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	<title>Trinkwassertalsperre Frauenau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:04:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trinkwassertalsperre_Frauenau&amp;diff=82630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JuTe CLZ: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-15T20:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = Trinkwassertalsperre Frauenau&lt;br /&gt;
|BILD = TWS_Frauenau_1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE =&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Kleiner Regen]], Hirschbach&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Kleiner Regen →&amp;amp;nbsp;[[Schwarzer Regen (Fluss)|Schwarzer Regen]] →&amp;amp;nbsp;[[Regen (Fluss)|Regen]] →&amp;amp;nbsp;[[Donau]] →&amp;amp;nbsp;[[Schwarzes Meer]]&lt;br /&gt;
|UFERORT =&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Frauenau]], [[Zwiesel]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=49/00/50/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13/20/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1976–1984&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE =&lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 70,5 m&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = 84,7 oder 86 m&lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE =&lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 770,8 m&amp;lt;ref name=&amp;quot;hnd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = 2,5 Mio. m³&lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 640 m&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 9 m&lt;br /&gt;
|BASISBREITE =&lt;br /&gt;
|RADIUS =&lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = 1:1,75–1:1,5&lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = 1:1,75–1:1,5&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 617 kW&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 767 m&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 94 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE =&lt;br /&gt;
|SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = 20,8 Mio. m³&lt;br /&gt;
|STAURAUM = 21,7 Mio. m³&lt;br /&gt;
|EINZUG = 30,4 km²&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Absenkziel 735 m ü. NN&lt;br /&gt;
Talsohle 700 m ü. NN&lt;br /&gt;
Mittlere elektr. Jahresarbeit 3 GWh/Jahr&lt;br /&gt;
Gesamtkosten 137 Mio. DM&amp;lt;br /&amp;gt;(ca. 70 Mio. Euro)&lt;br /&gt;
Rundwanderweg 5,5 km--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trinkwassertalsperre Frauenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trinkwasserspeicher Frauenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde 1976 bis 1984 zur Sicherung der Trinkwasserversorgung weiter Teile [[Niederbayern]]s nach Plänen des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lfu.bayern.de/wasser/staatliche_wasserspeicher/trinkwassertalsperre_frauenau/index.htm |titel=Landesamt für Umweltschutz - Trinkwassertalsperre Frauenau |abruf=2021-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1984 wurde sie vom damaligen bayerischen Innenminister [[Karl Hillermeier]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dz&amp;quot;&amp;gt;Deggendorfer Zeitung vom 14. Oktober 2024, Seite 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorüberlegungen und Bauphase ==&lt;br /&gt;
Der im Bayerischen Wald aufgrund der geologischen Situation vorherrschende Grundwassermangel führte bereits in den 1950er und 1960er Jahren zu teils katastrophalen Wassernotständen, kommunale Quellen und private Brunnen versiegten. Als regenreiches Gebiet bot sich die Speicherung des Regenwassers über einen neuen, leistungsstarken Speichersee an. Unter der treibenden Kraft des damaligen Regener Landrates [[Max Binder (Politiker, 1911)|Max Binder]] fanden 1970 bis 1975 Voruntersuchungen und Vorarbeiten in dem vollständig bewaldeten und siedlungsfreien Gebiet bei [[Frauenau]] und [[Zwiesel]] statt; durch die Höhenlage konnte außerdem von einer weitgehend pumpenfreien Wasserversorgung ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Trägerschaft des [[Bayern|Freistaates Bayerns]] wurden ab 1976 ein Straßennetz angelegt, 100 Hektar Wald komplett [[Rodung|gerodet]] und das Holz abtransportiert. Bereits vor der offiziellen Inbetriebnahme wurde im Sommer 1983 die [[Regen (Stadt)|Stadt Regen]] mit Wasser beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtinvestition belief sich auf umgerechnet 70 Millionen Euro, hälftig vom Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Bauarbeiten starben drei Arbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der 70,5 Meter über Talsohle hohe [[Staudamm]] besteht aus einem Dichtungskern aus steinigem [[Lehm]] mit einer zentralen [[Tonbetonwand]], der luft- und wasserseitig von Schüttungen aus Felstrümmern flankiert wird. Zur Zeit der Fertigstellung handelte es sich mit bis zu 86 m über der Gründung um die höchste Talsperre in der Bundesrepublik, und er ist immer noch der höchste Staudamm. Höhere Talsperren (aber [[Staumauer]]n) sind nur die [[Rappbodetalsperre]] und die [[Talsperre Leibis-Lichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zu hohem Wasserstand verhindert ein [[Überfalltrichter]] ein Übertreten des Sees über den Staudamm, die Speicherkapazität beträgt 21 Millionen m³ Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stauziel]] liegt bei {{Höhe|767|DE-NN}}, das Hochwasserstauziel einen Meter höher. Das [[Absenkziel]] liegt bei {{Höhe|735|DE-NN}}, das tiefste Absenkziel bei {{Höhe|720|DE-NN}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hnd&amp;quot;&amp;gt;[https://www.hnd.bayern.de/pegel/naab_regen/twt-frauenau-seepegel-15215600/marken? Hochwassermarken des hnd]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Gespeist wird der Wasserspeicher durch die Flüsse [[Kleiner Regen]] und Hirschbach mit einem Einzugsgebiet von ca. 30 km², die dem unbesiedelten Gebiet an der tschechischen Grenze zwischen [[Großer Falkenstein|Falkenstein]] und [[Großer Rachel|Rachel]] entspringen. Das Einzugsgebiet liegt in einem [[Wasserschutzgebiet|Trinkwasserschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich werden über den [[Wasserentnahmeturm]] bis zu 15 Mio. m³ Wasser dem [[Wasserversorgung Bayerischer Wald|Zweckverband Fernwasserversorgung Bayerischer Wald]] zur Verfügung gestellt, dem die Landkreise [[Landkreis Cham|Cham]], [[Landkreis Deggendorf|Deggendorf]], [[Landkreis Dingolfing-Landau|Dingolfing-Landau]], [[Landkreis Freyung-Grafenau|Freyung-Grafenau]], [[Passau]], [[Landkreis Regen|Regen]] und [[Landkreis Straubing-Bogen|Straubing-Bogen]] angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entnahme wird das Wasser in der Aufbereitungsanlage [[Flanitz (Frauenau)|Flanitz]] entsprechend der Trinkwasserverordnung aufbereitet, laufend geprüft und über ein 900 km langes Leitungsnetz verteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Trinkwasserspeicher-Frauenau.jpg|Trinkwasserspeicher Frauenau&lt;br /&gt;
 TWS Frauenau 2.jpg|Entnahmeturm&lt;br /&gt;
 TWS Frauenau 3.jpg|Blick von einer höheren Stelle des Rundwanderweges&lt;br /&gt;
 TWS Frauenau 4.jpg|See von der Rückseite&lt;br /&gt;
 Wasserspeicher BayrischerWoid221312.jpg|Luftaufnahme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Preise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1985: [[Architekturpreis Beton]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste von Talsperren in Deutschland|Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der größten Talsperren der Erde#Höchste und längste (künstliche) Talsperren in Deutschland|Liste der größten Talsperren der Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trinkwassertalsperre Frauenau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaft in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; 17, {{ISSN|0721-6416}}). Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, München 1984.&lt;br /&gt;
* Peter Franke, Wolfgang Frey: &amp;#039;&amp;#039;Talsperren in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Systemdruck, Berlin 1987, ISBN 3-926520-00-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Trinkwassertalsperre Frauenau}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.biw.fh-deggendorf.de/alumni/2001/geiger/ppt-trinkwassertalsperre/ | wayback=20070928044036 | text=Aufbau und Betrieb der Trinkwassertalsperre Frauenau im Bayrischen Wald}}&lt;br /&gt;
* [http://gisportal-umwelt.bayern.de/website/lfw/mapservice/gkd/hyperlink/152121351.pdf Trinkwassertalsperre Frauenau – Stamm- und Qualitätsdaten] (PDF-Datei; 334 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa|Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Bayern|Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staudamm in Bayern|Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Schwarzer Regen|STrinkwassertalsperre Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Bayerischen Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinschüttdamm|Frauenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Regen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JuTe CLZ</name></author>
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