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	<title>Trinationaler Eurodistrict Basel - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name              = Trinationaler Eurodistrict Basel&lt;br /&gt;
| Abkürzung         = &lt;br /&gt;
| Rechtsform        = &lt;br /&gt;
| Logo              = TEB logo.svg&lt;br /&gt;
| Zweck             = Entwicklung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der trinationalen Agglomeration Basel&lt;br /&gt;
| Vorsitz           = Mike Keller, Gemeindepräsident von Binningen, [[Marion Dammann]], Landrätin aus Lörrach und Jean-Marc Deichtmann, Bürgermeister von Huningue&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 2007-01-26&lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Village-Neuf]]&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.eurodistrictbasel.eu www.eurodistrictbasel.eu]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grossraum Basel.svg|mini|250px|Ballungsraum Basel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trinationale Eurodistrict Basel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TEB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{frS|Eurodistrict Trinational de Bâle}}, &amp;#039;&amp;#039;ETB&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Organisation von [[Stadt|Städten]], [[Gemeinde]]n, Gemeindeverbänden und [[Gebietskörperschaft]]en sowie kommunalen Zweckverbänden in der trinationalen [[Agglomeration]] [[Basel]]. Er setzt sich aus 81 Mitgliedern der drei Länder und mehr als 900.000 Einwohnern zusammen und hat es sich zum Ziel gesetzt, Projektideen, Planungen oder Planungsabsichten in der trinationalen Agglomeration zu koordinieren und zusammenzuführen sowie den Austausch innerhalb der trinationalen Bevölkerung zu fördern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurodistrictbasel.eu/de/ueber-den-teb/der-trinationale-eurodistrict-basel.html |titel=Trinationaler Eurodistrict Basel - TEB |abruf=2019-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das Gebiet des [[Oberrhein]]s kann auf eine lange Geschichte der grenzüberschreitenden Kooperation zurückblicken. Die Bewohner der Region überquerten die heute bekannten Grenzen zwischen [[Frankreich]], [[Deutschland]] und der [[Schweiz]] auf Dauer. Dieser intensive wirtschaftliche und soziale Austausch über Gebietsgrenzen hinweg machten eine Kooperation auch auf behördlicher Ebene nötig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gireaud, Fabrice. |Titel=Die Eurodistrikte – eine neue Form der grenzüberschreitenden Kooperation? eine vergleichende Analyse des Eurodistrikts Straßburg-Ortenau und des Trinationalen Eurodistricts Basel |Verlag=LIT |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-643-12863-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch nahm im Verlauf des 19. Jahrhunderts die grenzüberschreitende Kooperation am Oberrhein ab. Dies war einerseits aufgrund des erstarkenden [[Nationalismus]] zu dieser Zeit, aber auch aufgrund des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]]. Mit dem Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurden die Grenzen weiter verstärkt. Während der Weltkriege erfolgte weiterhin Warenaustausch in der Region, eine Kooperation auf der subnationalen Ebene war jedoch kaum mehr möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Institutionalisierung nach den Weltkriegen ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die grenzüberschreitende Kooperation in der trinationalen Agglomeration Basel so rasch wie möglich wieder aufgenommen. Eine der ersten Errungenschaften war die Eröffnung des heutigen [[Flughafen Basel-Mülhausen|Euro-Airport Basel Mulhouse Freiburg]] im Jahr 1946. In den darauffolgenden Jahren bestand die grenzüberschreitende Kooperation hauptsächlich aus einer informellen, sektoriellen Zusammenarbeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberrheinkonferenz.org/de/oberrheinkonferenz/entstehung.html |titel=Entstehung – Home |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Vereins [[Regio Basiliensis]] in 1963 sowie der Regio du Haut-Rhin in 1965 wurden erste Resultate dieser grenzüberschreitenden Kooperation sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regbas.ch/de/kooperationen/meilensteine-der-oberrheinkooperation/ |titel=Meilensteine der Oberrheinkooperation – Regio Basiliensis |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der