunk reichte und ihr im Schloss Aufenthalt gewährte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Bechstein]] schrieb die Sage &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen von Triptis&amp;#039;&amp;#039; auf, in der sich die Verheirateten Bertha und Graf Debo an einer Quelle ihrer Liebe versichern. Debo, der wieder auf Reisen muss, wird von Bertha bis zu ebenjener Quelle, an der sie Abschied nehmen, begleitet. Als Debo schließlich heimkehrt, bricht er an der Quelle tot zusammen, obwohl Bertha ihm frisches Wasser aus der Quelle schöpfte und reichte. Er hatte nicht mehr die Kraft, es zu trinken.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Sagenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Hartleben, Wien u. a. 1858, S. 117–118 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10018465_00120.html reader.digitale-sammlungen.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften und kirchliche Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Blovice]], Tschechien&lt;br /&gt;
* Quessy, (Ortsteil von [[Tergnier]]), Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Zell (Mosel)|Zell an der Mosel]], Deutschland&lt;br /&gt;
* Die Kirchengemeinde Triptis unterhält eine kirchliche Partnerschaft zu den evangelischen Kirchengemeinden Aichelberg im Schwarzwald (Bad Wildbad), Zwerenberg im Schwarzwald (Neuweiler) und zu Stammheim im Schwarzwald (Calw).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Museum „Haus Schwandke“&lt;br /&gt;
* Museumsscheune Leubsdorf&lt;br /&gt;
* Dorf- und Heimatmuseum in Dreitzsch&lt;br /&gt;
* Alfred Ehrhardt Haus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aestiftung.de/alfred-ehrhardt-stiftung/alfred-ehrhardt-haus-triptis/ |titel=Alfred Ehrhardt Haus Triptis |werk=aestiftung.de |abruf=2022-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Triptis 01.jpg|mini|Der Bergfried vom Stadtzentrum aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Triptis, St. Marien (28).jpg|mini|hochkant|[[St. Marien (Triptis)|Stadtkirche St. Marien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Triptis}}&lt;br /&gt;
Von der [[Burg Triptis]] ist noch der Bergfried erhalten. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Die ursprüngliche Wasserburg sollte bei Bedarf den Verkehr schützen und kontrollieren. 1290 übernahm der [[Geschichte Thüringens#Die Landgrafschaft unter den Wettinern im Spätmittelalter|Landgraf von Thüringen]] die Burg und setzte einen [[Vogt]] ein. Später wurde die Veste an die Vögte von Plauen verpfändet. Im [[Vogtländischer Krieg|Vogtlandkrieg]] 1354–1358 wurde die Burg zerstört. Nach dem Wiederaufbau wechselten die Besitzverhältnisse oft. 1540 und 1775 waren erneut Reparaturen der Burg nötig.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen. 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 222&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rundschloss und [[Rittergut]] im nordöstlich von Triptis gelegenen Ortsteil [[Oberpöllnitz]] verdankt seinen Namen seinem unikaten, nahezu runden Grundriss. Das Schloss besitzt einen kleinen Innenhof. An seiner Nordseite befindet sich ein achteckiger Treppenturm, der den Zugang zu verschiedenen Geschossen des Schlosses ermöglicht. Der Turmhelm überragt den Schlossbau. Das Schloss ist Teil eines ehemaligen Rittergutensembles verschiedener Wohn- und Wirtschaftsgebäude im Dorfkern, die heute zu einem großen Teil nicht mehr existieren. 1977 konnte eine Sprengung des Schlossgebäudes wegen starker baulicher Mängel gerade noch verhindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalschutz.de/denkmal/rundschloss-oberpoellnitz.html |titel=Rundschloss Oberpöllnitz |werk=denkmalschutz.de |abruf=2022-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem war das Schloss dem Verfall preisgegeben und bereits in den 1980er Jahren stark einsturzgefährdet. Die [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] half ab 1992 mit erheblichen Mitteln, das mächtige Schieferdach, die Mauern und die Innendecken wieder instand zu setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erste Ansätze zur Rettung des Renaissance-Schlosses Oberpöllnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monumente.