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	<title>Trinkaus-Palais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:32:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-09-06T16:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trinkaus-Palais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;&amp;gt; Rudi vom Endt: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf – So wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1962, ISBN 3-7700-0075-7, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; (oder &amp;#039;&amp;#039;Villa des Bankiers Trinkaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/gestern_heute/data_bilddokumentation_detail/074_1.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;) befand sich an der Hofgartenstraße 14 in [[Düsseldorf]]. [[Max Trinkaus]], bekannter Düsseldorfer Bankier, bewohnte ab 1892&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Düsseldorfer Adressbuch 1892&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach ihm benannte [[Villa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;/&amp;gt; Das im Stil des [[Historismus]] von der Architektengemeinschaft [[Boldt &amp;amp; Frings]] erbaute [[Stadtpalais|Palais]] mit seinen repräsentativ gestalteten Fassaden zum [[Hofgarten (Düsseldorf)|Hofgarten]] und am [[Corneliusplatz]] zeichnete sich laut dem [[Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf|Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein]] durch seine Größe aus. Das zuletzt vom Wohnungsamt genutzte Gebäude erlitt bei einem Luftangriff vom 23. April 1944 Bombenschäden und wurde später abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düsseldorfer Stadtarchiv 1&amp;quot;&amp;gt; http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/gestern_heute/data_bilddokumentation_detail/074_2.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute steht an seiner Stelle der [[Kö-Bogen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf, Trinkaus-Palais an der Hofgartenstraße 14.jpg|mini|Trinkaus-Palais]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trinkaus Max Banquier (Teilhaber der Firma C.G. Trinkaus) Hofgartenstr. 14 (Quelle Düsseldorfer Adressbuch 1892).jpg|mini|Trinkaus Max Banquier (Teilhaber der Firma C.G. Trinkaus) Hofgartenstr. 14 (Quelle Düsseldorfer Adressbuch 1892)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trinkaus, Max Banquier (Teilhaber der Firma C.G.Trinkaus) Hofgartenstr. 14 (Düsseldorfer Adressbuch 1893).jpg|mini|Trinkaus, Max Banquier (Teilhaber der Firma C.G.Trinkaus) Hofgartenstr. 14 (Düsseldorfer Adressbuch 1893).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:(Hofgartenstraße) 14 Trinkaus, Max Baquier (Düsseldorfer Adressbuch 1899).jpg |mini|(Hofgartenstraße) 14 Trinkaus, Max Baquier (Düsseldorfer Adressbuch 1899).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hofgartenstraße begrenzte ursprünglich den Hofgartenweiher [[Landskrone (Düsseldorf)|Landskrone]]. Vor der Zerstörung befanden sich dort bürgerliche Stadtpalais an der Straße. An der Hofgartenstraße war die Lage „exquisit“: So lebten die Bankiers [[Christian Gottfried Trinkaus (Bankier, 1800)|Christian Gottfried Trinkaus senior]] und [[Christian Gottfried Trinkaus (Bankier, 1843)|junior]], die reichen Rentner Franz von Heister, Friedrich Krall, Eberhard Thieme, Theodor Dietze, Sanitätsrat [[Richard Hasenclever]] und einige adlige Offiziere dort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Weidenhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Triltsch, Düsseldorf 1993, Band 2, Seite 495.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eberhard Thieme, Gemeinderat, trat neben Baum, Stein und Cretschmar als Direktor der Niederrheinischen Dampfschleppschiffahrtsgesellschaft auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Weidenhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Triltsch, Düsseldorf 1993, Seite 509.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude befand sich am Corneliusplatz am Südende des Hofgartens, unweit des im Jahre 1879 errichteten [[Peter-von-Cornelius-Denkmal|Denkmals]] für den Maler [[Peter von Cornelius]]. Der Platz bildete vor 1945 die „Verbindung vom Hofgarten zum städtischen, bebauten Raum mit den Bauten des Parkhotels auf der westlichen und der Trinkausbank auf der östlichen Seite“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/gestern_heute/27_bilddokumentation.