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	<title>Trillke-Gut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:09:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trillke-Gut&amp;diff=1263472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-20T20:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Trillke-Gut Hildesheim 2011 05, Fotograf Bjoern Buerger, Hildesheim, PublicDomain.jpg|mini|Westseite aus Richtung Steinbergstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trillke-Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das alte [[Hildesheim]]er [[Gutshof|Stadtgut]] und von 1928 bis 1994 eine &amp;#039;&amp;#039;Landfrauenschule&amp;#039;&amp;#039;. Es liegt an der Steinbergstraße zwischen [[Berghölzchen]] und [[Steinberg (Hildesheim)|Steinberg]] am [[Trillkebach]] und der [[Waldquelle (Hildesheim)|Waldquelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Trillke Gut 1931.jpg|mini|Anzeige 1931 (Ausriss)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trillke-Gut Hildesheim 2012 04, Gartenpanorama, Fotograf Bjoern Buerger, Hildesheim, PublicDomain.jpg|mini|hochkant=1.8|Ostseite/Gemüsegarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trillke-Gut Hildesheim 2012 03, Impressionen, Fotograf Bjoern Buerger, Hildesheim, PublicDomain.jpg|mini|Südseite aus Richtung Brehmestraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchulnadelANGTrillke-GutLücke2007.jpg|mini|Schulnadel Gut Lücke]]&lt;br /&gt;
1928 errichtete die [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] [[Provinz Hannover|Hannover]] auf dem Gelände des alten Hildesheimer Stadtguts einen großen Neubau, in dem eine „[[Reifensteiner Schulen|Wirtschaftliche Frauenschule]]“ eingerichtet wurde. Für zunächst 60 Schülerinnen („Maiden“) bot man Abiturientinnenkurse sowie Ausbildungsseminare zur [[Privathaushalt#Haushalte in der Hauswirtschaftslehre|Haushaltskundelehrerin]] und zum [[Hauswirtschaft]]slehrling an.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch zum Folgenden: Meyer/Lücke (Weblink)&amp;lt;/ref&amp;gt; Besitzerin von 1928 bis 1976 war die Landwirtschaftskammer Hannover, ab 1976 der [[Landkreis Hildesheim]]. Dem [[Reifensteiner Schulen|Reifensteiner Verband]] war sie seit etwa 1932 angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 wurde die Schule vom [[Nationalsozialismus|NS]]-[[Reichsnährstand]] verwaltet. 1936 ging die Lehrerinnenausbildung an die Hochschulen über und entfiel. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre wurden in den Gebäuden auch deutsche [[Juden]] auf ihre [[Aktion Gildemeester#Die Organisation der jüdischen Auswanderung im Deutschen Reich|Auswanderung]] nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] vorbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Overesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim 1945–2000&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 2006, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das „Trillke–Gut“ zum [[Lazarett]]. Die Frauenschule wurde ausquartiert und von 1940 an im „Haus Harderode“ nahe [[Hameln]] weiter betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wurden die Gebäude unter Dr. Paul Troch (1887–1953)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wienand-verlag.de/out/media/9783868323801.pdf [[Leopold-Hoesch-Museum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1958 als [[Lungenheilstätte]] genutzt und enthielten um 1950 geschaffene Wandmalereien von [[Charles Crodel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Overesch: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance einer Kulturstadt – Hildesheim nach dem 2. Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 1998, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kehrte die Frauenschule als „[[Fachschule (Deutschland)|Fachschule]] für ländliche Hauswirtschaft“ aufs „Trillke–Gut“ zurück. 1975 wurde sie mit der [[Michelsenschule]] fusioniert. 1994 wurde die Schule aufgrund mangelnder Schülerzahlen geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim&amp;#039;&amp;#039; 67 (1996), S. 470 u. 481; Manfred Overesch: &amp;#039;&amp;#039;Hildesheim 1945–2000&amp;#039;&amp;#039;. Hildesheim 2006, S. 287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hildesheim kaufte die Schulgebäude und richtete 1995 in Teilen des Hauptgebäudes ein [[Studentenwohnheim]] ein. 1998 musste ein Teil des Grundstücks als Bauland veräußert werden. Ende 1999 wurde das Restgrundstück und die Gebäude an eine Bewohnergenossenschaft verkauft, die das Trillke-Gut seitdem zum alternativen Wohnen und Arbeiten nutzt und zu einer überregional bekannten Kulturstätte ausgebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genossenschaft ==&lt;br /&gt;
Die Trillke-[[Genossenschaft]] bildet für etwa 50 bis 60 Erwachsene und Kinder den organisatorischen Rahmen für das Wohn- und Kulturprojekt. Entscheidungen werden in regelmäßigen Versammlungen basisdemokratisch gefällt. In den verschiedenen Wohngruppen, Arbeitskreisen und dem Hausplenum entwickeln sich so vielfältige Kulturen und ein selbstverantwortliches Zusammenleben, Lernen und Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein ==&lt;br /&gt;
Neben der Trillke-Genossenschaft bietet der eingetragene Verein Trillke einen Rahmen für das kulturelle Leben. Neben Kunst- und Kulturprojekten, Lesungen, Konzerten, Theateraufführungen und Vorträgen ist er auch Vernetzungspunkt für interessierte Künstler und Musiker, veranstaltet künstlerische und politische Seminare und Kurse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikfestival ==&lt;br /&gt;
Seit 2005 beherbergt das Trillke-Gut das jährlich stattfindende [[Weltmusik]]festival Folk’n’Fusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftsbetrieb ==&lt;br /&gt;
Das Trillke-Gut bietet neben gemeinschaftlichem Wohnen und kulturellem Leben auch den Rahmen für diverse Wirtschaftsbetriebe, zurzeit u.&amp;amp;nbsp;a. eine Musikschule, Tonstudio, Gesundheits- und Kampfkunstschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortrud Wörner-Heil: &amp;#039;&amp;#039;Frauenschulen auf dem Lande – Reifensteiner Verband 1897–1997&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Kassel 1997 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 11), ISBN 3-926068-12-4.&lt;br /&gt;
* Henning Bleyl/Sabine Brand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trillke-Gut: Gesichter und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Moritzberg, Hildesheim 2000, ISBN 978-3-9806093-2-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.trillke.de/ Website des Trillke-Guts]&lt;br /&gt;
* [https://verein.trillke.net/ Website des Trillke e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.folknfusion.de/ Website des Folk’n’Fusion Festivals]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=EeHumVD0Vks Film über Bewohner und Aktivitäten] (2007, Diploma Film, HAWK Hildesheim)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/8/26.36/N |EW=9/55/56.68/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftliches Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Schule in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
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