informelle Charakter der Kooperation am Oberrhein wurde von nationalstaatlicher Seite, besonders der französischen, kritisch betrachtet. Die drei Regierungen beschlossen somit, der Kooperation einen institutionellen Rahmen zu geben. Mit der Regierungsvereinbarung in Bonn vom 22. Oktober 1975 wurde dies erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung des Interreg-Programms ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Regionalpolitik der Europäischen Union#Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“|Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ)]] lancierte die [[Europäische Union]] im Jahr 1989 das [[Interreg]]-Programm. Dies gab europäischen Akteuren der Regionalentwicklung weiteren Aufschwung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/regional_policy/en/policy/cooperation/european-territorial/ |titel=Interreg: European Territorial Co-operation |abruf=2019-05-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Region des Oberrheins wurde in den ersten drei Programmperioden die Interreg-Programme noch in die Gebiete PAMINA und Oberrhein Mitte-Süd unterteilt. Ab 2007 wurde daraus das Gebiet Interreg Oberrhein gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.interreg-oberrhein.eu/das-programm/interreg-1989-2006/ |titel=INTERREG 1989–2006 – INTERREG Oberrhein |abruf=2019-05-09 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190509074926/http://www.interreg-oberrhein.eu/das-programm/interreg-1989-2006/ |archiv-datum=2019-05-09 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-24 02:02:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Einführung des Interreg-Programms wurde Projektträgern ermöglicht, Fördergelder der europäischen Union zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Friesecke |Hrsg=Hans Martin Tschudi, Benjamin Schindler, Alexander Ruch, Eric Jackob, Manuel Friesecke |Titel=Foren der Zusammenarbeit in den Grenzräumen der Schweiz |Sammelwerk=Schriften zur Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit |Band=8 |Nummer= |Verlag=Dike Verlag, Nomos Verlag |Ort=Zürich / St. Gallen / Baden-Baden |Datum=2014 |ISBN=978-3-03751-610-2 |Seiten=107-136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oberrheinkonferenz ===&lt;br /&gt;
Praktisch zeitgleich mit dem Bonner Abkommen von 1975 wurden zwei Regionalausschüsse gegründet: Das „Comité Bipartite“ für das nördliche Gebiet und das „Comité tripartite“ für das südliche Gebiet. Die Aufteilung erwies sich jedoch in den folgenden Jahren als eher ineffizient und träge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1991 wurde aus den beiden Ausschüssen die [[Oberrheinkonferenz|deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Mit der deutsch-französisch-schweizerischen Regierungsvereinbarung von 2000 in Basel wurde die Bedeutung der Oberrheinkonferenz vertraglich anerkannt und festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gründung der trinationalen Agglomeration Basel ===&lt;br /&gt;
Nach einem Treffen zwischen Politikern, Planungsbeamten und Wirtschaftsvertretern aus dem Süd[[elsass]], [[Baden (Land)#Baden im Land Baden-Württemberg|Baden]] und der [[Nordwestschweiz]] 1995 begann man mit der Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie für die sogenannte Trinationale Agglomeration Basel (TAB).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Gesamtentwicklungskonzept der TAB wurden sektorale Ziele festgelegt, die mithilfe von Projekten in den Bereichen Besiedlung, Verkehr, Wirtschaft, Natur und Umwelt, Infrastruktur und politische Struktur erreicht werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frédéric Duvinage, Dirk Lohaus, Florence Prudent |Hrsg=Trinationaler Eurodistrict Basel |Titel=Eine Zukunft zu Dritt: Entwicklungsstrategie 2020 |Band=2 |Ort= |Datum=2009 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Gründung des TAB-Vereins 2003 wurde erstmals eine koordinierte Raumplanung und eine Gesamtstrategie für die trinationale Region entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Eurodistrikte ===&lt;br /&gt;
