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	<title>Trimburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:38:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trimburg&amp;diff=1000432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raubdinosaurier: /* Weblinks */ Link auf „Burgrekonstruktion.de“ erneuert.</title>
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		<updated>2025-02-02T19:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link auf „Burgrekonstruktion.de“ erneuert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname          = Burg Trimberg; Alte Burg, Leuchtenburg, Niedernburg, Linsenburg&lt;br /&gt;
|Bild                    = Trimburg 2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung        = Die Trimburg von Nordosten gesehen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit         = 1135&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage  = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand       = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung     = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 550&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale      = Quader, Bruchstein, Buckelquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname       = [[Elfershausen]]-Trimburg&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 50/08/8.52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 09/58/55.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO              = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate           = 260&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trimburg Plan.png|mini|300px|Karte der Ruine Trimburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trimburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Trimberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die [[Ruine]] einer [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Höhenburg]] der [[Stammliste von Trimberg|Herren von Trimberg]] östlich des [[Trimberg (Elfershausen)|gleichnamigen Ortes]], eines [[Gemeindeteil]]s von [[Elfershausen]] in [[Unterfranken]] im [[Landkreis Bad Kissingen]] in [[Bayern]], [[Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=76775257543 |objekt=Markt Elfershausen |abruf=2025-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ruine liegt weithin sichtbar etwa 60 Meter oberhalb der [[Fränkische Saale|Fränkischen Saale]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
In den südlichen Ausläufern der bayerischen [[Rhön]] zwischen Bad Kissingen und [[Hammelburg]] erhebt sich links der Fränkischen Saale der lang gestreckte Rücken des &amp;#039;&amp;#039;Pfaffenberges&amp;#039;&amp;#039;, der zum Teil aus [[Buntsandstein]] besteht, welcher beim Bau der Trimburg Verwendung fand. Von der Burganlage aus sind das Saaletal und der namensgebende Ort Trimberg zu überblicken. Die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;7]] führt zwei Kilometer westlich der Trimburg vorbei und kreuzt dort die das Tal beherrschende [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;287]] an der BAB-Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Hammelburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ort Trimberg aus führt ein steiler, direkter Treppenweg zur Burgruine auf {{Höhe|260|DE-NHN|link=1}} hinauf. Fahrzeuge benutzen die etwas östlich gelegene beschilderte Auffahrt zum unweit der Burg gelegenen Parkplatz. Unterhalb der südlichen Ringmauer der Trimburg wird seit langer Zeit [[Weinbau]] betrieben. Nach Zeiten des Anbaurückgangs in den 1970er bis 1990er Jahren steigen die Erträge wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elfershausen.de/startseite/subdir1/subdir1/elfershausen/3053.Elfershausen.html Geschichte Elfershausen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbauten ===&lt;br /&gt;
Die Ruine der Trimburg, so wie sie sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts darstellt, ist eigentlich nur der Rest des zuletzt erbauten Burgteils. Die gesamte Burg bestand ursprünglich aus drei verschiedenen Anlagen aus unterschiedlichen Epochen. Gozzwin von Trimberg begann 1135 mit dem Bau des ältesten Teils, der jedoch bereits 1187 als &amp;#039;&amp;#039;Alte Burg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;locus castri antiqui&amp;#039;&amp;#039;) oder auch &amp;#039;&amp;#039;Leuchtenburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Burgstall Alt-Trimburg|Niedernburg]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;castrum inferrius&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Linsenburg&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] am Fuß des Burgberges wurde 1226 erstmals erwähnt, 1381 und 1401 