&amp;#039;&amp;#039; 1992, {{ISSN|0941-7125}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Döblitz befindet sich die älteste, seit 1813 nicht mehr benutzte, „Inselkirche“ Thüringens. Die Dorfkirche ist von einer Wallanlage mit Wassergraben umgeben. Die Kirchgemeinde dokumentierte mit dieser Anlage die Sicherheits- und Schutzfunktion für die Bürger.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Triptis befindet sich die ehemalige Autobahnraststätte [[Rodaborn]]. Unterhalb des Gebäudes kann die Rodaquelle besichtigt werden. Eine 2006 neu errichtete Fußgängerbrücke über die [[Bundesautobahn 9|A 9]] ermöglicht einen Rundweg durch waldreiches Gebiet zwischen Triptis und Oberpöllnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibad-Triptis.jpg|mini|Freibad Triptis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberpöllnitz Schloss.JPG|Rundschloss in Oberpöllnitz 2011&lt;br /&gt;
Oberpöllnitz Kirche.JPG|Kirche in Oberpöllnitz 2011&lt;br /&gt;
Döblitz Kirche.JPG|Wehrkirche in Döblitz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 1861 ist organisierter Sport in Triptis nachgewiesen. Im Jahre 2011 konnten deshalb mit vielfältigen Veranstaltungen „150 Jahre Sport in Triptis“ gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit derzeit ca. 350 Mitgliedern (Stand Ende 2013) ist der [[SV Grün-Weiß Triptis]] der größte Sportverein der Stadt. In neun verschiedenen Abteilungen wird Fußball, Handball, Volleyball, Schach und Tischtennis gespielt. Aber auch Bogensport, Leichtathletik, Fitness und Kindersport gehören zum Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Vereinen sind Kegler, Schützen, Angler, Hundesportler, Modellflieger und Motorsportler aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu vergessen die Karnevalisten des Triptiser Carneval Vereins, von denen zumindest die Tanzgruppen zu den aktiven Sportlern zu zählen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triptis besitzt ein [[Freibad]], welches erstmals am 24. Juni 1934 eröffnet wurde. Von 1998 bis 2003 wurde es umgebaut und saniert. Bereits am 21. Mai 2002 konnte es neu eröffnet werden. Auch in den folgenden Jahren wurden seitens der Stadt weitere Maßnahmen zur Verbesserung und Erweiterung durchgeführt. Unter anderem wurde die Wasseraufbereitung mit einer Solarthermieanlage ergänzt. Mittlerweile finden auch Kleinkinder ein für sie geeignetes Becken. Im vorerst letzten Schritt wurde der komplette Zugangs- und Sanitärtrakt neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:A 9 AS Triptis, Westseite (2009).jpg|mini|[[BAB 9]] Berlin–München, Anschlussstelle Nr. 26 &amp;#039;&amp;#039;Triptis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triptis hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Leipzig–Probstzella]]. Der Verkehr auf der hier abzweigenden [[Bahnstrecke Triptis–Marxgrün|Thüringischen Oberlandbahn]], im Volksmund die „Aum’sche Lydscha“ genannt, wurde 1998 eingestellt. Der Abschnitt zwischen Triptis und Ebersdorf-Friesau wurde von der [[Deutsche Regionaleisenbahn|Deutschen Regionaleisenbahn]] mit dem Ziel der Trassensicherung gepachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westrand der Stadt verläuft die [[Bundesautobahn 9]] mit einer Anschlussstelle an der [[Bundesstraße 281]], die 2005 aus der Stadt wegverlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roth |url=http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;amp;r=213886 |titel=Neue Ortsumgehung Triptis an der B 281 verbessert Verkehrsverhältnisse in der Region |hrsg=Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) |datum=2005-12-06 |zugriff=2016-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Busunternehmen [[PRG Personen- und Reiseverkehr Greiz]] fährt Triptis stündlich über die [[Landesbedeutsame Buslinie]] 40 Zeulenroda–Auma–Triptis an, welche bis nach [[Greiz]] und [[Reichenbach im Vogtland]] durchgebunden wird und damit direkte Anschlüsse an Züge bis nach [[Dresden]] ermöglicht. [[KomBus]] bedient die überregionalen Buslinie 44 Saalfeld–Pößneck–Neustadt–Gera. Der regionalen Erschließung dienen die nur unter der Woche verkehrenden Buslinien 74 Neustadt–Lemnitz–Triptis–Wittchenstein, 75 Neustadt–Karlsdorf–Schönborn–Triptis und 78 Triptis–Schmieritz–Alsmannsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S84576, Triptis, Raupenschlepper verläßt Werk.jpg|mini|hochkant|Raupenschlepper aus Triptis 1949]]&lt;br /&gt;
