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	<title>Trigger (Elektronik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:46:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trigger_(Elektronik)&amp;diff=313565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-11-22T07:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trigger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[elektronische Schaltung]], die bei einem auslösenden Ereignis einen Impuls (Triggerimpuls) oder einen Schaltvorgang (Schaltflanke) erzeugt. Das [[Elektrisches Signal|Eingangssignal]] ist ein analoges,&amp;amp;nbsp;– das Ausgangssignal ein binäres. Das auslösende Ereignis kann zum Beispiel das Übersteigen einer Eingangsspannung über eine Schwelle sein (Triggerschwelle, Triggerniveau) oder der Ablauf einer Zeitspanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaltungen mit Triggerschwelle werden im einfachsten Fall mit einem [[Operationsverstärker]] realisiert, an dessen zwei Eingängen die zu beurteilende Spannung und ein [[Bezugswert]] liegen. Je nachdem, welche Spannung größer ist, schaltet der Ausgang auf die positive oder negative Grenze seiner Aussteuerbarkeit,– als Folge der fast unendlich großen [[Spannungsverstärkung]]. Die zwei Ausgangswerte werden oft mit HIGH und LOW bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell auf schnelles Schalten ausgelegte Varianten heißen [[Komparator (Analogtechnik)|Komparator]] (deutsch: Vergleicher). Zur Zusammenarbeit mit Logik-Gattern kann das LOW hier auch das Massepotential sein. Mit diskreten [[Transistor]]en können ebenfalls solche Schaltungen aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise arbeitet so der Trigger eines [[Oszilloskop]]s, der den Aufbau eines neuen Bildes auslöst, sobald ein Triggerniveau überschritten oder eine Verzögerungszeit abgelaufen oder Ähnliches aufgetreten ist. Entscheidend ist die durch das Ereignis ausgelöste &amp;#039;&amp;#039;Flanke&amp;#039;&amp;#039; eines Triggerimpulses, nicht seine Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich die zu beurteilende Spannung nahe beim Bezugswert und ist sie mit einer Störspannung überlagert, kann es zu mehrfachem Hin- und Herschalten kommen. Dieses lässt sich vermeiden mit einem [[Schmitt-Trigger]], der bei steigender Eingangsspannung bei Überschreiten der Triggerschwelle auf HIGH schaltet, aber bei fallender Eingangsspannung erst bei Unterschreiten einer niedrigeren Schwelle auf LOW. Die dazu erwünschte [[Hysterese]] lässt sich mit einem Komparator oder Operationsverstärker durch [[Mitkopplung]] leicht herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu ist der [[Schaltregler]], der durch seine Hysterese allzu häufiges Schalten vermeidet. Die Triggerschwelle ist hier variabel und das Stellglied des Reglers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem [[Netzwerkanalysator]] dient der Trigger der Signalauslösung in einem definierten [[Frequenz]]- bzw. Spannungsspektrum. Dadurch ist es möglich über einen Bereich von beispielsweise 1&amp;amp;nbsp;MHz Frequenz- oder Spannungsantworten aus einem System zu erhalten mit einer [[Auflösung (Digitaltechnik)|Auflösung]], die ähnlich den Bildpunkten am Bildschirm entspricht. Bei oben angeführten 1&amp;amp;nbsp;MHz wären das also bei einer Auflösung von 1600 Punkten (1&amp;amp;nbsp;MHz : 1.600&amp;amp;nbsp;Pkt = 625&amp;amp;nbsp;Hz/Pkt Schritte) jeweils Impulse mit einem Frequenzunterschied von 625&amp;amp;nbsp;Hz. Das erste Signal würde mit 1&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;625&amp;amp;nbsp;Hz gesendet, das zweite mit 1&amp;amp;nbsp;001&amp;amp;nbsp;250&amp;amp;nbsp;Hz usw., bis 2&amp;amp;nbsp;MHz erreicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In engem Zusammenhang zum Trigger steht der Vorgang des Triggerns: viele Geräte und Baugruppen besitzen einen Triggereingang, um diese beispielsweise nach einem Ereignis in den Verarbeitungsmodus zu schalten. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
*[[Impulsgenerator (Elektronik)|Impulsgeneratoren]], [[Monoflop]]s&lt;br /&gt;
*Empfangskanal eines [[Radargerät]]es nach Ende des Sendeimpulses&lt;br /&gt;
*Oszilloskope und Aufzeichnungsgeräte&lt;br /&gt;
*[[Funkenkammer]]: es wird ein Hochspannungsimpuls erzeugt, sobald ein vorgeschalteter [[Szintillationsdetektor]] den Durchgang eines Elementarteilchens (meist ein [[Myon]]) anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene, in der Forschung verwendete Geräte können beim Auftreten eines (seltenen) Ereignisses zusätzlich zum Beispiel eine E-Mail versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fotoapparat]]e besitzen einen sogenannten FX-Kontakt, um den [[Elektronenblitz]] synchron zur Arbeit des mechanischen Verschlusses auszulösen (siehe auch [[Blitzsynchronzeit|Offenzeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Komponenten der Unterhaltungselektronik wird das über 12 Volt-Steuerleitungen erfolgende Einschalten anderer Komponenten ebenfalls als „Trigger“ bezeichnet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Impuls, sondern um einen nach dem Einschalten des Masters (z.&amp;amp;nbsp;B. Audioverstärker) gelieferten 12 Volt-Dauerstrom zur Versorgung der Einschaltrelais bei den Slave-Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Angewandten Elektronik&amp;#039;&amp;#039;. Mindestens 16 Auflagen seit 1979, Vieweg;&amp;lt;br /&amp;gt;jetzt von Erwin Böhmer, Dietmar Ehrhardt, Wolfgang Oberschelp.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Böge, Wilfried Plaßmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vieweg Handbuch Elektrotechnik: Grundlagen und Anwendungen für Elektrotechniker.&amp;#039;&amp;#039; Mindestens 7&amp;amp;nbsp;Auflagen seit 1999; jetzt herausgegeben von Wilfried Plaßmann, Detlef Schulz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronische Schaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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