jedoch nur noch als [[Gutshof]] der Herren von Arnstein und [[Erthal (Adelsgeschlecht)|von Erthal]] bezeichnet. Er wurde um 1640 endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 12. Jahrhunderts begann die Ausweitung der Burg nach Westen zunächst durch den Bau des [[Bergfried]]s und der ihn umgebenden [[Ringmauer]]. Für diese Bauten verwendete man auch Material aus dem Abriss der beiden Vorgängerbauten, sodass die &amp;#039;&amp;#039;Alte Burg&amp;#039;&amp;#039; bereits 1234 nur noch als [[Burgstall]] bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Micha Strauß: Die Trimburg – Burganlage |url=http://rhoenline.de/trimburg.html |wayback=20070824113231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herren von Trimberg ===&lt;br /&gt;
Das Geschlecht derer von Trimberg erscheint erstmals in einer Heiratsurkunde aus dem Jahr 1018, als eine Anna von Trimberg mit einem Ritter Reinhard von [[Grafen von Hohenburg|Hohenburg]] vermählt wurde. Die nächsten urkundlichen Erwähnungen waren 1182 anlässlich der Ernennung von Berthold und Mangold von Trimberg zu [[Liste der Würzburger Domherren|Würzburger Domherren]] und 1225 beim Beitritt der Herren von Trimberg zum [[Rheinischer Städtebund|Rheinischen Städtebund]], dem auch das [[Hochstift Würzburg]] angehörte. Bereits ein Jahr später gaben Konrad I. und Albrecht I. von Trimberg ihre Burg dem Hochstift als [[Lehen]]. Den verbliebenen Burgstall der &amp;#039;&amp;#039;Alten Burg&amp;#039;&amp;#039; verkaufte Mechthild von [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberg]], die Witwe Heinrichs von Trimberg, 1234 ebenfalls an das Hochstift. Im Jahr 1277 wurden Güter der Mechthild von Henneberg durch den das Domkapitel vertretenden Landrichter und Domkapitular Wolfram von Leinach an das Hochstift Würzburg übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Demel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konrad III. von Trimberg schenkte schließlich 1279 die gesamte restliche Anlage dem Würzburger Bischof [[Berthold II. von Sternberg]], als er sich mit seiner Gemahlin Adelheid den damaligen [[Kreuzritter|Kreuzfahrern]] anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Micha Strauß: Die Trimburg – Geschichte |url=http://rhoenline.de/trimburg.html |wayback=20070824113231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Hochstift Würzburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Echter 1586.jpg|mini|hochkant|Julius Echter]]&lt;br /&gt;
Nun war das [[Hochstift Würzburg]] alleiniger Besitzer der Trimburg. Daran änderte auch der Versuch Konrads IV. von Trimberg nichts, Burg und [[Amt Trimberg|Amt]] zurückzufordern. Er war mit der Großzügigkeit seines Vaters nicht einverstanden, begnügte sich jedoch mit dem Angebot des Hochstifts, [[Bischofsheim an der Rhön|Bischofsheim]] in der Rhön zu übernehmen. Mit dem Tod des drittgeborenen Sohns und vierten Kinds Konrads, Arrois von Trimberg, starb am 4. November 1384&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Stammliste von Trimberg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; das Geschlecht derer von Trimberg aus und ihre sämtlichen Besitzungen, auch Bischofsheim, gingen an das Hochstift über. Auch die Tatsache, dass um 1290 noch einzelne adelige oder kirchliche Besitzer Teile des Trimberger Gebiets innehatten, beeinträchtigte praktisch nicht die Oberhoheit des Stiftes, das die Trimburg mit ihren Besitzungen in der Folgezeit mehrfach [[Pfand (Recht)|verpfändete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochstift setzte die Edlen von Erthal in das Gericht und das Verwaltungsamt auf der Trimburg ein. Im Verlauf des [[Bauernkrieg]]es wurde die Trimburg um 1525 von einer Schar Kissinger und Euerdorfer Bauern durch Verrat eingenommen und zerstört. Nach der Niederschlagung des Aufstandes mussten sich die [[Untertan]]en des Amtes Trimberg 1526 handwerklich und finanziell mit 2½ [[Gulden]] pro Kopf am Wiederaufbau der Burg beteiligen. Das Resultat dieser Strafmaßnahme war aber derart unbefriedigend, dass Bischof [[Julius Echter]] 1592 die Burg fast völlig neu aufbauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kleiner: &amp;#039;&amp;#039;Durch die Rhön&amp;#039;&amp;#039; S. 74–84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Trimburg eingenommen und verwüstet. Beim Wiederaufbau nach 1648 gab man den Festungscharakter der Anlage auf und richtete sich in [[Schloss (Gebäude)|schlossähnlichen]] Gebäuden wohnlicher ein.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Micha Strauß: Die Trimburg – Geschichte |url=http://rhoenline.de/trimburg.html |wayback=20070824113231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
