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	<title>Triglyphe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß: HC: Entferne Kategorie:Jüdische Geschichte (Antike)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:J%C3%BCdische_Geschichte_(Antike)&quot; title=&quot;Kategorie:Jüdische Geschichte (Antike)&quot;&gt;Kategorie:Jüdische Geschichte (Antike)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tryglyphe23145.png|miniatur|Triglyphe (rot umrahmt) über einer [[Dorische Säule|Dorischen Säule]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:segesta-bjs-4.jpg|mini|Dorischer [[Fries]] mit Triglyphen am Tempel von [[Segesta]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palermo-Museo-Archeologico-bjs-05.jpg|mini|Triglyphen und Metopen vom Tempel C in [[Selinunt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triglyphe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triglyph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der historischen [[Architektur]] eine senkrechte Platte am [[Fries]] der [[Dorische Ordnung|dorischen Ordnung]] mit zwei vollen inneren und zwei halben äußeren Rillen (ohne diese auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diglyphe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) zwischen den [[Metope (Architektur)|Metopen]]. Triglyphen und Metopen bilden zusammen den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triglyphenfries&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Triglyphe&amp;#039;&amp;#039; kommt von {{grcS|τρίγλυφος|de=Drei Rillen/Kerben}}. Daher hieß die Zierform früher eingedeutscht auch &amp;#039;&amp;#039;Dreischlitz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Otte (Pfarrer)|Heinrich Otte]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Wörterbuch zur Erklärung der in den Schriften über mittelalterliche Kunst vorkommenden Kunstausdrücke&amp;#039;&amp;#039;. Weigel, Leipzig 1857 ([https://www.google.de/books/edition/Arch%C3%A4ologisches_W%C3%B6rterbuch_zur_Erkl%C3%A4r/1FoTAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1 Google Books]), S. 31: &amp;#039;&amp;#039;Dreischlitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der Wissenschaft wurde früher allgemein die Ansicht vertreten, die Triglyphe leite sich von einer geschnitzten [[Verzierung]] oder einer speziellen [[Holzverbindung]] der quer laufenden [[Architrav]]e, die die Säulen überspannen, mit den längs laufenden [[Pfette]]n des Dachstuhls im ursprünglich hölzernen [[Gebälk]] [[griechischer Tempel]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Vitruv: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Bücher über Architektur.&amp;#039;&amp;#039; IV. Buch, Kap. 2, Abs. 2 u. Kap. 3, Abs. 1 f.; vertreten z. B. von [[Burkhardt Wesenberg]]: Pro Vitruvio – iterum. In: [[Klaus Junker]], [[Adrian Stähli (Archäologe)|Adrian Stähli]]: &amp;#039;&amp;#039;Original und Kopie. Formen und Konzepte der Nachahmung in der antiken Kunst. Akten des Kolloquiums in Berlin, 17.–19. Februar 2005.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, S. 185–198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jüngeren Vermutungen zufolge habe der Triglyphenfries rein ornamentalen Charakter besessen und sei nicht aus der Holzkonstruktion archaischer Tempel abzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;So Hermann Kienast: &amp;#039;&amp;#039;Zum dorischen Triglyphenfries.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Athenische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 117, {{ISSN|0342-1325}}, 2002, S. 53–68.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Helmut Kyrieleis]] leitet eine Übernahme aus der damals in Teilen noch sichtbaren minoisch-mykenischen Architektur her.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Kyrieleis]]: &amp;#039;&amp;#039;Der dorische Triglyphenfries und die mykenische Architektur.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Junker, Adrian Stähli: &amp;#039;&amp;#039;Original und Kopie. Formen und Konzepte der Nachahmung in der antiken Kunst. Akten des Kolloquiums in Berlin, 17.–19. Februar 2005.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, S. 199–212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Erklärung sieht einen Zusammenhang mit den Belüftungsöffnungen auch heute noch in Portugal und im nordwestlichen Spanien erhaltener Getreidespeicher und führt Triglyphe und Triglyphenfries auf diese ursprüngliche Funktion zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;So zuerst [[Goerd Peschken]]: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Tempel: Die Bedeutung der dorischen Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Beeken, Berlin 1990. Ihm folgt Gaudenz Domenig: &amp;#039;&amp;#039;Granaries, Treasuries, and the Doric Temple.&amp;#039;&amp;#039; In: Sutrisno Murtiyoso u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the International Conference on Religious Architecture&amp;#039;&amp;#039; (ICRA 2024). Atlantis Press, Paris 2025, S.&amp;amp;nbsp;160–170 ([https://www.atlantis-press.com/proceedings/icra-24/126012729 Digitalisat auf atlantis-press.com], abgerufen am 3. Januar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Klaus Junker]] und [[Adrian Stähli (Archäologe)|Adrian Stähli]] sehen im Problem der Entstehung des Trigylphenfrieses die „vielleicht am meisten umstrittene[...] Frage der griechischen Baugeschichte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Junker]], [[Adrian Stähli (Archäologe)|Adrian Stähli]]: &amp;#039;&amp;#039;Original und Kopie. Formen und Konzepte der Nachahmung in der antiken Kunst. Akten des Kolloquiums in Berlin, 17.–19. Februar 2005.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der konstruktive Zusammenhang bereits im Späthellenismus nicht mehr unterstellt oder verstanden wurde, zeigen Beispiele von Triglyphen, die als vortretende Reliefs mit Dreifüßen, Opferschalen oder Ähnlichem anstelle der Schlitze gearbeitet wurden, etwa an den Kleinen [[Propylon|Propyläen]] von [[Eleusis]] oder an einem Werkstück auf [[Samos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Lauter (Archäologe)|Hans Lauter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur des Hellenismus.