Anlässlich des 40. Jahrestags des [[Élysée-Vertrag]]es sprachen sich der damalige deutsche Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]] und der französische Präsident [[Jacques Chirac]] für die Gründung des [[Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.france-allemagne.fr/Gemeinsame-Erklarung-zum-40,1129.html#ein-verstarkter-bilateraler |titel=Gemeinsame Erklärung zum 55. Jahrestag des Elysée-Vertrags – France-Allemagne.fr |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Aufruf löste eine Dynamik aus. Kurz nach der Gründung des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau 2005 wurde der [[Eurodistrikt#Eurodistrict Region Freiburg/Centre et Sud Alsace|Eurodistrict der Region Freiburg / Centre et Sud-Alsace]] im Jahr 2006 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurodistrictbasel.eu/de/ueber-den-teb/eurodistrikte-das-europa-der-kommunen.html |titel=Was ist ein Eurodistrikt? – TEB |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Zuge des Aufrufes für die Gründung des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau wurde das Interesse bekundet, ein Eurodistrikt im Raum Basel zu schaffen. Dieser sollte die bestehenden TAB-Strukturen weiterentwickeln. Um dies zu verwirklichen, entwickelte ein trinationaler Lenkungsausschuss in Zusammenarbeit mit der Regio Basiliensis und dem TAB-Verein eine Projektskizze. Die Planung eines Eurodistrikts wurde zuerst von den einzelnen Körperschaften ratifiziert, bevor am 26. Januar 2007 im französischen Saint Louis die Gründungsvereinbarung des trinationalen Eurodistrict Basel unterzeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
=== TEB ===&lt;br /&gt;
Der TEB erstreckt sich heute über folgende Gebiete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eurodistrictbasel.eu/de/ueber-den-teb/perimeter-und-mitglieder.html |wayback=20130719093519 |text=Webpräsenz der TEB |archiv-bot=2023-01-24 02:02:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* In der Schweiz:&lt;br /&gt;
** der [[Kanton Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
** der [[Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
** aus dem [[Kanton Solothurn]] die Bezirke [[Bezirk Dorneck|Dorneck]] und [[Bezirk Thierstein|Thierstein]] sowie Gemeinden des Forums Schwarzbubenland&lt;br /&gt;
** aus dem [[Kanton Aargau]] die Gemeinden des Planungsverbandes [[Fricktal]] Regio&lt;br /&gt;
* In Frankreich:&lt;br /&gt;
** die Gemeinden der Pays de Saint-Louis mit der [[Communauté d’agglomération des Trois Frontières]], der [[Communauté de communes de la Porte du Sundgau]] und der [[Communauté de communes du Pays de Sierentz]]&lt;br /&gt;
* In Deutschland:&lt;br /&gt;
** der [[Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
** aus dem [[Landkreis Waldshut]] die Städte [[Wehr (Baden)|Wehr]] und [[Bad Säckingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rund 830.000 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eurodistrictbasel.eu/index.php?id=42&amp;amp;L=1 |wayback=20110720162634 |text=Webpräsenz der TEB |archiv-bot=2019-05-19 09:10:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat der TEB eine Bevölkerungszahl von [[Metropole]]nformat. 60 % der Bevölkerung leben in der Schweiz, 30 % in Deutschland und 10 % in Frankreich.&lt;br /&gt;
=== TAB ===&lt;br /&gt;
Die TAB ist kleiner als der TEB und umfasst jene 54 Gemeinden, die die Kriterien für eine Agglomeration gemäß Bundesamt für Statistik erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/11/geo/analyse_regionen/04.parsys.0002.downloadList.00021.DownloadFile.tmp/agglodefdt.pdf |wayback=20121117005136 |text=Kriterien BfS |archiv-bot=2019-05-19 09:10:50 InternetArchiveBot }}, {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.eurodistrictbasel.eu/fileadmin/docs/2_Eurodistrict/Perimeter_TEB.jpg |text=Webpräsenz der TEB |archivebot=2019-05-19 09:10:50 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* In der Schweiz&lt;br /&gt;
** der [[Kanton Basel-Stadt]] (3 Gemeinden)&lt;br /&gt;
** aus dem [[Kanton Basel-Landschaft]] der [[Bezirk Arlesheim]] (15 Gemeinden) und aus dem [[Bezirk Liestal]] die Gemeinden [[Pratteln]], [[Augst]], [[Giebenach]], [[Frenkendorf]] und [[Füllinsdorf]] sowie die Stadt [[Liestal]] (6 Gemeinden, BL total 21 Gemeinden).&lt;br /&gt;
** aus dem [[Kanton Solothurn]] die Gemeinden [[Bättwil]] und [[Witterswil]] (2 Gemeinden)&lt;br /&gt;
** aus dem [[Kanton Aargau]] im [[Bezirk Rheinfelden]] die Gemeinden [[Kaiseraugst]], [[Olsberg AG|Olsberg]], [[Magden]] und [[Möhlin]] sowie die Stadt [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] (5 Gemeinden).&lt;br /&gt;
* In Frankreich&lt;br /&gt;
** die Gemeinden der [[Communauté d’agglomération des Trois Frontières]] (10 Gemeinden)&lt;br /&gt;
* In Deutschland&lt;br /&gt;