Das alteingesessene Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Porzellanfabrik Triptis|Triptiser Porzellan]]&amp;#039;&amp;#039; (Hotel- und Haushaltsporzellan unter der Dachmarke „Eschenbach Porzellan Group“) musste Ende 2022 schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/kahla-porzellan-triptis-eschenbach-gas-industrie-100.html |titel=Wie geht es weiter bei Eschenbach und Kahla-Porzellan? {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Triptis hat sich eine mittelständische Industrie herausgebildet. Es haben sich Unternehmen der Hochtechnologie (&amp;#039;&amp;#039;[[Jenoptik]] AG&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Jenoptik Polymer Systems GmbH&amp;#039;&amp;#039;) und der Kunststoffverarbeitung angesiedelt. Darüber hinaus existieren Unternehmen im Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegl Fahrzeugbau]], Sedlmayer GmbH&amp;#039;&amp;#039;) und der Telekommunikationsbranche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg als Ehrenbürger|Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Generalfeldmarschall&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinsam mit 82 anderen Thüringer Städten anlässlich seines 70. Geburtstages am 2. Oktober 1917, vgl. &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche&amp;#039;&amp;#039; 1917 [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00247618/SDH_19376538_1917_Der_Deutsche_1029.tif Nr. 231].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne des Ortes sowie Personen mit Bezug zu Triptis ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Nagler (Dirigent)|Karl Nagler]] (1876–1938), Dirigent und Stadtmusikdirektor&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gumpert]] (1892–1933), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Albert Abicht]] (1893–1973), Landwirt und Politiker, besuchte in Triptis die Schule&lt;br /&gt;
* [[Alfred Ehrhardt]] (1901–1984), Fotograf und Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Herbert Dassler]] (1902–1957), geboren in Oberpöllnitz, Politiker (NSDAP), Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hans Kreher]] (* 1943), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Marlies Göhr]] (* 1958), Leichtathletin und Olympiasiegerin, wuchs in Triptis auf&lt;br /&gt;
* [[Susan Link]] (* 1976), Fernsehmoderatorin und Journalistin, wuchs in Triptis auf&lt;br /&gt;
* [[Carl Schmidt (Politiker, II)|Carl Schmidt]], bis 1863 Bürgermeister von Triptis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Barthel: &amp;#039;&amp;#039;Triptiser Chronik das ist Geschichte der Stadt, des Schlosses, der Kirche und Schule Triptis.&amp;#039;&amp;#039; C. L. Schmidt, Triptis, 1899. ([[iarchive:triptiserchronik 202003|Digitalisat]])&lt;br /&gt;
* Ulrike Meister: &amp;#039;&amp;#039;Die Wettiner in Triptis – Die Ersterwähnung des Ortes im Jahr 1212 in Zusammenhang mit Markgraf Dietrich dem Bedrängten und seiner Schwester Adela von Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Adel, Burg und Herrschaft zwischen Saale und Zwickauer Mulde&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 9 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039; (= BFO)), Hrsg.: Andreas Hummel, Pierre Fütterer, Hans-Jürgen Beier. Verlag Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2020. ISBN 978-3-95741-104-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.triptis.de/ Offizielle Website der Verwaltungsgemeinschaft Triptis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Orla-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4343113-6|VIAF=248253298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1212]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
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