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1986, ISBN 3-534-09401-8, S. 263, Abb. 71b Taf. 40b.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der steinernen Tempelarchitektur ergab sich ein Problem in den Proportionsregeln der [[Dorische Ordnung|dorischen Ordnung]], das man [[dorischer Eckkonflikt]] nennt. Die Triglyphe spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Da die gleichmäßige Rhythmisierung der Gestaltungselemente verlangte, dass eine Triglyphe immer über der Säulenachse der korrespondierenden Säule angebracht wird, ergab sich an der Ecktriglyphe ein gestalterischer Konflikt. Denn die Triglyphen des Steinbaues sind wesentlich schmaler als der ebenfalls mittig über der Säulenachse liegende Architrav tief ist. Um mit der Architravkante an der Ecke abzuschließen, musste die Triglyphe aus der Säulenachse zur Gebäudeecke hinausgeschoben werden, was den gleichmäßigen Gesamteindruck störte. Dieser Konflikt musste im Übrigen schon in den späten Holzbauten aufgetreten sein, da er sich auch am [[Heraion]] in [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] nachweisen lässt. Dessen Holzsäulen wurden erst nach und nach durch Steinsäulen ersetzt, sein hölzernes Gebälk wies aber bereits den Eckkonflikt auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Müller-Wiener]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechisches Bauwesen in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1988, ISBN 3-406-32993-4, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triglyphenfries ist als [[Ornament]] auch im [[Klassizismus]] und im [[Historismus]] zu finden. Seine Vorläufer könnten im Bereich der vorderasiatischen Architektur zu suchen sein. In den Ruinen von [[Khirbet Qeiyafa]] wurden zwei tragbare Tempelmodelle gefunden, die mit Triglyphen verziert sind. Eines ist 20 Zentimeter, das andere 35 Zentimeter hoch. Sie werden als Modelle des biblischen [[Jerusalemer Tempel]]s aus der Zeit [[David]]s um 1000 v. Chr. interpretiert.&amp;lt;ref name=WeltN24-TriGly&amp;gt;{{cite news|last1=Jessen|first1=Norbert|title=Und es hat doch ein Großreich Davids gegeben  Kein Bild, kein Schwein|url=https://www.welt.de/kultur/history/article106279240/Und-es-hat-doch-ein-Grossreich-Davids-gegeben.html|accessdate=2015-11-08|publisher=WeltN24 GmbH|date=2012-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Triglyphenfries.png|Triglyphenfries&lt;br /&gt;
Triglyphenfries 2.png|Triglyphenfries Detail&lt;br /&gt;
Lindos Acropolis Ακρόπολη της Λίνδου Rhodes Ρόδος 2019-11-24 24.jpg|Triglyphen der [[Stoa]] auf der [[Akropolis von Lindos]]&lt;br /&gt;
Eleusis Lesser Propylaia frieze.jpg|Triglyphon der Kleinen Propyläen von Eleusis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendungen ==&lt;br /&gt;
Abseits der klassischen Verwendung in einem Gebälk ist die Tripgylphe innerhalb der Architekturgeschichte seit dem [[Historismus]] als Ziermotiv auch ohne Gebälk vereinzelt, um damit in ganz anderen Verwendungen zu finden, beispielsweise zur Verzierung einer [[Konsole (Bauwesen)|Konsole]].&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele für Konsolen mit Zier-Triglyphen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pediment Neoclassic House Brussels Bd du Midi.JPG|Zierkonsolen mit Tripglyphen als Träger eines [[Kranzgesims]]es ([[Brüssel]])&lt;br /&gt;
Datei:Коканд, здание Русско-Азиатского банка, консоль.jpg|Zierkonsolen mit stilisierten Triglyphenkerben ([[Usbekistan]])&lt;br /&gt;
Datei:Triglyphe als Verzierung (Brückenpfeiler in Göttingen, 2020).jpg|Triglyphe als Konsole für einen [[Pfeiler]]-Deckstein (Göttingen)&lt;br /&gt;
Datei:Triglyphe als Konsole eines Gesimsvorsprungs (Brücke in Göttingen, 2020).jpg|Triglyphe als Konsole eines [[Gesims]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;vorsprungs (Göttingen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Weickenmeier: &amp;#039;&amp;#039;Theorienbildung zur Genese des Triglyphon. Versuch einer kritischen Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Technische Hochschule Darmstadt, 1985.&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Ludwig Schwandner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der ältere Porostempel der Aphaia auf Aegina&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Denkmäler antiker Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16). de Gruyter, Berlin 1985, ISBN 3-11-010279-X, S. 11&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Mertens (Bauforscher)|Dieter Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Der alte Heratempel in Paestum und die archaische Baukunst in Unteritalien&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archäologisches Institut. Abteilung Rom. Sonderschriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9). von Zabern, Mainz 1993, ISBN 3-8053-1331-4, S. 103&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Burkhardt Wesenberg]]: Pro Vitruvio – iterum. In: [[Klaus Junker]], [[Adrian Stähli (Archäologe)|Adrian Stähli]]: &amp;#039;&amp;#039;Original und Kopie. Formen und Konzepte der Nachahmung in der antiken Kunst. Akten des Kolloquiums in Berlin, 17.–19. Februar 2005.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89500-629-6, S.&amp;amp;nbsp;185–198.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Kyrieleis]]: &amp;#039;&amp;#039;Der dorische Triglyphenfries und die mykenische Architektur.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Junker, Adrian Stähli: &amp;#039;&amp;#039;Original und Kopie. Formen und Konzepte der Nachahmung in der antiken Kunst. Akten des Kolloquiums in Berlin, 17.–19. Februar 2005.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89500-629-6, S.&amp;amp;nbsp;199–212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Triglyphs|Triglyphe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornament (Bauteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel (Architektur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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