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle des ehemaligen Trinkauspalais und der übrigen Gebäude wurde in den 1950er Jahren der Jan-Wellem-Platz geschaffen. Dieser sollte als Endpunkt der neu entstandenen Berliner Allee den Verkehr aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;/&amp;gt; In der Folge verliefen dort mehrspurige Verkehrsachsen sowie die Rampe der [[Tausendfüßler (Düsseldorf)|Tausendfüßler]] genannten Autohochstraße, die von [[Friedrich Tamms]] konzipiert und umgesetzt wurde. Die Hochstraße wurde 1962 eröffnet und später wegen ihrer besonderen Gestaltung unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Brockerhof: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-7700-1277-0, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 wurde die Hochstraße gegen erhebliche Proteste abgerissen. Auf dem Jan-Wellem-Platz wurde das Projekt Kö-Bogen verwirklicht, dessen Grundstück auch das des ehemaligen Trinkaus-Palais mit einschließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Düsseldorf Hofgartenstraße Corneliusplatz im Jahre 1900.jpg|Düsseldorf Hofgartenstraße Corneliusplatz im Jahre 1900&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Rudi vom Endt]] beschreibt in &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorf – So wie es war&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Trinkaus-Palais&amp;#039;&amp;#039;. Das Palais wurde nach seinem Bewohner, dem im Jahre 1929 kinderlos verstorbenen Kommerzienrat [[HSBC Trinkaus#Familiengeführte Privatbank bis 1929|Max Trinkaus]] (1866–1929) benannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;/&amp;gt; der in den Düsseldorfern Adressbüchern für die Jahre 1892, 1893, 1899 und 1900 nachweisbar ist. Max war Teilhaber des Bankenhauses C. G. Trinkaus, dem ältesten Privatbankgeschäft Düsseldorfs,&amp;lt;ref&amp;gt;Naturwissenschaftlicher Verein, Düsseldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Feier des 25 jährigen Bestehens 1884 Mai 1909&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1909, S. 77 [Trinkaus, Max, Bankier, Hofgartenstraße 14 1892]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied der Handelskammer&amp;lt;ref&amp;gt;Gesammt-Bericht. Permanent International Association of Navigation Congresses, P. Stankiewicz&amp;#039; Buchdruckerei 1903, S. 143 [Trinkaus, Max, Bankier, Mitglied der Handelskammer, Düsseldorf, Hofgartenstrasse 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und galt als „weltgewandter Finanzmann“ sowie als eine „der markantesten Persönlichkeiten der Stadt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;/&amp;gt; So unterstützte Trinkaus die kulturellen Angelegenheiten Düsseldorfs sehr. Privat war er begeisterter Reserveoffizier der „Düsseldorfer Ulanen“ und ein Freund von Walter Bürhaus (1872–1922), dem geschäftstüchtigen Direktor der Düsseldorfer Filiale der Deutschen Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Trinkaus-Palais an der Ecke Hofgartenstraße und Schadowplatz bewohnte der Kommerzienrat [[HSBC Trinkaus#Familiengeführte Privatbank bis 1929|Max Trinkaus]], Teilhaber des Bankenhauses C. G. Trinkaus, des ältesten Düsseldorfer Privatbankgeschäfts. Der weltgewandte Finanzmann war um die Jahrhundertwende eine der markantesten Persönlichkeiten der Stadt, deren kulturelle Belange er nach Kräften förderte. Als echter Düsseldorfer wandelte er gerne über die Königsallee, zumeist mit Walter Bürhaus, dem erfolgreichen Direktor der Deutschen Bank. Er legte großen Wert auf repräsentatives Auftreten und gepflegte Erscheinung; so probierte er einen Anzug wohl siebenmal an und bestellte Maßschuhe nie unter sechs Paar […] Er war Reserveoffizier des Westfälischen Ulanenregiments Nr. 5, der ‚Düsseldorfer Ulanen‘. Ritt der Kommandeur […] vorbei, versäumte er nie, am Fenster seines Kameraden anzuklopfen, um ein bißchen Stadtklatsch auszutauschen […]&amp;lt;ref name=&amp;quot;vom Endt&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Hofgartenstraße 14 in Düsseldorf wurde nach Entwürfen der Düsseldorfer Architektengemeinschaft [[Boldt &amp;amp; Frings]] erbaut. Das Palais zeichnete sich durch seine Größe aus: Es war eine „Anlage grossen Stils […] Der Grundriss zeigt[e] bei bedeutender Flächenausdehnung eine Anlage grosser Räume, die unter sich zusammenhängend um die Halle gruppiert sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 407f, Abb. 651 [Hofgartenstraße 14 (Abbildung)], 652 [Hofgartenstraße 14. Erdgeschoss (Grundriss)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude wurde im Rahmen der Gestaltung des [[Jan-Wellem-Platz#Geschichte|Corneliusplatzes]] im Jahre 1879 als Baublock zusammen mit einem Denkmal des ehemaligen Direktors der [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;205&amp;quot; widths=&amp;quot;205&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Düsseldorf, Trinkaus-Palais an der Hofgartenstraße 14, 1900.jpg|Trinkaus-Palais um 1900&lt;br /&gt;
Datei:Düsseldorf, Trinkaus-Palais an der Hofgartenstraße 14, Detail.jpg|Blick vom Hofgarten auf das Trinkaus-Palais&lt;br /&gt;
Datei:Palais Hofgartenstraße 14 in Düsseldorf , Architekten Boldt &amp;amp; Frings in den 1880er Jahren nach Vorbildern der italienischen Renaissance erbaut.jpg|Blick vom Corneliusplatz auf das Trinkaus-Palais&lt;br /&gt;
Datei:Palais Hofgartenstraße 14 in Düsseldorf , Architekten Boldt &amp;amp; Frings in den 1880er Jahren nach Vorbildern der italienischen Renaissance erbaut, Grundriss.jpg|Haus Hofgartenstraße 14, Grundriss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hofgartenstraße 14 (Düsseldorf)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.227367|EW=6.782041|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stadtmitte (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren|Dusseldorf, Trinkauspalais]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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