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	<title>Triola - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Triola&amp;diff=585420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tastenlöwe: 404</title>
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		<updated>2025-01-03T19:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;404&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Musikinstrument&lt;br /&gt;
 | Name =&lt;br /&gt;
 | Breite =&lt;br /&gt;
 | Sprachen = &lt;br /&gt;
 | Bild = [[Datei:Triolaneu1.jpg|250px|rand|Zwei Triolas]]&lt;br /&gt;
 | Bildtext = Zwei Triolas&lt;br /&gt;
 | Klassifikation = [[Aerophon]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Durchschlagzungeninstrument]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Harmonikainstrument]]&lt;br /&gt;
 | Tonumfang =&lt;br /&gt;
 | Klangbeispiel = {{Audio|Triola.ogg|Klangbeispiel einer Triola}}&lt;br /&gt;
 | Verwandte Instrumente = [[Melodica]]&lt;br /&gt;
 | Musiker =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Spielzeuginstrument]] des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Vermona bzw. [[VEB Klingenthaler Harmonikawerke]] und später der [[Klingenthal]]er Firma [[C. A. Seydel Söhne]] und gehört zur Familie der [[Harmonikainstrument]]e. Das [[Blasinstrument]] besitzt farbige Tasten zum leichteren Erlernen der Töne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triola-aufbau.png|links|220px|Das Innenleben der Triola]]&lt;br /&gt;
Die Triola besteht aus einem [[Kunststoff]]gehäuse, in dem sich ein Luftkanal befindet. Dieser führt die Blasluft vom Mundstück in eine Druckkammer, über der sich Ventile befinden, die mit verschiedenfarbigen Tasten geöffnet werden. Darunter befindet sich eine [[Durchschlagende Zunge|Stimmplatte]] auf einem Kanzellenkörper, ähnlich wie bei einer [[Mundharmonika]]. Die auf die Stimmplatte aufgenieteten Metallzungen funktionieren nach dem Prinzip der [[Durchschlagende Zunge|durchschlagenden Tonzunge]]. Durch Einblasen von Atemluft und dem wahlweisen Drücken einer Taste wird ein Ton erzeugt, der dem Mundharmonika-[[Klang]] ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Triola wurde Anfang der 1960er Jahre als Projekt im Zuge der Rationalisierung des &amp;#039;&amp;#039;[[Kombinat]]s für Musik und Kultur&amp;#039;&amp;#039; von einem Entwicklungsteam des VEB Klingenthaler Harmonikawerke und dem VEB [[C. A. Seydel Söhne|Vermona]] in Klingenthal als [[Spielzeuginstrument|Kinderspielwareninstrument]] entwickelt. Das Design der ursprünglichen Triola war bis in die achtziger Jahre [[Konus|konisch]] und bei der Produktion wurde das ganze Instrument an einzelnen Arbeitsplätzen montiert. Während der 1970er Jahre wurde zur Automatisierung des Produktionsprozesses das [[Stift-Niet-Maschine|Stinima]]-Verfahren zur Herstellung der [[Stimmplatte]]n eingesetzt. Bis dahin wurde die Stimmplatte noch von Hand [[Nietvorgang|vernietet]]. Als 1988/89 ein neues vollautomatisches Verfahren eingeführt wurde, musste das alte Design geändert werden, da die Produktion des konischen Körpers nun nicht mehr möglich war. So entstand die heutige rechteckige Form. Die Stimmplatten wurden nun auch halbautomatisch gestimmt und mit dem Korpus [[schweißen|verschweißt]], wobei beim Verschweißen der Tastenmechanik das [[Ultraschallschweißen]] zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion der Triola belief sich in den Siebzigern auf rund 400.000 Triolas pro Jahr. Wie viele andere Kinderinstrumente wurde sie von [[Goldon]] vertrieben. Zwischenzeitlich wurde die Triola auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verkauft. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] brach der Absatz der Triola ein und erst 1993 wurde die Produktion nach manufaktureller Methode wieder aufgenommen. Seitdem wird das [[Musikinstrument|Instrument]] wieder an einzelnen Arbeitsplätzen von Hand [[Stimmung (Musik)|gestimmt]] und montiert, wobei auf diese Weise zurzeit einige tausend Triolas pro Jahr gefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Schon in der DDR war die Triola ein beliebtes Kinderinstrument, welches auch in den meisten Kindergärten verwendet wurde. Sie wurde ausschließlich für den Markt der DDR gefertigt und nicht exportiert. Deshalb ist sie in den alten Ländern der BRD auch weitgehend unbekannt. Mittlerweile ist die Triola über die Staatsgrenzen Deutschlands bekannt. Es finden Versuche statt, das Instrument in der [[musikalische Früherziehung|musikalischen Früherziehung]] an Schulen und Kindergärten einzusetzen. Zur Triola sind Notenbücher erhältlich, die an das „Bunte-Tasten-Konzept“ angepasst sind. Dabei hat jede Tonhöhe eine andere Farbe entsprechend der jeweiligen Taste. Somit kann der Spieler, auch wenn er die Rhythmen noch nicht lesen kann, zumindest ein ihm bekanntes Lied spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonumfang ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Triola hatte 12 Tasten und ermöglichte das Spiel in G-[[Dur]] bei einem Tonumfang von d¹ bis h². Das spätere Instrument hat je nach Modell einen [[diatonisch]]en Umfang von acht oder zwölf [[Ton (Musik)|Tönen]], wobei eine komplette C-Dur-[[Tonleiter]] spielbar ist. Dies ermöglicht das Spielen einfacher Kinder- und Volkslieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audio|Triola.ogg|Klangbeispiel einer Triola}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links|Tonfolge Triola 8.png|297|Tonfolge Triola 12.png|342|Tonfolge der Triola 8 beginnend beim c¹ bis zum c²|Tonfolge der Triola 12 beginnend beim g bis zum d²| | }}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Instrumente des VEB Vermona und VEB KHW ==&lt;br /&gt;
Neben der Triola wurden auch andere Instrumente dieser Art entwickelt. Die &amp;#039;&amp;#039;Coco &amp;#039;&amp;#039; wurde von Dr. Hans Hoyer in [[VEB Klingenthaler Harmonikawerke|Klingenthal]] erfunden und basierte, wie auch die &amp;#039;&amp;#039;Triola&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Prinzip der farbigen Tasten. Der Ton hingegen wurde mit kleinen Kunststoffpfeifen erzeugt.&lt;br /&gt;
Zu den professionellen Instrumenten, welche voll [[chromatik|chromatisch]] spielbar und mit einer [[Klaviatur]] versehen waren, zählen die &amp;#039;&amp;#039;Blasharmonika 26&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Miki&amp;#039;&amp;#039; genannt, und die &amp;#039;&amp;#039;Simona&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Blasharmonikas des VEB KHW bzw. VEB Vermona&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bild:Miki.JPG|Blasharmonika &amp;#039;&amp;#039;Miki&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Bandmaster&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Bild:Simona.jpg|Blasharmonika &amp;#039;&amp;#039;Simona&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Bild:Triolaalt.JPG|[[Spritzguss]]-Prototyp der alten &amp;#039;&amp;#039;Triola&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;Triola&amp;#039;&amp;#039; bekam nach 50.000 quasi unverkäuflichen einfarbigen Exemplaren bunte Tasten.&lt;br /&gt;
 Bild:Triola_alt.JPG|Eine alte &amp;#039;&amp;#039;Triola&amp;#039;&amp;#039;, Baujahr 1972.&lt;br /&gt;
 Bild:Coco.png|Die &amp;#039;&amp;#039;Coco&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Blasharmonikas ==&lt;br /&gt;
*[[Melodica]] von [[Hohner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.seydel1847.de Offizielle Webpräsenz der Fa. C.A. Seydel Söhne GmbH Klingenthal]&lt;br /&gt;
*[http://www.triola.org/ Triola.org – Triolas und Literatur dazu bei C.A. Seydel Söhne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|11. April 2006|15556482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielzeuginstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tastenharmonika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Spielzeug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Musikinstrumente)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tastenlöwe</name></author>
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