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	<title>Trikotwerbung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:42:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trikotwerbung&amp;diff=134598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muns: Änderung 250362979 von Vringsveedeljung rückgängig gemacht; das kann nicht sein: Mein Freund ist Ausländer gab es schon 1993.</title>
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		<updated>2024-11-15T10:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/250362979&quot; title=&quot;Spezial:Diff/250362979&quot;&gt;250362979&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Vringsveedeljung&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Vringsveedeljung&quot;&gt;Vringsveedeljung&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; das kann nicht sein: &lt;a href=&quot;/index.php/Mein_Freund_ist_Ausl%C3%A4nder&quot; title=&quot;Mein Freund ist Ausländer&quot;&gt;Mein Freund ist Ausländer&lt;/a&gt; gab es schon 1993.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trikot[[sponsoring]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im [[Sport]] das Tragen des Logos oder Schriftzugs eines [[Sponsor]]s auf dem [[Trikot (Sport)|Trikot]]. Dadurch erhofft sich der Sponsor einen werblichen Nutzen, beispielsweise eine größere Bekanntheit seiner Produkte oder Dienstleistungen. Durch Trikotsponsoring können in Verbindung mit Fernsehübertragungen hohe Reichweiten erzielt und die Bekanntheit des Sponsors erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
Im [[Fußball]] führte der uruguayische Verein [[Peñarol Montevideo]] das Trikotsponsoring Mitte der 1950er Jahre ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
1960 gründete der Unternehmer [[Hermann Brunner-Schwer]] von den Villinger [[SABA]]-Werken die [[SABA-Prominentenelf]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Brunner-Schwer, Peter Zudeick |Titel=SABA, Bilanz einer Aufgabe: vom Aufstieg und Niedergang eines Familienunternehmens |Datum=1990 |Verlag=Elster |Ort=Moos |ISBN=978-3-89151-101-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestehend aus Prominenten der Film- und Rundfunkbranche. Hermann Brunner-Schwer schaffte es, fast die komplette [[Wunder von Bern|deutsche Fußballnationalmannschaft von 1954]] nach [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] zu holen. Dabei wurden mehrere Benefizspiele gegen Firmenmannschaften und auch Bundesligamannschaften gespielt. Die Erlöse der Spiele gingen als Spende an verschiedene Institutionen. Brunner-Schwer nutzte die Übertragungen im Fernsehen als Werbeplattform, indem er die Trikots der Spieler mit dem Firmennamen bedrucken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Fußballverein in Deutschland war [[Wormatia Worms]], die aus Finanznot im Regionalligaspiel gegen den [[SV Alsenborn]] am 20.&amp;amp;nbsp;August 1967 mit dem Schriftzug „CAT“ für [[Caterpillar]] auf dem Trikot Werbung machten. Neben Trikots und Trainingsanzügen erhielten die Wormser 5000&amp;amp;nbsp;DM hierfür. Auch wenn es in den Statuten des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] hierfür keine eindeutige Regelung gab, wurde das Thema unmittelbar darauf in der nächsten Vorstandssitzung behandelt. Die Satzung wurde geändert und Firmenreklame auf der Spielkleidung verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs]] WDR Fernsehen vom 7. Oktober 2012 zeigte eine alte Reportage vom SWF (heute: SWR Fernsehen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eintracht Braunschweig (1972-1986).gif|mini|„Jägermeister-Logo“ (1972–1986)]]&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne ist auch die Unterstützung der Stadt Bremen für [[Werder Bremen]] in der [[Fußball-Bundesliga 1971/72|Saison 1971/72]] in diesem Kontext zu erwähnen. Im Gegenzug für die finanziellen Zuwendungen der Stadt spielte Werder