Die Trimburg kam in der Folge des Jahres 1803 im Zuge der [[Säkularisation]] und der Auflösung des Hochstifts Würzburg zunächst an das [[Kurfürstentum Bayern]] und 1806 an das [[Königreich Bayern]]. Die noch gut erhaltene Burg wurde auf [[Abbruch (Bauwesen)|Abbruch]] verkauft. Nach und nach wurden Gebäude und Teile der Wehrmauern niedergelegt und die Steine als Baumaterial abgegeben. Der Erlös hieraus betrug 2198 Gulden und 39,5 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trimburg verkam auf diese Weise zur Ruine. Ähnlich wie später auf der [[Henneburg]] in [[Stadtprozelten]] sorgte ab 1833 [[Ludwig I. (Bayern)|Bayernkönig Ludwig I.]] dafür, dass dem weiteren Verfall Einhalt geboten und die verbliebenen Reste baulich gesichert wurden. Man erlaubte die Einrichtung einer [[Gastwirtschaft|Sommerwirtschaft]] auf der Burg. Dieses Recht ging von Johann Ernst, dem ersten Pächter, auf seinen Sohn und danach auf seinen Enkel über. Die Trimburg entwickelte sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trimburg 8.jpg|mini|Wetterschutzdach des Rittersaals im &amp;#039;&amp;#039;Echterbau&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trimburg 7.jpg|mini|Wirtschaftshof und Aufgang zur Kernburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Trimburg, 2.jpg|mini|Gesamtansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
Der [[Bayern|Freistaat Bayern]], ab 1918 Eigentümer der Trimburg, verpachtete 1939 die Gaststätte erneut, die bis in die 1970er Jahre geöffnet war. Danach stand die Burg einige Jahre leer und war unbeaufsichtigt wilder Zerstörung ausgesetzt. Am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1980 erwarb der Markt Elfershausen die Trimburg. Seither bemüht sich der Ort zusammen mit dem Verein &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Trimburg&amp;#039;&amp;#039;, die Burg regelmäßig für Besucher zu öffnen, wobei die Bewirtschaftung wechselweise von örtlichen Vereinen übernommen wird. Hierzu dienen neben dem Burghof das &amp;#039;&amp;#039;von-Erthal-Zimmer&amp;#039;&amp;#039; und der zuletzt instand gesetzte [[Rittersaal]] und ein Kellergewölbe. Um 2000 wurde der Bergfried mit einem Kostenaufwand von fast 180.000 [[Deutsche Mark|DM]] restauriert und wieder besteigbar gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elfershausen.de/startseite/subdir1/subdir1/elfershausen/3053.Elfershausen.html Geschichte Elfershausen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Echterbau&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Erthalbau&amp;#039;&amp;#039; wurden im Frühjahr 2007 mit einem Wetterschutzdach aus Glas versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Wochentagen ist die Burg verschlossen, von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Führungen müssen bei der Gemeindeverwaltung Elfershausen bestellt werden. An einigen Wochenenden im Sommer finden auf der Burg kulturelle Veranstaltungen statt, so ein Mittelaltermarkt und Theater- und Musikaufführungen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Veranstaltungstermine der &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Trimburg&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.trimburg.eu/termine.php |wayback=20120202013553}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von dem Vorgängerbau, der &amp;#039;&amp;#039;Leuchtenburg&amp;#039;&amp;#039;, sind nur noch der gut erhaltene [[Burggraben#Grabenarten|Ringgraben]] und wenige niedrige Mauerreste zu sehen. Die Länge dieser Anlage beträgt 54 Meter, die größte Breite 29 Meter. Etwa in der Mitte des Burgstalls verlief eine 1,70 Meter dicke Mauer, die gegen die Nordecke noch heute ein wenig empor ragt. Von der &amp;#039;&amp;#039;Niedernburg&amp;#039;&amp;#039; ist nur noch der Rest einer 30 Meter langen Kolossalmauer zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trimburg 10.jpg|mini|Östliche Ringmauer mit &amp;#039;&amp;#039;Wurfturm&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen die Landseite schützenden [[Halsgraben]] führen eine [[Brücke|Steinbrücke]] und das Burgtor in die [[Vorburg]] der Ruine. Ein dreigeschossiger [[Halbschalenturm]] bewehrt die Tornordseite. Er hat eine Mauerdicke von 3,20 bei einem Durchmesser von 9,30 Metern. Das oberste Geschoss ist im Innern breit abgestuft. Auf diesem Stufenring ruhte ursprünglich eine Steinschleuder, die dem Turm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wurfturm&amp;#039;&amp;#039; gab. Im mittleren Geschoss, das als Kammer für die aus Felsbrocken bestehende [[Munition]] diente, erkennt man noch [[Kragstein]]e, die den Zwischenboden trugen. Das Untergeschoss weist wie das obere drei Öffnungen für Verteidigungszwecke auf. Zur Hofseite hin ist der Turm in seiner ganzen Länge offen, um ehemals den Wurfarm der Schleuder aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernburg ===&lt;br /&gt;