** aus dem [[Landkreis Lörrach]] die [[Kreisstadt]] [[Lörrach]], die [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstädte]] [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] und [[Weil am Rhein]], sowie die Gemeinden [[Schwörstadt]], [[Grenzach-Wyhlen]], [[Inzlingen]], [[Binzen]], [[Rümmingen]], [[Wittlingen]], [[Eimeldingen]], [[Fischingen (Baden)|Fischingen]], [[Schallbach]] und [[Efringen-Kirchen]] (3 Städte und 10 Gemeinden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Der TEB ist ein Verein nach privatem französischem Recht. Er besteht aus verschiedenen Organen und Gremien.&lt;br /&gt;
[[Datei:2025-06-25 Organigramme klein TEB D.png|mini|Organigramm des Trinationalen Eurodistrict Basel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mitgliederversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich aus Vertretern der Vereinsmitglieder zusammen. Die Mitglieder entsenden jeweils einen Delegierten an die Versammlung. Jeder Delegierte verfügt über eine Stimme. Die Versammlung wird vom Präsidenten des TEB einmal pro Jahr einberufen. An der Mitgliederversammlung werden die generelle Ausrichtung, die Ziele und die Programme des Vereins festgelegt. Zudem werden die Mitgliederbeiträge festgelegt sowie die jährliche Abrechnung, der Jahresbericht und das Budget verabschiedet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Vorstand ===&lt;br /&gt;
Der Vorstand des TEB setzt sich aus jeweils neun schweizerischen, deutschen und französischen Mitgliedern zusammen. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand entscheidet über die laufenden Geschäfte und die Leitung des Vereins. Assoziierte Mitglieder sowie der Präsident des Districtrats nehmen mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teil. Die Sitzungen finden mindestens vier Mal im Jahr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt. Dieses Mandat kann durch Wiederwahl verlängert werden. Um Vorstandsmitglied zu werden, muss die Person einem auf Wahl basierendes Mandat innerhalb seiner Gebietskörperschaft nachgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aktueller Präsident ist Mike Keller, Gemeindepräsident von [[Binningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Präsidium ===&lt;br /&gt;
Das Präsidium des TEB besteht aus einem Präsidenten oder einer Präsidentin sowie aus zwei Vizepräsidenten oder Vizepräsidentinnen. Jedes Mitglied des Präsidiums repräsentiert eine Nation, wodurch eine einseitige Interessensausrichtung vermieden wird. Die Amtszeit der Präsidenten und der Vizepräsidenten beträgt zwei Jahre. Die Präsidentschaft wechselt in diesen Abständen zwischen den drei Ländern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium koordiniert die Arbeit des TEB, definiert die Strategie und wacht über die Einhaltung der Vereinssatzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschäftsstelle ===&lt;br /&gt;
Die Geschäftsstelle stellt die Verwaltung des TEB dar. Sie unterstützt die Arbeit des Vorstands und des Präsidenten. Zentrale Aufgaben der Geschäftsstelle beinhalten die Umsetzung der Beschlüsse des Vorstands und des Präsidiums, die Projektentwicklung, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Koordination der Arbeits- und Expertengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Arbeitsgruppen ===&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgruppen bereiten die Beschlüsse des Vorstands in verschiedenen Themenfeldern vor. Aus den Arbeitsgruppen können neue Projekte und Partnerschaften entstehen. Der TEB verfügt über folgende Arbeitsgruppen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fachliche Koordinationsgruppe (bestehend aus 24 Verwaltungsbeamten)&lt;br /&gt;
* Raumordnung und Landschaft&lt;br /&gt;
* Mobilität und Verkehr&lt;br /&gt;
* Zivilgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Districtsrat ===&lt;br /&gt;
Der Districtsrat des TEB setzt sich aus 20 schweizerischen, 15 französischen und 15 deutschen Gemeinderäten zusammen. Der Rat tagt mindestens zweimal jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat ist in sechs ständigen Kommissionen untergliedert. Diese sind:&lt;br /&gt;