in den Bremer [[Flagge Bremens|Landesfarben Rot und Weiß]] und statt der Raute mit dem Schlüssel der Stadt. Im Sommer 1972 wurde [[Eintracht Braunschweig]] beim DFB vorstellig, mit dem Wunsch für [[Jägermeister]] zu werben, was man beim DFB ablehnte. Eintracht-Sponsor [[Günter Mast]] war über den erbitterten Widerstand des DFB erfreut, da der Streit mit dem Verband seinen Produkten immer wieder zu kostenloser Präsenz in den Medien verhalf. Im Januar 1973 entschied die Mitgliederversammlung von Eintracht Braunschweig mit großer Mehrheit, das Vereinswappen durch den Jägermeister-Hirsch zu ersetzen. Am 24.&amp;amp;nbsp;März 1973 im Spiel gegen [[Schalke 04]] lief die Braunschweiger Elf erstmals in den Hirschkopf-Trikots in der Bundesliga auf und konnte so „legal“ werben. Nach einigen juristischen Auseinandersetzungen folgte im Oktober 1973 die Freigabe für Trikotsponsoring durch den DFB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Braunschweig inzwischen in die 2. Bundesliga abgestiegen war, war es am [[5. Januar]] [[1974]] bei [[Hertha BSC]] dem [[Hamburger SV]] vorbehalten als erstes Team mit Werbung für die [[Spirituose]] [[Campari]] aufzulaufen. Heute ist die Werbung für Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 15 %&amp;amp;nbsp;[[Volumenprozent|Vol.]] im Sport nicht mehr zulässig. Es folgten der [[MSV Duisburg]] mit dem Strickwarenhersteller Brian Scott am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 1974, [[Fortuna Düsseldorf]] mit [[Allkauf]] am 15.&amp;amp;nbsp;März 1974, der [[FC Bayern München]] mit [[Adidas]] am 5.&amp;amp;nbsp;April 1974 und [[Eintracht Frankfurt]] mit [[Remington (Rasierprodukte)|Remington]] im [[DFB-Pokal]]finale am 17.&amp;amp;nbsp;August 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[FC Schalke 04]] war einer der Bundesligisten, die am längsten auf einen Trikotsponsoren verzichteten. Den Einstieg ins Sponsoring verknüpften die Gelsenkirchner dann mit einem wohltätigen Zweck, als sie zur [[Fußball-Bundesliga 1978/79|Saison 1978/79]] mit dem Schriftzug [[Deutsche Krebshilfe]] auf der Brust aufliefen. In der Rückrunde der Saison 1978/79 hatte der [[1. FC Köln]] als letztes Team der Bundesliga einen Werbevertrag mit einem Brustsponsor abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Appenowitz |Titel=Die Trikots der Bundesliga: Die Geschichte von 1963 bis heute, vom Baumwollhemd zum High-End-Produkt. Alles über Trikotwerbung, die Trikots der Vereine, Sammlerstücke und Kultobjekte |Verlag=Geramond |Ort=München |Datum=2018-05-21 |ISBN=978-3-8624-5220-0 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Deutlich früher als in Deutschland beschäftigten sich österreichische Vereine mit dem Thema Trikotsponsoring. Bereits im Januar 1960 fand der [[SK Admira Wien]] mit der NEWAG/NIOGAS, dem Vorgänger des niederösterreichischen Energieversorgers [[EVN AG|EVN]], einen finanzkräftigen Sponsor. Wie in Österreich bis heute üblich, zog der Sponsor in den Vereinsnamen ein und somit über das Logo auch aufs Trikot. Das erste klassische Trikotsponsoring in der höchsten Spielklasse gab es bei der [[FK Austria Wien|Wiener Austria]], die in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1966/67|Saison 1966/67]] mit dem Logo der [[Brauerei Schwechat]] für Schwechater Bier warben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FC Barcelona Trikot 2010-11.jpg|mini|Trikot des FC Barcelona in der Saison 2010/11 mit [[UNICEF]]-Logo]]&lt;br /&gt;