Die Vorburg, die auch &amp;#039;&amp;#039;Zwinger&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, umfasst halbkreisförmig die Südseite der [[Kernburg]], die man durch einen Sandsteinbogen und einen leichten Treppenaufstieg erreicht. In der äußeren [[Ringmauer]] der Kernburg befinden sich ein runder Eckturm, zwei weitere Halbschalentürme und eine niedrige [[Bastion]]. Der die Ostseite der Kernburg dominierende quadratische [[Bergfried]] und die ihn umschließende Mauer weisen noch teilweise [[Romanik|romanische]] Mauertechnik auf.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Micha Strauß: Die Trimburg – Burganlage |url=http://rhoenline.de/trimburg.html |wayback=20070824113231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trimburg 5.jpg|mini|Nördliche Ringmauer und &amp;#039;&amp;#039;Echterbau&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Den nördlichen [[Kemenate]]nbau schmückt über dem Portal des Treppenhauses eine Inschrift, die ihn als von [[Julius Echter von Mespelbrunn]] 1592 errichteten Neubau ausweist. Das deshalb &amp;#039;&amp;#039;Echterbau&amp;#039;&amp;#039; genannte Gebäude diente dem Fürstbischof als Residenz während seiner Trimburger Zeit. Der dem „Echterbau“ südlich gegenüber liegende &amp;#039;&amp;#039;Erthalbau&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hof der Kernburg befindet sich der durch Eichenbohlen abgesicherte Rest eines ehemals &amp;#039;&amp;#039;etliche 90 Klafter tiefen&amp;#039;&amp;#039; [[Grundwasser]]brunnens, der im 14. Jahrhundert von den Bewohnern der zur Burg gehörenden Gemeinden durch den Fels geschlagen wurde und bis unter den Grund des Saaletals reichte. 1595 war der Brunnen bereits wieder versiegt und heute ist er bis auf 20 Meter Tiefe zugeschüttet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Micha Strauß: Die Trimburg – Burganlage |url=http://rhoenline.de/trimburg.html |wayback=20070824113231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Ursula Pfistermeister]]|Titel=Burgen, Kirchenburgen, Stadtmauern um Würzburg|Sammelwerk=Wehrhaftes Franken|Band=Bd. 2|Verlag=Ernst Carl|Ort=Nürnberg|Jahr=2001|ISBN=3-418-00386-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=A. Rahrbach, J. Schöffl, O. Schramm|Titel=Schlösser und Burgen in Unterfranken|Verlag=Edelmann|Ort= Nürnberg |Jahr=2002|ISBN= 3-87191-309-X }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Karl Gröber|Titel=Unterfränkische Burgen|Verlag=Dr. B. Filser|Ort=Augsburg|Jahr=1924}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Adam Hessler|Titel=296 Burgen und Schlösser in Unterfranken und den angrenzenden Gebieten von Mittelfranken, Württemberg und Baden – Geschichte und Beschreibung. Nach der vorhandenen Literatur bearbeitet|Verlag=Perschmann |Ort= Würzburg|Jahr=1909}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor= Hans Kleiner|Titel= Durch die Rhön – Ungute Nachbarschaft. Saaleck-Trimburg-Hammelburg|Verlag= Rhönklub e.&amp;amp;nbsp;V. |Ort=Fulda |Jahr=2001}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Freunde der Trimburg e. V. Elfershausen|Titel=Die Trimburg – Marktgemeinde Elfershausen|Verlag=Schneider Druck|Ort=Zeitlofs|Jahr=1997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trimburg.com/index.php Homepage der &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Trimburg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.burgenwelt.org/deutschland/trimburg/Burgenwelt-Trimburg-Deutschland.pdf Burg Trimburg]&amp;#039;&amp;#039; auf der Seite [https://www.burgenwelt.de/ burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://burgen.blaue-tomaten.de/Trimburg.html Burgruine Trimburg] bei burgen.blaue-tomaten.de&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=K6oZbMxxkYQ Luftaufnahme], Youtube&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/198831827/12d69f4b-8351-4e8a-a656-ef4c7b2c15f6.gif? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Trimburg |ID= ODB_S00003054 |abruf=2023-01-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Bad Kissingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Elfershausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4566265-4|VIAF=247831551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Elfershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Elfershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Elfershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Fränkischen Saale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raubdinosaurier</name></author>
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