# Kommission Bildung, Kultur, Jugend, Sport und Identität&lt;br /&gt;
# Kommission Soziales, Gesundheit und Forschung&lt;br /&gt;
# Kommission Umwelt, Energie und Landwirtschaft&lt;br /&gt;
# Kommission Verkehr&lt;br /&gt;
# Kommission Raumordnung&lt;br /&gt;
# Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Tourismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Districtrat kann sich in Form von Anträgen an den Vorstand zu einem Sachverhalt äussern, er kann Stellungnahmen verabschieden und Resolutionen verfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Ziel des TEB ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Koordination in der Raumplanung. Damit soll die Agglomeration als europäischer [[Wirtschaftsstandort]] attraktiver gestaltet und gestärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Schlüsselprojekte wurden festgelegt und ein gemeinsames Entwicklungskonzept ausgearbeitet. Außerdem wurde ein Verein zur nachhaltigen Raumentwicklung der TEB gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TEB nennt vier übergeordnete Ziele:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Identifikation der Bürger mit der trinationalen Region stärken&lt;br /&gt;
* die Bürgerbeteiligung bei grenzüberschreitenden Fragen steigern&lt;br /&gt;
* die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausbauen&lt;br /&gt;
* den gemeinsamen europäischen Lebensraum für alle attraktiver und lebenswerter gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Der TEB wird durch die jährlichen Beiträge seiner Mitglieder sowie mithilfe von europäischen, nationalen und lokalen Fördergeldern und Subventionen finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Der Trinationale Eurodistrict Basel begleitet verschiedene längerfristige Projekte, deren Realisierung wiederum durch verschiedene Einzelprojekte ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Bauausstellung (IBA) ===&lt;br /&gt;
Die [[Internationale Bauausstellung IBA Basel 2020|Internationale Bauausstellung Basel (IBA)]] wurde auf Initiative des TEB von den in ihm zusammengeschlossenen Gebietskörperschaften für den Zeitraum von 2010 bis 2020 ins Leben gerufen. Die IBA unterstützt die Realisierung von grenzüberschreitenden Projekten mit einem Schwerpunkt in den Themenbereichen „Landschaftsräume“, „Stadträume“ und „zusammen Leben“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iba-basel.net/de/iba-basel/geschichte |titel=Geschichte |abruf=2019-05-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies können beispielsweise Projekte für den Bau neuer Parks, Quartiertreffpunkte oder Fuss- und Fahrradwege sein.&lt;br /&gt;
Damit verfolgt die IBA ihr Ziel, Ansätze für die Schaffung eines zusammenhängenden grenzüberschreitenden Raumes auf der strategisch-politischen Ebene in die praktische Ebene zu transferieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3Land ===&lt;br /&gt;
Das [[Projekt 3Land]] ist ein gemeinsames Stadtentwicklungsprojekt der Nachbarstädte Weil am Rhein (D), Huningue (F) und Basel (CH) unter dem Motto „Drei Städte – eine gemeinsame Zukunft“. Der Landkreis Lörrach, Saint-Louis Agglomération, die Collectivité européenne d’Alsace und die Stadt Saint-Louis sind ebenfalls beteiligt. Das Ziel dieses trinationalen Projekts ist es, auf Grundlage gemeinsamer Planungsvereinbarungen ein grenzüberschreitendes Quartier mit den Schwerpunkten Mobilität und Nutzungen, Natur und Landschaft sowie Stadtplanung zu entwickeln. Das Projekt hat mehrere Teilprojekte und führt in diesem Rahmen mehrere Machbarkeitsstudien durch, um das gemeinsame städtebauliche Konzept zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt Vis-à-vis ist eines der ersten Teilprojekte, das im Rahmen des 3Land-Projekts durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt stand die abgestimmte Planung und Realisierung eines grenzüberschreitenden Parks auf beiden Seiten der Dreiländerbrücke in den Partnerstädten Huningue und Weil am Rhein. Das Projekt wurde vom TEB getragen und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms INTERREG V Oberrhein der Europäischen Union gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreilandradreiseregion ===&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt „Dreilandreiseregion“ wird das Ziel verfolgt, den Radtourismus in der trinationalen Agglomeration Basel zu fördern. Dazu soll mithilfe von Beschilderungen, Karten, Internetauftritten und Informationstafeln auf grenzüberschreitende Radtouren aufmerksam gemacht werden und deren Benutzung erleichtert werden. Die Projektpartner stammen aus allen drei Ländern. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (INTERREG V Oberrhein) und der Neuen Regionalpolitik (NRP) der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parc des Carrières ===&lt;br /&gt;