Der bekannteste Fußballverein, der lange auf Trikotsponsoring und damit auf jährliche Einnahmen in Millionenhöhe verzichtete, ist der [[FC Barcelona]], der sich als „[[Katalonien|katalanische]] Nationalmannschaft“ versteht und auf sich die Regeln für Nationalmannschaften anwendete. Obwohl der Verein traditionell auf einen Trikotsponsor verzichtete, wurde im September 2006 ein Kooperationsabkommen mit dem UN-Kinderhilfswerk [[UNICEF]] mit einer Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Demnach unterstützte der Verein über seine Stiftung die Arbeit von UNICEF bis 2011 mit jährlich 1,5 Mio. €, um an [[AIDS|HIV/AIDS]] erkrankte Kinder in den Ländern der Dritten Welt zu unterstützen, im Gegenzug erhielt er das Recht, den Namen, das Logo und das Emblem von UNICEF auf der Spiel- und der Trainingskleidung sowie den diesen nachgebildeten Merchandising-Produkten zu verwenden. Eine Verpflichtung hierzu bestand nicht. Seit 2011 läuft auch der FC Barcelona mit Trikotsponsoring auf und erhält dafür mit 30 Millionen jährlich aus dem Emirat Katar, dem Ausrichter der Fußball-WM 2022, die höchsten Einnahmen aller Vereine weltweit. Auf der Trikotvorderseite ist der Schriftzug „[[Qatar Foundation]]“ zu sehen, der „unicef“-Schriftzug bleibt auf der Rückseite des Trikots erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Athletic Bilbao]] als „Nationalmannschaft des [[Baskenland]]es“ verzichtete bis Sommer 2008 auf Trikotsponsoring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eishockey ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Deutscher Eishockey-Bund|DEB]]-Verbandstag in [[Füssen]] im Sommer 1978 wurde trotz Widerstands mehrheitlich beschlossen, dass „Werbung am Mann“ erlaubt sei. Zuvor hatten einige Mannschaften beim Aufwärmen vor dem Spiel Trikots mit Sponsorenaufdruck getragen. Erstmals zur [[Eishockey-Bundesliga 1978/79|Saison 1978/79]] wurden dann in den obersten drei Ligen Trikots mit Sponsoren verwendet. Der [[Kölner Haie|Kölner EC]], der in dieser Saison für Zunft Kölsch der [[Erzquell Brauerei]] warben, zählten zu den ersten Teams in der Eishockey-Bundesliga, die von einem Trikotsponsor unterstützt wurden. Weitere Vereine, die diese Regelung von Beginn an nutzten, waren der [[Starbulls Rosenheim|SB Rosenheim]] mit [[Josef März (Unternehmer)|Marox]] und der [[SC Riessersee]] mit [[Minolta]] als Sponsoren aus der Bundesliga, der [[EC Bad Tölz]] – der für [[Jägermeister]] auch auf orangefarbene Trikots umstellte – und der [[Füchse Duisburg|Duisburger SC]] ([[Brauerei zum Schlüssel|Gatzweilers Alt]]) aus der 2. Bundesliga sowie aus der Oberliga der [[Hamburger SV (Eishockey)|Hamburger SV]] (&amp;#039;&amp;#039;Asmussen Rum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Eishockey-Bundesliga 1979/80|Saison 1979/80]] kam es hinsichtlich der [[Olympische Winterspiele 1980/Eishockey|Olympischen Winterspiele 1980]] zu größeren Diskussionen. Das [[Nationales Olympisches Komitee für Deutschland|NOK]] forderte die Vereine auf, ihre Nationalspieler ohne Trikotwerbung spielen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Herrenmannschaft des [[EV Füssen]] in ihrer Zeit in der Bundesliga bis zur [[Eishockey-Bundesliga 1982/83|Saison 1982/83]] ohne Trikotsponsor spielte, wurde ab 1979 die Frauenmannschaft von [[Hasen-Bräu]] als Trikotsponsor unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In vielen Sportarten tragen [[Nationalmannschaft]]en, abgesehen vom Ausrüster, keine Werbung auf ihren Trikots.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Stefan Appenowitz&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Trikots der Bundesliga: Die Geschichte von 1963 bis heute, vom Baumwollhemd zum High-End-Produkt. Alles über Trikotwerbung, die Trikots der Vereine, Sammlerstücke und Kultobjekte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Geramond Verlag GmbH&lt;br /&gt;
 |Datum=2018-05-21&lt;br /&gt;
 |ISBN=9783862452200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Julian Schneps&lt;br /&gt;
 |Titel=´Grün-Weiß sind unsere Farben´ – Die Trikots des SK Rapid&lt;br /&gt;
 |Verlag=Eigenverlag&lt;br /&gt;
 |Datum=2019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4252079-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muns</name></author>
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