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	<title>Trio (Formteil) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:52:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trio_(Formteil)&amp;diff=2255345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: kommt ja im nächsten Abschnitt</title>
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		<updated>2025-09-07T08:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kommt ja im nächsten Abschnitt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;tre&amp;#039;&amp;#039; ‚drei‘) bezeichnet bei bestimmten Musikstücken (z.&amp;amp;nbsp;B. Märsche, Tänze, [[Scherzo|Scherzi]]) einen zwischen dem Hauptteil und seiner Wiederholung eingeschobenen Mittelteil. Der Terminus weist darauf hin, dass es sich ursprünglich im Unterschied zur Vollbesetzung der Rahmenteile um einen dreistimmigen Satz handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Suite (Musik)#Barock|barocken Tanzsuite]] hatte sich die Konvention herausgebildet, einige Tänze ([[Menuett]], [[Gavotte]], [[Bourrée]], [[Passepied]] u.&amp;amp;nbsp;a.) - wohl wegen ihrer besonderen Beliebtheit - in doppelter Ausfertigung zu präsentieren, also z.&amp;amp;nbsp;B. als &amp;#039;&amp;#039;Menuett I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Menuett II&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;Menuett I&amp;#039;&amp;#039; wurde dann vom vollen Orchester, das &amp;#039;&amp;#039;Menuett II&amp;#039;&amp;#039; nur von einer Trio-Besetzung (in der Regel zwei Oboen oder Flöten und Fagott) gespielt. Abschließend wurde das &amp;#039;&amp;#039;Menuett I&amp;#039;&amp;#039; in gekürzter Fassung wiederholt, d.&amp;amp;nbsp;h. ohne Wiederholung seiner beiden Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menuett und Scherzo hat das Trio seit der [[Wiener Klassik]] vollere Besetzung, ist aber in der Regel ruhiger gehalten als der Hauptsatz und weist oft [[Cantabile|kantable]] Melodieführung, Tonart- und/oder Tempowechsel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Trio wird auch als reine Formbezeichnung beibehalten, wenn kein Bezug mehr zur ursprünglichen Bedeutung vorliegt, etwa bei kammermusikalischen oder solistischen Besetzungen. So kann zum Beispiel kurioserweise innerhalb eines Trios (als Werkgattung) ein Trio (als Formteil) vorkommen. Auch in Klaviersonaten findet man die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Trio&amp;#039;&amp;#039;, obwohl nur ein Spieler vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trios sind zwar im Allgemeinen ruhiger als der Hauptteil, doch in Beethovens Klaviersonaten etwa finden sich starke Gegenbeispiele. So besteht z.&amp;amp;nbsp;B. das Trio des Scherzos der [[Klaviersonate Nr. 3 (Beethoven)|Sonate op. 2, Nr. 3]] aus leidenschaftlich wühlenden Akkordbrechungen, die einen geradezu düster-dramatischen Gegensatz zum heiter verspielten Charakter des Hauptteils bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trio ist elementarer Bestandteil der [[Polka]] und des [[Marschmusik|Marsches]] des 19. Jahrhunderts. Da diese Musikstücke dem Aufbau A - B - A folgen, wird der Mittelteil („B“) als „Trio“ bezeichnet. In dieser Form ist es gelegentlich auch Bestandteil des Walzers (z. B. im „[[Kuß-Walzer]]“, op. 400 von [[Johann Strauss (Sohn)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Formenlehre der Musik.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Bärenreiter, Kassel 2007, ISBN 3-7618-1392-9, S. 68&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{Riemann Musiklexikon|Auflage=12|Band=3|Seite=983|SeiteBis=984|Lemma=Trio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Form]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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