Das IBA Projekt „Parc des Carrières“ hat zum Ziel, im Gebiet zwischen den Städten Basel, [[Allschwil]], [[Hégenheim]] und [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint Louis]] eine Naherholungszone entstehen zu lassen. In dem von grossflächigem Kiesabbau geprägten Gebiet sollen Fuss- und Fahrradwege entstehen. Zudem sollen Flächen, die nicht mehr für den Kiesabbau benutzt werden, fortlaufend umgestaltet werden. Die Projektträger bestehen aus mehreren schweizerischen und französischen Organisationen und Gemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderinstrumente ==&lt;br /&gt;
Der TEB verfügt über mehrere Förderinstrumente, mithilfe derer zivilgesellschaftliche Projekte gefördert werden sollen, die zum interkulturellen Austausch der Bewohner der trinationalen Agglomeration beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnungsfonds ===&lt;br /&gt;
Mithilfe des Begegnungsfonds unterstützt der TEB Projekte, die den Austausch zwischen den Bewohnern der trinationalen Agglomeration fördern. Dies können beispielsweise Sportveranstaltungen, Konzerte oder Theateraufführungen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fonds für Klassenbegegnungen ===&lt;br /&gt;
Ähnlich wie beim Begegnungsfonds dient das Förderinstrument der Klassenbegegnungen dazu, den Austausch zwischen Schülern und Schülerinnen aus den drei Ländern zu fördern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-geförderte Kleinprojeke ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Interreg-Programms fördert die Europäische Union grenzüberschreitende Kleinprojekte mit einer Förderung von maximal 40 000&amp;amp;nbsp;€. Um Fördermittel zu erhalten, müssen die Projektträger gewisse Richtlinien und Abläufe einhalten. Der TEB begleitet Projektträger bei diesem Prozedere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltenbummler ===&lt;br /&gt;
Die Eurodistrikte PAMINA, Strasbourg-Ortenau, Region Freiburg / Centre et Sud Alsace sowie der Trinationale Eurodistrict Basel verfolgen mithilfe des Projekts Weltenbummler das Ziel, die Kenntnisse von Schülern über die jeweiligen Regionen zu erweitern. Mithilfe eines Onlinespiels können sich die Schüler auf eine virtuelle Reise durch die Eurodistrikte begeben. Zu jeweiligen Orten können dann Wissensfragen gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projekts werden auch Klassenbegegnungen gefördert. Schulklassen der verschiedenen Länder können sich treffen und gemeinsam neue Aufgaben zur Erweiterung des Spiels erstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Assoziierte Projekte ==&lt;br /&gt;
Der TEB kann auch Partner von Projekten sein, welche über die Grenzen seines Gebiets hinausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atmo-Vision ===&lt;br /&gt;
Das Projekt Atmo-Vision hat zum Ziel, die Luftqualität am Oberrhein zu verbessern. Dazu sollen Werkzeuge, Kriterien und Handlungsvorschläge für die Institutionen und Verwaltungen im Projektgebiet erstellt werden. Diese sollen dabei helfen, Emissionen zu erfassen und diese künftig nachhaltig zu verringern. Für das Projekt haben sich zahlreiche Partner aus allen drei Ländern zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://atmo-vision.eu/de/vorstellung-des-projekts/ |titel=Vorstellung des Projekts |werk=Atmo-VISION |abruf=2019-05-20 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[RegioTriRhena]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Bauausstellung IBA Basel 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|ETB|Trinationaler Eurodistrict Basel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eurodistrictbasel.eu eurodistrictbasel.eu]&lt;br /&gt;
* [https://www.triregio.info/ www.triregio.info: &amp;#039;&amp;#039;Trinationale elektronische Fahrplanauskunft&amp;#039;&amp;#039;] (Zweisprachig: deutsch/französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1085919102|LCCN=n2016029134|VIAF=192145858084323021995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanton Basel-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kanton Basel-Landschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsass)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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